Donnerstag, 30. April 2015

RSU Thüringen: Übungsplatzaufenthalt Altengrabow




In unserer RSU-Facebook-Gruppe, in der wir gerade gestern unser 1.700. Mitglied begrüßten, wurde diese Woche kurz vom Truppenübungsplatzaufenthalt der Thüringer Kameraden berichtet und das schöne Foto bereitgestellt. Ich darf beides hierher übertragen.
Ausbildungsende für die Kameraden‬ der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie ‪Thüringen‬, kurz RSUKp TH. Am Freitag den 24.04.2015 endete der eineinhalb Wochen andauernde ‪Truppenübungsplatzaufenthalt‬ in‪ Altengrabow‬. Auf dem Dienstplan stand ‪Gefechtsdienst‬, Schieß- und Wachausbildung. Als Highlight wurde Schießen mit Panzerfaust 3 und Werfen von Gefechtshandgranaten durchgeführt. DU möchtest mehr über die RSUKp TH erfahren? Dann informiere dich hier: http://goo.gl/acOEXI


Foto und Gestaltung: Andre Pflügner


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Aufgefallen:

Augen Geradeaus: Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer: ‘Berlin’ und ‘Hessen’ vorgesehen

Pfälzischer Merkur: Fallschirmjäger: Ein Abschied mit Bauchweh

Focus Online: Rätselhafte Todesfälle: Navy-Seals ertrinken in Schwimmbecken

Augen Geradeaus: Geklaute Munition aus Seedorf ist wieder da

FAZ: Auch amerikanische Soldaten schießen daneben

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TV-Tipp Donnerstag:

MDR: 2310 - 0255: Apocalypse Vietnam (Lange Vietnam-Nacht: TV-Doku - 5 Folgen)


Mittwoch, 29. April 2015

Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr


Das im Rahmen der letzten/aktuellen Bundeswehrreform am 6. Mai 2013 ebenfalls neu aufgestellte Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr mit Sitz u.a. in Köln und seinen nachgeordneten Karrierecentern der Bundeswehr wird ja in Reservistenkreisen viel kritisiert. Ob zu Recht oder Unrecht, kann ich nicht beurteilen.
Gleichwohl könnte beim uneingeweihten Betrachter -gemeint ist hier der engagierte Reservist- leicht der Eindruck entstehen, dass in diesem Bereich, aus welchen Gründen auch immer, vieles unnötig blockiert oder doch zumindest verschleppt wird. Wie gesagt - ein bloßer Eindruck!

Fakt ist, dass dort sehr viele Fäden zusammenlaufen, heißt Dinge beschieden werden, die für uns von großer Bedeutung sind, wie z.B. Tauglichkeitseinstufungen, Beorderungen, Beförderungen und ... und ...und.

Bis vor kurzem war ich der Meinung, das BAPersBw ist die Personalabteilung der Bundeswehr und damit dieser unmittelbar unterstellt. Dem ist allerdings nicht so. Es besteht keine Weisungsbefugnis. Im BAPersBw gibt es zwar einen General, bzw. Generäle, aber eben nicht an der Spitze. Tatsächlich handelt es sich nämlich um eine 'Bundesoberbehörde' (alleine das Wort bewirkt bei mir Hautausschläge - vermutlich Stauballergie), an deren Spitze ein Präsident residiert - der eben (unnötigerweise :-) ein Zivilist ist und direkt dem BMVg untersteht.

Etwaige Mängel im Amt (z.B. auch bei der Personalausstattung? - ist ja immer das erste, wo gekürzt wird) wären also von Panzer-Uschi (liebevoll!) höchstselbst abzustellen! Oder anders herum: Wenn wir auf das BAPersBw schimpfen, dürfen wir nicht die Bw meinen!

Ein Organigramm gibt es hier.


(Quelle: BAPersBw)


Und die Vita des derzeitigen Präsidenten der Behörde, Georg Stuke, dort.

Sämtliche Reservistenangelegenheiten sind in Abteilung VI zusammengefasst. Die Abteilung IV, Personalführung Unteroffiziere / Mannschaften, untersteht übrigens dem in Fachkreisen sehr geschätzten Brigadegeneral Georg Klein.

Und auch das BAPersBw "braucht Reserve", wie seit 30.01.2015 (zuletzt aktualisiert am 09.03.15) bei www.reservisten.bundeswehr.de zu lesen ist. Bleibt zu hoffen, dass recht viele Kameraden sich dort melden und üben - bevorzugt bitte in Abt. VI !!
Ansprechpartner sind auf der Seite aufgeführt - eine Aufstellung über die angebotenen Spiegeldiensposten (eine sehr lange Liste!) findet sich hier.

