Freitag, 27. Februar 2015

Sacki-Survival 50 - Das Tourniquet

Nachdem der Blog diese Woche doch recht textlastig war, zum Wochenende noch einen interessanten Videobeitrag von Sacki.
Das Tourniquet kennen wir alle und sind daran ausgebildet. Hier wird es einmal aus Sicht des Waldläufers vorgestellt, der auch mal "ganz seltene und spezielle Dinge" macht, an Orten, die ein Krankenwagen eben nicht binnen 10 bis 5 Minuten erreicht!



Gut der Hinweis auf eine sinnvolle Zusatzanwendung: 

  1. stark (aber nicht spritzend) blutende Extremität mit Tourniquet abbinden
  2. 'in Ruhe' Druckverband anlegen
  3. Tourniquet wieder abnehmen

__________

Aufgefallen:







Der Kinofilm 'American Sniper' ist diese Woche angelaufen. War selbst schon viele Jahre nicht mehr im Kino, habe aber jetzt vor, dies zu tun! Hierzu noch ein Spiegel-Artikel

Trailer American Sniper


In diesem Sinne ein beschussfreies Wochenende!

____________


TV-Tipp Freitag

ARD:    2015 - 2145: Die Himmelsleiter - Sehnsucht nach morgen
                                 (TV-Nachkriegsdrama - 2. Teil morgen)

PRO 7:  2015 - 2235: Der Mann, der niemals lebte
                                   (Thriller um den Antiterrorkampf)

             2235 - 0035: Die Herrschaft des Feuers (Fantasyaction)

3SAT:   2235 - 0010: Vinyan (Abenteuerhorror)

RTL II:  2200 - 2340: Crank (Actionthriller)

Phoenix: 2015 - 2145: Göring - Eine Karriere - Der Komplice

              2100 - 2145: Göring - Eine Karriere - Der zweite Mann

              2145 - 2230: Göring - Eine Karriere - Nazi Nr. Eins


TV-Tipp Samstag:

ARD:   2015 - 2145: Die Himmelsleiter - Sehnsucht nach Morgen (2. Teil)

VOX:   2015 - 2240: Projekt: Peacemaker (Actionthriller mit George Clooney)

Bayern: 2200 - 2325: Meuterei am Schlangenfluss (Western)

ARTE:  2015 - 2200: Das Schicksal Roms - Herrschaftsträume
                                  (Doku - 2 Folgen)


TV-Tipp Sonntag:

RTL II:   2015 - 2225: Das Mercury-Puzzle (Thriller mit Bruce Willis)

              2225 - 0045: 8 mm (Thriller mit Nicolas Cage)

Bayern: 2315 - 0045: Kalter Schweiß
                                   (Action Thriller mit Charles Bronson)

PRO 7:  2200 - 0110: 300 (Historienfilm - Sparta)





         









Donnerstag, 26. Februar 2015

"Ein Paradigmenwechsel in der Außenpolitik steht bevor"


Also, auch wenn Auslandseinsätze mit Sicherheit nicht unser Thema sind, hat mich dieser Artikel im 'Cicero' gestern Nachmittag doch derart geplättet, dass ich ihn an dieser Stelle thematisieren möchte - bemerkenswert. Zunächst wenigstens!

Wenn das Ergebnis dieser "außenpolitischen Läuterung" allerdings das Gleiche ist, wie das der vermeintlichen Sicherheitspolitischen vor Jahresfrist in München, dann war's halt doch wieder nur heiße Luft.

Warten wir's ab .....

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (Foto: Wikipedia.org)

Einige Zitate:
Deutschland reagiere nur zögerlich auf Krisen, es handele einerseits „skrupellos realpolitisch“ und andererseits „naiv und idealistisch“. So steht es in einem Expertenbericht des Auswärtigen Amtes. Ein Paradigmenwechsel in der Außenpolitik steht bevor.
Jetzt liegt der Abschlussbericht vor unter dem kryptischen Titel: Krise – Ordnung – Europa. Außenpolitik weiter denken. Es sind 50 Seiten teils scharfer Kritik an der bisherigen deutschen Außenpolitik, die der Außenminister an diesem Mittwoch im Kabinett, den Mitarbeitern und den Medien vorgestellt hat.
Deutschland reagiere „nur zögerlich auf Krisen“, strategisches Denken sei „schwach ausgeprägt“. Es handele einerseits „skrupellos realpolitisch“ und andererseits „naiv und idealistisch“. Es sei der Welt nicht klar, so etliche Fachleute, „was Deutschland überhaupt wolle“ ....
Die deutsche Innenpolitik stehe einer ehrgeizigeren Außenpolitik im Wege. Vermeidungsverhalten nach dem Motto: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass. Sorgt für Frieden, aber mischt uns nicht in Kriege ein. Das geht so nicht mehr, kritisierte der friedliebende Kofi Annan: „Sowohl Europa als auch die Welt insgesamt erwarten von Deutschland, einen größeren Teil der Lasten der Frühverantwortung, der kollektiven Sicherheit und der internationalen Zusammenarbeit zu übernehmen.“
Steinmeier spricht selbst nicht von einer neuen deutschen Außenpolitik. Aber er schafft die Voraussetzungen, um der Welt „früher, entschiedener und substantieller“ zu helfen. Hier übernimmt er einfach die Worte, die Bundespräsident Gauck vor einem Jahr auf der Münchner Sicherheitskonferenz verwendete, und fügt hinzu: „Dabei kann zur Absicherung von politischen Lösungen auch der Einsatz militärischer Mittel geboten oder gar unumgänglich sein.“ Das müssten wir Deutschen zwar immer sorgfältig prüfen, „aber nicht reflexhaft ausblenden“.



 So, sicherheitshalber noch einmal ein Blick auf das Erscheinungsdatum ..... nein, nicht der 1. April ... und den Herausgeber ..... auch nicht der 'Postillon'!!

Ich bin gespannt ..... befürchte allerdings ... aber das sagte ich ja bereits........


_________
Aufgefallen:

DIE WELT: Britische Ausbilder für die Ukraine

BMVg.de: Stichwort: Hybride Kriegsführung - komplex und irregulär

Reuters: Verfassungsschutz - Deutsche müssen sich auf Anschläge einstellen
_________


TV-Tipp Donnerstag:

N-TV: 2005 - 2105: Die Wolfsrudel (Doku)

           2105 - 2205: Die grauen Wölfe

           2205 - 2305: Duell unter Wasser

           2305 - 0000: Die Atlantik Blockade

           0000 -         : Der Atlantikwall  






Mittwoch, 25. Februar 2015

Und jetzt kommen wir ins Spiel ;-)



