Freitag, 29. Januar 2016

Sacki-Tour: Zur Eiskapelle am Königssee




Sacki: "Ich mache einen Wanderurlaub am Königssee mit mehreren Touren. Tour 1 führt mich zur sagenhaften Eiskapelle. Dabei handelt es sich um eine Eishöhle am Fuße der berühmten Watzmann-Ostwand.




Ein schönes Wochenende


Nachtrag: Die Kriminalpolizei bittet Reservisten um Mithilfe

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Aufgefallen:

T-Online: De Maizière schlägt Alarm Flüchtlingskrise überfordert deutsches Rechtssystem (Anm.: Keine!)

PEX: Deutscher Brigadegeneral Laubenthal ist Stabschef bei US-Streitkräften in Europa: „Strong Europe“ braucht auch „military Schengen“

Spartanat.com: Schlafen in jeder Position

Augen Geradeaus: Überarbeitete US-Militärstrategie für Europa: Russland im Mittelpunkt

Spiegel.de: Verteidigungshaushalt: Schäuble will mehr Geld für Bundeswehr ausgeben

N-TV: "Bundeswehr im roten Bereich" So gefährlich ist Mali für deutsche Soldaten

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TV-Tipp Freitag:

RTL II: 2015 - 2220: Terminator 3 - Rebellion der Maschinen

            2220 - 0045: Lord of War - Händler des Todes (Satirisches Drama)

PRO 7:  2230 - 0115: Matrix (SciFi)


TV-Tipp Samstag:

RTL II: 2015 - 2225: Die Welle (Drama)

            2225 - 0110: Fletchers Visionen (Verschwörungsthriller mit Mel Gibson)

            0110 - 0240: A Perfect Getaway (Psychoterror)

SAT 1:  2215 - 0025: Ghost Rider (Fantasyaction mit Nicolas Cage)

Arte      2015 - 2110: Der Hof von Heinrich VIII. (Geschichtsdoku)

            2110 - 2200: Elisabeth I.: Ihr Geheimdienst (dito)


TV-Tipp Sonntag:

RTL II: 2015 2235: Jarhead - Willkommen im Dreck (Kriegsdrama)


Donnerstag, 28. Januar 2016

RSU Oberbayern: Gebirgsausbildung Winter 22.-24.01.2016 in Berchtesgaden



Kamerad OTL d.R. Artur Landenberger, ZgFhr RSUKp OBB, war so nett, diesen Bericht nebst tollen Bildern zur Verfügung zu stellen. Vielen Dank! (Hervorhebungen von mir)
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Nachdem in den letzten beiden Ausbildungsjahren der Wach- und Sicherungsauftrag der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Oberbayern im Vordergrund stand, wird in 2016 die Spezialisierung weiter entwickelt und ausgebildet.

Vor dem Hintergrund der regionalen Gegebenheiten in Oberbayern (8 Alpenlandkreise, gekennzeichnet durch dicht besiedelte Tallagen bis 1000 Meter über NN, alpines und hochalpines Gelände) und der vorhanden Fähigkeiten in der Kompanie soll die Spezialisierung in zwei Richtungen gehen: Unterstützung im schwierigen Gelände (Gebirge) und bei Hochwasserlagen.

Auch wenn in diesem Jahr aufgrund der Flüchtlingssituation die Internationalen Divisionsskimeisterschaften der 10. PzDiv (ISDM) ausfallen werden, sind sie doch ein wichtiger Bestandteil in der Festigung der Gebirgsbeweglichkeit im Winter. Vor diesem Hintergrund wurde das Vorbereitungswochenende im Januar als Führerausbildung durchgeführt. Die Übungswoche im Februar (normalerweise die ISDM) wird ebenfalls als Führerausbildung wie geplant stattfinden. Darüber hinaus sollen Ausbildungstage mit der gesamten Kompanie auf der Winkelmoosalm im April und der Ausbildungswoche in Murnau im Oktober die Erfahrungen im alpinen Gelände und damit die Durchhaltefähigkeit im Gebirge im Sommer erhöhen und vertiefen.

Der Gesamtleitende der Ausbildung, OTL Landenberger, konnte am Freitagnachmittag 15 Kameraden aus der Führung der Kompanie in der Jäger-Kaserne Bischofswiesen-Strub, der Heimat des GebJgBtl 232, begrüßen.


Am Freitagabend wurde als Einstieg ein Nachtskimarsch mit Stirnlampe über 690 Höhenmeter und 5 Leistungskilometer von Bischofswiesen (615m) auf den Götschenkopf (1305m) mit anschließender Flutlichtabfahrt über die Europacupstrecke am Skizentrum Götschen (950m) durchgeführt.
Die Samstagsaufgabe war ein Skimarsch über 900 Höhenmeter und 8 Leistungskilometer von Bischofswiesen über den StoÜbPl Silberg (1050m) zur Bezoldhütte auf dem Toten Mann (1392m) und der Abfahrt übers Hirscheck nach Schwarzeck (970m).






Der Höhepunkt war die sonntägliche Skitour vom Königsee (603m) über die Königsbachalm auf das Torrener Joch (1736m), der Grenze nach Salzburg, mit dem Stahlhaus. Die Abfahrt erfolgte über die Jennerwiesen und die Talabfahrt an den Startpunkt zurück. An diesem Tag waren 12,5 Leistungskilometer und knapp 1200 Höhenmeter zu verbuchen.










Gegen 15:00 wurde die erfolgreiche Veranstaltung mit einem dreifachen Horrido Joho, dem Schlachtruf der Gebirgsjäger, durch den Gesamtleitenden beendet.


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Aufgefallen:


LZonline: Lüneburg: Unbekannte zünden Bundeswehr-Fahrzeug an

Bundeswehr Journal: Europol erwartet weitere Terroranschläge des IS in Europa

Augen Geradeaus: In den Niederlanden politische Mehrheit für Luftangriffe in Syrien

Focus: 550 neue WachpolizistenScharfe Waffe nach 12 Wochen - Gewerkschaft entsetzt über "Billig-Polizisten"

Augen Geradeaus: Die neue Großgeräte-Liste: Weg von den Obergrenzen

BILD: Die General-Abrechnung des Afghanistan-Generals

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TV-Tipp Donnerstag:

Kabel 1: 2015 - 2310: Unbeugsam - Defiance (Kriegsdrama)

            2310 - 0205: Last Samurai (Heldenepos)

VOX:    2015 - 2210: Zorn der Titanen (Antikfantasy)

            2210 - 0020: Blade (Actionhorror mit W. Snipes)

SWR:    2315 - 0100: Die Lebenden (Drama um NS-Geschichte i.d. Familie)


Mittwoch, 27. Januar 2016

Wehrbeauftragter sieht „Bundeswehr am Wendepunkt“




Am Dienstag hat der neue Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans -Peter Bartels, seinen Jahresbericht vorgelegt und vorgestellt.

Augen Geradeaus berichtet.