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Aufgefallen:

BILD: „Verschollener“ US-Jet sicher gelandet



Bundeswehr.de: Classix: Ein Käfer für die Bundeswehr - Teil 2


DIE WELT: EVP fordert Militäreinsatz gegen Schlepperbanden

Focus OnlineFinnland (warn)bombardiert U-Boot vor Helsinki

Augen Geradeaus: Afghanistan-Einsatz zum Nachlesen: Zwei Bücher

Gestrige Veröffentlichung der Bundeswehr auf Flickr:

Leopard 2 A7 der Bundeswehr:
Der neue Kampfpanzer Leopard 2 A7 vom Panzerbataillon 203 in Augustdorf am 18.03.2015.
©Bundeswehr/Dorow


Schützenpanzer PumaSchützenpanzer Puma im Rahmen der taktischen Einsatzprüfung auf dem Truppenübungsplatz in Bergen am 08.07.2014. ©Bundeswehr/Hannemann
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TV-Tipp Mittwoch:


SAT 1:   2015 - 2300: Forrest Gump (Tragikkomödie mit Tom Hanks)

Kabel 1: 2015 - 2245: Ghost - Nachricht von Sam
                                   (Drama mit Patrick Swayze und Demi Moore)

              2245 - 0050: Im Netz der Spinne (Thriller mit Morgan Freeman)

Arte:      2245 - 0020: Rock the Casbah (Kriegsdrama)






Dienstag, 28. April 2015

Überprüfung der persönlichen Dienstfähigkeit - und kein Ende - Episode 3



Ich hatte am 10. März die Fortsetzung in eigener Sache versprochen. Und es gibt Erfreuliches zu berichten!! Dass dem so ist, weiß ich schon kurz seit Erscheinen meines seinerzeitigen Blogbeitrages, nur offiziell und damit veröffentlichbar ist es erst seit diesem Samstag. Da erging nämlich an mich der betreffende Änderungsbescheid..


Bekanntlich hatte ich mich ziemlich darüber aufgeregt, dass ich, gerade ein gutes halbes Jahr nach der letzten 90/5, schon wieder zur 'Musterung' ins Karrierecenter einrücken sollte. Ich vermutete einen Datenverlust auf dem Weg von der zuletzt untersuchenden Dienststelle hin zum zuständigen Karrierecenter.

Dem war tatsächlich nicht so. Im Gegenteil wurden die Daten sogar genau überprüft - und in einem Detail für fehlerhaft befunden. So passte, der vergebene Tauglichkeitsgrad (T2) nicht zu einer im Bericht vergebenen Fehlerkennziffer (mein schlechtes linkes Ohr). Dies führte letztlich zu dem bekannten Bescheid für eine neuerlichen Musterung. Dieses neuerliche Antreten meinerseits im KC konnte abgewandt und der Sachverhalt "nach Aktenlage" entschieden werden. Im Ergebnis bin ich jetzt T6 und damit als Reservist noch RSU-tauglich. Nicht sonderlich schön, aber es ist, wie es ist. Es ist mir bei der Veröffentlichung des Vorganges ja auch nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern um die Hinterfragung grundsätzlicher Sachverhalte.


(interessant: die für RSUKr eingeführten Verwendungen A103 - A-105)



Aber wie kam es dazu?

Mit meinem KpChef, Major d.R. Heisam El-Araj, zugleich auch mein 'gutes Gewissen' und 'freundlicher Zensor', was den offiziellen Teil meiner Berichte angeht, stehe ich in engem Kontakt. Da heult man sich schon auch mal aus ;-)
Dem stets um seine Männer besorgten Chef, dem das Problem 90/5 natürlich nicht neu war, fiel ein unlängst stattgefundenes Zusammentreffen mit einem Oberfeldarzt ein. Es handelte sich hierbei um den Oberfeldarzt Dr. Meiners mit Dienstsitz in Berlin beim Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, sprich unserem über-übergeordneten Kommando. Diesem schilderte er die im Zuge der regelmäßig stattfindenden 90/5er-Untersuchungen feststellbaren Ausfallquoten (vorläufig und endgültig), bei zum Teil kaum bis nicht nachvollziehbaren Begründungen.

OFA Dr. Meiners erklärte sich spontan bereit, sich für uns zu verwenden und sich einmal umzuhören. In meiner eigenen Sache war das zuständige KC bereit, ihm den Fall zu erläutern und die erforderliche Entscheidung gemäß Aktenlage herbeizuführen. Ein ausdrückliches Dankeschön von hier aus an Herrn OFA Dr. Meiners. So wurde mir immerhin ein verlorener Urlaubstag und eine neue Untersuchung erspart!

Aber damit nicht genug. Parallel wurde ich beauftragt, weitere "in der Tiefe des Raumes der KC's" hängende Fälle der Kompanie zusammenzustellen, um sie Herrn Dr. Meiners zu übermitteln. Was da im Einzelnen daraus geworden ist, weiß ich nicht - darf ich ja auch gar nicht wissen. Aber die Bereitschaft des KdoTA, hier in Person des OFA Dr. Meiners, sich auf dem 'kleinen Dienstweg' für Einzelpersonen einzusetzen halte ich für sehr bemerkenswert.

Das verdient Lob und Anerkennung!!


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Aufgefallen:

Verband der Soldaten der Bundeswehr e.V.: VSB fordert die Abschaffung der Mannschaftslaufbahn

Spiegel Online: Satellitenbilder für die Bundeswehr

Augen Geradeaus: Schlechte Nachrichten aus Kundus

ARD: Heckler & Koch bekommt Bericht nicht 

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TV-Tipp Dienstag:

Arte: 2015 - 2135: Giftgas - Der unsichtbare Feind (Doku)




Montag, 27. April 2015

Reservisten - Personalresource der Bundeswehr - Nichts Neues zur alljährlichen Fleischbeschau

Das Thema 'Reservisten der Bundeswehr' hat jetzt auch in die allgemeine Berichterstattung zur deutschen Sicherheitspolitik Einzug gefunden.

