Freitag, 31. Oktober 2014

Bewährte Ausrüstungsgegenstände: Anker Smartphone Ersatzakku


Wer möchte heutzutage schon noch sein Smartphone missen, idealerweise auch im Felde nicht oder auch nur während einer längeren Outdoor-Tour.

Der mit Abstand größte Schwachpunkt bei den Geräten ist der enorme Stromverbrauch in Verbindung mit einer Akku-Technologe, die kaum, bzw. nicht Schritt halten kann mit der Leistungsentwicklung der Kleinrechner.

Grund für mich, mich schon seit Jahren immer mal wieder nach einer Notstromversorgung für den Rucksack umzuschauen, um möglichst lange Netzstrom-autark zu sein. Bisher hatte ich einen "Powerchimp" im Gepäck, der es mir erlaubte, mein Handy im Notfall mit zwei geladenen AA-Akkus etwa zur Hälfte wieder zu laden. AA-Akkus habe ich wegen meines separaten GPS-Handempfängers ohnehin immer am Mann.

Vor ein paar Wochen bin ich in meiner Tageszeitung auf die Beschreibung eines leistungsstarken Ersatzakkus gestoßen, der mich aufmerken ließ: Hintereinander 6-maliges Aufladen des Smartphones zu einem Tarif von 36,-- Doppelmark ?!? Das Teil musste her.

Die Bewertungsstatistik eines einschlägigen Online-Versenders sprach für sich und bestätigte den Lobgesang meiner Tagespresse eindrucksvoll.



Das Notstromaggregat hört auf den Namen Anker® Astro3 2nd Gen 12000mAh 3-Smart-Port Externer Akku - ist also leicht zu merken :-)

Mein betagtes SAMSUNG Galaxy S2 ist mit einem 1.800 mAh Akku ausgestattet, was nach Adam Riese und Eva Zwerg ein 6,7-maliges Aufladen ermöglichen sollte.

Nach zweimaligem Testdurchlauf (Handy jeweils total entladen / Ersatzakku voll) ergab sich immerhin ein Faktor von knapp (mal aufladen). Möglicherweise erreicht der Lithium-Ersatzakku seine angegebene volle Ladekapazität von 12.000 mAh erst nach noch mehrmaligerem Laden.

Habe hier einen Link gefunden, über den praktische Akkupflegetipps gefunden werden können.

Aber wie auch immer, sofern man ein wenig sparsam ist, sollte der Notstrom auf diese Weise in meinem Fall für eine Woche im Felde ausreichen - passt! Das Teil ist ab sofort am Mann!

Nachteil, das gute Stück wiegt 300 g. Aber von nix kommt eben nix .... ISSO!

Auf der Seite von amazon findet man unten im Bereich der Kunderezensionen ein deutschsprachiges Video, das ausführlich auf die wirklich durchdachten und hilfreichen Features sowie die Handhabung des Akkus eingeht.

Das vollständig entladene S2 ist nach rund 3,5 Std. wieder voll. Der Ersatzakku selbst braucht über (nicht mitgeliefert) das bereits vorhandene Handyladegerät so etwa 24 Std., bis er wieder einsatzbereit ist.

Dabei ist mir aufgefallen, dass ein Nachladen über mein Handyladegerät nicht funktionierte, wobei es sich bei diesem um ein irgendwann einmal nachbestelltes Billigteil handelt. Die Ladeanzeige des 'Anker' zeigte zunächst Ladeaktivität an, ging dann aber unvermittelt wieder aus.

Also das Original-Samsung-Ladegerät meines Sohnes ausprobert - funzt, perfekt! Offensichtlich hat das eine höhere Laderate. Auf dieses Phänomen sind wohl auch Andere bereits gestoßen, geht man die Kundenrezensionen durch. Notfalls muss man sich noch Folgendes dazukaufen. Zumindest war einem Kommentar zu entnehmen, dass damit das Aufladen des externen Akkus problemlos funktioniert.

Grundsätzlich ist darauf, dass man den richtigen Mini-USB Anschluss hat (siehe Foto), der (derzeit) Standard sein dürfte.

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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

RIA NOVOSTI: Russisches Militär baut in Arktis 13 Flughäfen und 10 Radare

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TV-Tipp Freitag:

PRO 7: 2015 - 2210: Das gibt Ärger (Actionkomödie)

            2210 - 0045: Constantine  (Fantasyhorrorthriller mit Keanu Reeves)

RTL II: 2015 - 2200: Der letzte Tempelritter
                                 (Historienfantasy mit Nicolas Cage)

3 SAT: 2235 - 0025: Ein Jahr in der Hölle 
                                 (Politthriller mit Sigourney Weaver und Mel Gibson)

ARTE:  2015 - 2145: Akte Grüninger (Politdrama)


TV-Tipp Samstag:

ARD:     2015 - 2145: Besondere Schwere der Schuld
                                  (Psychothriller mit Götz George)

SAT 1:   2245 - 0040: I am Legend (Endzeit-Schocker mit Will Smith)

ARD:     0230 - 0448: Spion zwischen zwei Fronten
                                   (Agentenfilm mit Yul Brynner)

ARTE:   2015 - 2150: Der Fluch des Edgar Hoover (Doku-Fiction)

Phoenix: 2015 -2100: Der Untergang der Wikinger (Geschichtsdoku)

              2100 - 2145: Kreuzzug in die Hölle. Die Templer (Doku)


TV-Tipp Sonntag:

PRO 7:  2015 - 2255: Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger (Abentuefilm)

              2255 - 0130: Tödliches Kommando - The Hurt Locker
                                   (Kriegsdrama)











Donnerstag, 30. Oktober 2014

„Heimatschutz und Reserve – eine aktuelle Bestandsaufnahme“

Wie einer Kurznotiz des Reservistenverbandes zu entnehmen ist -OTL d.R. Prof. Dr. Friedwart Lender,  wurde das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen-, hat am 26.10.2014 das DialogForum Sicherheitspolitik (DFS) in München stattgefunden.

 OTL d.R. Prof. Dr. Friedwart Lender (links) mit MdB a.D. Rainer Erdel
(Foto: VdRBw)


Das DFS stand unter dem Motto „Heimatschutz und Reserve – eine aktuelle Bestandsaufnahme“.

