Freitag, 29. August 2014

RSU meets Nature - oder "Der Pfingstausflug"



 
Kompaniemitglied und von mir sehr geschätzter Kamerad, OSB d.R. Bernd Gubernator hat für diesen Blog wieder einen Lesebeitrag zur Verfügung gestellt - in gewohnt humoriger Art und Weise. Vielen Dank dafür!


Oberstabsbootsmann d.R. Bernd Gubernator,
ZgFhr 3. Zug, RSUKp RP, macht keine halben Sachen!
(Foto: RSUKp RP)


Er beschreibt den an Pfingsten dieses Jahres ausgefochtenen Kampf zwischen seinem "Inneren Schweinehund" und seinem "Gewissenswurm". Da ich den Verfasser zu den fitesten der RSUKp RP zähle, dürfte der Kampf nicht allzu lange gedauert haben.

Hier sein Bericht über einen zweifellos sehr herausfordernden Marsch mit wertvollen Ausrüstungs-Tipps im Anschluss.

Erst auf mein Nachfragen bezifferte er die zurückgelegten Marschkilometer mit 165 (lt. Karte) sowie absolvierte Höhenmeter mit "viele".




Der Pfingstausflug

Jedem von uns ist ein ekelhaftes, ständig präsentes Lebewesen mit der hübschen Bezeichnung „Suilius Canis Lupus Familare“ bekannt. Es begleitet den RSU-Soldaten in vielen Lebenslagen und sorgt für eine gewisse Bequemlichkeit, wenn es um körperliche Anstrengungen oder sonst in irgendeiner Weise als unangenehm und lästig empfundene Dinge geht. Diese Bequemlichkeit ist auch unter „Auf die lange Bank schieben“ bekannt. Die Rede ist hier vom wohlbekannten „Inneren Schweinehund“. Die o.a. lat. Benennung ist meine gewagte und willkürliche Namensgebung, die unter freundlicher Mithilfe von „Wikipedia“ zustande kam. Der echte „Lateiner“ möge mir vergeben.

Wie immer im richtigen Leben hat diese hässliche Vieh aber auch einen Gegenspieler. Wir nennen es den „Gewissenswurm“ Er nagt und nagt und nagt und.....! Dies äußert sich meist in Gedanken wie „Man sollte mal wieder.. Man könnte mal wieder.. usw.

Nach den kürzlich veröffentlichten Beiträgen von „Sacki“ und Kamerad Michael Gehm über Aktivitäten in Wald und Flur stand der Entschluss fest. Ich wollte über Pfingsten aus Bingen am Rhein den gesamten Hunsrück durchqueren und durch den Soonwald, Idarwald und Hochwald wieder nach Hause gelangen.

Da Rucksack und benötigte Ausrüstung bei mir stets parat liegen plante ich zunächst grob die Route und schnitt die Agenda von den Karten ab um nicht mit einer riesigen Tapete hantieren zu müssen. Als ich die Karten an den Schnittstellen zusammenlegte, ergab sich im ersten Augenblick zwar eine gewaltige Strecke, vergleicht man aber mit einer schon gelaufenen Strecke relativiert sich das ganz schnell. Nach Ergänzung der Ausrüstung begab ich mich zum Bahnhof in Trier und stellte fest, dass erstaunlich viele, allerdings wesentlich leichter ausgerüstete Zeitgenossen, offenbar Ähnliches planten. Da wimmelte es von mit leichten Klamotten und modernsten Fahrrädern ausgerüsteten Gruppen, Familien, wo stets Vati als Lastesel einen schweren Rucksack schleppte („Jetzt hol doch dem Kind endlich das Bärchen aus dem Rucksack“), und Einzelpersonen im modernsten und farblich „mutigsten“ Outfit. Alles was im weiteren Sinne mit „Zugfahrt“ zu tun hat war mir nicht mehr ganz so geläufig, hat bei der Neuentdeckung aber sogar Spaß gemacht. Es begann beim Erwerb einer Fahrkarte. Weil die Schlange am Schalter die geschätzte Länge einer Kompanie an der Essensausgabe hatte („Jetzt hol doch dem Kind die Limonade aus dem Rucksack“) nutzte ich den Automaten. Leichtsinnigerweise zahlte ich mit dem als Reisekasse gedachten 50-Euronen-Schein und erhielt 36 einzelne Euromünzen zurück. („Papi, ich will auch am Geldautomaten spielen, der Mann hat ganz viel Geld gewonnen“)