Sehr interessanter Artikel in der WELT, gleich in mehrfacher Hinsicht - einige Zitate (es lohnt sich allerdings den ganzen Artikel zu studieren):
Auch der jüngste Anschlag in Kopenhagen hat gezeigt, dass Terroristen nicht mehr mit Bomben, sondern mit Kriegswaffen töten. Die sind leicht zu haben – und die Polizei ist ohnmächtig. Europol warnt.
... stießen sie auf ein ganzes Arsenal an Maschinengewehren, Pistolen und Granaten. Außerdem hatten die Islamisten Chemikalien für die Herstellung des hochexplosiven Sprengstoffs TATP, belgische Polizeiuniformen, gefälschte Ausweise, Stadtpläne und eine hochprofessionelle Kamera gehortet. Den Beamten war klar: Offenbar hatten die Islamisten ein Massaker geplant ...
Europäische Sicherheitsbehörden sind in höchster Alarmbereitschaft. Die Sorge vor Nachahmern der islamistischen Amokschützen ist groß. Auch in Deutschland. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" haben Geheimdienste in den vergangenen Wochen besorgniserregende Kommunikation abgefangen. Dschihadisten in Syrien kontaktierten demnach ihre radikalen Glaubensbrüder in Deutschland per Onlinechat und forderten sie auf, den Beispielen in Frankreich und Belgien zu folgen. Der Appell lautete: "Bewaffnet euch!"
In Großstädten kommt man in zwei Stunden an eine Kalaschnikow
Wie leicht es ist, zeigte jüngst ein Experiment mit jungen Polizeirekruten: In einer europäischen Großstadt sollten sie sich eine Schusswaffe auf der Straße besorgen, berichtet Europol-Stabschef Brian Donald. "Sehr junge Polizisten ohne Training und Erfahrung." Einer kam nach zwei Stunden zurück – mit einer Kalaschnikow für rund 900 Euro.
...  "Wir haben gedacht: Kriminelle machen keine Geschäfte mit Terroristen", ...  "Rockerbanden, Drogendealer und die Mafia verkaufen keine Waffen an Salafisten. Das war unsere Überzeugung." Offenbar eine Fehleinschätzung.

Die deutsche Polizei steht der islamistischen Aufrüstung bislang hilflos gegenüber. Ein geheimes Papier des Innenministeriums legt eklatante Ausrüstungsmängel der Bundespolizei bei der Abwehr von Terroranschlägen offen
... erhält die Bundespolizei zur Terrorabwehr bis zum Sommer zehn schwere Panzerwagen des Typs "Eagle IV". Diese waren in Afghanistan stationiert.
Bundeswehr könnte Polizei entlasten
... müssten entweder zusätzliche Spezialeinheiten des europäischen Anti-Terror-Netzwerkes "Atlas-Verbund" oder gar die Bundeswehr angefordert werden ... Denn in der Ministervorlage steht: "Es müsste die Verwendung von militärischen Kräften zur Entlastung der Polizei, zum Beispiel zum einfachen Objektschutz, in Betracht gezogen werden."


Eagle IV - Foto: Gehm
Ok, dazu müsste allerdings erst wirklich der Notstand ausgebrochen oder aber das GG geändert sein. Meinen Segen hätte es :-)

________
Aufgefallen:

Yahoo-Nachrichten: Bundeswehrübung zur Evakuierung in Krisengebieten läuft an

N-TV: Litauen will Wehrpflicht reaktivieren


Interessantes Video zum Verzögerungsgefecht mit scharfem Schuss

    Quelle: Bundeswehr)
________


TV-Tipp Mittwoch:

Kabel 1: 2015 - 2255: Das Urteil - Jeder ist käuflich
                                   (Gerichtsthriller mit Dustin Hoffman)

              2255 - 0200: Die Firma
                                   (Thriller mit Tom Cruise und Gene Hackman)

3SAT:    2225 - 2350: Feuerherz (Abenteuerdrama über eine Kindersoldatin)

ARTE:   2255 - 0055: Im Nebel (Kriegsdrama)

ARD:     0155 - 0330: Mein Kriegswinter (Kriegsdrama)







Dienstag, 24. Februar 2015

"Zivilschutz wird aufgerüstet"


Wie gestern verschiedenen Pressemeldungen zu entnehmen war, wird über eine systematische Überprüfung unserer Zivilschutzmaßnahmen -jetzt auch wieder gegen Angriffe von außen- nachgedacht:

"Nach dem Ende des Kalten Krieges Anfang der 1990er Jahre wurden in Deutschland Schutzbunker geschlossen, Sirenen abgebaut und Notvorräte aufgelöst. Krieg in Europa galt vor mehr als 20 Jahren als undenkbar. Jetzt offenbar nicht mehr. Angesichts weltweiter Krisen und Kriege will die Bundesregierung beim Schutz der Bevölkerung wieder aufrüsten. "So wie sich die Bundeswehr mit neuen sicherheitspolitischen Grundsätzen an die Lage anpasst, muss das auch der Zivilschutz tun", sagte der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungs- und Zivilschutz, Christoph Unger."  .......  Die Koordinierung der Behörden in einem Krisenfall wird seit 2004 jährlich mit den sogenannten Lükex-Übungen (Länderübergreifende Krisenmanagementübung) getestet. Bislang ging es dabei jedoch immer um zivile Katastrophen.
Dazu passt folgende Meldung oder auch diese vom Deutschlandfunk.

 _________
Aufgefallen:

Bundeswehr Journal: Bundeswehr an der Grenze der Leistungsfähigkeit

DIE WELT: Für Putin kommt der Ramsch-Status zur Unzeit

DIE WELT: Kleiderkammer der Bundeswehr kämpft ums Überleben

und während die Bundeswehr mit dem Überleben ihrer Kleiderkammer und unter vielem anderen dem Nichtvorhandensein, bzw. der Nichteinsatzfähigkeit ihres Fluggerätes kämpft ....

Spiegel Online: ... bringt Frankreich seinen Flugzeuträger gegen die IS in Stellung

Charles de Gaulles


__________

TV-Tipp Dienstag: -> Fehlanzeige



Montag, 23. Februar 2015

Motivation des deutschen Reservisten - Theorie und Praxis


Am Freitag Morgen hatte ich noch das sich abzeichnende ehrliche Bemühen der Bw um den deutschen Reservisten gelobt.

Nur wenige Stunden später wurde mir aus den eigenen Reihen und dort dem kleinsten Mannschaftskreis (eine Handvoll Kameraden), indem ich mich täglich kommunikativ bewege, bekannt, dass eines der hiesigen Karrierecenter (vermutlich PersABw) offensichtlich wieder in den "Produktivitätsmodus" gegangen ist (nein - viele fällige Beförderungen stehen unverändert aus).

Alleine zwei Kameraden -nicht repräsentativ für die Kp, aber ein hoher Prozentsatz für die kleine Gruppe- wurden, bzw. sollen schon wieder auf ihre gesundheitliche Tauglichkeit überprüft werden!
  • Beide Kameraden gehören zum langjährigen Kern der Kompanie und sind schon lange beordert,
  • und bei beiden Kameraden ist es noch kein halbes Jahr her, dass sie ihre gesundheitliche Eignung auf den Bundeswehrprüfstand stellen mussten, woraufhin ihnen die Tauglichkeit auf Formblatt 90/5 testiert wurde.

Der Gesundheitswahn(sinn) geht also scheinbar auch 2015 unverändert weiter! Dass das intern (Gruppe der sich privat austauschenden Mannschafter) danach entsprechend kommentiert wurde, versteht sich von selbst!

Kamerad 1 ist mit einem blauen Auge davon gekommen, seine Tauglichkeit wurde 'nach Aktenlage' festgestellt, Kamerad 2 muss antanzen - und zwar subito!

Eine schnellere und effektivere Art und Weise, motivierte deutsche Reservisten nachhaltig zu verprellen, kann ich mir schlechterdings nicht vorstellen!!





__________
Aufgefallen:

Bundeswehr Journal: US-Drohne tötete IS-Verbündeten in Afghanistan

Focus Online: Deutscher KSK-Kämpfer rechnet ab

Focus Online: „Wir würden nicht standhalten“: Das sagen Militärs über Russlands Schlagkraft

Focus Online: Tödliche Präzision: Damit schießen die Armeen dieser Welt

FAZ: Marinehubschrauber nicht seetauglich ...