Weitere Informationen dazu sind neben umfangreichem Videomaterial auf der Seite des DFS zu entnehmen.
"In diesem Jahr widmet sich das „DialogForum Sicherheitspolitik“ abermals einer interessanten Thematik. In der Politik hat man erkannt, dass sich auch Deutschland mit Blick auf den Bevölkerungsschutz dem Komplex mit bedeutsamen Gefahren- und Schadenslagen, wie der Hochwasserkatastrophe im letzten Jahr, nicht entziehen kann. In einer Talkrunde diskutieren hochkarätige Gäste aus dem In- und Ausland und unterschiedlichen Blickwinkeln zu „Heimatschutz und Reserve – eine aktuelle Bestandsaufnahme“. Dabei gilt es generell aufgrund einer ganzheitlichen Betrachtungsweise, eigene Kräfte auszubilden sowie zu professionalisieren, aber gegebenenfalls auch im Rahmen der Möglichkeiten von anderen Armeen zu lernen."

Und nachdem Marco Seliger die Moderation der Veranstaltung innehatte, wird wohl in Kürze in der  'loyal" über das Event zu lesen sein.



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Was mir sonst noch aufgefallen ist:


Tageschau.de: Russische Jets lösen NATO-Alarm aus 

ZEIT ONLINE: Regierung will EU-weite Fluggastdatenspeicherung
                          (sicherlich eine erste hilfreiche Maßnahme einer ansonsten
                          oftmals doch hilflos wirkenden Rechtsstaatlichkeit)

Tagesschau.de: Die Bundeswehr soll attraktiver werden

Wirtschaftswoche: Geld reicht nur für Waffen oder Kitas

FAZ: Amerika erhöht Sicherheit an 9.500 Gebäuden

FAZ: Salafist in Reihen der Polizei enttarnt

Washington Post: Iran and China deepen a 'blue water' friendship

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TV-Tipp Donnerstag:

Kabel 1: 2015 - 2310: Erbarmungslos (Western mit Clint Eastwood)

              2310 - 0125: Die Flucht von Alcatraz
                                   (Gefängnisthriller mit Clint Eastwood)

Vox:       2235 - 0050: Lethal Weapon II - Brennpunkt L.A.



Mittwoch, 29. Oktober 2014

RSU Hessen: Kompanie Südhessen zertifiziert





Dieser Tage erreichte mich aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle die Nachricht, dass die RSUKp SÜDHESSEN zwischenzeitlich auch für den Wachdienst zertifiziert wurde. Offiziell ist die Nachricht nicht, als Datum des Geschehens wurde der 18.10.2014 genannt, als Ort Blackborn-City.


 Schwarzenborn (Quelle: Wikipedia/micha2 - GFDL-Lizenz)


Gleiches, die RSUKp NORDHESSEN betreffend, war nicht zu vernehmen, was natürlich überhaupt nichts zu bedeuten hat. Auf dem "Jetztnurnoch-Standortübungsplatz-Schwarzenborn" sind die Nordhessen allerdings auch zu Gange, wie diesem Artikel der Hessische/Niedersächsische Allgemeine zu entnehmen ist:

Regionaler Übungsplatz 
Die Degradierung des Truppenübungsplatzes zum Standortübungsplatz hat das Jägerregiment nach Ansicht des Kommandeurs gut verkraftet. „Wir sind quasi Hausherr, das bietet uns viele Vorteile“, sagte Remus. Das Areal hat jetzt den Charakter eines regionalen Übungsplatzes. Unter anderem nutzen ihn Soldaten der Reserve der nordhessischen RSU-Kompanie, das sind „Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte“, die dem Landeskommando Hessen unterstehen.


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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Netzpolitik.org: Bundeswehr stoppt Drohnenvorhaben Camcopter

Deutsche Welle: Polen verstärkt Militär an der Ostgrenze
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TV-Tipp Mittwoch: Fehlanzeige



Dienstag, 28. Oktober 2014

Verteidigungsausschuss fordert Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Reservistendienstes

Der Reservistenverband berichtet einerseits von der gemeinschaftlichen Forderung von Bundeswehrverband und VdRBw hinsichtlich einer jährlichen Debatte zur Sicherheitspolitik, wie auch dem Antrag des Verteidigungsausschusses auf Prüfung von Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Reservistendienstes.


 (Oberst a.D. Roderich Kiesewetter - Quelle: VdRBw)

"In der Drucksache 18(12)275 des Verteidigungsausschusses vom 14. Oktober dieses Jahres wird beantragt, "Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Reservistendienstes zu prüfen, zeitnah einzuleiten und mit den notwendigen Haushaltsmitteln in der mittelfristigen Finanzplanung zu unterlegen". Kiesewetter dazu: "Ohne den Einsatz von Reservisten kann die Bundeswehr ihren Auftrag nicht erfüllen. Deshalb müssen wir die Engagierten und Motivierten an die Truppe binden.""
"An konkreten Vorschlägen mangelt es in dem zweiseitigen Papier nicht. Viele Punkte sind seit langem nicht klar geregelt oder verursachen Ärger bei Reservisten und Truppenteilen. So sollen Reservisten endlich eine eigene PKI-Karte für Dienstrechner sowie eine LoNo-E-Mail-Adresse erhalten. Die administrativen Verfahren im Zusammenhang mit einer Reservedienstleistung sollen überarbeitet, flexibilisiert und vereinfacht werden. Dabei wird an die Möglichkeit gedacht, dass künftig der Übungstruppenteil einberuft. Es soll verbindliche Einsatzpläne und Personalentwicklungskonzepte auch für Reservisten geben. Die Besoldung soll der von aktiven Soldaten im selben Dienstgrad entsprechen. Künftig sollen zivil anerkannte Zertifizierungen auf militärische Ausbildungsgänge angerechnet werden. Zudem soll der Stellvertreter des Generalinspekteurs aufgewertet werden. So stellen sich die Politiker vor, dass er künftig der Inspekteur der Reserve ist - mit einer einhergehenden sichtbaren Struktur im Verteidigungsministerium. Und besonders wichtig: Arbeitgeber sollen finanzielle oder andere Leistungen erhalten, wenn sie Reservisten für die Bundeswehr freistellen. "Dies alles zusammen ist ein Gesamtpaket, das sich sehen lassen kann, wenn wir das parlamentarisch durchbekommen", sagt Roderich Kiesewetter, selbst Bundestagsabgeordneter der CDU."
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Das sind in der Tat alles sehr interessante und höchst begrüßenswerte Ansätze, die hoffentlich zeitnah durch das Parlament gehen und dann Umsetzung finden. Wir sollten das alle in unserem Abendgebet mit aufnehmen!!