Zur Ehrenrettung der DB muss ich sagen, man hat sie mir zurückgewechselt. Eine Bahnfahrt bietet jede Menge Gelegenheiten, private soziologische Studien anzustellen und hat jede Menge Unterhaltungswert. Mir hat sich öfter die Frage gestellt, wer bei manchen Frauen für die Taktikausbildung verantwortlich ist.

Lage: Ich wiege jetzt geschätzte 125 kg.!

Entschluss: Heute trage ich ein Paar rosafarbene Leggins..! Sehr gelungen.

Genug herumgelästert und zurück in die glühende Sommerhitze am Pfingstsamstag. In Bingen angekommen stand mir gleich der mächtig steile Anstieg auf den Soonwald bevor.

Bereits nach 2 Kilometern rann der Schweiß wie aus Bächen und ich begann zu erahnen, auf was ich mich da wieder eingelassen hatte. Kleiner Tipp. Wenn die Karte am Rande von Flussläufen rötlich bis braun eingefärbt ist, so sind dies viele eng gezeichnete Höhenlinien. Ironie off. Nach ca 90 Minuten erreichte ich einen Aussichtspunkt der einen Blick in das „Binger Loch“ bot. Leider war der „Mäuseturm“ mit Gerüsten verbaut, aber das bekannte „Niederwalddenkmal“ auf der anderen Rheinseite und das schöne Rheintal zu sehen waren, diese vorherige Mühe wert. In diesem ersten Teil der Marschstrecke begegnete ich noch vielen anderen Wanderern, im weiteren Verlauf wurden diese immer weniger.

Wer ein wenig die Abgeschiedenheit sucht ist auf der Strecke Soonwald-Idarwald-Hochwald bis hin nach Hermeskeil bestens aufgehoben. Am Dienstag nach Pfingsten kam ich etwa 3-5 Kg leichter und ziemlich schmutzig zuhause an. Und mit dem festen Entschluss mit der nächsten Tour nicht mehr so lange zu warten.

Ich werde dann den Schwarzwald von Lörrach bis nach Pforzheim in Süd-Nord-Richtung durchqueren. Als Anlage ein paar Tipps zum Trekking ganz umsonst.


Beleuchtung:

Ich hatte mir eine recht preiswerte, neueste LED-Lampe von ALDI zugelegt (13 Euro) Sie erwies sich als enorm leuchtstark und weitreichend beim Ausleuchten des Geländes. Richtete man sie jedoch direkt auf die Karte um etwas zu kontrollieren, so erwies sich die Leuchtstärke als nachteilig weil die Reflexion so stark war, dass man keine Kartendetails, sondern nur noch einen weißen Fleck sehen konnte und stark geblendet wurde. Mittels d. Einschaltknopfes kann man die Leuchtstärke zwar halbieren, aber selbst dann war nur wenn die Lampe etwa auf Armlänge entfernt von der Karte gehalten wurde etwas zu erkennen. Hier wäre weniger wirklich mehr. Im übrigen war das Mondlicht so hell, dass ein ständiger Betrieb der Lampe nicht notwendig war, weil alle Wege deutlich auch ohne ständigen Leuchtpistoleneinsatz zu erkennen waren. Im übrige führe ich stets einige kleine Teelichter mit. Zum Beleuchten des bescheidenen, eigenen Camps beim Zubereiten von Futter sind diese völlig ausreichend.