So ist in der aktuellen Ausgabe des sipol. Magazins Europäische Sicherheit & Technik der Artikel: Reservisten - Personalresource der Bw erschienen, den ich mit freundlicher Genehmigung des Mittler-Report Verlages hier verlinken darf. Die Rechte verbleiben beim Verlag.

Auch hier werden die Maßnahmen zur "Attraktivitätssteigerung des Reservistendiensts" aufgeführt.



Von einer Umsetzung der Punkte ist für mich bisher nichts erkennbar. Das erste Halbjahr 2015 ist bald vorrüber. Ein Überdenken des bisherigen Systems der "alljährlichen Reservisten-Fleischbeschau" wird ohnehin nicht genannt. Aus verschiedenen Bereichen der Bw hört man hierzu Abweichendes, in jedem Fall aber nichts Greifbares.

Einerseits war diesbezüglich von Durchhalteparolen zu hören: "Kameraden wartet ab, das Problem ist bekannt und wird angegangen, aber es dauert noch etwas", andererseits wird von "Kompetenzgerangel bei Bw / PersABw" berichtet, das wenig Hoffnung mache, dass sich auch nur mittelfristig etwas an dem bisherigen 90/5-Prozedere ändert.

Meine direkten Anfragen als Verbandsmitglied an die Spitze des VdRBw, respektive dessen Geschäftsführung, wie dieser sich denn zu der Frage stelle, fanden keinerlei Beachtung, geschweige den Beantwortung. Sofern sich in diesem Punkt (alljährl. 90/5) etwas ändern soll, muss dies in erster Linie vom Verband ausgehen.

Bleibt zu hoffen, dass Kamerad Prof. Dr. Lender etwas bewirken kann ...

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Aufgefallen: 

Bayern 2: Podcast: Interview André Wüstner - Startschuss für ein neues Gewehr

Bw Classix: Ein Käfer für die Bundeswehr








 
Schulprojekt Grüße an Soldaten - Klasse Klasse!
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TV-Tipp: Montag: 


MDR: 2340 - 0140: Dünkirchen. 2. Juni 1940 (Kriegsfilm)

Freitag, 24. April 2015

RSUKp Rheinland-Pfalz meets 457th Civil Affairs Battalion (M4-Rifle Schießen)




Im Frühjahr 2014 setzte sich der Bataillonskommandeur des 457th Civil Affairs Battalion, Lieutenant Colonel (LTC) Richard L. Potterton Jr. mit mir in Verbindung - offensichtlich durch diesen Blog aufmerksam geworden.

Das 457th Civil Affairs Bn mit Kompanien in Kaiserslautern, Grafenwöhr, Wiesbaden und Vicenza ist ein US-Reservisten-Verband, zu dessen Aufgabenspektrum auch die zivil-militärische Zusammenarbeit zählt. Vor dem Hintergrund dieser 'Artverwandtheit' beabsichtigte LTC Potterton den Kontakt zu RSU-Einheiten in der Nähe aufzubauen.


Batallionskommandeur Lieutenant Colonel Richard L. Potterton Jr mit den Kameraden
 SG d.R. Erik (Barbarossa) Weber (links) und HG d.R. Marco (Sniper) Graf


Eine erste Kontaktaufnahme erfolgte anlässlich des Tages der offenen Tür am 14.06.2014 in der Niederauerbach-Kaserne in Zweibrücken. Unsere etwa 15 Minuten dauernden Versuche, eine vernünftige Unterhaltung in Englisch in Gang zu halten, beendete Major Kevin Kaufman (nächstes Bild Mitte) gnädig, indem er in fließendem Deutsch mit wunderbarem Pfälzer Einschlag das Gespräch fortführte ;-)



Kürzlich im März erreichte uns dann die Einladung der Amerikaner zu einem gemeinsamen M4-Rifle Schießen nach Landstuhl. Klar, dass wir einschlugen und eine Abordnung der RSUKp RP auf die US-Schießanlage Breitenwald bei Landstuhl schickten (nach Genehmigung selbstverständlich durch KpFhr und LKdo). 


 Mein kleiner Allradler durfte heute mal bei den Großen stehen!


US-Schießbahn Landstuhl/Breitenwald in der Nachbarschaft des
'Landstuhl Regional Medical Center', dem größten US-Army Lazarett außerhalb der USA.


Die Vertretung unserer Kompanie erfolgte ausschließlich durch Mannschafter, vergnügten sich doch die Dienstgrade an diesem sonnigen 18. April 2015 in Idar-Oberstein bei einer Unterführerweiterbildung. Alles muss man selbst machen! ;-)

"Die glorreichen Sieben" - v.l.n.r.: Der Verfasser, SG d.R. Erik Weber, OSG d.R. Michael Neu, G d.R. Klaus Brese, SG d.R. Stefan Rose, OG d.R. Mike Trümper und HG d.R. Marco Graf.


Wir wurden sehr herzlich von LTC Potterton, Major Kaufman und den versammelten US-Kameraden und Kameradinnen in Empfang genommen und eingewiesen. Der BtlKdr wiederholte seinen Wunsch, den Kontakt zur RSUKp RP herzustellen und aufrecht zu erhalten.