Dabei hätte ich es allerdings für vordringlicher gehalten, dass nicht nur "die administrativen Verfahren im Zusammenhang mit einer Reservedienstleistung überarbeitet, flexibilisiert und vereinfacht werden", sondern zunächst einmal in gleicher Weise die administrativen Verfahren im Zusammenhang mit dem Umgang von engagierten Reservisten ganz grundsätzlich und im Allgemeinen!

Was da tagtäglich -auch nach Ausräumen der normalen Anlaufschwierigkeiten- im RSU-Alltag immer noch zu vernehmen ist, treibt einem die Haare durch den Gefechtshelm und ist bestens dazu geeignet, den einen oder andere hochmotivierten Reservisten und potentiellen RSU-Soldaten schon frühzeitig -oder doch auf Sicht- zu veranlassen, sein persönliches Engagement zu überdenken. 

in etwa so
(Quelle wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation)

Um nur einen Bereich zu nennen, der uns alle bewegt - die Tauglichkeitsuntersuchung (90/5):

  • Da werden Kameraden in 2014 nicht einmal, nicht zweimal, sondern gar dreimal zur Untersuchung befohlen (selbstverständlich sind hier Fälle angesprochen, bei denen die Tauglichkeit bereits bestätigt war).
  • Oder warum werden beorderte Reservisten überhaupt schlechter gestellt, als aktive Soldaten?! Letztere kämen nicht im Traum darauf, sich alljährlich einer Musterung zu unterziehen, wie das für RSU-Soldaten zurzeit gängige Praxis ist?! Der aktive Soldat geht genauso zuverlässig oder unzuverlässig unter der Zeit zum Truppenarzt, wie das ein Reservist im zivilen Bereich tut. Ich vermag da keinen Unterschied erkennen.
Die Liste der Ärgernisse -teilweise Marginalien, aber doch den Einsatzalltag erschwerend und nervend- kann beliebig erweitert werden:
  •  oftmals nicht nachvollziehbare Bearbeitungszeiten für eine RSU-Beorderung, 
  • zu späte, falsche, nicht abgestimmte Beförderungen (Mannschafter)
  • unflexible Handhabung bei der Reservisteneinkleidung
  • nicht im Bilde befindliche Kleiderkammern, was das aktuell genehmigte Ausstattungssoll von RSUKr angeht (warum werden die Schlafsäcke zum Teil immer noch nicht ausgegeben)
  • nicht nachvollziehbare Ausstattungseinschränkungen bei RSUKr (wieso kann ein RSU-Soldat nicht den ganz normalen Kampfrucksack bekommen)?
  • ATN-Frage bei zu beordernden Dienstgraden (habe ich nur am Rande mitbekommen, scheint aber ein Riesenproblem zu sein - warum?)
  • und
  • und
  • und
  • ....
Die Bundeswehr ist ein großer Arbeitgeber, das Bundeswehrpersonalamt in Zeiten knapper Resourcen naturgemäß ein Riesenapparat mit seinen Problemen.

Gleichwohl erscheint es mir dringend geboten, engagierte Reservisten (eine ebenfalls knapper werdende Resource), nicht als (gefühlt) hinzunehmenden Appendix zu behandeln (und dadurch auszubremsen), sondern sie im Gegenteil auch und gerade durch die Verwaltung in ihrer Eigenschaft als ehrenamtliche hochmotivierte Kräfte in jeder Hinsicht zu fördern und zu unterstützen.

DAS würde Reservistenarbeit attraktiv machen!!




TV-Tipp Dienstag:

Super RTL: 2015 - 2320: Harry Potter und die Kammer des Schreckens 

Phoenix:     2015 - 2145: Unterwegs in der Urzeit (Doku) 










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Was mir sonst noch aufgefallen ist:





Montag, 27. Oktober 2014

Landeskommando Rheinland-Pfalz: Neuer Chef des Stabes




 
Hatte man OTL Herbert Schmid, bisheriger stv Kdr LKdo RP und Chef des Stabes, absolut nicht angesehen, dass er bereits fast 40 Dienstjahre auf dem Buckel hat und kurz vor dem Ruhestand steht.

In diesen wurde er am 23.10.2014 versetzt, wie das LKdo RP berichtet. Von einigen Berührungspunkten, die sich für mich während der vergangenen zwei Jahre ergaben, habe ich sehr positive Erinnerungen an den Kameraden Schmid!




Oberst Erwin Mattes mit dem alten (rechts) und neuen (links) Chef des Stabes
(Quelle: LKdo RP/Przygoda)


Nachfolger ist OTL Andreas Mayer, zuletzt Militärattaché an der Deutschen Botschaft in Kabul.

Schade, ich wusste nichts von dem Ereignis. Wäre gerne auch gekommen.

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Hier noch eine Folge "Sacki": Outdoor Gear - Packcraft-Test

Packrafts sind leichte und trotzdem robuste Boote, die man bei einer Trekking-Tour mit sich tragen kann. Mit ihnen wird der Wassersport vom Autotransport befreit. Ich möchte ein solches Boot nun einmal für mich testen.






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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

ARD-Mediathek: Audio-Interview Roderich Kiesewetter zu IS, Türkei, Terror

Volksfreund: Reservisten-Musikzug Trier zu Gast im Wittlicher Eventum

Krautreporter: Geht die NATO wieder in den Abschreckungsmodus über?