Focus Online: ... oder doch?

Focus Online: Realitätscheck des Auswärtigen Amtes zu Russland
_________




TV-Tipp Montag:

Kabel 1: 2015 - 2210: Poseidon (Katastrophenaction)

ZDF:       2215 - 0020: Robin Hood (Abenteueraction)

MDR:      2340 - 0140: Die Wasser der Hügel (Heimatdrama mit G. Depardieu)

ARD:       2015 - 2100: Beckmann: Unser Krieg? Deutsche Kämpfer gegen IS-Terror

Freitag, 20. Februar 2015

Zentralerlass - Weisung für die Reservistenarbeit in den Jahren 2015 und 2016




Über die Seite 'reservisten.bundeswehr.de' bin ich dieser Tage auf die o.g. Weisung gestoßen. Ich finde zwar gerade den Link nicht mehr, aber das Dokument wurde definitiv veröffentlicht und hat die Einstufung 'offen' - ich hatte mir einen Ausdruck zur Durchsicht im Zug gemacht. Und das las sich wirklich interessant und erfrischend innovativ für eine derartige, den militärischen Bereich betreffende amtliche Weisung!
Was mir bei schneller Durchsicht besonders auffiel, habe ich gelb markiert.

Das waren zum Beispiel:

  • natürlich Fundstellen der besonderen Erwähnung der RSU-Kräfte
  • Beschreibung des bestehenden Missverhältnisses von personellen (Reservisten)Resourcen vor dem Hintergrund eines sehr großen Umfanges an Beorderungsdienstposten und einem sich daraus ergebenden erheblichen Handlungsbedarfs
  • Weisung des Ausbaues der Möglichkeiten der Fernausbildung zur selbständigen Fortbildung der Reservisten unter Hinweise auf bereits laufende, erfolgreiche Projekte beim KdoSKB und dem Bildungszentrum der Bundeswehr in Verbindung mit der RSUKp Bremen
  • Hinweis auf die in Kürze herauszugebende Zentralrichtlinie A2-1300/0-0-2, die die ZDv 20/3 (Reservisten-ZDv) ersetzen und ein Kompendium für alle mit der Reservistenarbeit Befassten sein wird. Dies mit dem Ziel, im Sinne der Neuausrichtung der Reserve, eine grundlegende Neubearbeitung zu schaffen, die die Vorschriften, Erlasse und Weisungen zur Reservistenarbeit u.a. zu straffen, einschränkende Regeln zu reduzieren und Verfahren zu vereinfachen.
  • Forderung nach einer zeitgemäßen Kommunikation mit Reservisten (Reservisten-App), heißt, Auftrag zur Erstellung eines Konzeptes für eine Reservisten-App und Inanwendungbringung derselben. In einem zweiten Schritt denkt die Behörde gar darüber nach, weitere Stellen einzubinden (z.B. Bundesagentur für Arbeit, ausgewählte Verbände oder Arbeitgeber).
  • Einrichtung einer Stellenbörse der Reservisten der Bundeswehr im Lauf des Jahres 2016. Auch hier soll untersucht werden, ob dies auch in die ReservistenApp integriert werden kann.
  • Beginn der Aufzeichnung eines "Stimmungsbildes Reservisten" durch die Beorderungstruppenteile durch Fragebögen - natürlich freiwillig und anonym
  • Überlegung, die RSUKr auch als Resource des Überganges von Reservisten in andere Bereiche der Verstärkungs- und Personalreserve heranzuziehen. Es wird erwägt, aus dem Potential "anspruchsvolle Beorderungen in der gesamten Bandbreite der Reserve zu gewinnen".
  • Herausgabe noch im I. Quartal 2015 eines grundlegend neu gestalteten Reservistenberatungskonzepts durch BAPersBw (frühzeitige Gewinnung von ausscheidenden Aktiven)
  • Zielvorgabe, den Abwärtstrend bei den Beorderungen zu stoppen und bis 2016 einen Beorderungsstand von 60% mit steigender Tendenz zu erreichen.
  • und noch einiges mehr ...
Nach Beendigung der Lektüre hatte ich den Eindruck, man (das BMVg/die Bw) bemüht sich ehrlich um uns Reservisten, z.T. mit wirklich zeitgemäßen Ansätzen! Aber das wollen wir anerkennen und sind auf's Erheblichste gespannt auf die Zentralrichtlinie und die vielen, sicherlich maßgeblichen Erleichterungen für die Reservistenarbeit!!



__________
Aufgefallen:

Focus Online: Britische Militärjets fangen zwei russische Bomber ab

DasHeer.de: PzGrenBat 371 aus Marienberg bildet den möglichen Kern der schnellen Eingreiftruppe der NATO.

Augen Geradeaus: Die gewandelte NATO-Wahrnehmung: Russland als möglicher (militärischer Gegner)

DIE WELT: USA kündigen große Offensive gegen IS in Mossul an
_________


TV-Tipp Freitag:

PRO 7: 2015 - 2300: Star Wars Episode I: Die dunkle Bedrohung

             2300 - 0050: Universal Soldier - Regeneration (Van Damme, Lundgreen)

RTL II: 2015 - 2205: Wolfman (Horror)

ZDF:     0145 - 0330: Green Zone (Militärthriller)

ARD:    0303 - 0508: Under Fire (Politthriller mit Nick Nolte und Gene Hackman)

und für die ganz harten Jungs unter uns RSU-Rangern, der Kultfilm:

Super RTL: 2015 - 2135: Der SpongeBob-Schwammkopf-Film


TV-Tipp Samstag:

VOX: 2015 - 2245: Einsame Entscheidung (Actionthriller mit Steven Segal)

N-TV: 2015 - 2205: Heinrich VIII. - Der Tyrannenkönig

Arte:    2015 - 2105: Bismarck - Härte und Empfindsamkeit (Dokudrama)

ARD:  2340 - 0253: Apocalypse Now Redux (Antikriegsepos)





TV-Tipp Sonntag:

RTL:      2015 - 2240: Stirb langsam 4 (Brice Willis)

Phoenix: 2245 - 0015: Unser Krieg - Kampfeinsatz Afghanistan (2 Folgen)

Bayern: 2315 - 0110: Platoon (Antikriegsdrama)

3 SAT:   2015 - 2300: Der Untergang des Römischen Reiches (Monumentalepos)




Donnerstag, 19. Februar 2015

Prepper Gear: Langzeitnahrung Teil 2 (NRG 5)


In einem weiterem Video geht Sacki auf Langzeitnahrung in der Krisenvorsorge ein.



NRG-5 ist ein Notfallnahrungsmittel der deutschen Firma MSI, einer der führenden Hersteller solcher Spezialnahrung, die weltweit von vielen Hilfsorganisationen und dem Militär eingesetzt wird. Mit NRG-5 kann man Versorgungs-Engpässe überbrücken, bis Nahrungsmittel wieder lokal bezogen werden können.

Autarka-Shop: http://www.autarka.de


Übrigens, nicht nur das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt die persönliche Notfallvorsorge, sondern bspw. auch der Schweizer Armeechef

__________
Aufgefallen:

Reservistenverband: Pressemitteilung: Weißbuch 2016: Die Rolle der Reserve klar definieren

Reservistenverband: Bundespräsident bedankt sich beim Ehrenamt

Spiegel Online: Afghanische Armee: Erster eigener Großangriff gegen die Taliban

Handelsblatt: Ukraine-Konflikt löst neue Debatte aus

inFranken.de: Soldat in Gefechtsübung lebensgefährlich verletzt

Reuters: No, Russia isn’t building a giant new aircraft carrier(Anm.: Und das ist gut so!)