Es ist durchaus interessant, dem knapp einstündigen Podcast zu folgen, das bei Thomas Wiegold verlinkt ist, insbesondere der sich der eigentlichen Vorstellung anschließenden, umfangreichen Fragerunde der Pressevertreteter.

 Der rund 100 Seiten starke Bericht ist als pdf hier zu finden.

Zu unserem Reservistenthema ist erneut so gut wie nichts zu finden (Seiten 32 -33). Offensichtlich beschweren sich da zu wenige Leute ... !









Hans-Peter Bartels (Foto: VdRBw/loyal/Christian Thiel)



Um einen Punkt herauszugreifen: Die Bemühungen, des Wehrbeauftragten und der Politik, der Tatsache entgegenzuwirken, dass Reservisten nicht mehr bindend auch für ihre Arbeitgeber einberufen werden können -zumindest nicht im Normalfall- können bestenfalls als "nett" bezeichnet werden.



Die Ankündigung der zuständigen Ministerin, jetzt aber richtig Geld in die Hand nehmen zu wollen, kam gestern noch auf dem Fuße - Augen Geradeaus analysiert:
Die Bundeswehr soll in den nächsten Jahren deutlich besser als bislang ausgestattet werden und nicht wie bisher nur mit einem Teil der nötigen Ausrüstung ihre Aufgaben erfüllen müssen. Das Verteidigungsministerium plane für die Zeit bis zum Jahr 2030 Investitionen von 130 Milliarden Euro in die militärische Ausstattung der Truppe, hieß es am (heutigen) Dienstag aus Regierungskreisen in Berlin. Wie viel mehr als bislang geplant das bedeuten würde, wurde zwar nicht beziffert. Angesichts der in der laufenden Finanzplanung vorgesehenen Mittel von rund fünf Milliarden Euro pro Jahr für diese militärische Ausstattung würde das aber auf eine Erhöhung von drei bis vier Milliarden Euro jährlich allein für Gerät hinauslaufen.
Eine Erhöhung des Verteidigungsetats um 4 Mrd. von 33 Mrd. auf dann 37 Mrd.entspräche einer Steigerung um 12%, bzw. von 1,16% des BIP auf dann 1,3% des Bruttoinlandsproduktes, was natürlich immer noch Lichtjahre von den 2% des BIP entfernt ist, was der NATO zugesagt wurde! Das müssten dann eigentlich rd. 57 Mrd. sein.
Glauben tue ich weder an das Eine, noch das Andere. Deutschland wird sich in den nächsten Jahren mit noch nicht ansatzweise abzuschätzenden, in jedem Fall aber horrenden sonstigen Kosten konfrontiert sehen!

In 2015 sah der Wehrhaushalt lt. Wikipedia wie folgt aus:


Die Presse kommentiert das wie folgt:

N-TV: "Von allem zu wenig" Wehrbeauftragter zieht verheerende Bilanz

T-Online: Wehrbeauftragter schlägt Alarm "Es ist von allem zu wenig da"

 

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Aufgefallen:

Bundeswehr Journal: Verbandschef Wüstner: „Bundeswehr ist ein Sanierungsfall“  (Zitat: "„Wir leben in einer enorm gefährlichen Zeit: Die politisch erzeugte Scheinwelt der Sicherheit bekommt Risse.")

PEX: Polizeigewerkschaft: Für Grenzkontrollen fehlen 2.000 Polizisten (Anm.: Wir würdem das schaffen ;-)

WELT: Wie die ARD einen Waffenhandel zur Sensation macht

Wilhelmshavener Zeitung: Messer-Attacke am Bahnhof Sande

Luftwaffe.de: Lautlose Späher

Augen Geradeaus: Libyen: Kein Ausweg aus der Krise

Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen: Bundesvorstand und neue Beauftragte tagen in Kassel

Der erweiterte Bundesvorstand 2016 (Foto: Johannes Kummerow)
Mittlere Reihe links: Fähnrich d.R. Matthias Simon RSU-Kompanie Rheinland-Pfalz



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TV-Tipp Mittwoch:

Kabel 1: 2015 - 2330: The Last Samurai (Heldenepos)

            2330 - 0215: Letters from Iwo Jima (Kriegsdrama von C.Eastwood)

Tele 5:   2015 - 2210: Godsend (Horrorthriller)

WDR:   2255 - 2325: Im Schatten des Terrors - Einsatz im Krisengebiet (Doku)



Dienstag, 26. Januar 2016

RSU Hamburg beim Wacherhaltungsschießen + Grundsätzliches


Kamerad OSG d.R. Roberto Zosel berichtete kurz vom Wacherhaltungsschießen der Hamburger am Wochenende - ein Wintermärchen :-)

OSG d.R. Roberto Zosel

"Um 0615 sind wir zur Standortschießanlage Wendisch-Evern gefahren und 0710 Uhr dort eingetroffen. Nach Mat - Übergabe gab es das obligatorische Antreten nebst Sicherheitsbelehrung.

Im Anschluss danach wurde Frau Gefreite d.R. Judith Nolte zur Stabsgefreiten d.R. befördert (Anm. Blogger: Herzlichen Glückwunsch!)


Die Kameraden OSG d.R. Kullik und SG d.R. Stallknecht erhielten danach noch ihre Schützenschnur in Bronze.

Nach einem 3 fachen "Ziehten Ziehten - Aus dem Busch", unser '' Schlachtruf'', ging es auf den Alpha und Deltastand. Dort wurden die Wachschussübungen mit G36 und P8 geschossenen. Schießende war um 1315.

Nach einer kräftigen Stärkung mit Reis und Hühnerfrikasse ging es dann ans gemeinsame Waffenreinigen. Danach wurde die Dvag für beendet erklärt und die Teilnehmer fuhren nach Hause.
Ich musste mit meinem Oberleutnant (Anm. Blogger: Offiziere brauchen stets etwas Führungsunterstützung) noch die Waffen in die Reichspräsident Ebert Kaserne  bringen. Dienstschluss für mich 1615.
Schießende Truppe Stärke: 34 Mann."


Danke Roberto! Ist immer schön, hier auch mal wieder etwas aus dem Bereich der RSU berichten zu können. Selbst wenn es sich um "Tagesgeschäft" handelt.

Roberto war übrigens so nett, uns den Hintergrund des Schlachtrufes der RSUKp Hamburg zu erläutern.

General Von Ziehten war der erste General der flankierend aus der gedeckten Aufstellung (Busch) angegriffen hatte. Wer das vertiefen möchte, kann dies hier tun.