Augsburger Allgemeine: Bundeswehr überprüft Triebwerke aller NH90.Hubschrauber

Frankfurter Rundschau: Salafistenszene in Deutschland wird immer größer

FAZ: Nordkorea kan atomaren Sprengkopf bauen 
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TV-Tipp Montag:

ZDF:    2215 - 0020: The Rock - Fels der Entscheidung
                                 (Actionthriller mit Nicolas Cage)

ARD:    2245 - 2345: Kalifat des Schreckens (Doku)  

Kabel : 2225 - 0045: 28 Days later (Zombiehorror)


Freitag, 24. Oktober 2014

"Ohne Sicherheit ist alles andere nichts!"


                                                                         (© Bundeswehr/Alexandra Bucurescu) 


Sehr lesenswerter sicherheitspolitischer Aufmacher der aktuellen Ausgabe des Magazins "Europäische Sicherheit &Technik.

Es handelt sich um die Arbeit Mehr Geld für Verteidigung des Herrn Bernd Siebert mdB (Mitglied im Verteidigungsausschuss und Angehöriger der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), die ich hier mit freundlicher Genehmigung des Mittler Report Verlag bringen darf. Sämtliche Rechte bleiben selbstverständlich beim Verlag.

(Quelle: ES&T)


Einige Auszüge daraus (Hervorhebungen von mir):
Wer die sicherheitspolitischen Zeichen der Zeit erkannt hat, muss in Zukunft mehr Geld in die Hand nehmen, um das „Produkt Sicherheit“ an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen. Denn ohne Sicherheit ist alles andere nichts!
Hierfür steht zuvorderst der Verteidigungshaushalt.Ihn zu beschneiden, ist ein Eingriff in die Sicherheitsarchitektur, der nur dann verantwortbar ist, wenn die Rahmenbedingungen dies zulassen. Der in weiten Teilen unserer Bevölkerung anzutreffende Eindruck, Deutschland sei eine abgeschottete Insel des Friedens, während weit entfernte Krisen und Kriege uns nicht zu interessieren hätten, geht an der Realität vorbei.
Gerade die Streitkräfte können meisterhaft mit Mängeln umgehen und Probleme erstaunlich lange mit Organisationsgeschick überdecken. Nichtsdestotrotz realisieren sich zu einem Zeitpunkt X die Risiken, mitunter auch schlagartig. Erschwerend kommt hinzu, dass in der Sicherheitsarchitektur eingeschlagene Pfade schwer zu verlassen sind. Einmal abgebaute Strukturen sind, wenn überhaupt, nur äußerst mühsam, langwierig und kostspielig  zurückzuholen. Aufgegebene Fähigkeiten, seien es militärische oder industrielle, sind dauerhaft verloren.
Es konterkariert alle Schutzbemühungen, wenn massenhaft Bauteile aus Drittländern in gesicherte Systeme eingebaut werden.Es gibt in Deutschland und Europa noch Unternehmen, die selbst hergestellte, elektronische Komponenten bereitstellen können. Bei der häufig vorherrschenden „Geiz ist geil-Mentalität“ kommen diese freilich nicht zum Zuge. Gerade bei der Entscheidung für IT-Hardwarekomponenten muss aber jedem klar sein, dass der Trade-off zwischen Preis und Sicherheit gewaltig ist.
Wer angesichts dieser Lage nach der grundgesetzlich geforderten Fähigkeit der Bundeswehr zur Landes- und Bündnisverteidigung fragt, erschrickt. So haben wir in den Streitkräften inzwischen eine derart ausgedünnte materielle Hinterlegung mit Großgerät, dass zwar Auslandseinsätze gegen technologisch rückständige Gegner möglich sind, jedoch keine glaubhafte Abschreckung einer bedeutenderen militärischen Macht. Größere Materialverluste, zum Beispiel in Gefechten, sind weder konzeptionell eingeplant noch durch Reserven kurzfristig ersetzbar. Sie stellen damit die dahinter stehende Fähigkeit grundsätzlich infrage.Man stelle sich nur einmal die Folgen des Verlusts eines einzigen U-Boots der Klasse 212A vor! Geplant waren zwölf Einheiten, jetzt sind es gerade einmal sechs.
Hinzu kommt, dass der Anlehnungspartner verlässlich sein muss. Er darf, um im Bild zu bleiben, nicht bei der ersten Belastung umfallen.Mehr noch, um diesem Eindruck entgegenzuwirken, ist besonderer Wert auf die Stärke der Bundeswehr zu legen. Eine souveräne Regierung wird nur dann eigene militärische Kapazitäten abbauen, wenn Qualität, Quantität, politische und militärische Einsetzbarkeit des Beitrags zweifelsfrei gegeben sind. Insgesamt ist die Anlehnungspartnerschaft also kein Sparprogramm für die Bundeswehr und den Verteidigungsetat.
In der Summe spricht also vieles dafür, eine Trendwende bei den Verteidigungsausgaben in Deutschland einzuleiten. Die Zeiten üppiger Friedensdividenden sind vorbei. Probleme auszusitzen und darauf zu hoffen, dass die Krisen vorüber gehen, wäre naiv und gefährlich.Wir stehen sicherheitspolitisch am Scheideweg:Will Europa sich Provokationen notfalls auch mit militärischer Stärke entgegenstellen oder nimmt es Aggressionen einfach hin? Ohne eine
Krisenstimmung in Deutschland schüren zu wollen: Es wird Zeit, den Menschen in unserem Land reinenWein einzuschenken. Daher steht für mich unmissverständlich fest: mehr Geld für die Verteidigung!
Bleibt zu hoffen, dass sich Herr Siebert mit seiner Auffassung bei seinen politischen Freuden, Partnern in der Regierung und in der Gesellschaft insgesamt Gehör verschafft.

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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Bundeswehr Journal: Wehrexperten der Koalition fordern den Leopard 3


(hier noch die Ausführung "2")


Bayern2: Eine Reihe von Hörbeiträgen unter der Überschrift: Welche Zukunft hat die Bundeswehr?

  1. Das machen wir - nur wie?
  2. Wohin fließen die Bundeswehr-Milliarden?
  3. Was soll die Bundeswehr können? Ein Essay
  4. Sorge um einen Bündnis-Partner. Wie Brüssel auf die Bundeswehr blickt.