__________


TV-Tipp Donnerstag:

VOX: 2015 - 2215: The Fast and the Furious: Tokio Drift (PS-Action)

          2215 - 0005: The Losers (Action)

Mittwoch, 18. Februar 2015

Anmeldung zur einer RDL - Arbeitgeberzustimmung?


Eines meiner Lieblingsthemen -kommt gleich nach: 'Frequenz der Tauglichkeitsuntersuchungen'- ist die Frage nach der Verbindlichkeit der von uns absolvierten Reservedienstleistungen (erforderliche Zustimmung des Arbeitgebers). Zuletzt hatte ich mich hier mit der Frage beschäftigt.


(Alle Fotos: Reservedienst leistende RSU-Soldaten der RSUKp Rheinland-Pfalz - Quelle:RSUKp RP)



Dieser Tage fiel mir im Reservistenbereich der Bundeswehr folgendes Dokument auf und darin insbesondere die
"Rechtliche Hinweise für Reservisten und Reservistinnen (Als Anlage zum Informationsschreiben der Truppe zu geplanten Reservistendienstleistungen [ResDL])"

Ich habe das gerade mal hier rüber kopiert:
__________________________________

Rechtliche Hinweise für Reservisten und Reservistinnen (Als Anlage zum Informationsschreiben der Truppe zu geplanten Reservistendienstleistungen [ResDL])
Die Vorabinformation, die Sie zusammen mit diesen Hinweisen über eine geplante Reservedienstleistung erhalten, ist unverbindlich. Beachten Sie bitte folgende Rechtslage:

 1. Die Heranziehung zu einer ResDL, besonderen Auslandsverwendung oder Hilfeleistung im Innern wird erst mit der Zustellung des entsprechenden Bescheides des Karrierecenters wirksam. Aufgrund der Ihnen mitgeteilten Planungen sollten Sie noch keine persönlichen oder beruflichen kostenwirksamen Maßnahmen (wie z.B. Vertretungsregelung für Selbständige) bezüglich des geplanten Reservistendienstes treffen.




 2. Eine Heranziehung zu einer besonderen Auslandsverwendung ist nur möglich, wenn Ihre Beschäftigungsstelle oder Dienstbehörde dieser Reservistendienstleistung zustimmt.

(Umkehrschluss: bei einer Inlandsverwendung also nicht?)

 3. Die Unterrichtung der Arbeitgeberseite oder der Dienstbehörde ist nach dem Arbeitsplatzschutzgesetz Aufgabe der Beschäftigten. Nach Erhalt des Heranziehungsbescheides sind Sie nach § 1 Abs. 3 oder § 9 Abs. 4 des Arbeitsplatzschutzgesetzes verpflichtet, diesen Ihrer Beschäftigungsstelle oder Dienstbehörde unverzüglich vorzulegen. Erst damit wird der Arbeitsplatzschutz wie folgt wirksam: - Während der Reservistendienstleistung darf die Arbeitgeberseite oder Dienst- behörde das Arbeitsverhältnis/Dienstverhältnis grundsätzlich nicht kündigen, - in der übrigen Zeit vor und nach der Reservistendienstleistung –ohne zeitliche Begrenzung - ist eine Kündigung aus Anlass der Reservistendienstleistung unzulässig. Im Streitfall muss der Arbeitgeber oder die Dienstbehörde beweisen, dass die Kündigung nicht aus Anlass der Reservistendienstleistung ausgesprochen worden ist; sie trifft insofern die Beweislast gemäß § 2 Abs. 2 des Arbeitsplatzschutzgesetzes.

(Demnach sollte die fristgerechte Unterrichtung des AG also "im Normalfall" ausreichen - von einem Zustimmungserfordernis des AG ist weder im Arbeitsplatzschutzgesetz, noch hier in der Belehrung die Rede)





 4. Für Reservisten und Reservistinnen, die die Gesamtdauer für ResDL von sechs Monaten für Mannschaften, neun Monaten für Unteroffiziere und 12 Monaten für Offiziere überschritten haben, besteht – ausgenommen für die Dauer einer besonderen Auslandsverwendung (da muss der AG ja ohnehin zustimmen)bei einer freiwilligen ResDL nur noch Arbeitsplatzschutz, soweit diese ResDL allein oder zusammen mit anderen freiwilligen ResDL im Kalenderjahr nicht länger als sechs Wochen dauert. Wenn Sie freiwillig über diese Grenze hinaus Reservistendienst leisten möchten, müssen Sie die Fragen zum Arbeitsverhältnis in eigener Zuständigkeit mit Ihrer Arbeitgeberseite oder Dienstbehörde regeln.



_________________________________

Der einzig logische Schluss aus diesem Ganzen ist für mich der, dass es im Normalfall (freiwillige RDL im Inland) in jedem Fall dann nicht der Zustimmung des Arbeitgebers bedarf, wenn pro Jahr nicht mehr als 6 Wochen geübt wird.
Warum uns die Bundeswehr glauben macht, wir hätten grundsätzlich immer schön "bitte, bitte" zu sagen bei unserem AG, erschließt sich mir demnach unverändert nicht!



Ebenso das Studium der einschlägigen, in Kürze wohl obsolet werdenden ZDv 20/3 (allerdings Stand Juni 2010! - Seit Juli 2011 ist die Wehrpflicht in Friedenszeiten ausgesetzt) ergab nichts Gegenteiliges, wobei ich speziell darauf achtete, dass auch ausdrücklich "freiwillig Wehrübende" abgedeckt sind.

Auch eine Veröffentlichung des Deutschen Marinebundes (in Abstimmung mit der SKB - Seite 3 unten) stützt meine Meinung, wonach wir im Normfall (6 Wochen p.a.) den Arbeitgeber nicht fragen müssen, wenn dies natürlich auch immer der bessere Weg ist.




Bin gespannt, was die in diesem Jahr herauskommende Nachfolgevorschrift für Reservisten dazu besagt. .....





__________
Aufgefallen:

Tagesschau.de: Neues Weißbuch - Weltfrieden und "Weichspülargumente" (Anm.: Ich befürchte, die Befürchtungen von Herrn Oberst a.D. Roderich Kiesewetter, werden genau so eintreffen.)
Für den CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter, selbst Oberst der Reserve und Vorsitzender des Reservistenverbandes, ist es vorrangig, dass in diesem Prozess nicht nur wohlfeile politische Prosa entsteht. "Wichtig ist, dass wir hier nicht ein Konvolut unterschiedlichster Strömungen haben, sondern dass kurz und knapp nüchtern dargestellt wird, was Interessen, Aufgaben, Instrumente, relevante Regionen und strategische Kommunikation angeht", sagt er.
Tagesschau.de: Wer rettet die Seenotretter

DIE WELT: Das Militär muss klotzen, nicht kleckern

DIE WELT: Im Kessel von Debalzewo entscheidet sich die Waffenruhe

FAZ: Russische Kampfpanzer im Nachbarland (Anm.: Als ob da noch irgendwelche Zweifel bestanden)

DIE WELT: Bundeswehr zieht mit Besenstielen ins Manöver
___________


TV-Tipp Mittwoch:

ARD:    2015 - 2145: Meine Tochter Anne Frank (Dokudrama)