Kartenmaterial:

In der Vergangenheit war stets die bekannte 1: 50.000 Karte unseres Dienstherrn meine Grundlage. Vor dem Umzug von MilGeo von Koblenz nach ??? (vergessen), durften Interessierte sich dort eindecken. Das habe ich reichlich getan. Diese Karten waren äußerst genau im Detail. Erwähnen möchte ich hier z.B. Hochspannungsleitungen, Fließrichtungen von Gewässern, alle Infrastruktur, kleinere aber begehbare Feld/Waldwege usw. Leider werden diese Karten nicht mehr gepflegt und keine aktualisierten Neuauflagen erstellt. Die Landschaft ändert sich aber ständig, sodass Umwelt und Karte in vielen Bereichen nicht mehr übereinstimmen. Eingezeichnete Waldwege wuchern zu und sind nicht mehr zu erkennen, neue Waldwege werden angelegt, sind aber auf den Karten nicht eingezeichnet. Das führt zu Verwirrung und Unsicherheit, kostet Zeit und Energie und demotiviert, wenn man alleine unterwegs ist.
Im „Lützelsoon“ habe ich mit dem Fahrer einer riesigen Heuerntemaschine ein kleines Schwätzchen über diese Problematik geführt. Er meinte „Schau mal, hier auf der Karte sind noch ungefähr 8-12 Quer-/Verbindungswege eingezeichnet, ich habe das Gelände hier (ca 2 km x 2,5 km) schon vor 20 Jahren gepachtet und alles umgepflügt und in Erntefläche verwandelt, was vorher für mich unnützer Weg war. Ich komme mit diesem einen Weg aus“. Auch werden neue Naturschutzgebiete angelegt und verwandeln die Landschaft. Im Idarwald marschierte ich allmählich in ein Solches und stand schließlich mitten in einer undurchdringlichen Wildnis im Quellgebiet eines Baches wo lt. Karte eigentlich ein Forstweg sein sollte. (Das wohlbekannte „Lernen durch Schmerzen“)

Mehr ist nicht zu sagen. Bei diesen Touren sollten die neuen 1.25.000 Karten als Grundlage dienen. Der Trekker erspart sich unangenehmes Umherirren.



Verpflegung:

Für die Zeit von Samstagnachmittag bis Dienstagnachmittag ( der Zeitplan ging genau auf) hatte ich 3 Packungen MRE (Dank an Volker Ernst und die US-Army) dabei. Dieses Zeug ist genau das Richtige und schmeckt gut. Es ist leicht und einfach zu erwärmen durch das beigefügte Chemielabor. Zusätzlich hatte ich zwei Pakete Eierwaffeln (kannst du wieder problemlos auseinanderfalten wenn sie dir völlig zusammengequetscht aus dem Rucksack entgegenkommen) und die kleinen Portionsschälchen mit Marmelade sowie etwas Zucker, Pulverkaffee und 12 Tütchen Getränkepulver (EPA Bw) dabei. Das hört sich wenig an, aber es hat völlig ausgereicht und manchmal musste ich mich zum Essen zwingen, um einem „Hungerast“ zuvorzukommen.


Bekleidung:

Tarnfleckhose, Wollsocken, weißes T-Shirt (Kontrast muss sein) Haix-Stiefel, ein dünnes Fleece-Shirt mit langem Arm (brauchst du in der Nacht) Regenjacke. Keine Wechselwäsche weil überflüssig und du nach einem Wechsel nach 1 Stunde wieder genau so stinkst wie vorher. Dafür schleppst du dreckige Wäsche im Rucksack durch die Landschaft. Welch ein Quatsch..!!


Hygiene:

Es mag ja Zeitgenossen geben, die Seife, Rasierzeug, Duschgel, Handtücher, Pflegecreme und ähnliches schleppen wollen, aber das ist natürlich völlig verrückt. Es genügen Zahnbürste und ein Paket feuchte „Babytücher“. Diese feuchten Tücher sind ideal zum Reinigen von Gesicht, Ohren und der übrigen „Körperfalten“. Die Reinigung damit erfrischt, vermittelt ein gutes Gefühl und ist wirksam. Auch genial zur Verwendung beim „Spatengang“ im Wald. Gehört unbedingt in jeden Wanderrucksack.