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TV-Tipp Freitag:

RTL II: 2015 - 2245: Iron Man (Superheldenabenteuer)

3SAT:  2235 - 0040: Gesetz der Straße - Brooklyn's Finest
                                 (Kriminaldrama mit Richard Gere)

TV-Tipp Samstag:

Vox:     2015 - 0020: Die größte Band der Welt - 50 Jahre Rolling Stones

SAT 1: 2215 - 0020: Die Entführung der U-Bahn Pelham 123
                                 (Thriller mit Denzel Washington)

Arte:   2250 - 0010: Pink Floyd Live at Pompei 1972                               

MDR: 2340 - 0140: The Way back - Der lange Weg (Überlebensdrama)


TV-Tipp Sonntag:

RTL:    2015 - 2245: John Carter - Zwischen zwei Welten
                               (Fantasy-Abenteuer)

RTL II: 2015 - 2235: Lord of War - Händler des Todes (mit Nicolas Cage)

Pro 7:  2240 - 0045: The Expandables 2 (Actionabenteuer)  









Donnerstag, 23. Oktober 2014

RSU Bayern - Wichtiger Pfeiler der Einsatzbereitschaft


Anerkennende Erwähnung finden u.a. die RSUkr Bayern im Bericht des LKdo Bayern vom 15.10. anlässlich der Einladung der Landtagspräsidentin Barbara Stamm ins Maximilianeum.


Landtagspräsidentin würdigt Reserve (Quelle: LKdo BY/Scheller)


"Wichtiger Pfeiler der Einsatzbereitschaft
Brigadegeneral Helmut Dotzler, Kommandeur Landeskommando Bayern, zitierte in seiner Ansprache den Wert der Reserve, die in Bayern mit über 150.000 verbandlich organisierten Reservisten ein Drittel aller in Deutschland registrierten Reservisten ausmacht. „Die Bedeutung der Reserve hat sich in letzter Zeit noch erhöht: Sie hat sich ständig den Anforderungen angepasst, sie ist im Inland mehr als nur ,Ersatz‘ für die aktive Truppe, und ihre Rolle als Botschafter in die Gesellschaft hinein ist unschätzbar.“ 
Im Landeskommando Bayern sind etwa 200 aktive Soldaten und rund 1400 Reservedienst Leistende tätig, die auf Spiegelposten bei Bedarf unterstützen. Die 103 Kreis- und Bezirksverbindungskommandos sowie die sieben Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanien sind ausschließlich mit Reservisten besetzt. „Nur mit diesen Reservedienst Leistenden kann das Landeskommando bei Katastrophen, bei schweren Unglücksfällen oder Großveranstaltungen den Auftrag in vollem Umfang erfüllen“, erklärte Dotzler und dankte für das immense Engagement und die Erfolge in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit."


Brigadegeneral Helmut Dotzler (Kdr LKdo Bayern) im Gespräch mit
 OTL d.R. Prof. Dr. Friedwart Lender (Vors. d. Landesgruppe Bayern im VdRBw)
Quelle dito




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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

B.Z. Berlin: LHD/LHBw "Der Ausrüster der Bundeswehr hat massive Finanzprobleme"

Reservistenverband: Reservefeldwebelanwärter im Fernstudium

Stern: Die Monsterbehörde und das "Projekt Strickmütze"  (Wir ahnen, was im vollständigen Artikel des Stern beschrieben steht und können uns insofern als Angehörige der Bw die Lektüre desselben ersparen :-)

Youtube: "Wir dienen Deutschland!" (inoffiziell, aber klasse!)


Sanitätsdienst der Bundeswehr: Geschichte des Sanitätsdienstes (Folge 1):
Der deutsche Sanitätsdienst am Vorabend des Ersten Weltkrieges

Focus-Online: NATO-Kampfjets fangen russsisches Aufklärungsflugzeug ab  (Die Russen provozieren in der letzten Zeit gefühlt pausenlos!)

Focus-Online: Terror-Anschlag in Kanada (Schon wieder ein Anschlag gegen kanadischen Soldaten und wieder ein Islamist. Es ist wohl an der Zeit, dass sich Militäruniformträger der Staaten der Anti-IS Union (z.B. in D) lieber einmal mehr hinter sich schauen.)

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TV-Tipp Donnerstag:

VOX:  2015 - 2230: Lara Croft: Die Wiege des Lebens (Actionkomödie)

3SAT: 2225 - 0015: Taking Woodstock - Der Beginn einer Legende
                                (Rockhistorienkomödie)

Mittwoch, 22. Oktober 2014

RSU Schleswig-Holstein - noch Planstellen

 


Das LKdo SH hat dieser Tage nochmals einen schönen Bericht veröffentlicht, auch nochmals die Zertifizierung der beiden RSU-Kompanien SCHLESWIG und HOLSTEIN betreffend.


Kdr LKdo SH Oberst Hannes Wendroth
 (Quelle: LKdo SH/Moritzen)

"Müde, verschwitzt, aber doch sichtlich gut gelaunt marschieren Kolonnen von Soldaten in den Unterkunftsbereich des Truppenübungsplatzes Putlos an der Ostsee. Es ist Sonntag, und der Abend bricht gerade herein. Die Soldaten sind Reservedienst Leistende und Angehörige der beiden Kompanien „Schleswig“ und „Holstein“ der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr). Der Grund für die „zufriedene Müdigkeit“: Die Kompanien haben über den Tag ihre vorgeschriebene Wach-Zertifizierung absolviert und sind ihrer Einsatzbereitschaft damit einen großen Schritt näher gekommen, sagt der Kommandeur des Landeskommandos Schleswig-Holstein, Oberst Hannes Wendroth."

"Dennoch sieht Oberst Wendroth keinen Grund zur Euphorie. Denn auch die RSU-Kräfte müssen um qualifizierten Nachwuchs ringen. Die Kompanie „Holstein“ besetze zurzeit die knappe Hälfte ihrer möglichen Stellen; werden die Bewerber hinzugenommen, die noch nicht beordert sind, kommt die Kompanie auf etwa zwei Drittel der Stellen. Etwa drei Viertel ihrer Stellen hat die Kompanie „Schleswig“ gefüllt – mit den gemeldeten Bewerbern sind es immerhin 80 Prozent."