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Bei einer anderen mir bekannten RSU-Kompanie ist geplant, ab 2016 das Wacherhaltungsschießen ganz aus dem Kompaniebetrieb in die unbeorderte Reservistenarbeit auszugliedern. Dies soll zwar von der KpFhr organisatorisch vorbereitet werden, aber letztlich müsste sich jedes Kompaniemitglied doch selbst darum kümmern - selbstredend bei zusätzlich zu erbringendem Zeit-, Organisations-, Papierkriegs- und Terminüberwachungsaufwand.
Ähnliches hörte ich aus dem Bayerischen (unbestätigt). Da gibt es wohl -zumindest bei einer Einheit- die Bestrebung, jeden Soldaten seine alljährliche Fleischbeschau (90/5) selbst organisieren/beibringen zu lassen.

Es erscheinen also Tendenzen erkennbar, die darauf hindeuten, dass wichtige -wenn auch zum Teil von der Bundeswehr total überzogene (90/5) und damit letztlich für die Sache schädliche- "combat-ready"-Voraussetzungen aus dem zentralen Angebot des Kompaniebetriebs in den Privatbereich der Kameraden verlagert werden.
Der Grund dafür liegt auf der Hand. Es geht darum, die ohnehin knapp bemessene Zeit der Ausbildung nicht noch durch alljährlich wiederkehrende Formalitäten, wie z.b. auch den alljährlich aufzufrischenden Einsatzersthelfer A-Status, zusätzlich zu beschneiden.

Ein Dilemma, zugegebenermaßen. Trotzdem erscheint mir diese Entwicklung unglücklich da für die Einsatzbereitschaft der RSUKr kaum förderlich!

Vorschlag:
  1. Wacherhaltungsschießen und EEH A Kompetenzerhalt auf Kompanieebene innerhalb eines Komplettwochenendausbildungsblocks (starke deutsche Wortkreation!) kombinieren und damit u.a. bekannte ewige Wartezeiten auf der Schießbahn sinnvoll nutzen.
  2. Alljährliche 90/5-Einstellungsuntersuchungen auf mindesten 5-Jahreszeiträume ausdehnen - besser, nach Eingangsuntersuchung für die Beorderung ganz abschaffen, wie das ja bei den Aktiven ganz normal ist!
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Aufgefallen:


RTL-Nord: Video: Eiswolf  



FAZ: Denkt nach, wenn ihr Soldaten verlegt (Anm.: Die Artillerieschule der Bw in Idar-Oberstein ist auch Standort der RSUKp Rheinland-Pfalz)

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TV-Tipp Dienstag:

Tele 5:    2015 - 2205: Hard Rain (Actionthriller)

Phoenix: 2005 - 2105: Osprey - Transformer der Lüfte


Montag, 25. Januar 2016

"Verschärftes Waffenrecht verhindert keinen illegalen Waffenbesitz"



Der Reservistenverband greift das für Deutschland wichtige und in Legalwaffenbesitzerkreisen seit Monaten intensiv diskutierte Thema auf:

Die Europäische Union (EU) plant, das Waffenrecht zu verschärfen.
Wenn das im Einzelnen durchgeht, was die Leute in Brüssel planen, wäre es ein äußerst schmerzhafter Einschnitt für das deutsche Sportschützenwesen, das mal ganz nebenbei -knapp hinter dem Tennisport- an 4. Stelle der mitgliedsstärksten Sportverbände in Deutschland rangiert!

Jeder, der sich mit legalen Waffen auskennt, weiß, dass mit der geplanten Verschärfung des Waffenrechts überhaupt kein Einfluss auf die alleine aus dem ILLEGALEN Waffenbesitz resultierenden Probleme genommen wird, bzw. jemals genommen werden kann!

Insofern ist es nicht nur löblich, sondern ausdrücklich zu begrüßen, dass der VdRBw das Thema, nicht auch zuletzt in eigener Sache, aufgreift und sich aktiv gegen die geplanten Verschärfungen einsetzt und empfiehlt, sich an seinen Bundestagsabgeordneten zu wenden. Es bleibt nur noch sehr wenig Zeit!
Jetzt wäre es an der Zeit, den illegalen Waffenhandel zu bekämpfen. Dies erwägt die EU-Kommission jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt. "Die geplanten Maßnahmen stellen nicht nur eine Erschwerung des Schusswaffenerwerbs dar, sondern bilden einen schwerwiegenden Eingriff in die Durchführung des legalen Schießsports, wie er im Reservistenverband auf Grundlage waffenrechtlicher Bestimmungen der Bundesrepublik Deutschland ausgeübt wird", so Berkling weiter.
Deshalb empfiehlt der Reservistenverband seinen Mitgliedern, sich durch persönliche Schreiben an die Abgeordneten ihres Wahlkreises im Deutschen Bundestag und im Europäischen Parlament zu wenden, um eine Verabschiedung der geplanten Waffenrechtsverschärfung zu verhindern. Dem Reservistenverband ist es bereits gelungen, dass die Länder sich im Bundesrat teilweise gegen die Pläne der EU-Kommission ausgesprochen haben. Er wird auch weiterhin seine Möglichkeiten der politischen Einflussnahme nutzen.



Nachtrag vom Dienstag, 26.01.2016:

Bundesrat Drucksache 584/1/15 18.01.16 Empfehlungen der Ausschüsse EU -AV -In zu Punkt … der 941. Sitzung des Bundesrates am 29. Januar 2016 Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 91/477/EWG des Rates über die Kontrolle des Erwerbs und des Besitzes von Waffen COM(2015) 750 final; Ratsdok. 14422/15 Der federführende Ausschuss für Fragen der Europäischen Union (EU), der Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz (AV) und der Ausschuss für Innere Angelegenheiten (In) empfehlen dem Bundesrat, zu der Vorlage gemäß §§ 3 und 5 EUZBLG wie folgt Stellung zu nehmen: EU AV In 1. Der Bundesrat geht davon aus, dass die Regelungen des deutschen Waffengesetzes zum Umgang mit Schusswaffen bereits zu den strengsten Bestimmungen in den Mitgliedstaaten zählen und grundsätzlich einen hohen Schutz gewährleisten, der in vielen Fragen über die Mindestanforderungen der EU-Waffenrichtlinie hinaus geht. So sieht das deutsche Waffengesetz beispielsweise mindestens alle drei Jahre eine turnusmäßige Wiederholungsprüfung der Zuverlässigkeit eines Waffenerlaubnisinhabers vor.
2. Der Bundesrat spricht sich vor diesem Hintergrund gegen Änderungen der EUWaffenrichtlinie aus, die die öffentliche Sicherheit nicht wirksam erhöhen oder zu einem Aufwand für Waffenbehörden und Waffenbesitzer führen, der nicht mehr in einem angemessenen Verhältnis zum erzielbaren Nutzen steht. 3. An diesem Maßstab gemessen begegnet der von der Kommission vorgelegte Richtlinienvorschlag teils erheblichen Bedenken. Dies gilt insbesondere für die generelle Befristung von Waffenerlaubnissen auf höchstens fünf Jahre,-- die Pflicht zu einer medizinischen Untersuchung bei jeder Erteilung und Verlängerung einer Waffenerlaubnis [und die Erfassung aller unbrauchbar gemachten Waffen in den nationalen Waffenregistern]. 4. Diese eine Vielzahl von Waffenerlaubnisinhabern betreffenden Regelungen würden bei den Waffenbehörden einen hohen Verwaltungsaufwand verursachen, ohne zu einem wirksamen Sicherheitsgewinn zu führen. Die Waffenbehörden würden durch diese neuen Aufgaben so stark zusätzlich belastet, dass die Erfüllung vorrangiger Aufgaben erschwert wäre. Bedenken bestehen hinsichtlich der Pflicht, verbotene Waffen in Sammlungen unbrauchbar machen zu müssen. Gerade diese Waffen besitzen oft einen erheblichen finanziellen oder kulturhistorischen Wert, den sie durch die Unbrauchbarmachung zu verlieren drohen. Demgegenüber sind sie unter dem Gesichtspunkt der öffentlichen Sicherheit von keiner besonderen Relevanz, so dass mit einer Unbrauchbarmachung kein relevanter Sicherheitsgewinn verbunden wäre. 5. Der Richtlinienvorschlag begegnet auch hinsichtlich einer Reihe von Änderungen im Anhang I der Richtlinie 91/477/EG erheblichen Bedenken, insbesondere auch für die Aufnahme von halbautomatischen zivilen Feuerwaffen, die wie vollautomatische Kriegswaffen aussehen, in die Kategorie A. Ein relevanter Sicherheitsgewinn ist mit dieser Regelung nicht verbunden und auch aus der Begründung des Richtlinienvorschlags nicht nachvollziehbar.