Die „Energiefrage“

Zum Erwärmen der MRE-Rationen genügt der bereits angesprochene Chemiebaukasten völlig. Persönlich mag ich jedoch auf ein Tässchen Kaffee dann und wann nicht verzichten.

Ein kleiner „Campinggaz-Kocher“ mit Gaskartusche ist hier genau das richtige Hilfsmittel.

Er zündet schnell, zuverlässig, ist handhabungssicher und bringt mit dem Innenteil des Kochgeschirrs einen viertel Liter Wasser innerhalb von 1,5 Minuten zum kochen. Der Inhalt einer Kartusche reicht etwa um 8 Liter Wasser im großen Kochgeschirr (natürlich nacheinander ) abzukochen. Das ist mehr als ausreichend für eine 3-4 tägige Tour. Die mitgeführte Reservekartusche habe ich nicht gebraucht. Etwas nachteilig sind die Auflagezinken für das Kochgeschirr, die etwas zu schwach ausgeführt sind und leicht verbiegen. Vor allem wenn man den Rucksack dann und wann als Hocker nutzt. Ich habe den Kocher immer in den leichten Pullover eingewickelt, was ihn im Rucksack schützt.

Manchem Kamerad wird sicher der bekannte Klappkocher d. Dienstherrn als Alternative einfallen. Der Kocher mit den Esbitwürfeln reicht sicher aus um eine EPA-Mahlzeit (besonders beliebt „Tofuwürfel an Variationen von blanchiertem Gemüse“) zu erwärmen, ( noch besser als die aus früheren Tagen bekannte „schlimme Augenwurst“) aber mein Favorit ist er nicht. Die Esbitwürfel sind im Handel obszön teuer und müssen unter Windschutz entzündet werden, was lästig und zuweilen mühsam ist. Damit Wasser zu kochen habe ich erst gar nicht ausprobiert, weil hoffnungslos. Grundsätzlich empfehle ich den Umgang und Betrieb mit Gaskocher und Kochgeschirr in Ruhe im heimischen Garten einmal auszuprobieren und eine Kartusche Gas zu verfeuern. Die Gaskartuschen sind sehr preiswert ( ca. 1,20 Euro ) im Vergleich zu Esbitwürfeln.

Mitgeführte Ersatzbatterien für die LED-Lampe habe ich nicht genutzt, weil moderne Lampen sehr wenig Energie benötigen.


Die „Wasserfrage“

Ein ernsthaftes Problem. Bei der fürchterlichen Hitze über Pfingsten war der Verbrauch sehr hoch. Dabei hatte ich 5 Flaschen aus Kunststoff (2 x 1-Liter und 3 x 0,5 Liter ) Das ergibt ein Gewicht von 3,5 kg ohne die Flaschen, welches erstmal geschleppt werden muss. Auf einzelnen Streckenabschnitten habe ich auf 3-4 km wahrhaftig 2 Liter Wasser getrunken und hatte trotzdem noch immer das Gefühl vollständig ausgedörrt zu sein. Am Pfingstmontag habe ich 7,5 Liter Wasser in mich hineingeschüttet und musste trotzdem während des Tages nicht ein einziges Mal pinkeln. Versorgt habe ich mich bei jeder Gelegenheit. Die Leute reagieren auf solche Fragen sehr freundlich und helfen gerne aus. Es ergibt sich immer auch ein nettes Gespräch über dies und das. Kam ich in ein Dorf, habe ich immer als erstes den Friedhof angesteuert. Dort gibt es immer frisches Wasser und die Gelegenheit, sich zu erholen, Pausen einzulegen und zu ruhen.


Übernachtung:

Vor Dunkelheit ( ca. 2300 h ) begann ich mich nach einem geeigneten Nachtlager umzusehen. Es eignen sich Rastplätze an Wanderwegen, (prima wenn Bank und Tisch vorhanden zum Verpflegung abkochen). Die verzeichneten Schutzhütten sind leider meist in einem armseligen Zustand weil voll gemüllt mit Blättern, Ästen, allerlei Abfall und schon bewohnt von allerlei Ungeziefer und Nagern. Der Schlafsack der Bw ist im Sommer viel zu heiß innen und zu schwer fürs tragen auf dem Rucksack. Legt man sich hinein und schließt den Reißverschluss meint man nach kurzer Zeit vor Hitze zu ersticken. Öffnet man ihn um Kühlung zu erhalten kommen die Fliegen. Für die nächste Tour werde ich mir einen leichten Hüttenschlafsack zulegen.