RSU-Ausbildung am Sandkasten (Quelle: dito)



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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Deutscher Bundeswehrverband: Es wird peinlich (Dem ist nichts hinzuzufügen)

Focus-Online: Islamist überfährt zwei Soldaten - und wird auf Flucht erschossen (Sollte nicht nur die kanadische Regierung in Sorge versetzen!)



 Erstflug deutscher A400M
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TV-Tipp Mittwoch:

ARTE:    2015 - 2145: Die Flüchtigen (Kriegsdrama)

Kabel 1: 2015 - 2320: Robin Hood - König der Diebe
                                   (Abenteuerfilm mit Kevin Costner)

              2320 - 0155: Die Legende des Zorro (Mantel und Degen-Action)





Dienstag, 21. Oktober 2014

RSUKp Rheinland: KpChef am 24.10. bei der RK-Moers



Wie ich hörte, begibt sich der KpChef der RSU-Kp Rheinland am Freitag den 24.10.14 gegen 19h ins RK-Heim in Moers,
 
OTL d.R. Axel Wild wird dort einen Vortrag über die RSUKr halten.



                                  OTL d.R. Axel Wild (Quelle: LKdo NW/Pendlebury)

Es wäre gerne gesehen, wenn sich noch Interessierte anderer RK´en, der KrsGrp und sonstige Gäste einfinden würden.



Damit die Anfahrt leichter fällt:

RK-Moers
Moerserstr. 103 (gegenüber vom Schützenhaus)
47447 Moers-Holderberg
(da es in Moers zwei Moerser Straßen gibt Eingabe über Postleitzahl im Navi).



Hier die 2. Folge zur neuen Web-Survival-Serie von Ronny Schmidt



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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

T-OnlineUSA versorgen Kurden jetzt mit Waffen aus der Luft

ZEIT Online: Erdogan will nicht zu den Verlierern gehören  

ReservistenverbandNachdenken über die Neuausrichtung der Bundeswehr
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TV-Tipp Dienstag:

Tele 5:    2015 - 2235: The Tower (Katastrophendrama)

Hessen: 2100 - 2145: Kassek im Feuersturm - Als die Bomben den Tod brachten (Geschichtsdoku) 

               2245 - 2330: Filme von gestern - Hessen 1399 - 45 (Doku-Reihe)


Montag, 20. Oktober 2014

Online-Waffensachkundetrainer





Der Gebrauch -geschweige denn das Führen- von Schusswaffen ist in Deutschland strengstens reglementiert.
Dass die uns geläufigen Standardwaffen, wie das G36 oder MG3, als vollautomatische Waffen dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen, deren Gebrauch grundsätzlich Angehörigen der Bundeswehr vorbehalten ist (Ausnahme Vollautomaten bei der Polizei/Zoll),  ist bekannt.

Aber auch der Erwerb und Gebrauch nicht-, bzw. halbautomatischer Schusswaffen im Zivilbereich -und dies ausschließlich für das sportliche und jagdliche Schießen- ist vom Gesetzgeber mit erheblichen Hürden versehen. Wer bereits eine WBK (Waffenbesitzkarte) besitzt, und ich denke das sind nicht wenige der hier Mitlesenden, weiß, welch umfangreiches allein theoretisches Pensum an Waffensachkunde ein jeder Sportschütze hierzulande nachweisen muss, bevor er sich vielleicht -sofern er über einen makellosen Leumund verfügt und mindestens 1 Jahr einem deutschen Sportschützenbund angehörte.... und ... und ....und- einmal 'Legalwaffenbesitzer' nennen darf.

Der mir bekannte Marc Schieferdecker von der GRA hat aus den öffentlich verfügbaren Fragen zur Waffensachkundeprüfung einen schicken kleinen Online-Waffensachkundetrainer programmiert, der es dem geneigten künftigen Sportschützen bequem ermöglicht, sich die in 550 Fragen formulierte Theorie nachhaltig anzueignen. Den jetzt schon freudigen WBK-Inhaber versetzt es zudem in die Lage, zu überprüfen, wie nachhaltig sich der seinerzeit abgeprüfte Wissensschatz eingeprägt hat.

Tolle Sache, wie ich meine!! Marc plant, den Online-Trainer aktuell zu halten und weiterzuentwickeln.

Damit es jetzt nicht zu sehr in den zivilen Bereich abrutscht, hier noch drei gute Videos zu Funktion, Zerlegen Reinigung Trageweise und Handhabung des G36. Hier kann sich der "Wiedereinsteiger" in aller Ruhe 'mit der Waffe beschäftigen'.









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Was mir sonst noch ausgefallen ist:

Focus Online: Für eine neue Militärkultur

Handelsblatt: Obama genehmigt Einsatz von Reservisten

Focus Online: Russisches U-Boot vor Schwedens Küste? Marine im Großeinsatz!

Schwäbische Post: Interview mit Roderich Kiesewetter - persönlich und privat 
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TV-Tipp Montag:

Phoenix: 1245 - 1400: Kampf ums Kalifat

3SAT:      2015 - 2100: Der große Crash  (Die Wirtschaftskrise 1929 in D)

Kabel 1:  2210 - 0025: Alien - Die Wiedergeburt (Teil 4 der Kino-Saga)

Phoenix: 2015 - 2100: Die Deutschen II
                                   (Doku: Thomas Münzer und der Krieg der Bauern)

               2100 - 2145: Die Deutschen II
                                   (Doku: August der Starke und die Liebe)




Freitag, 17. Oktober 2014

RSUKp RP zur historischen Weiterbildung in Verdun



Am vergangenen Wochenende machte sich die RSUKp RP auf, zu einer militärhistorischen Weiterbildung nach Verdun. Der Beginn des 1. WK jährt sich dieses Jahr zum 100. Male.

Die Schlacht um Verdun war eine der größten Schlachten des ersten Weltkrieges und gilt als eine der ersten großen Materialschlachten der Geschichte.