 LTC Potterton - Major Kaufman


Der hohe Anteil weiblicher Soldaten (schätzungsweise 30% der Anwesenden) fiel mir als erster gravierender Unterschied zu Bw-Verhältnissen auf.



Wie der Kommandeur erläuterte, haben unsere und die Reservisteneinheit der US-Army durchaus Gemeinsamkeiten, wobei sowohl Ausbildungs-, als auch Ausrüstungsstand der Amerikaner sich von uns RSUKr doch erkennbar abheben dürfte. Die US-Kameraden sind auch für Auslandseinsätze (vermutlich sind Krisen-/Kriegsgebiete gemeint) befähigt. Dass ein jeder so beorderter US-Reservist sein eigenes Sturmgewehr (M4) hat, ist selbstverständlich.

Das war der zweite Unterschied, der mir auffiel.

M4-Rifle, kompakte Version und Weiterentwicklung des Sturmgewehrs „Colt M16A2 carbine“


Selbstverständlich hatten wir uns im Vorfeld umfassend auf die uns überwiegend bisher unbekannte Waffe  und deren Funktionen eingestellt:
 


Das M4 verfügt in der Standardversion über die normale Einzelschussfunktion (pew) sowie eine Feuerstoßfunktion in 3er-Sequenzen (pew pew pew). Standardvisierung ist Lochkimme und Korn.

Weitere Basics kann sich der Interessierte hier ansehen (AR-15 Zivilversion):





(v.l.n.r.: Specialist Garcia, OG d.R. Trümper, Sergant Hall, OSG d.R. Neu)





Es besteht
Schutzwestenpflicht auf US-Schießständen. Die Reservisten-Kameraden in digital-camouflage bringen dazu ihre eigene SK4-Schutzwest mit. Wir konnten auf die Schnelle nur mit Splitterschutzwesten aufwarten (klar bringen die da nichts) - und die waren nur geliehen!


Der dritte Unterschied, der sofort ins Auge fiel. Klar, hätten uns die US-Kameraden auch richtige Schutzwesten ausgeliehen.




                                             Ein tiefenentspannter US-Captain


Insgesamt ist zu sagen -vierter gravierender Unterschied zu Bw-Verhältnissen-, dass die Verhältnisse innerhalb derartiger US-Einrichtungen deutlich entspannter sind, als auf unseren Schießbahnen. Selbstverständlich bei allen gebotenen Sicherheits-/Aufsichtsmaßnahmen auf dem Schießstand selbst. Ich will das hier nicht weiter vertiefen, aber man fühlt sich dort als beorderter Reservist als Soldat behandelt und nicht als Rekrut in der ersten Woche AGA!

Das nächste Rennen macht sich bereit (12 Mann/Frau pro Durchgang)


Aber es gibt selbstverständlich auch Gemeinsamkeiten. Die Wartezeiten sind bei der US-Army gleichermaßen endl .... also lang ;-), wie das bei uns der Fall ist. Selbst unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Rennen 12-Mann-stark gleichzeitig antreten, was in der besonderen, aber durchaus effektiven Herangehensweise der Amerikaner an ein Klassifizierungsschießen, begründet ist.

Anfangs wunderten wir uns über den immer wieder in die Runde geworfenen Aufruf des leitenden Staff Sergant - ZERO !! Häää ?
Es war, wie sich bald herausstellte, der Aufruf zum 'Zeroing', also dem Einschießen der Waffe eines jeden Schützen. Dazu empfängt der Schütze in einem ersten Durchgang 6 Magazine zu je 3 Schuss, die wie folgt abgefeuert werden: 6 Schuss / 3 Schuss / 3 Schuss / 3 Schuss / 3 Schuss. Nach jeder Sequenz begeben sich Schützen und Aufsichtspersonal zur Trefferaufnahme,respektive -besprechung an die Scheibe. Die Wege sind dabei überschaubar, da auf dem 25m-Stand geschossen wird.

Es folgt erforderlichenfalls jeweils danach die Nachjustierung des verstellbaren Korns, was jeder Schütze selbst macht und wozu einfache Nägel an der Decke eines jeden Standes bereitstecken.

Bei mir sah das wie folgt und für mich befriedigend aus:

 Da war die Landser-Welt noch in Ordnung


Verpflegt wurde wie folgt per US-MRE. Kann man gut essen und macht richtig satt.


 
In einem zweiten, zeitlich späteren Durchgang erfolgt dann die 'Classification'. Hierzu werden 3 Magazine empfangen: 20 Schuss + 2 x 10 Schuss, die wie folgt zu verteilen sind:

Liegend aufgelegt 20 Schuss, davon je 3 auf die 4 oberen kleinen Mannziele sowie je 4 Schuss auf die beiden großen Männer links und rechts.

Liegend freihändig: 10 Schuss, davon je 5 Schuss auf zwei der großen Halbkegel

Kniend freihändig: 10 Schuss, dito - alle Ziele müssen bekämpft sein.