Verteilung von Ausrüstung/Gepäck:

An den Hüftgurt des Koppeltragegestells waren jeweils rechts und links eine der bekannten Tragetaschen montiert. Die Schultergurte abgeschnallt, weil man sie nicht braucht. In der linken Tasche alles, was man während des Marsches zur Verpflegung braucht und nicht ständig aus dem Rucksack vom Rücken nehmen muss. Also Wasserflasche, Kaugummi, Schokoriegel, Apfel, Zigaretten usw.


Die rechte Tasche beherbergte das Kochgeschirr, Feldbesteck, Taschenmesser, Wasserflasche und Kartenlupe, sowie ein Verbandpäckchen und Pflaster. Dazu einige stärkere Kabelbinder falls mal ein Tragegurt reißt.

Im Rucksack zwei weitere Packtaschen mit der Verpflegung. Diese separate Verpackung hat den Vorteil, dass man sofort alles auf einen Griff zur Verfügung hat und der Rucksack immer schön aufgeräumt ist. Ärgerlich wenn man Zucker sucht, erst den Rucksack durchforsten muss und erst ganz unten fündig wird.

Im Rucksack weiterhin der kleine Waschbeutel mit Zahnbürste/Paste und den Reinigungstüchern.

Ganz unten die Regenjacke und eingewickelt in das Fleeceshirt der Gaskocher.

Hat man so gepackt gelingt es den Schlafsack senkrecht in den Rucksack zu pressen und unter der Klappe noch ein Minizelt (hatte ich ja nicht) zu verstauen. Diese Packweise hat den Vorteil, dass die Schlafsackrolle nicht als blödsinniger Kamelhöcker oben auf dem Rucksack trohnt und während des Marsches ständig nach vorn oder hinten wippt, was extrem auf die Schultern geht und nervig ist. Rechte Beintasche die Karte, linke Beintasche Handy, Ausweis und etwas Geld (ich habe übrigens lediglich 1,50 Euro für Traubenzucker gebraucht)

Was ich nicht mehr einpacken werde:


  • Feldbesteck außer dem Löffel (zu schwer und nicht gebraucht)
  • Ersatzkartusche Gaskocher
  • Ersatzbatterien für die LED-Lampe (es sei man will nachts marschieren und hat ständig die Lampe an)
  • Pulverkaffee im Glasbehälter (in Zukunft Portionspackung in Tütchen)


Guten Weg

Bernd Gubernator



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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

NDR: Streitkräfte und Strategien: Podcast vom 23.08.2014 mit folgenden Themen:


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TV-Tipp Freitag:

ARTE: 2015 - 2150: Unsere Mütter, unsere Väter (letzter Teil des 3-teiligen Kriegsdramas)

RTL II: 2015 - 2235: Der Schakal (Actionthriller mit Bruce Willis
                                 und Richard Gere)

             2235 - 0025: Exit Wounds (Actionkrimi mit Steven Segal)

PRO 7: 2235 - 0140: Watchmen - Die Wächter (Superheldenthriller)


TV-Tipp Samstag:

VOX:       2015 - 0035: Unsere Mütter, unsere Großmütter im 2. Weltkrieg (Doku)

Phoenix: 2015 - 2230: Der Krieg  (2. Weltkrieg-Reportage)

               2230 - 0015: The Fog of War (Doku über Robert McNamara)

RTL II:   2200 - 2350: Steven Segal's The Keeper (Action)

               2350 - 0140: Exit Wounds (Action - Steven Segal)


TV-Tipp Sonntag:

RTL II:  2015 -2310: Contact (SF mit Jodie Foster)

             2310 - 0055: Deadly Crossing (Actionkrimi mit Steven Segal)








Donnerstag, 28. August 2014

RSU Sachsen: bei bundeswehr.de



Bundeswehr.de stellt die RSUKr auf ihrer Seite aktuell exemplarisch anhand der RSUKp Sachsen vor.