Als Grundlage meines kleinen Bilderberichtes stütze ich mich auf die Textdokumentation, wie sie auf unserer Landesseite des VdRBw veröffentlicht wurde.
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Neben den militärischen Grundfertigkeiten gehören heute auch eine angemessene Politische- und Historische Bildung zum Handwerkzeug eines Reservisten der Bundeswehr im 21.Jahrhundert. Anlass für eine Weiterbildung der RSUKp Rheinland-Pfalz auf den Schlachtfeldern von VERDUN am 11.Oktober 2014.
Ausbildungsziele: 
- Reflexion von historischen Ereignissen mit dem Ziel, Lehren für die Zukunft zu gewinnen.
- Qualifikation zur Wahrnehmung der Mittlerfunktion
- Beitrag zur Förderung der Deutsch- Französischen Freundschaft

Ankunft der verstärkten Abordnung der RSUKp RP im Argonner Wald


Die Anhöhe von Vauquis in den Argonnen als Zentrum des Minenkrieges, ist der erste Anlaufpunkt der Besuchergruppe. Bereits am 24.September 1914 besetzen deutsche Truppen die auf einem Hügel gelegene Ortschaft Vauquis. Am 4.März 1915 gelingt es den Franzosen nach mehreren Angriffen ebenfalls auf der Anhöhe Fuß zu fassen. Es beginnt ein Stellungskrieg in dessen Verlauf sich die Anhöhe in einen regelrechten Termitenbau mit unterirdischen Stollen mit einer Länge von über 17 Kilometern verwandelt. Von beiden Seiten werden etwa 519 unterirdische Sprengungen durchgeführt. Die einstige Ortschaft ist fortan nur noch eine gespenstische Kraterlandschaft. Sie dient heute als völlig intakter Schauplatz des 1.Weltkrieges als Kulturdenkmal.

Riesig: Kein Meteoritenkrater, sondern das Werk frz., bzw. dt. Mineure.


Die Anhöhe Vauquois - einst ein Dorf .....










Das östlich der Maas gelegene Fort Douaumont bildet den nächsten Anlaufpunkt. Kurz nach Beginn der Verdunschlacht gelingt es mehren kleinen deutschen Stoßtrupps das Fort am 25.Februar 1916 nahezu kampflos zu besetzen. Es dient den deutschen Truppen fortan als wichtiger Beobachtungsposten, Materiallager sowie Lazarett und Ruhestellung für die aus den Kämpfen zeitweise herausgelösten Infanterieeinheiten. 














Am 8.Mai 1916, das Fort ist stark belegt, ereignete sich in dessen Gewölben ein folgenschwerer Unfall. Entzündetes Flammöl führte zu einer Kettenreaktion von Explosionen innerhalb der Anlage. Dabei fallen zwischen 800-900 Soldaten dem Explosionsdruck und den Flammen zum Opfer. Da aufgrund des anhaltenden Artilleriefeuers eine begonnene Bestattung der Toten außerhalb des Forts eingestellt werden muss, entscheidet man die Leichen von 679 Soldaten in zwei  Kasematten zu legen, die anschließend zugemauert werden. 
Der heutige offizielle deutsche Soldatenfriedhof stellt den Ort für eine kleine Gedenkfeier, in der die Soldaten der RSUKp Rheinland-Pfalz aller Toten und Opfer der Kriege gedenken. Nach der Verlesung der Gedenkrede durch den Kompaniechef erfolgt im feierlichen Rahmen, eingerahmt von Fackelträgern die Niederlegung einer Gedenkschale. 


Hinter dieser Mauer (Bildhintergrund) ruhen 679 deutsche Kameraden - RIP!








Der Kompaniechef Major d.R. Heisam El-Araj gedenkt den Gefallenen 





Beklemmende Stimmung in den Kasematten der Festung Douaumont. Nicht nur während unserer Gedenkveranstaltung. Die sich anschließende Führung durch die Gewölbe ließ erahnen, was für ein Leben die Kameraden seinerzeit dort fristeten. Dabei waren die Soldaten heilfroh, hier einmal ein paar Tage oder auch nur Stunden dem draußen tobenden Wahnsinn entkommen zu können. Zeitweise schlugen die Granaten der Franzosen im Bereich der Festung im 20 Sekunden-Takt ein!


Den Abschluss der Fahrt bildet der Besuch des 1932 eröffneten Beinhauses von Douaumont und des angrenzenden Bajonett-Grabens, um den sich seit Kriegsende eine Reihe von Legenden rankt.


Das Ende des ersten Weltkrieges errichtete Beinhaus - Grab-, Denk- und Mahnmal. Es wurden hier die unzähligen, nicht mehr zuordenbaren Gebeine Gefallener bestattet - Berge von Knochen und Schädeln!


Im Umfeld Soldatenfriedhöfe, so weit das Auge reicht ....








Der "Bajonettgraben". Näheres dazu kann hier nachgelesen werden.


Zum Ausklang des Tages hatten die Abordnung noch kurz Gelegenheit, sich das Zentrum des Städtchens Verdun anzuschauen - neugierig, aber freundlich gemustert von der frz. Bevölkerung.

Das Abschlussfoto entstand dort ebenfalls vor einem Soldatendenkmal. Kaum hatten wir uns zu dem Gruppenfoto ausgerichtet, wurden wir sogleich auch von einer ganzen Reihe französischer Besucher abgelichtet. Ist ja aber auch eine Pracht, die RSUKp RP .... selbst in Teilen ;-) 


Gruppenbild (immer noch ohne Dame)


Ein schöner Tag unter Kameraden - interessant ... aber sehr nachdenklich machend.


In diesem Sinne ein schönes Wochenende!