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Einschub für mein persönliches Tagebuch: Und dann für mich das Waterloo meines bisherigen zivilen und militärischen, an sich stets passablen, Schützenlebens!
Auf 25 m (die Entfernungen werden durch die Größe des Zieles simuliert) habe ich mit einer Langwaffe gerade 1x die Scheibe getroffen - bemerkenswert! Keine Ahnung, was da so falsch gelaufen ist. Entweder hatte ich die Klappkimme versehentlich verstellt oder ich war nicht in der Lage zu kompensieren, dass mir jetzt die Sonne direkt frontal ins Gesicht fiel  ..... dabei sein ist Alles ..... nein, große Scheiße!!
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Wie ich hörte, haben aber die Kameraden aber alle ordentliche bis sehr gute Ergebnisse abgeliefert - ich korrigiere insofern auf "die glorreichen Sechs" !!



                                       Und so sieht das aus, wenn man schießen kann!




Ich konnte leider das Ende der um fast 2 Stunden überzogenen Veranstaltung (wegen uns) nicht mehr miterleben. Meine absolute Deadline war 1845, umgezogen zum Essengehen mit der Holden. Ich habe es gerade so geschafft, musste aber tüchtig Feuer geben! Andernfalls hätte ich an diesem Tag mein zweites Waterloo erlebt!!!

Alles in allem aber ein toller Tag und eine hochinteressante Erfahrung!  Wir haben viele gute Gespräche geführt. Vielen Dank an LTC Potterton, Major Kaufman und die US-Reservisten vom 457th Civil Affairs Battalion!!


Hoffentlich bald einmal wieder - dort oder bei uns!


 Kamerad OSG d.R. Michael Neu



(Fotos RSUKp RP/Gehm außer 'pew pew pew')

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Aufgefallen:

T-Online: Deutsche Marine könnte sich an Seenotrettung im Mittelmeer beteiligen

Focus Online: "Armata" T-14: Russland zeigt seinen neuen Super-Panzer

Augen Geradeaus: Ukraine: Russland und USA werfen sich gegenseitig Bruch der Vereinbarungen vor
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TV-Tipp Freitag:

RTL II:    2015 - 2200: Skyline - Der Tag des Angriffs (Sci-Fi)


               2200 - 2345: The Colony - Hell Freezes Over (Sci-Fi Horror)

Phoenix: 2015 - 2100:  Wenn Soldaten zu Bestien werden
                                     (Das Grauen des Krieges - Doku - Folge 1)

                2100 - 2145: Die dunkle Seite des Menschen (Folge 2)

                2145 - 2230: Wenn der Mensch zum Mörder wird (Folge 3)

WDR:       2015 - 2100: Geheimnis Regierungsbunker (Doku)


TV-Tipp Samstag:

Bayern: 2015 - 2215: Rommel (TV-Kriegsdrama)

              2230 - 0145: Das Boot - Director's Cut (Kriegsdrama)

              0145 - 0425: Die Brücke von Arnheim

RTL II:   2015 - 2205: Passwort: Swordfish
                                   (Actionthriller mit Hugh Jackman)

              2205 - 0025: Vertical Limit (Bergsteigeraction)

VOX:      1200 - 0000: 1945 - 12 Städte, 12 Schicksale


TV-Tipp Sonntag:

PRO 7:    2015 - 2225: G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (Action)

               2225 - 0015: Alien vs. Predator (Sci-Fi Horror)

Arte:       2015 - 2200: Jeremiah Johnson (Western mit Robert Redford)

Phoenix: 2015 - 2145: Hindenburg - Der Mann, der Hitler zum Kanzler machte (Doku)


                                 





              









































Donnerstag, 23. April 2015

Statement zum Thema "Arbeitgeberzustimmung für eine RDL"



Vor ein paar Tagen erreichte mich über diesen Blog folgender anonymer Kommentar (Hervorhebungen von mir):
Was jeder Reservist, der glaubt sich für eine RDL keine Zustimmung seines Arbeitgerber einholen zu müssen, sollte auch folgendes beachten:
Das Arbeitsverhältnis beschränkt sich nicht nur auf den Austausch von Leistung und Gegenleistung. Für die Vertragsparteien bestehen zusätzlich umfangreiche Nebenpflichten. Z. B. Pflicht zur Rücksichtnahme (Treuepflicht) durch Arbeitnehmer (AN) und Fürsorgepflicht durch Arbeitgeber (AG).
Der AN wird im Rahmen des Dauerschuldverhältnisses in einem fremden Arbeitsbereich tätig. Daraus ergeben sich nach §§ 241 Abs. 2, 242 BGB weitere Obhuts-, Rücksichts- und Schutzpflichten. Nebenpflichten können sich aus der arbeitsvertraglichen Regelung, Gesetz, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung und der Verkehrssitte ergeben.
Dem AG die freiwillige Verpflichtungserklärung zu einer RDL und später die für den AG bestimmte Ausfertigung des Heranziehungsbescheids nicht unverzüglich vorzulegen (siehe §1 (3) ArbPlSchG) könnte als Verletzung der Auskunfts-, Mitteilungs- und Offenbarungspflichten des AN gegenüber dem AG angesehen werden.
Bedeutet es doch, wenn der AN dieser Verpflichtung nicht nach kommt, d.h. erfolgt die Information über eine Verpflichtung zu einer RDL verzögert oder erst unmittelbar vor der RDL, das sich der AN eventuell sogar betriebsschädigend verhält. Der AG könnte in einem solchen Fall gewillt sein, arbeitsrechtliche Maßnahmen einzuleiten. Und entsteht dem AG nachweislich ein Schaden, kann er ggf. sogar Schadensersatzansprüche geltend machen.