Sachsen, 25.08.2014.
Seit November 2013 sind sie immer wieder freiwillig im Dienst: Die Reservisten der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Sachsen (RSU). Die Soldaten werden darauf vorbereitet, in Zukunft vor allem Wach- und Sicherungsaufgaben zu übernehmen und die aktive Truppe bei Katastropheneinsätzen zu unterstützen. Bundesweit gibt es 30 RSU-Kompanien – die sächsische Kompanie war eine der letzten, die Ende vergangenen Jahres in Dienst gestellt wurde.

(Quelle: Textauszug/ Fotos: bundeswehr.de Frank Bötel/Cornelia Riedel)


(Karte und Kompass)


Auch newskitchen.eu bringt das.



(auf der Schießbahn)


„Prüfung“ im September


Auf die sächsischen RSU-Reservisten kommt Ende September 2014 eine besondere Herausforderung zu: Sie sollen entsprechend der Vorschrift für die Wachausbildung von Soldaten der Bundeswehr zertifiziert werden. Diese „Prüfung“ wird vom Landeskommando Sachsen abgenommen.
Während eines einwöchigen Aufenthalts auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz werden dann vor Ort auch Soldaten weitergebildet, die in Zukunft als Wachvorgesetzte eingesetzt werden sollen. Stabsunteroffizier Tim Harnisch freut sich auf die Zertifizierung. „Für uns bedeutet es, dass wir das Gelernte unter Beweis stellen können, das ist wichtig, um unsere Aufgaben in der Zukunft zu erfüllen“, so Harnisch.
* Auch Ungediente können Reservist werden, wenn sie für die Bundeswehr verwertbare zivilberufliche Qualifikationen haben, etwa im Katastrophenschutz.


Die Web-Visitenkarte vom 05.06.2014 ist hier zu finden.

Gibt es eigentlich Neuigkeiten, was das Kompaniewappen der Einheit angeht?  Stand Info 01.08.2014 (hier im Blog) gab es noch keines.

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Was mir sonst noch aufgefallen ist:



                        

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TV-Tipp Donnerstag:

ARTE:   2015 - 2315: Unsere Mütter, unsere Väter
                                   (Kriegsdrama 1+2/3 - letzter Teil am Freitag)

Phoenix: 2015 - 2100: Starfighter (Doku)

              2100 - 2145: Der Krieg in meinem Kopf (PTBS-Doku)

              2145 - 2240: Musik als Waffe

              2240 - 2325: Der Kriegstreiber von nebenan (Doku)

              2325 - 0100: Der niederträchtige Krieg (Reportage)

              0010 - 0055: Natur unter Beschuss (Doku)

PRO 7:  2015 - 2215: Men in Black 3 (SF-Komödie)

              2215 - 0000: Men in Black 2
                



Mittwoch, 27. August 2014

Karte + Kompass: 7. Fortgeschrittenes Peilen


Weiter geht es mit Folge 7 von Sackis Karte-Kompass-Reihe:

Fortgeschrittenes Peilen ohne vorheriges Einnorden der Karte.




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Was mir sonst noch aufgefallen ist: Gut gemachtes, mich unabhängig von der pol. Aussage insbesondere musikalisch ansprechendes, Afghanistan-Vdeo:


video


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TV-Tipp Mittwoch:

Phoenix: 2015 - 2145: Eine mörderische Entscheidung (Doku-Drama)

               2145 - 2215: Schicksalsjahr am Hindukusch

Kabel 1:  2015 - 2255: Phenomenon - Das Unmögliche wird wahr

               2255 - 0105: Unbreakable (Bruce Willis)
              

Dienstag, 26. August 2014

Einsatz-Ersthelfer Alpha - Auffrischungsmodul mit Überraschung!


 
"Was bedeutet 'T triple C' ? - richtig: Tactical Combat Casuality Care oder 'Taktische Verwundetenversorgung'!"