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Aufgefallen:

Focus: „Haben schon längst die Kontrolle verloren" Polizei-Gewerkschaft: "Derzeit werden nur zehn Prozent der Flüchtlinge registriert"

WELT: Bundeswehr: Deutschland wird eine Fremdenlegion brauchen (Anm.: Ich beobachte das hier ja jetzt schon länger. Die Abstände werden kürzer, dass -wenn auch (noch) von außen- das Kassieren der Deutschen Staatsbürgerschaft als Voraussetzung für den Dienst in unseren Streitkräften "vorbereitet" wird!)

Offiziere.ch: Frankreichs überlastetes Militär reicht nicht aus um den Sahel dauerhaft zu stabilisieren

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TV-Tipp Montag:

Kabel 1: 2015 - 2255: Space Cowboys (Abenteuerfilm mit Clint Eastwood)

              2255 - 0110: Dirty Harry kommt zurück (Clint Eastwood)

Phoenix: 2015 - 2100: Die Akte Heß (Doku)

              2100 - 2145: Mythos Alpenfestung (Doku)








Samstag, 23. Januar 2016

Chef der Innenministerkonferenz: "Brauchen die Bundeswehr im Landesinnern"

Gestern Abend erreichte mich diese Meldung.Wie lange dauert es jetzt noch, bis der innere Notstand ausgerufen wird, wenn jetzt bereits einzelne Schulen wohl von der Polizei gesichert werden müssen, wie das Hamburger Abendblatt berichtet.

In jedem Fall sollten gemäß der Empfehlung der Innenministerkonferenz die erforderlichen Grundgesetzänderungen jetzt schnellstens angegangen werden, um handlungdfähig zu sein, wenn der nicht mehr auszuschließende Einsatzfall eintritt!

Auszüge aus dem Interview (Hervorhebungen von mir):

Die deutschen Bundesländer stoßen in der Flüchtlingskrise an ihre Grenzen. In einigen Wochen drohe Land unter, warnt Klaus Bouillon. Der Chef der Innenministerkonferenz und Innenminister des Saarlands sagt nach einer Konferenz mit seinen Unionskollegen: Die Polizei allein reiche nicht mehr aus, um die Innere Sicherheit zu garantieren.

Die Bundespolizei ist sehr angespannt, es gibt viele Überstunden. Aber wir sind in einer Ausnahmesituation und nicht nur die Polizei macht Überstunden, das gilt zurzeit für viele, auch für Menschen in den Landes-Aufnahmeeinrichtungen. Wir hoffen, dass der Zustrom so schnell wie möglich gebremst wird.
Grundsätzlich begrüßen die CDU-Innenminister den Einsatz der Bundeswehr im Innern bei Terrorgefahr. Um Rechtssicherheit zu erreichen, regen wir die Erstellung eines Gutachtens an, um feststellen zu lassen, ob dies bereits nach Recht und Gesetz zulässig ist. Für den Fall, dass dies nicht zulässig ist, regen wir eine Gesetzesinitiative mit dem Ziel der Änderung des Grundgesetzes an. Ein kurzfristiger Einsatz der Bundeswehr wäre, solange die Rechtslage ungeklärt ist, schwierig.

 Und weil hier noch irgendein Foto rein muss:


 Impression von unserem letzten Truppenübungsplatzaufenthalt




TV-Tipp Samstag:

SAT 1: 2015 - 2325: 2012 (Katastrophenspektakel von Roland Emmerich)

            2325 - 0125: Kiss of the Dragon (Actionthiller)

            0125 - 0300: Event Horizon (SciFi-Horror)

PRO 7:  2015 - 2215: Werner - Eiskalt (Zeichentrickkomödie)

RTL II: 2225 - 0040: Das Relikt (Monsterhorror)

            0040 - 0215: Phantoms (dito)

VOX:    2140 - 2310: GENESIS - Die Geschichte einer Band

N-TV:   2015 - 2105: Countdown zur Katastrophe (Doku / Falklandkrieg)


TV-Tipp Sonntag:

Arte:     2015 - 2200: Die Flucht von Alcatraz (Clint Eastwood)

RTL II: 2230 - 0040: Splice - Das Genexperiment (SciFi)

PRO 7:  2015 - 2325: Verblendung (Thriller)





Freitag, 22. Januar 2016

"Offiziere leisten Widerstand" (Österreich)



Kleine Meldung, auf die ich gestern aufmerksam wurde, die -egal wie man dazu steht- Respekt, aber doch aus sicherheitspolitischer Sicht zumindest Erwähnung, verdient.
Viele haben nicht mehr damit gerechnet, doch jetzt melden sie sich zu Wort. Die Offiziere des österreichischen Heeres schweigen nicht länger! Mit einer neu gegründeten Plattform„Wehrhaftes Österreich“ weisen sie auf die Gefahren einer völlig verfehlten Sicherheitspolitik hin. Fazit: Die Sicherheit sei „aufs Ärgste“ gefährdet, die Politik schaue weg und das Heer werde politisch instrumentalisiert, zur Untätigkeit verdammt und kaputt gespart.
Neben einer Aufwertung des Bundesheeres und der Wehrfähigkeit wird eine effektive Grenzsicherung gefordert. Die Soldaten schweigen nicht länger. Und sie sind sich einig: „Wir wollen ein handlungsfähiges und souveränes Österreich. Wir wollen eine sichere Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder.“

Parallelen in Mitteleurpoa wären rein zufällig.