Hessen: 2330 - 0210: Die Brücke von Arnheim




Dienstag, 17. Februar 2015

RSU-Polen .... oder so ähnlich

Wappen der vier Teilstreitkräfte Polens: Heer, Luftwaffe, Marine und Spezialkräfte (Quelle: Wikipedia)


Wie TELEPOLIS berichtet, wollen die polnischen Streitkräfte lokale Reservisten-Einheiten aufstellen:
Im Mai 2014 beschloss die polnische Armee, die Reservistenverbände angesichts des Ukraine-Konflikts mit Freiwilligen zu verstärken. Bis zu 10.000 Freiwillige wollte man für Aufgaben in der Armee oder bei Sondereinheiten ausbilden, um sie zur Not einsetzen zu können. Die polnischen Streitkräfte bestehen aus 100.000 aktiven Soldaten und im Prinzip aus 20.000 Reservisten; Reservistenverbände wurden 2010 eingeführt. Die Freiwilligen, die das Heer im Falle eines Konflikts verstärken sollen, werden in lokalen Einheiten für die 17 Provinzen organisiert. Die Posten bei den Reservisten sind bislang nur zur Hälfte besetzt, offenbar sollen die Freiwilligen den Mangel kompensieren. Sonderlich attraktiv ist es auch nicht, als Reservist in die Armee einzutreten. Die Ausbildung dauert vier Monate, dafür gibt es Uniformen, freie Unterkunft und Verpflegung, medizinische Betreuung und gerade einmal 30 Prozent des niedrigsten Solds eines regulären Soldaten. Pro Tag Ausbildung sind das für einfachen Soldaten 70 Zloty (17 Euro). Während der Ausbildung besteht Arbeitsplatzschutz.

__________
Aufgefallen:

DIE WELT: Agyptische Jets bombardieren IS-Stellungen in Lybien

BMVg: Das Weißbuch 2016 entsteht

Augen Geradeaus: Nächste Baustelle: Lybien - auch für die NATO?

Heer.de: Panzerbrigade 12 wurde zu einem "Grantigen Löwen"
__________


TV-Tipp Dienstag:

Tele 5: 2015 - 2213: The Musketeer

Montag, 16. Februar 2015

Sacki Survival: Der Wolf: Gefahr oder Aberglaube? (Teil 2)

Sacki hatte sich kürzlich schon einmal in einem seiner Videos mit dem Thema "Gefährlichkeit des Wolfes" auseinandergesetzt.

Da es heute in unserer Gesellschaft kaum noch möglich ist, reale Risiken als solche zu benennen, selbst mit aller Sachlichkeit und Argumenten versehen, sah sich Sacki danach wohl einem 'Shitstorm' ausgesetzt, was in dazu bewegte, das Thema nochmals aufzugreifen - interessant.





Und irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl, wir sprechen nicht von einer künftigen, möglichen Entwicklung, des Wiederheimischwerdens des Wolfes in Deutschland. Der Wolf scheint längst da zu sein.
So gänzlich unbedarft sollte man vielleicht bald wirklich nicht mehr im Freien übernachten?!

Hamburg: Riesenrudel kurz vor Hamburg

Vechta: Wolf streift um Kindergarten

Mainz: Und Rheinland-Pfalz (unser schöner Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands) sieht sich bereits veranlasst, einen "Managementplan für den Umgang mit Wölfen in Rheinland-Pfalz“ herauszugeben.
  • ein gerissenes Schaaf wird mit € 150,-- entschädigt
  • ein auf der Strecke gebliebener Jagdhund mit deren € 4.000,-- !!
Die dem einsamen Wanderer in gleichem Zusammenhang erteilten Verhaltensratschläge für den Fall, dass er sich ungewollt einem Wolf (oder gar einem Rudel!) konfrontiert sieht, sind nett, dürften aber im Ernstfall nicht wirklich zielführend sein.

Hoyersverda: Gestern Abend wurde ein Wolf überfahren

______________
Aufgefallen:

N-TV: LHBw steht vor Insolvenz (Anm.: ein weiteres Beispiel dafür, wohin das Privatisierungsstreben oftmals führt)

Spiegel Online: Deutsche Seeaufklärer kosten viel und fliegen wenig
(Anm.: Bei der Bw klang das, zumindest 2012, noch etwas anders. Wobei das Eine das Andere ja nicht ausschließen muss).

(Lockheed P-3C "Orion" - Quelle: Bw)

MDR-Info: Hörenswertes Interview zur Russland-/Sanktionsfrage mit Roderich Kiesewetter (-> Klick Freitag 13.02. -> 12:17)
______________


TV-Tipp Montag:

Kabel 1: 2015 - 2335:  Troja (Schlachtenepos)


Freitag, 13. Februar 2015

RSU Brandenburg: "Die Bedeutung der Reservisten für die Bundeswehr ist ins Unermessliche gestiegen"




Also das nenne ich mal eine Ansage nach Maß, die auch unser RSU-Engagement korrekt einordnet ;-)

"Die Bedeutung der Reservisten für die Bundeswehr ist ins Unermessliche gestiegen" - so der Chef des Stabes beim LKdo BB.

Zu finden ist diese hier, in einer Veröffentlichung  der Märkischen OnlineZeitung:


Einige Zitate daraus:
Die Idee, hochqualifiziertes Personal zu gewinnen, geht auf eine Konzeption des damaligen Verteidigungsministers Thomas de Maizière (CDU) zurück. "Die Bedeutung der Reservisten für die Bundeswehr ist ins Unermessliche gestiegen", sagte Franke und verwies auf die Folgen der Strukturreform. Vor allem für Soldaten im Auslandseinsatz müsse in der Heimat zeitweiliger Ersatz geschaffen werden.
Auch bei der neu geschaffenen Reservekompanie des Landeskommandos - eine von bundesweit 30 entsprechenden Einheiten - sei man auf einem guten Weg, in den kommenden Monaten die restlichen zehn von insgesamt 110 Stellen zu besetzen. Geführt wird die Einheit ebenfalls von einem Reservisten, der als Geschäftsführer der Märkischen Wasser- und Abwassergesellschaft in Kleinmachnow tätig ist. Die Reservisten wurden bereits im Wachdienst ausgebildet. Darüber hinaus sollen sie in Bedrohungslagen auch die Sicherung von wichtiger Infrastruktur übernehmen. "Wenn zum Beispiel ein Kraftwerk geschützt werden muss, stehen diese Einheiten an Zufahrtsstraßen", erläutert Franke.
Dies zeigt auch, dass bei den Kameraden in Brandenburg bereits konkrete Einsatzvorstellungen für Notlagen bestehen.

Kameraden der RSUKp BB an der P8 (Quelle: LKdo BB /Steiz)

Die Visitenkarte der RSUKp Brandenburg -zuletzt aktualisiert am 11.12.2014- ist hier abrufbar.

Schönes Wochenende, allerseits!

__________
Aufgefallen:

Bundeswehr Journal: Hat das Luftverteidigungssystem MEADS die Nase vorn?

Augen Geradeaus: Start fürs neue Weißbuch: Thomas Wiegold ist dabei!