Das klingt zweifellos sachkundig und macht Sinn. Gleichwohl habe ich das Gesagte selbst nicht verifiziert. Es steht aber außer Zweifel, dass wir -selbst innnerhalb der bekannten 6-Wochen Frist- in jedem Fall rechtlich verpflichtet sind, den AG so schnell als irgend möglich zu informieren. Ich mache solche Dinge immer per Email und hefte die Ausdrucke zu den Einverständniserklärungen. Dann ist das dokumentiert - man weiß ja nie.

Vielen Dank auf jeden Fall für diese ergänzende Einlassung an den anonymen Rechtskundigen!

Nochmal: Auch wenn ich zztl. zu der Überzeugung gekommen bin, dass innerhalb der 6-Wochen Frist formaljuristisch im Regelfall der AG eine RDL, die fristgerecht angekündigt wurde, nicht verweigern kann, möchte ich natürlich keineswegs empfehlen, dies mit Gewalt auszureizen. Ein übergangener AG findet im Zweifel Mittel und Wege, seinen Unmut kundzutun! Letztlich muss das jeder für sich selbst entscheiden.

Trotzdem sollte man seine Rechte kennen und diese auch selbstbewusst zumindest erwähnen. Nach einem Bereichsleiterwechsel fragte mich mein neuer ChefChef, ob er denn der RDL zustimmen müsse oder könne. Ich antwortete entsprechend, dass er grundsätzlich müsse, ich mich darauf aber nicht berufen werde, sondern an sein Verständnis für die Sache appelliere.

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Aufgefallen:

Augen Geradeaus: "Dieses -offensichtlich private- Video hat mehr Aufmerksamkeint verdient."




Spiegel Online: Von der Leyen sieht "keine Zukunft" für das G36

Augen Geradeaus: Bewährte Ausrüstung: Bundeswehr bestellt 125.000 Lochkoppel (Anm.: Es soll tatsächlich kein verspäteter Aprilscherz sein)

Augen Geradeaus: Taliban kündigen Frühjahrsoffensive in Afghanistan an, Kundus vor dem Fall?

N-TV: Das könnte der G36-Nachfolger sein


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TV-Tipp Donnerstag:

NDR: 2015 - 2115: Unsere Geschichte - Hamburg 1945 - wie die Stadt gerettet wurde (Doku)

MDR: 2330 - 0200: Der Untergang (Geschichtsdrama)

VOX: 2015 - 2310: Departed: Unter Feinden (Thrillerdrama)

         2310 - 0100: Steven Segal: A Dangerous Man




Mittwoch, 22. April 2015

Outdoor-Gear: Trekkingrucksack „Mount 100+20“ von Tashev

Hier stellt Sacki den Trekkingrucksack „Mount 100+20“ von Tashev vor.

Für den zivilen Bereich eine, wie ich meine, gute Lösung für einen Großrucksack mit einigen durchdachten Features! Und über ein ansprechendes Design verfügt er obendrein. Ich bin allerdings stets mit meinem Kampfrucksack unterwegs .... zumindest, wenn Frau nicht dabei ist!




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Aufgefallen:

Deutschlandfunk: Podcast: Verteidigungspolitik - Das Ende der Parlamentsarmee? (Anm.: Bin sehr gespannt, wie unsere Parlamentarier die Quadratur des Kreises hinbekommen wollen, bei uneingeschränkt gültigem Parlamentsvorbehalt (keine Vorratsbeschlüsse, keine Delegation an europ. Gremien), eine Verlässlichkeit und Berechenbarkeit der deutschen Streitkräfte herzustellen!).

Augen Geradeaus: Merkposten: Marine gegen Schleuser im Mittelmeer? (Anm.: Interessant! Wünschenswert wäre es, dass den Schleusern mit "robusten" Mitteln das Handwerk gelegt wird!)

Handelsblatt: Nach den großen Rüstungsprojekten lässt die Verteidigungsministerin deshalb nun auch die Kooperationen mit der Privatwirtschaft prüfen.
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TV-Tipp Mittwoch:

Arte:     2015 - 2145: Die Flüchtigen (Kriegsdrama)

Bayern: 2200 - 2330: Überall war der Tod - KZ Flossenbürg (Doku)

             2355 - 0145: Tropic Thunder (Actionkomödie)

N 24:    2105 - 2205: F-104 "Starfighter" - Sternenjäger oder Witwenmacher?

             2205 - 2305: SEK M - Die Seals von der Förde




Dienstag, 21. April 2015

RSUKp Rheinland-Pfalz: Weiterbildung der Gruppen-und Zugführer


Auch Ausbilder bedürfen gelegentlich der Ausbildung. Eine Solche fand für die Gruppen- und Zugführer der RSUKp RP am vergangenen Wochenende in Idar-Oberstein statt, wie der Homepage des VdRBw, Landesgruppe RP zu entnehmen ist.



Thema: 



Sicherungsdienst und Objektschutz in der Praxis

Die diesjährige Weiterbildung für die Gruppen-und Zugführer der RSUKp Rheinland-Pfalz befasste sich mit dem Thema Sicherungsdienst und Objektschutz.