Man beachte im Video auch eine ganze Reihe sehr junger Offiziere (ich gehe, ohne dies überprüfen zu können, zumindest einmal davon aus). Das verdient besonderen Respekt!


Eine eigene Internetplatform "Wehrhaftes Österreich" wurde gegründet.


In unserer Facebook-Gruppe etablierte sich eine durchaus kontroverse Diskussion zu der Meldung aus AT - von "sehr gut" bis "Generale haben sich in Politik nicht einzumischen und die Klappe zu halten".

Dazu meldete sich ein österreichischer Kamerad mit folgendem interessanten Posting zu Wort (unsere Gruppe ist breiter aufgestellt, als ich dachte).
Möglicherweise geht man ja mit dem Thema Armee und Politik bei unseren Nachbarn wirklich etwas anders um, als hier in D.

Grüß Euch Kameaden! Wir in Österreich machen unsere Sachen so wie wir wollen und Ihr in Deutschland macht Eure Sachen so wie Ihr wollt! Bei unserem Urnengang des Wahlvolkes über die Wehrpflicht im Jahr 2013 sind wir fast alle gelaufen, damit wir die Wehrpflicht behalten! Soldat in Österreich sein heißt nämlich, auch die Politik mitgestalten und nicht nur den Mund zu halten! Das Recht auf Eure eigene Meinung ist Euch selbstverständlich unbenommen! mit kameradschaftlichen Grüßen aus Österreich
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Eine weiterer Artikel fiel mir gestern auf, und zwar in meiner Lokalzeitung, der wie folgt überschrieben, aber leider nicht online verfügbar ist:

Soldat werden in Zeiten des Terrors

In Frankreich verzeichnen die Rekrutierungsbüros der Armee seit den Attentaten des vergangenen Jahres einen wahren Bewerberansturm

Der Bericht konstatiert, dass seit dem Zeitpunk, da die französische Gesellschaft ihrer Armee wieder gewahr wird -weil sie im öffentlichen Raum nach den Anschlägen jetzt ständig präsent ist- , die Bewerbungen für den Soldatenberuf sprunghaft gestiegen sind.

Vielleicht wäre ja schon alleine das mal ein Ansatz für unsere Politik, über einen Einsatz der Bw im Innern verstärkt nachzudenken?!
Wobei CDU-Politiker Kiesewetter gerade dieser Tage natürlich nicht zu Unrecht feststellte (wobei nicht abschließend geklärt ist, was mit "wir" gemeint ist, ich zähle bspw. nicht dazu), dass:
....wir wie der Teufel das Weihwasser die Diskussion über einen Einsatz der Bundeswehr im Innern scheuen, bliebe die Grenzsicherung eine Polizeiaufgabe.




RSU-Kompanie Rheinland-Pfalz übt dieses Wochenende in Baumholder. Schneehemden sollen ausgegeben werden.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende!

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Aufgefallen:

Bundeswehr Journal: Wehrbeauftragter Bartels will höheren Wehretat (Anm.: Erhöhung des Wehretas im lfd. Jahr von 1,16% auf 1,17% des BIP. Im Grunde ein Scherz, angesichts der mit der NATO vereinbarten 2%. Wenn D seinen Wehretat tatsächlich nahezu verdoppelte, würde ein Schuh, respektive Kampfstiefel draus werden!)

Spiegel Online: Polizeigewerkschaft hält längere Grenzkontrollen für unmöglich (Anm.: Da fallen mir doch spontan Kräfte eine, die .... )

WELT: USA wollen Nato am Kampf gegen den IS beteiligen

N-TV: Von der Leyen in der Türkei Tornado-Piloten bekommen hohen Besuch (Anm: Ob sie daran gedacht hat, aus dem Baumarkt ein paar Dimmer mitzunehmen?)

WELT: Die großen Aufgaben des neuen Heckler & Koch-Chefs

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TV-Tipp Freitag:

RTL II: 2015 - 2205: Die Frau in Schwarz (Horrordrama)

            2205 - 0005: Solomon Kane (Fantasyaction)

            0005 - 0215: Silent Hill (Horrorthriller)

            0215 - 0345: Das Dorf der Verdammten (Horror)

PRO 7: 2015 - 2220: Unstoppable - Außer Kontrolle (Actionthriller)

            2220 - 0025: Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 (Thriller)

            0025 - 0220: Im Feuer (Actiondrama)


TV-Tipp Samstag:

SAT 1: 2015 - 2325: 2012 (Katastrophenspektakel von Roland Emmerich)

            2325 - 0125: Kiss of the Dragon (Actionthiller)

            0125 - 0300: Event Horizon (SciFi-Horror)

PRO 7:  2015 - 2215: Werner - Eiskalt (Zeichentrickkomödie)

RTL II: 2225 - 0040: Das Relikt (Monsterhorror)

            0040 - 0215: Phantoms (dito)

VOX:    2140 - 2310: GENESIS - Die Geschichte einer Band

N-TV:   2015 - 2105: Countdown zur Katastrophe (Doku / Falklandkrieg)


TV-Tipp Sonntag:

Arte:     2015 - 2200: Die Flucht von Alcatraz (Clint Eastwood)

RTL II: 2230 - 0040: Splice - Das Genexperiment (SciFi)

PRO 7:  2015 - 2325: Verblendung (Thriller)





Donnerstag, 21. Januar 2016

ABC-Ausbildung für RSU-Ausbilder




Am vergangenen Wochenende war also in Winterberg der erste Lehrgang für die Qualifikation zum Ausbilder für die ABC-Ausbildung im Rahmen von IGF / KLF - der VdRBw berichtet.
Reservisten bilden Reservisten aus: Das ist der Ansatz bei der Vermittlung und Überprüfung von individuellen Grundfertigkeiten (IGF) und körperlicher Leistungsfähigkeit (KLF). Um den Kameraden ABC-Schutz vermitteln zu können, wurden am vergangenen Wochenende in Winterberg 55 Reservisten aus dem gesamten Bundesgebiet geschult.
Die Ausbildung ist zwar in erster Linie für die Ausbildung innerhalb des Verbands, damit aber eben auch für die RSUKr konzipiert. Von unseren Leuten waren zwei mit am Start. Die ABC-Schutzausstattung hat uns bisher noch nicht erreicht. Ich bin allerdings auch nicht wirklich scharf darauf - nicht wissend, wie das heute am Mann getragen wird. "Zu meiner Zeit" (Anfang der 80er), war das das nervigste Teil überhaupt!

Der Leitende, OTL d.R. Dr. Leupold, war bekanntlich der erste RSU-KpChef überhaupt.


(Foto: Dietmar Simon)



Nachtrag: Wie ich soeben erfahre, waren

 von den RSUKr NRW

-          8 Kameraden der RSUKp Ruhrgebiet und
-          1 Kamerad aus der Kp Rheinland

letztes Wochenende in Winterberg dabei !