DIE WELT: Anti-Terror Einsatz: was Obama im Kampf gegen den IS plant (Anm.: ganz ohne "boots on ground" geht es eben nicht, was von Anfang an klar war)

N-TV: Oberst a.D. Roderich Kiesewetter im Interview zum Minsk Marathon

kyivpost.com: Karte mit geplanter Pufferzone in der Ostukraine (Anm.: ziemlich nach unten scrollen)
_________________

TV-Tipp Freitag:

PRO 7: 2015 - 2200: Men in Black II (Sci-Fi Komödie mit Will Smith)

RTL II: 0000 - 0150: Unleashed - Entfesselt (Actionthriller mit Morgan Freeman)



TV-Tipp Samstag:

PRO 7:  2015 - 2300: Spider-Man III

             2300 - 0105: Underworld Evolution (Horroraction)

SAT 1:  2225 - 0045: Speed (Actionthriller)



TV-Tipp Sonntag:

Super II: 2015 - 2210: Police Academy - Dümmer als die Polizei erlaubt

RTL II:    2015 - 2325: American Gangster (Thriller mit Denzel Washington)

               2325 - 0110: Rocky IV

Phoenix: 2015 - 2100: Geheimnisvolle Orte: Das amerikanische HQ

               2100 - 2145: Geheimnisvolle Orte: Sperrgebiet Airbase

              
 PRO 7:   2015 - 2220: Men in Black III

               2220 - 0115: The Dark Night (Superhelden-Actiondrama)












Donnerstag, 12. Februar 2015

Reservistenverband in der Tagespresse - oder: "Eine Tätigkeit für den BND ist nichts Verwerfliches"




Ich glaube, ich habe diesen Montag in meiner Tageszeitung (keine Kleine) seit gefühlten 25 Jahren zum ersten Mal vom "Reservistenverband" gelesen - und das auf Seite 1 !

Leider keine groß angelegte Werbekampagne für unsere Reservistensache, was IMHO dringend mal Not täte! ... oder gar die RSUKr, sondern nur der Not der politischen Ereignisse folgend (Thema: BND, Herr Roderich Kiesewetter, NSA-Ausschuss) ein Bericht zur Verquickung von BND und vermutlich hochrangigen Vertretern des VdRBw - schade!!



Das ist in 25 Jahren vermutlich zu wenig und mit Sicherheit die falsche Werbung für den Verband. Immerhin war da zu lesen, "der mächtige Reservistenverband" !

Gestern gab es dann ein offizielles Statement des VdRBw zu der BND-Angelegenheit, wobei betroffene Personen -ausgenommen der vom NSA-Ausschuss deswegen ja zurückgetretene Verbandspräsident- weiterhin geheim gehalten werden. Das haben aber halt Geheimdienstdinge üblicherweise so an sich.

_____________
Aufgefallen:

Augen Geradeaus: Die Warzenschweine kehren zurück


Focus Online: Westliche Botschaften schließen in Jemen


__________

TV-Tipp Donnerstag:

VOX:       2015 - 2205: Men in Black (Sci-Fi Komödie mit Will Smith)

               2205 - 0045. Tango & Cash (Actionfilm mit Sylvester Stallone)

N-TV:      2005 - 2105: Take Off: Die Transall der Luftwaffe (Doku)

 

 




Mittwoch, 11. Februar 2015

Wasserdichte Handschuhe


Nach den wasserdichten Socken von SealSkinz, hat Sacki auch ebensolche Winterhandschuhe des Herstellers ausprobiert und für gut befunden. Praktisch, die Möglichkeit, mal eben den Fäustling nach hinten wegzuklappen.







Ich hatte mir vor einiger Zeit die unten abgebildeten, wassergeschützten und atmungsaktiven Handschuhe von SealSkinz gekauft, als Backup-Handschuh für den Fall, dass die Primärhandschuhe einmal durchgeweicht sein sollten. Sonderlich dick im Sinne von wärmend sind die SealSkinz nämlich nicht.



Es handelt sich hierbei um einen Fingerhandschuh, der nicht geöffnet werden kann.


Die uns in der bundesweiten RSU-Facbook-Gruppe in Sachen Sport, Fitness und natürlich Fragen der Einsatzersthilfe stets hilfreich zur Seite stehende Oberstabsärztin Ulrike Schaal (zur Zeit auf Reisen!) hat mir den folgenden Spendenaufruf für eine gute Sache übermittelt, den ich hier gerne weitergeben möchte:

Jeder Euro ist dem Kindergarten in Kabul zweifellos sehr willkommen. Ein dem Verwendungszweck entsprechender Einsatz des Geldes wird vor Ort durch Soldaten sichergestellt:

Die Spendengelder dienen ausschließlich zur Zahlung der beauftragten Firmen. Es fließt kein Geld an die Kindergartenleitung.
Das Spendenkonto wurde von Lachen Helfen e.V. zur Verfügung gestellt:
IBAN DE95360501050004310900
BIC SPESDE3EXXX
Verwendungszweck: Kindergarten Qasaba
Die auf diesem Konto eingehenden Spenden werden je nach Baufortschritt des begonnenen Teilprojekts an die Einsatzwehrverwaltungsstelle Standortservice Kabul überwiesen und dort zur Bezahlung der beauftragten Firma gebracht. Soldaten nehmen die Arbeiten vor Ort ab, fotografieren die fertigen Arbeiten und übergeben danach den Rechnungsbetrag in bar gegen Unterschrift an die Firma












__________
Aufgefallen:

Bundeswehr Journal: SPD-Chef Gabriel derzeit gegen höheren Verteidigungsetat

T-Online: Jede zweite Kaserne marode (sicherlich nicht wie der Kindergarten, aber immerhin!)

DIE WELT: BND-Aktivitäten bei Reservisten bleiben geheim

____________



TV-Tipp Mittwoch:

PRO 7:   2015 - 2255  Spider-Man 2

Kabel 1: 2015 - 2255: Wettlauf gegen die Zeit
                                   (Sci-Fi Thriller mit Denzel Washington)

              2255 - 0145: Verhandlungssache (Thrillerdrama)









Montag, 9. Februar 2015

Die 51. Münchner Sicherheitskonferenz: Deutschland führt aus der Mitte! (wie bitte?)


Am Wochenende war die 51. Münchner Sicherheitskonferenz

Nachstehend das Manuskript der Rede von Ministerin von der Leyen wie es das BMVg veröffentlicht hat. 

Auf mich wirkt das wie eine wortreiche Erklärung -ja Entschuldigung- an die Weltgemeinschaft, warum Deutschland eben doch nicht bereit ist, künftig wirklich nennenswerte militärische Mitverantwortung zu übernehmen, wie sie noch vor Jahresfrist doch eher angekündigt worden war (Hervorhebungen von mir).

Nein, das klingt alles nicht danach, als ob Deutschland sich ernsthaft auf die Fahne schreiben wollte, künftig seiner Verantwortung in der Welt gerecht zu werden. Einer Welt, die zunehmend droht, aus den Fugen zu geraten. Zumindest nicht über gute Worte und nette Unterstützungsleistungen hinaus!

Da irgendjemand die Drecksarbeit machen muss, bleibt sie an anderen hängen oder wird eben gar nicht gemacht. Das Abschlachten der IS geht also weiter, bzw. wird zumindest nicht durch eine erwähnenswerte deutsche Unterstützung reduziert ...

aber!

"Deutschland führt aus der Mitte" 


Das erinnert mich spontan an jenen Asterix-Band, indem der von den Galliern arg geplagte Centurio auf seine Frage, wo denn die Vorhut sei, von seinem Teileinheitsführer die Antwort erhielt:
"Die Vorhut ist zur Verstärkung der Nachhut nach hinten gegangen!" :-)

______________________________

Herr Botschafter Ischinger, 

Sie haben es wieder einmal geschafft, für die Sicherheitskonferenz ein eindrucksvolles Programm zusammenzustellen, das beides gleichermaßen leistet: Das wichtige Gespräch über die brisantesten aktuellen Krisen, wie auch das Nachdenken über strategische Entwicklungen und Ziele. 