(vortragend: OSFw d.R. Manfred Sax - im Hintergrund lauert KpTrFhr und
leidenschaftlicher Jäger-Schleifer SFw a.D. Jost (Steiner) Ehringhaus


Unter Leitung des Kompaniechefs Major d.R. Heisam El-Araj wurden sowohl in Theorie, wie auch in der Praxis die handwerklichen Führungsfähigkeiten geübt und optimiert.

(Unser Skipper M d.R. Heisam El-Araj (links) meldet dem Chef des Stabes OTL Mayer)


Die Themenschwerpunkte waren hier:
  • Taktische Einsatzgrundsätze in der Sicherung
  • Besonderheiten beim Objektschutz
  • Geländekunde als Grundlage für die Auswahl der Zugstellungen
  • Einsatz von Maschinengewehr und Panzerfaust
  • Verbindungsaufnahme und Absprache mit den Nachbarn
  • Erstellung von Einsatz-und Stellungsskizzen
  •  
Der Kompanietruppführer SFw a.D. Jost Ehringhaus hatte als Einstieg für die Erkundungsübung eine Aufgabenstellung im Geländesandkasten für die Teilnehmer vorbereitet. 






GrpFhr. HFw d.R. Markus Tillmann hochkonzentriert


(nochmals 'Steiner' live mit Taktstock!)

Für den zweiten Teil der Ausbildung ging es dann raus ins Gelände.
Eingesetzt in Ihren jeweiligen Zügen erkundeten die Soldaten Feldposten, Alarmposten sowie Alarmstellungen für den zugewiesen Sicherungsbereich. Somit konnten die zuvor erlernten Grundsätze direkt in der Praxis angewendet werden.


Der Stellv. Kommandeur des Landeskommando Rheinland-Pfalz Oberstleutnant Andreas Mayer konnte sich vor Ort von der Leistungsfähigkeit der Führer der RSUKp RP  überzeugen:

„Es ist für mich immer wieder ein Quell der Freude wenn ich die hohe Motivation und Leistungsbereitschaft bei unseren Reservisten in der RSUKp RP erleben kann.“


(Hoher Besuch vom LKdo RP (v.l.n.r.): Stellv. Kdr LKdo RP und
 Chef des Stabes OTL Andreas Mayer sowie OTL Andreas Meunier, zuständiger Stabsoffizier für Reservistenangelegenheiten
 im Gespräch mit KpTrFhr und Spieß OSFw a.D. Albrecht Steimer)


Im Rahmen des Abschlussantretens konnte er den Fähnrich d.R. Markus Klug zum Leutnant d.R. befördern.

(Chef und Spieß walten ihres Amtes)



(Der bei den Mannschaften fachlich und menschlich sehr gut gelittene, frisch gebackene Leutnant d.R. Markus Klug - möge er seine Art beibehalten. Herzlichen Glückwunsch im Namen Aller hiermit nochmals von hier aus. Er ist im Zivilberuf übrigens Lehrer - wie 'einst' auch Captain Miller.)

(Text: (red)   Bilder: Stefan Biedinger)

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Aufgefallen:

Augen Geradeaus: Gesucht wird… G36-Vergleichswaffe A – von Heckler&Koch?

Augen Geradeaus: Marine-Einsatz gegen Piraterie: Jetzt wieder mit Hubschrauber
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TV-Tipp Dienstag:

Arte:    2015 - 2145: Eine Blutspur durch Frankreich - Die SS-Panzer-Division "Das Reich" (Doku)

Tele 5: 2015 - 2235: Ronin (Actionthriller)

Vox:    2015 - 2215: Der Knochenjäger (Thriller mit Denzel Washington)


Montag, 20. April 2015

Viele Probleme für die "Speerspitzentruppe"




Im Rahmen der NATO-Response-Force ist das PzGrenBtl 371 Bestandteil der Very High Readiness Joint Task Force oder auch kurz 'Speerspitzentruppe'.

Bundeswehr.de berichtete vergangene Woche hier und hier über das Bataillon und deren Aktivitäten im Zusammenhang mit der NATO-Aktivierungsübung 'Noble Jump'.

Wenn man das liest, ist alles easy und bestens im Grünen Bereich:
Die „Marienberger Jäger“ sind voll ausgestattet. Alle erforderlichen Fahrzeuge sind vor Ort. Die Soldaten wurden mit der Ausrüstung „Infanterist der Zukunft“ (IDZ) versehen. Die Bataillonsführung verfügt über die hochmodernen „Boxer“ als Führungsfahrzeuge.



Nicht ganz so "geschmeidig" liest sich indes der Artikel: "Viele Probleme für die 'Speerspitzengruppe" zum selben Thema, nämlich der Bereitstellung des vereinbarten deutschen Kontingents für die NATO Response Force.

Bei Durchsicht des in der aktuellen Ausgabe des sipol. Magazins Europäische Sicherheit & Technik erschienenen Artikels, den ich mit freundlicher Genehmigung des Mittler-Report Verlages hier bringen darf, stellten sich mir die Nackenhaare.