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Aufgefallen:

Augen Geradeaus: Ab Juli: Kostenlos Telefon und Internet im Einsatz

Washington Post: More Air Force drones are crashing than ever as mysterious new problems emerge

LKdo RP: 60 Jahre Bundeswehr – erste Rekruten kommen 1956 nach Andernach

LKdo BY: Vize-Inspekteur zeigt Interesse für Bundeswehr in Bayern

Deutschlandfunk: Thomas Wiegold: "Es gibt Defizite"

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TV-Tipp Donnerstag:

VOX:    2015 - 2350: Pearl Harbour (Kriegsepos - Wiederholung 0010)

Kabel 1: 2015 - 2220: The Cave (Höhlenhorror)



Mittwoch, 20. Januar 2016

Sacki: Thema - Explodierende Steine im Lagerfeuer


"Fast jeder hat schon einmal die Warnung gehört: Wenn Du Einen Ring aus Steinen um Dein Lagerfeuer legen willst, verwende auf keinen Fall Steine aus einem Fluss, denn sie können explodieren. Was ist dran an dieser Aussage?"




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Aufgefallen:

Krone.at: Der Heeres-Aufmarsch an unserer Südgrenze beginnt

Stuttgarter Zeitung: Flüchtlingshilfe Stuttgart fordert viele Soldaten an

Bundeswehr.de: Afghanistan: Resolute Support – Beschuss eines deutschen Hubschraubers

Augen Geradeaus: Das Joint Support Ship für die Deutsche Marine – über die Niederländer?

Focus: Wegen Cockpit-Beleuchtung: Deutsche Tornados können nachts nicht in Syrien fliegen

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TV-Tipp Mittwoch:

Phoenix: 2015 - 2145: Hungerwinter (TV-Dokudrama)

Kabel 1: 2015 - 2345: Aviator (Biografisches Epos über Howard Hughes)

              2345 - 0210: Überleben (Katastrophendrama)

              0225 - 0420: Flug durch die Hölle (Kriegsfilm)



Dienstag, 19. Januar 2016

Selbstverteidigung mit Elektroschocker & Co


Gleich vorab, es handelt sich hierbei um eine rein zivile Betrachtung, was natürlich nicht daran hindert, das Thema klar zu strukturieren :-)

Lage:

Nachdem allen bisherigen Beteuerungen von Politik und Leitmedien zum Trotz jetzt für jedermann (insbesondere jede Frau) überdeutlich sichtbar geworden ist, dass die sogenannte "German Angst" eben nicht unbegründeten, diffusen Ursprungs, sondern im Gegenteil erschreckend begründet ist -und zwar in der Fläche!-  bin auch ich nicht umhin gekommen, mich dem Thema zivilrechtlich möglicher, möglichst effektiver, "waffenbewehrter" Selbstverteidigung, auseinanderzusetzen:

Auftrag:
Ehefrau: "Mach hin und besorge mir einen Elektroschocker, ich fühle mich draußen nicht mehr sicher - Punkt!!

Durchführung:

Frei nach der Erkenntnis, dass es keine Frage gibt, die nicht schon im Internet gestellt, respektive zunehmend auch schon in Video-Form abgehandelt wurde, habe ich also, um mich zunächst zu informieren, erst einmal 'youtube' angeschmissen.
Meine Frage, nach Sinn und Zweck eines Elektroschockers wurde dort sehr schnell beantwortet:

Elektroschocker, zumindest soweit in Deutschland zugelassen, kannst'e schwerpunktmäßig vergessen.




Da ich Schreckschusswaffen für nicht zielfühend erachte und die praktischen, handlichen Teleskopschlagstöcke nicht geführt werden dürfen, folgte ich dem Ratschlag des obigen youtube-Testers, mich in Richtung Pfeffersprays zu orientieren.

Weiterführend bin ich auf diesen kleinen, privaten Pfefferspraytest gestoßen, der Verschiedenes klar macht. Ab Minute 09:50 beginnt der Praxistest, aber auch die einführenden Informationen sind wichtig:

1.  Die Sprayversion verliert deutlich gegen die Strahl/Jet-Version
2.  Unter 50 ml braucht man gar nicht anzufangen
3.  Sehr wichtig auch die Auslöse-/Sicherungsmechanik
4.  Entfernungen von mehr als 3 Metern kann man im Grunde vergessen




Es gibt auch sogenannte Breitstrahl-Pfeffersprays, wie sie bspw. mit dem 'OC 5000' (gibt es sinnvollerweise erst ab 150 ml) gleich zu Beginn des folgenden Videos von Dehler vorgestellt werden. Aber auch der 'Piexon JPX Jet Protector' (€ 169,-) wirkt auf mich überzeugend (Video-Minute 01:40). Was dieses Distanzgerät allerdings ggf. auf kurze Entfernung (z.B. der amtlich vorgeschriebenen Ein-Armlänge) in einem Gesicht auslöst und wie das ein Richter im Nachhinein selbst in einer akuten Notwehrsituation bewerten würde, bin ich mir 'höchst unsicher'!



Denn eines muss -bei aller ggb. Notwendigkeit zur Selbstverteidigung- glasklar sein. Diese Pfeffgersprays sind lediglich zur Tierabwehr zugelassen, was übrigens auch auf der Kartusche vermerkt sein muss (Prüfzeichen). Selbstverständlich bleibt eine akute Notwehr-, respektive Nothilfesituation hiervon ausgenommen, heißt normalerweise ungeahndet..

RSU-Soldaten sind bestens ausgebildet und haben sehr präzise gelernt, wann eine solche Situation entsteht und dass die Verhältnismäßigkeit in jedem Fall gewahrt bleiben muss!
Entscheidend ist, dass ein potentieller Anschlag -hier auf Leib und Leben- unmittelbar bevorsteht oder gerade in Ausführung befindlich sein muss und mit anderen, milderen Mitteln nicht abzuwenden ist.

Das gezielte Nachbearbeiten eines sich bereits am Boden windenden Angreifers (sicherheitshalber) zählt NICHT dazu!

Die Uniklinik Freiburg warnte dieser Tage vor dem Gebrauch eines Pfeffersprays:
"Pfefferspray kann zu Kontaktirritationen in den Augen oder Atemwegen führen", sagte der Leiter des Notfallzentrums der Uniklinik, Hans-Jörg Busch, laut einer Pressemitteilung. Das Spray könne dadurch lebensbedrohliche Asthmaanfälle auslösen.
Sofortiges Reinigen der Haut und Augen mit warmem Wasser ist der Uniklinik zufolge wichtig, um Schmerzen zu lindern und Verletzungen zu verhindern. Bei Atemnot solle Sauerstoff inhaliert werden. Die Klinik rät dazu, nach dem Kontakt mit Pfefferspray einen Arzt aufzusuchen.
Diese Betrachtungen relativieren sich wie gesagt stark vor dem Hintergrund eines akuten Bedarfs an Eigenschutz einer Frau in Situationen, wie sie jetzt tagtäglich in immer schnellerer Abfolge aus dem öffentlichen Raum der Republik berichtet werden!
Es scheint allerdings angeraten, im Falle einer solchermaßen erfolgreich abgewehrten Attacke, bei der anschließenden Anwahl von 110 auch gleich einen Arzt mitzubestellen.