Sie haben in der Vorbereitung dieser Konferenz ein wirklich lesens- und nachdenkenswertes Papier herausgegeben: Den „Munich Security Report 2015“.
Gleich einer der ersten Artikel stellt die durchaus provokante Frage: „Is Germany ready to lead?“ Meine Antwort: Ja, wir sind bereit. Fragt man die deutsche Bevölkerung, ist die Antwort zurückhaltend. 62 Prozent der befragten Deutschen geben an, Deutschland solle sich nicht noch mehr in internationalen Krisen engagieren – nur 34 Prozent sprechen sich dafür aus. Aus der Perspektive des Auslands sieht dies schnell nach künstlicher „Selbstverzwergung“ aus. Nach einem Erwachsenen, der nicht wahrhaben will, dass der gewachsenen Kraft und Reife auch ein höheres Maß an Verantwortung entspricht. Ist das Gefühl der deutschen Bevölkerung deswegen aus der Zeit gefallen? Nein, auch weil die leidvolle deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts heute zur DNA unseres Volkes gehört. Die politisch-moralische Bankrotterklärung unseres Landes ist erst 70 Jahre her. Und sie wird uns mit ihrer Düsterkeit immer begleiten und eine Spur nachdenklicher machen. Das „think twice“ ist unsere Lehre aus unserer Geschichte.

Aber unsere moralische Verpflichtung ist es auch, mit aller Kraft für die Verteidigung der universellen Menschenrechte einzustehen. Gerade vor dem Hintergrund unserer Geschichte kann Gleichgültigkeit keine Option sein. So müssen wir bei uns in Deutschland unermüdlich erklären und begründen, dass das Einstehen für Einigkeit und Recht und Freiheit heute nicht mehr alleine eine nach innen gerichtete nationale 3 Aufgabe ist. Und wir müssen erklären, dass der weltweite, anstrengende, oft schmerzhafte und auch harte Einsatz für Menschenrechte, Demokratie und Freiheit nicht nur den anderen überlassen werden kann, sondern genauso auch uns angeht. Das schreiben uns die unermesslichen Verbrechen von Ruanda und Srebrenica ebenso ins Stammbuch wie der versuchte Genozid an den Jesiden. „Gleichgültigkeit ist und bleibt keine Option“. Der Tenor der Münchner Sicherheitskonferenz im letzten Jahr war: Deutschland ist bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen, sich einzubringen, zu handeln.
Was bedeutet das konkret? Mehr Verantwortung nur auf diplomatischem Parkett? Oder in der Entwicklungszusammenarbeit? Oder auch in harten militärischen Aktionen?
Wenn ich anfangs gesagt habe, Germany is ready to lead, dann ist die Kernfrage doch: Um welche Art von Führung geht es heute? Verstehen wir alle dasselbe unter dem Wort Führung? Ein Wort, das im Deutschen einen so anderen Klang hat als seine englische Übersetzung leadership? Verstehen wir unter Führung das Führen mit der Pickelhaube? Nein! Führen in der Form, dass Deutschland das Lenkrad an sich reißt und die Richtung vorgibt? Nein! Führung, indem Deutschland voranstürmt, weil es glaubt, Nummer eins unter Europäern sein zu müssen? Nein! Das alles entspricht nicht der politischen Kultur Deutschlands im 21. Jahrhundert. 


Ich möchte sagen, zu welcher Art Führung Deutschland sehr wohl bereit ist: Es ist die Führung aus der Mitte. Dies ist der Anspruch, den unsere Partner an uns haben – und dies sollte auch unser eigener Anspruch an uns selbst sein. Führen aus der Mitte bedeutet, selbst das Beste an Ressourcen und Fähigkeiten in die Bündnisse und Partnerschaften einzubringen. Mehr als für andere gilt das für Deutschland. Wohl jeder hier im Saal kennt das Zitat des damaligen polnischen Außenministers und jetzigen Parlamentspräsidenten Radoslaw Sikorski, er fürchte sich weniger vor einem starken Deutschland als vor einem schwachen Deutschland. Viele Kommentatoren haben das als Wunsch oder gar Aufforderung interpretiert, Deutschland möge endlich wieder eine dominantere Rolle übernehmen. Aber wir verstehen darunter nicht Dominanz gegenüber unseren Nachbarn oder eine Politik über deren Köpfe hinweg. Im Gegenteil. Führen aus der Mitte, das geht nicht allein. Wir verstehen Führen aus der Mitte so, dass dadurch andere Partner mit weniger Ressourcen ihre unverzichtbaren Beiträge auf Augenhöhe einbringen können. Und in 4 dieser Logik verzahnen wir unsere Fähigkeiten. Deswegen unterstellen sich Deutschland und die Niederlande gegenseitig Luftlandetruppen- und Panzereinheiten. Deswegen gibt es die Deutsch-Französische-Brigade. Und deswegen vertiefen wir mit Polen die Kooperation unserer Land- und Seestreitkräfte. Wir waren vor 70 Jahren Todfeinde! Heute verflechten wir unsere Streitkräfte und vertrauen uns in einem Maße, das seinesgleichen sucht.
Führen aus der Mitte – ja, das kann auch bedeuten, gemeinsam zu kämpfen. Aber es ist weit mehr als das. Es heißt auch, andere zu ertüchtigen, in ihrer Region selbst für Sicherheit zu sorgen. In dieser Logik haben wir im vergangenen Jahr gehandelt, von Mali über Afghanistan, den Libanon, Somalia bis zum Irak.
Führen aus der Mitte heißt: die unbedingte Bereitschaft, gemeinsam zu analysieren und gemeinsam zu entscheiden. Keine Nation allein – nicht mal die größte – hat die Mittel, Konflikte auf Dauer erfolgreich zu lösen. Auch wenn Entscheidungsfindungen in Partnerschaften zwischen gleichberechtigten Staaten oftmals nur recht mühsam und langsam erscheinen mögen – diese Entscheidungen beruhen auf einer breiteren Legitimationsbasis und sie erweisen sich im Nachhinein meist als klüger. 


Außenminister Kerry hat vergangene Woche einen pointierten Namensartikel in einer deutschen Tageszeitung veröffentlicht. In ihm beschreibt er, dass angesichts der neuen Bedrohungen, die sich nicht mehr an Linien auf der Landkarte orientieren, Nachbarschaft überall sei. Und weiter, Zitat: „Wir haben eine Welt hinter uns gelassen, in der die Macht in Hierarchien beheimatet war. Nun begeben wir uns in eine Welt, wo Macht in Netzwerken liegt.“
Derzeit erleben wir Herausforderungen, die so vielschichtig sind, dass es sogar gleich mehrerer Bündnisse oder ganz neuer Partnerschaften bedarf, um sie in den Griff zu bekommen. Siehe die Russland-Ukraine-Krise: Sie fordert NATO und EU und OSZE. Alle drei Organisationen können ihren spezifischen Mehrwert unter Beweis stellen. Die NATO, weil das Vorgehen des Kreml das gesamte Bündnis bedroht und gerade die östlichen Mitglieder Sicherheit brauchen. Und die OSZE, weil sie wie keine andere Organisation geeignet ist, in diesem hybrid geführten Konflikt Transparenz zu schaffen, für Objektivität zu sorgen und Gesprächsräume offen zu halten. Die EU, weil wirtschaftlicher Druck notwendig ist, wo es keine militärische Lösung geben darf.