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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

FAZ: Kurden bestätigen Teilrückzug der Dschihdisten aus Kobane

FAZ: Ukraine-Winter wohl zu kalt für Bundeswehr-Drohnen

Bundeswehr Journal: Bundeskanzlerin für längeren Afghanistaneinsatz?
"Der Spiegel beruft sich auf „Teilnehmer“ der Sitzung und berichtet, die Situation der afghanischen Sicherheitskräfte beunruhige die Kanzlerin. Aus den Erfahrungen im Irak und dem dortigen Kampf gegen IS müssten ihrer Ansicht nach unbedingt Lehren für Afghanistan gezogen werden." 
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TV-Tipp Freitag

PRO 7: 2015 - 2315: The Dark Knight (BatMan)

             2315 - 0150: Hellboy (Fantasyaction)

ARD:    0310 - 0440: Himmelfahrtskommando El Alamein (Krigesfilm)


TV-Tipp Samstag:

Super RTL: 2015 - 2150: Asterix - Sieg über Cäsar

N-TV:        2005 - 0005: Unternehmen Barbarossa (Geschichtsdoku)

Phoenix:      2015 - 2145: Der Sturz - Honeckers Ende (Geschichtsdoku)


TV-Tipp Sonntag::

RTL:           2015 - 2240: Battleship (Sci-Fi-Action)

Pro 7:          2015 - 2305: Schutzengel (Thriller)

                   2305 - 0135: Shooter (Actionthriller)







Donnerstag, 16. Oktober 2014

RSUKp Oberbayern und Schwaben im Einsatztest




Der Hinweis auf den Bericht auf der Seite des KdoSKB kam wieder über unsere Facebook-Gruppe.

Hundert Soldaten des Regionalstabs Süd sowie die beiden südbayerischen Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanien (RSU-Kp) „Oberbayern“ und „Schwaben“ bereiteten sich für eine Woche auf dem Truppenübungsplatz Heuberg, unter Leitung des Regionalstab Süd, auf kommende Einsätze vor. 



(Quelle: Bw/Scheller)

Schöner Bericht mit einem Video über die vielfältige Ausbildung als Highlight!
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Als Ergänzung gibt's noch einen praktischen Outdoor-Tipp von Sacki:
"Feuer bei Regen"





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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Spiegel.de: Koalitionspolitiker wollen mehr Panzer für Bundeswehr

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TV-Tipp Donnerstag:

VOX:     2015 - 2215: Transporter III (Actionthriller)

              2215 - 0025: Terminator

Kabel 1: 2230 - 0025: Der Fluch - The Grudge (Geisterhorror)


Mittwoch, 15. Oktober 2014

Mobiles Lernen in der Reserveausbildung


Anfang September war bereits vom Test der Ausbildungs-App durch die Kameraden der RSUKp Bremen zu berichten.


Reservisten-App (Quelle: Bw)


Kürzlich wurde auf der Seite des KdoSKB hierzu Näheres ausgeführt:
Zusammen mit dem Zentrum für technologiegestützte Bildung (ZtB) wurde Ende 2013 das Pilotprojekt mit dem Titel „Mobiles Lernen in der Reserveausbildung“ initiiert. Bei der Vorstellung auf dem diesjährigen (Aus)Bildungskongress der Bundeswehr an der UniBw in Hamburg stieß das Projekt auf positive Resonanz.
Einem festgelegten Personenkreis werden die wichtigsten Funktionalitäten der zurzeit nur im Intranet verfügbaren Fernausbildungsplattform der Bw, der iTAPBw (integrierte Technologiegestützte Ausbildungsplattform der Bw) auch im Internet angeboten. Während das Referat Technologiegestützte Ausbildung (TA) die Plattform administriert und für die Technik im Allgemeinen zuständig ist, liegt die Verantwortung für die Ausbildungsinhalte beim Ausbildungsleiter, der natürlich bei der Erstellung digitaler Inhalte durch Autorenteams unterstützt wird. 
Derzeit sind unter anderem infanteristische Ausbildungsinhalte wie Gefechtsdienst aller Truppen, Waffen- und Schießausbildung, Beobachten und Melden, aber auch Erste Hilfe und diverse Vorschriften eingestellt – Tendenz steigend. Als Neuheit werden zudem intern erstellte Apps zum Download angeboten und es besteht die Möglichkeit für Führungspersonal, Ausbildungsabschnitte per Videokonferenz vorzubereiten. 
Klingt alles hoch interessant und ist sicherlich auch zielführend, nur:

Kurz gesagt: Neben einer dringend notwendigen Überprüfung und Anpassung der bestehenden Vorschriftenlage brauchen wir Geld! Sicherlich keine Unsummen, jedoch wird die Etablierung einer regenerationsfähigen Serverlandschaft außerhalb des IT-Netzes der Bundeswehr für einen möglichst großen Nutzerkreis nicht zum Nulltarif zu haben sein. Zudem benötigen wir einen Standort für diese Server, da die UniBw in Hamburg nicht die Möglichkeiten eines Rechenzentrums hat und letztlich werden auch zusätzliche Dienstposten zur technischen Administration der Server, möglicherweise auch zur Betreuung der Nutzer zu etablieren sein.
Dabei dürfte "die Prüfung der bestehenden Vorschriftenlage" fast die größere Hürde sein ;-)



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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Focus Online: Wenn Putin uns kaltstellt, gilt folgender Notfallplan für Deutschland

Nahe-Zeitung/VdRBw: Weil's so schön war, noch einmal in der öffentlichen Presse: RSUKp RP: Reservisten probten den Ernstfall und beim Reservistenverband

            (Quelle: LKdo RP/Rojahn)


Cicero: Deutliche Worte vom Airbus-Chef

Spiegel.de: Pentagon stuft Klimawandel als Gefahr für nationale Sicherheit ein:
"Nach Angaben der "New York Times" hatten Außenpolitik-Experten bereits seit Jahren davor gewarnt, der Klimawandel könnte zu einer Bedrohung der nationalen Sicherheit für die USA werden. Die neue Einschätzung des Pentagons könnte nun zu einer maßgeblichen Neuausrichtung des Militärs führen." (Anmerkung: selbstverständlich wird Europa und insbesondere Deutschland hiervon in keiner Weise betroffen sein!)


Phoenix: Oberst a.D. Roderich Kiesewetter zum IRAK/IS/Bodentruppen



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Spiegel Online: Volker Kauder fordert NATO-Debatte über Bündnis-Mitglied Türkei
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TV-Tipp Mittwoch:

Kabel 1: 2015 - 2200: 8 Blickwinkel (Actionthriller mit Sigourney Weaver)

              2200 - 0010: Spiel auf Zeit  (Thriller mit Nicolas Cage)