Die Polizeigewerkschaft warnt vor dem Einsatz von Pfeffersprays. Das Für und Wider muss jeder für sich selbst abwägen. Eventuell auch anhand dieser Meldung. Aber was ist wohl für Frau wichtiger? Gesund und unversehrt wieder zu Hause anzukommen oder aber wehrloses 'Freiwild' darzustellen und sich dafür einer 100%igen Rechtssicherheit gewiss zu sein!

Nachtrag;

Kurz nachdem ich gestern Nachmittag diesen Beitrag schrieb, erreichte mich diese Meldung aus dem Herzen meiner Heimatstadt: Mannheim: Frau am Wasserturm vergewaltigt 

Guten Morgen Deutschland! 

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Aufgefallen:

WELT: Lawine tötet mehrere französische Soldaten

Focus: In München - Leistungsdruck zu hoch? Suizid-Serie an der Bundeswehr-Uni beunruhigt Eltern

Bundeswehr.de: Bundeswehr aktuell Nr. 2 vom 18.01.2016

Spartanat.com: Ballistische Schutzweste! Aber richtig!

Augen Geradeaus: Von der Leyen deutet deutsche Beteiligung an möglicher Libyen-Mission an

WELT: Flüchtlinge gelten als größtes Risiko für die Welt

Lachen helfen e.V.: Marschieren - auch für den guten Zweck

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TV-Tipp Dienstag:

SAT 1:   2015 - 2215: Die Frau des Schläfers

WDR:    2210 - 0005: In meinem Himmel (Fantasy-Drama)

Phoenix: 2015 - 2100: Der Mekong in 50 Booten (Doku, Folge 3/3)

Tele 5:   2205 - 0050: Rurouni Kenshin: The Legend Ends
                                   (Samurai-Action, letzter Teil der Trilogie)





Montag, 18. Januar 2016

"1000 Reservisten sollen rund um die Uhr zum Schutz der Bevölkerung eingesetzt werden."


...... allerdings in Frankreich!

Über das Posting eines guten, mindestens frankophilen, vermutlich aber da abstammenden :-) ,  Kameraden, SG d.R. Stéphane Parent, bin ich auf diesen Originalartikel des 'FIGARO' aufmerksam geworden. Die ins Deutsche übertragene Kernaussage lieferte er zum Glück gleich mit.

Die Reserve soll in Frankreich aufgrund der aktuellen Lage von 28000 auf 40000 Mann angehoben werden.1000 Reservisten sollen rund um die Uhr zum Schutz der Bevölkerung eingesetzt werden.

Da ich
zwar während meiner glorreichen Schulzeit 2 Jahre Französisch hatte, es sich aber dummerweise zweimal um dasselbe Jahr handelte, gehen meine Frz.-Kenntnisse gegen Null. Ich weiß gerade noch, was Frankreich mit Aspirin gemeinsam hat (siehe unten), das war es aber dann auch schon.
Also habe ich den Text mal in den Google-Übersetzter geschmissen und das folgende, immerhin halbwegs verständliche Ergebnis erhalten:

(Quelle: Bw/Podauke)

In seinem Grußwort an die Gastgeber gab der Präsident bekannt, dass er den Verteidigungsminister, Jean-Yves Le Drian gebeten hatte, stark Aufblasen der Zahl von Reservisten.

Er kündigte an, einen "nationalen Schutzes" von "Reservisten" nach den Anschlägen von Paris gebildet auf dem Kongress in Versailles, am 16. November Tagen erstellen. Er ausführlich in den Bedingungen, zwei Monate später, vor den Armeen, während der Zeremonie der Begrüßung mit militärischen Schulen von Saint-Cyr Coëtquidan in Guer (Morbihan). Hollande will die Zahl der Reservisten von 28.000 auf 40.000 zu erhöhen.
"Ich fragte Jean-Yves Le Drian, die Zahl der Reservisten gibt 40.000 gegen 28.000 heute. Ziel ist es, dauerhaft tausend Reservisten für den Schutz unserer Bürger einzusetzen ", sagte der Präsident der Republik, am Donnerstag Nachmittag. "Die Herausforderung ist es, die flächendeckende Versorgung der Reserve zu verbessern, so dass es näher an die Menschen und kann schließlich zu einem echten Nationalgarde," fügte er hinzu.
Diese Maßnahme war von der Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian März gewünscht worden, anlässlich des nationalen Tag der Reservisten. Doch diese Zahlen sind stetig zurück für mehrere Jahre. Im Jahr 2013 entfielen 56.000 Reservisten aus der Zivilgesellschaft das Hotel de Brienne.
"Reservisten sind ein starkes Element der Verbindung zwischen der Armee und der Nation, das sind die Elemente, die einen künftigen Nationalgarde bilden können gerahmt und verfügbar", sagte der Staatschef im November vor dem Parlament im Kongress einberufen . Diese "Reserven" sind für ihn eine "Kaution".
Die operative Army Reserve ist offen für alle Französisch Staatsangehörige Freiwilligen im Alter von mindestens 17 Jahren, die die Fähigkeiten, einschließlich der physischen, notwendig zu haben, und sind "in gutem Ansehen im Hinblick auf die nationalen Dienstverpflichtungen". Der Vertrag in der Reserve kann 1-5 Jahre dauern und erfordert, sich zur Verfügung für die Armee, wenn nötig, während mit der Möglichkeit, auch weiterhin Berufsausübung zu machen. Unternehmen müssen fünf Tage und ein Jahr in der Reserve zu geben. Dieser Zeitraum kann auf 210 Tage (7 Monate in Ausnahmefällen) erweitert werden.
Das ist doch mal eine sinnvolle Maßnahme der Franzosen. So verstehe auch ich die Reserve als wichtiges Bindeglied zwischen Armee und Gesellschaft.

Deutschland sollte sich schnellstmöglich daran machen, das Grundgesetz (in verschiedenen Punkten) so anzupassen, dass es auch heute noch Sinn macht! Man kann den Vätern unseres Grundgesetzes nicht zum Vorwurf machen, nicht alles vorausgesehen zu haben, was 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges geschieht. Aber man muss den heutigen Regierungen vorwerfen, dass sie das nicht zeitgemäß korrigieren.
In unserer Facebook-Gruppe gab es dazu in ähnlichem Zusammenhang gerade eine Wortmeldung, der ich mich ausdrücklich anschließe:

Zumindest ist eine Trennung von innerer und äußerer Sicherheit nicht mehr so klar möglich wie zur Gründungszeit der Republik. Solchen Entwicklungen muss die Politik Rechnung tragen, und im Zweifel auch das GG anpassen. Wir haben ein massives Sicherheitsproblem, eine zu geringe Personaldecke bei der Polizei und zu wenig sicherheitspolitischen Pragmatismus. Insofern ist eine Debatte darüber durchaus sinnvoll.
Jüngste Gedanken de Herrn Minister Schäuble gehen in eine ähnliche Richtung.