Großgerät der Bw bei der Verladung Anfang 2015 (Foto: ES&T)

Wird doch anhand der Bereitstellung dieses vergleichsweise kleinen Bw-Kontingents deutlich, in welchem Zustand sich die Bundeswehr tatsächlich befindet! An 17 Standorten sollen demnach Panzer eingesammelt worden sein, um das Panzergrenadierbataillon 371 in Marienberg auf materielle Sollstärke zu bringen (nur die Pz betreffend). Da kann einem Angst und Bange werden, von den Riesenproblemen bei den Starr- und Drehflüglern einmal ganz abgesehen! Dass dies alleine auf die Politik und damit letztlich unsere Gesellschaft zurückzuführen ist, bedarf dabei eigentlich keiner gesonderten Erwähnung!

Aber auch eine Vielzahl weiterer größerer und kleiner Probleme tun sich in dem Zusammenhang auf. Dinge, die zu meiner Zeit (81/82) selbstverständlich waren, müssen neu angeschafft, bzw. geregelt werden. Das geht wohl so weit, dass man sich ernsthaft Gedanken darüber machen muss, "wie verhindert werden kann, dass z.B. eine Landesregierung, an denen die Linkspartei beteiligt ist, die diese "Speerspitzentruppe" ablehnt, ..... erforderliche Genehmigungen für Schwerlasttransporte (in- und ausländischer Truppenteile) verweigert oder verschleppt."!

Ganz aktuelle Ergänzung noch: "Kästchenkunde" von 'Augen geradeaus'

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Aufgefallen: 

Bw Classix:  In 'Classix' zeigt die Bundeswehr Beiträge aus sechs Jahrzehnten Bw. Mal informativ, mal humorvoll berichten sie von den damaligen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen. Manche Inhalte sind veraltet und werden oft anders als heute dargestellt. 

                        Der Freie Fall


Augen Geradeaus: 300 US-Fallschirmjäger trainieren ukrainische Soldaten

Augen Geradeaus: Berlin billigt Lieferung von Ex-NVA-Schützenpanzern an Irak

Focus Online: Video: Codename LOCUST

Die Zeit: Politiker wollen G36 schnell ersetzen

Augen Geradeaus: Der Bericht zum G36: Nur eingeschränkt einsatztauglich, aber ohne Alternative

Wird nicht nur uns RSUKr wohl noch eine ganze Weile erhalten bleiben - unser bestes Stück!
(Foto: Gehm)

Augen Geradeaus: Sonntags-Reaktion von Heckler&Koch: Es ist nicht der Kunststoff

Augen Geradeaus: Schützenpanzer Puma: Jetzt gibt’s die Nutzungsgenehmigung
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TV-Tipp Montag:

Kabel 1: 2015 - 2315: Karate Kid (Martial Arts Action)

              2315 - 0140: Sin City (Action mit Bruce Willis)

NDR:     2315 - 0050: Drive (Thriller)

Freitag, 17. April 2015

RSU Hessen: RSUKp Nordhessen in Black Born City




Das ist doch mal ein wirklich schöner Bericht in der freien Presse, namentlich der 'Hessisch-Niedersächsischen-Allgemeinen'!

Mit Bilderstrecke und Video!
Demnach haben die Nordhessen diese Woche in Schwarzenborn geübt.
Die RSU-Kompanie Nord wird derzeit aufgebaut, Nachwuchs wird noch gesucht. Sie zählt laut von Rabenau derzeit 80 Männer und Frauen - bis jetzt ausschließlich ehemalige Soldaten. Damit liegt die Mannschaftsstärke erst bei 80 Prozent. Lücken gebe es nicht wegen zu weniger Freiwilliger, meint der Oberstleutnant. Aber die Anforderungen seien nicht gering: Die Musterungsstandards, zum Beispiel, was die Fitness angeht, entsprächen dem des aktiven Dienstes. Und mit zwei Übungswochen und diversen Trainingswochenenden im Jahr sei der Zeitaufwand auch ohne Einsätze bereits hoch.



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Aufgefallen:

(Anm.: Die kleinen Gelben und der Versorger sind unsere ;-)

BMVg: Verteidigungsministerin in Husum: Spezialpionierbataillon wird aufgestockt (Anm.: Schön: 250 neue Dienststellen, 60 Mio. Investitionen in Infrastrukur! Aber warum dann um Himmels Willen den Traditions-Pionierstandort Speyer Ende 2015 dicht machen, der nicht nur infrastrukturell bestens ausgestattet und eingebunden ist, sondern auch in den Vorjahren gerade aufwändig saniert und renoviert wurde?)
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TV-Tipp Freitag:

RTL II: 2015 - 2215: Lara Croft - Tomb Raider (Actionabenteuer)

             2215 - 0025: Blade II (Action mit Wesley Snipes)

             0025 - 0210: Frontier(s) (Kannibalenhorror)

Tele 5:  2210 - 0010: Lost Voyage - Das Geisterschiff (Horrorfilm)

ARD:    0120 - 0313: Die Hindenburg (Katastrophendrama)


TV-Tipp Samstag:

SAT 1: 2015 - 2305: Transformers - Die Rache (Sci-Fi-Action)

            2305 - 0100: Corruptor - Im Zeichen der Korruption (Copthriller)

ARD:   2310 - 0100: Die Lincoln Verschwörung (Justizdrama)


TV-Tipp Sonntag:


RTL:    2015 - 2250: Marvel's - The Avengers (Comicadaption)

PRO 7: 2250 - 0045: Predators (Sci-Fi Horor)