Dabei müssen wir Europäer eines beachten: Wir haben uns in Europa zusammengetan, weil uns eine gemeinsame Wertebasis verbindet. Diese Wertebasis haben wir in sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Krisenjahren unter großen Anstrengungen verteidigt. Über Details können wir streiten. Aber über unsere Einigkeit und unseren Zusammenhalt sollten keine Zweifel bestehen und keiner sollte sie leichtfertig aufs Spiel setzen.

In allen drei Organisationen hat sich Deutschland früh und angemessen engagiert. Deutschland ist nicht nur Rahmennation und Starthelfer der neuen NATO-Speerspitze, wir bauen das Multinationale Korps Nordost mit auf ebenso wie die Stützpunkte, die die NATO in ihren östlichen und südlichen Mitgliedstaaten einrichtet. Der Beitrag der Bundeswehr bei der Umsetzung der NATO-Beschlüsse von Wales ist damit ebenso wenig wegzudenken wie das unermüdliche Engagement der Bundesregierung, die Rolle der OSZE zu stärken und für eine geschlossene Haltung der EU gegenüber Russland zu sorgen. Damit steht Deutschland in der Mitte der transatlantischen und europäischen Politik.

Schauen wir in die südliche Peripherie Europas, so sehen wir eine Allianz von knapp 60 Staaten gegen den Terror der ISIS; Staaten unterschiedlichster Couleur, die der gemeinsame Wille eint, die fürchterliche Barbarei zu stoppen; arabische Staaten der Region, muslimische Staaten und westliche Staaten aus der ganzen Welt. Der Westen verfügt zweifellos über enorme politische, wirtschaftliche und militärische Möglichkeiten. Aber der ideologisch aufgeladenen ISIS die pseudoreligiöse Maske vom Gesicht zu reißen, das kann nur in der breiten Allianz mit den muslimischen Staaten gelingen, die diese Auseinandersetzung zu ihrer eigenen machen. Auch hier hat Deutschland früh sein Gewicht in die Mitte der Waagschale geworfen – nicht nur zugunsten eines breiten politischen Lösungsansatzes. Unser Land hat nach einer sehr kontroversen innenpolitischen Diskussion auch Tabus aufgelöst. Wir haben neben humanitärer Hilfe auch Waffen und Munition an die Peschmerga geliefert. Und letzte Woche hat der Deutsche Bundestag beschlossen, Truppen für eine Ausbildungsmission in den Nordirak zu schicken.
Denken Sie auch an die vielen Staaten, die im Kampf gegen die Ebola-Epidemie zusammengefunden haben. Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass in Monrovia Helfer u.a. aus Kuba, China, den USA und Europa Zelt an Zelt gemeinsam die 6 Epidemie bekämpfen? Auch hier war Deutschland schnell zur Stelle. Innerhalb weniger Tage haben wir eine Luftbrücke in Westafrika aufgebaut, in der die deutsche Luftwaffe bis zum heutigen Tag in rund 150 Flügen 560 Tonnen Hilfsgüter in die Ebola-Gebiete befördert hat.
Bereitschaft zu Führen aus der Mitte heißt, dass beides zusammenkommen muss: Handlungswille und Handlungsfähigkeit. Deshalb haben wir mit dem Irak-Mandat für unsere Soldaten gezeigt, dass es in unserem deutschen Recht den Raum gibt zu handeln, wenn es humanitär und sicherheitspolitisch geboten ist. Und deshalb arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Rüstung und das Material der Bundeswehr in einen Zustand zu bringen, der uns nachhaltig partner- und bündnisfähig erhält.
Führen aus der Mitte bedeutet schließlich auch, sich engagiert der wesentlichsten Zukunftsfragen der Sicherheitspolitik anzunehmen. Das betrifft die hybride Kriegsführung und ihre digitale Dimension: Sei es das verdeckte Einschleusen von Geheimdienst, Militär und Waffen, das Anheizen regionaler oder ethnischer Spannungen, die politische Destabilisierung, die ökonomische Strangulierung, die massive Informationskampagne zur Desavouierung der bestehenden Ordnung, die Nutzung sozialer Medien zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung oder Angriffe auf IT-Strukturen. Das fundamental Neue ist die Kombination und die Orchestrierung dieses unerklärten Krieges, bei dem erst die Gesamtbetrachtung der einzelnen Mosaikstücke den aggressiven Charakter des Plans entlarvt. Und das sage ich auch mit Blick auf die aktuelle Debatte über die Ukraine. Eine Konzentration auf Waffen allein könnte ein Brandbeschleuniger sein und uns von einer gewünschten Lösung eher entfernen. Die Bevölkerung leidet bitter. In der Ukraine sind schon viel zu viele Waffen. Der Nachschub für die Separatisten ist potenziell unbegrenzt. Moskau hat unzweifelhaft eingegriffen. Daraus erwächst Verantwortung. Es muss möglich sein, einen Interessenausgleich innerhalb der Ukraine zu finden, der beides garantiert: staatliche Integrität und das passende Maß an Autonomie.
Es sind die unkonventionellen und vielfältigen Mittel des hybriden Krieges, die unkonventionell und vielfältig bekämpft werden müssen. Wir müssen das zerstörerische Narrativ entlarven. Sei es der Allmachtswahn der ISIS oder seien es die pseudohistorischen Angriffe auf die Integrität der Ukraine. Auch wenn die Mittel neu sind, es geht auch hier darum, worum es in vielen Kriegen immer gegangen ist: 7 Es geht um das Verschieben von Grenzen, den Bruch des Völkerrechts und die massive Verletzung der Menschenrechte. Diese Mechanismen und Muster müssen wir offenlegen. Aber wie? Wir haben dazu die Möglichkeit. Denn letztlich ist das, was als unsere Schwäche verhöhnt wird, unsere größte Stärke: der Zweifel, der Widerspruchsgeist und die Kritik. Daraus erwachsen die freie Meinungsbildung, die freie Presse, Toleranz und Pluralität. Das macht eine Gesellschaft widerstandsfähig gegen Desinformation und Propaganda.

Henry Kissinger hat in einer Diskussion mit mir im Sommer des vergangenen Jahres gesagt, Deutschland sei geradezu verdammt dazu, eine immer wichtigere Rolle zu spielen. Ja, das stimmt. Mit dem richtigen Maß. Mit Mut zum Handeln, aber auch mit Demut im Handeln. So wie es unseren Sicherheitsinteressen, unserer humanitären Pflicht und unserer historischen Verantwortung entspricht.




..... dazu passt:

_________
Aufgefallen:

FAZ: Schwangerenschutz beim Panzerfahren

                             (Quelle: Bundeswehr/Hannemann)


Spiegel Online: Transporthubschrauber müssen am Boden bleiben


                (Quelle: Wikimedia.org/High Contrast/lizenziert unter CC BY 2.0)

______________



TV-Tipp Montag:


Kabel 1: 2015 -2350: Alexander (Biografie-Epos Alexander der Große)

              2350 - 0145: Centurion - Fight Or Die (Sandalenaction)

ARTE:    2015 - 2220: Zeit zu lieben und Zeit zu sterben
                                   (Kriegsdrama von 1958)

N-TV:      2005 - 2205: Countdown zur Katastrophe: Helikopterabsturz,
                                    danach Angriff auf Pearl Harbor

               2215 - 2305: Jagd auf Bin LAden