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Aufgefallen: 

 
Und weil ich mir vom Ausbilder hier mal das Bild ausgeliehen habe (kleiner Scherz am Rande :-) seien auch seine Tourdaten an dieser Stelle genannt. Ich bin am 21.04. in Mannheim!

Augen Geradeaus: USA wollen Kampf gegen ISIS nicht nur in Irak und Syrien, nächste Woche Minister-Treffen

NDR: Podcast: Junge Offiziere kritisieren Innere Führung

Schwäbische.de: Die Retter kommen aus Laupheim

WELT: Bundeswehr fürchtet Unterwanderung durch Extremisten

PEX: BKA rechnet mit lange andauernder terroristischer Bedrohung

Schmeisser AR15:



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TV-Tipp Montag:

Kabel 1: 2015 - 2245: King Arthur (Historienaction)

Phoenix: 2015 - 2145: Der Mekong in 50 Booten (Doku - Folgen 1+2/3)



Freitag, 15. Januar 2016

Sacki: Notzelt aus Survival-Plane






Mit einfachsten Mitteln ein Notzelt geschaffen. Sacki zeigt wie's geht!


In diesem Sinne ein schönes (Winter?)Wochenende!

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Aufgefallen:

WELT: Frau überlebt durch "Schlammpackung" im Outback (Anm.: Respekt! Den Trick, sich zur Kälteabwehr die Kleidung mit isolierenden Naturmaterialien auszustopfen, hat uns Sacki ja auch schon gezeigt. Die Australierin scheint mir -zu ihrem Glück- ebenfalls "vorbelastet" gewesen zu sein.)

Augen Geradeaus: Aktuelle Rüstungsexportgenehmigung: Panzerabwehr für Israel

Spartanat.com: Neue Flecken für die Bundeswehr

Lauche-Maas.eu: Voll-digitales Spindschloss für den gepflegten "RSU-Ranger"
(Anm.: Ein echtes 'must-have' ;-) ... schlappe 80 Doppelmark!)

ZEIT: Bartels: "Das ist alles gerade ein bisschen viel für die Soldaten"

Spiegel Online: Iran führt gefangene US-Marinesoldaten vor

NDR: Podcast: Wüstner warnt vor Notlage bei der Bundeswehr

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TV-Tipp Freitag:

RTL II: 2015 - 2200: Jurassic Park 3

            2200 - 0035: Wir waren Helden (Kriegsdrama mit Mel Gibson)

            0035 - 0215: Hamburger Hill (Antikriegsfilm)

TV-Tipp Samstag:

PRO 7: 2015 - 2315: Gefährten (Kriegsdrama von Spielberg)

             2315 - 0225: Der Soldat James Ryan

             0225 - 0410: Tigerland (Antikriegsdrama)

SAT 1:  2155 - 0010: 10.000 BC (Vorzeitabenteuer von Emmerich)

VOX:    2015 - 2235: Air Force One (Actionthriller)

ARTE:   2150 - 2250: Pink Floyd - The Story of "Wish You Where Here" (Doku)


TV-Tipp Sonntag:

RTL:      2015 - 2215: Escape Plan (Actionthriller mit Stallone)

ARTE:   2015 - 2250: Die Brücke am Kwai (Kriegsfilm)

Phoenix: 2015 - 2100: Die Schorfheide - Das Jagdgebiet der Mächtigen (Geschichtsdoku)

              2100 - 2145: Das geheime Militärkommando von Geltow (Doku)

ZDF:      2330 - 0015: Die Apocalypse der Neandertaler (Doku)

         

Donnerstag, 14. Januar 2016

Böse RSU-Kräfte - Schock nach der Gefechtsausbildung!


Dass die RSU-Kräfte im Allgemeinen und die darin dienenden Soldaten im Besonderen, ganz pöhze sind, liest man ja immer wieder im Internet. Ich habe schon genug Beispiele dafür hier gebracht!

Ich war dabei selbst immer der Meinung, dass die, die so etwas von sich geben, irgendwelche Spinner, Verschwörungstheoretiker oder doch zumindest Zeitgenossen sind, die sich über Dinge öffentlich auslassen, von denen sie keinen Blassen haben!



Doch kürzlich, die RSU-Kompanie Rheinland-Pfalz hatte gerade ihre Gefechtsausbildung nebst Nachtschießen beendet -der Vollmond stand schon am Nachthimmel von Baumholder und es war spät geworden- bin ich doch selbst erschrocken!



Ich wollte gerade meine Ausrüstung ablegen, als mir zufällig Kamerad SG d.R. Mike Trümper, der wohl eben seine Gesichtstarnung entfernt hatte, über den noch unbeleuchteten Flur der Kompanie entgegenkam. Ich dachte, "den überraschst Du jetzt mit einem Schnappschuss". Die Kamera hatte ich wie immer auch während der Gefechtsausbildung noch am Mann!!

Als der Blitz aufzuckte, wurde mir schlagartig klar, dass tatsächlich das Böse Besitz von den RSUKräften ergriffen hat!! Die vielen vermeintlichen Verschwörungstheoretiker ..... HABEN RECHT !! 

"RSU-Ranger" sind offenkundig vom Bösen besessen, auch wenn sie es wohl selbst gar nicht merken!! Da hält sogar der abgebrühteste Gegner den obligatorischen Mindestabstand von einer Armlänge!!!!
Ich muss mich selbst ab sofort öfter mal beobachten



Doch seht    selbst!!


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Aufgefallen:

Bildungszentrale für politische Bildung: Dossier: Innerstaatliche Konflikte

ARD: Bundeswehr kaserniert ihr Radio

PEX: Pentagon: Iran beschlagnahmt zwei US-Schiffe

PEX: Bundeswehr-Airbus fliegt Schwerverletzte nach Anschlag aus

Buneswehr.de: Ein Jahr Airbus A400M


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TV-Tipp Donnerstag:

VOX:     2015 - 2250: Stirb langsam - Jetzt erst recht (Bruce Willis)

              2250 - 0115: Der Schakal (Actionthriller Willis/Gere)

Kabel 1: 2015 - 2315: Im Auftrag des Teufels (Thriller mit Keanu Reeves)

              2315 - 0155: Die neun Pforten (Okkulter Thriller mit Johnny Depp)

PRO 7:   2210 - 0000: Final Destination III (Horrorthriller)

Phoenix: 2015 - 2100: Milliarden aus Moskau - Gefahr für Europa? (Doku)

              2100 - 2145: Putins Volk - Wohin wollen die Russen? (Doku)