21.08.2014, Mainz, Kurmainz-Kaserne, 0800 - das Einsatz-Ersthelfer-Alpha Auffrischungsmodul hatte für die Teile der RSUKp RP begonnen, die im Vorjahr bereits den Basislehrgang absolviert hatten.



Dass der "Ersthelfer A" unabhängig von den IGF-Erfordernissen für alle RSU-Soldaten obligatorisch ist, wurde inzwischen geklärt. Dennoch kam es zu Lehrgangsbeginn am vergangenen Donnerstag zu mittleren Irritationen, als wir Lehrgangsteilnehmer nach dem Zertifikat des CUA-Online Lehrgangs gefragt wurden.

Folgendes ist hierzu zu sagen: Der grundsätzlich 4-tägige Basislehrgang ist im ersten Jahr zu machen. Für den Kompetenzerhalt ist in allen Folgejahren ein Auffrischungsmodul zu belegen - und zwar lückenlos. Wird die Kette durch Auslassen eines Moduls in irgendeinem Jahr unterbrochen, geht es wieder an den Start -> 4-Tage Basisseminar! Es lohnt sich also, hier dranzubleiben!

Spieß OSF a.D. Albrecht Steimer befördert Hptm d.R. Andreas Schlörit 
 in die stabile Seitenlage



Die Auffrischungsmodule wiederum können auf zwei Arten absolviert werden:

A) 8-stündiger Ganztageslehrgang (Theorie und Praxis)

B) Halbtägiger Lehrgang (nur Praxis) nach zuvor absolviertem Online-Lehrgang

Ok, muss einem ja gesagt werden :-) Wir fanden uns also an diesem Morgen in der Struktur B) wieder und konnten das Online-Zertifikat natürlich nicht vorweisen!
Das zähle ich allerdings zu den als ganz normal zu bewertenden anfänglichen Anlaufschwierigkeiten im neuen RSU-Umfeld.

Leben in der Lage:  Während wir das weitere Vorgehen noch berieten, sprang uns der ebenfalls anwesende S3 StOffz OTL Tamaskowitsch vom LKdo RP zur Seite und bot uns spontan an, den Online-Teil im Anschluss an den praktischen Teil an den Rechnern des LKdo durchzuführen zu können - perfekt! Herzlichen Dank nochmals hierfür von hier aus!

Der CUA-Test ist nur im Intranet der Bw und damit für Reservisten so ohne weiteres nicht zu machen.

So begaben wir uns nach durchlaufener praktischer Stationsausbildung und anschließender Verpflegung hellwach :-) und hoch motiviert an die Rechner des LKdo.

 Wie schön ist das Soldatenleben!: HG d.R. Erik Weber beim Online-Test


Selbstverständlich haben alle angetretenen RSU-Ranger (inkl. Chef) auch diese Hürde mit Bravour genommen und den Kompetenzerhalt sichergestellt.


Mission accomplished: Fähnrich d.R. Markus Klug, SU d.R. Timo Neyer
  und HG d.R. Erik Weber



Im Rahmen der Ausbildung wurde auch der 9-liner für den EMERGENCY AIR MEDEVAC REQUEST vorgestellt. In 9 Punkten werden hier die standardisiert aufgerufenen Angaben im Falle der Anforderung eines MedEvac (i.d.R. Heli) aufgeführt.

Ebenso der Katalog der abzuarbeitenden Untersuchungen bei einem aufgefundenen Verletzten (zeitlich natürlich VOR der Anforderung des Verwundetentransports). Zu finden sind diese und andere Informationen bei http://www.tremaonline.info/. Insbesondere auch die Guidelines für die Tactical Combat Casuality Care. Es handelt sich hierbei um Handlungsempfehlungen bei der taktischen Verwundetenversorgung. (Danke, Kamerad Hptm d.R. Andreas Schlörit, für den Link!)

In dem Zusammenhang noch ein paar Zufallsfundstellen der letzten Tage:


Ein schon etwas älterer Artikel zur: Blutstillung mittels Tourniquet in der präklinischen Notfallmedizin



Oder auch die Anwendung des "Fast One I/O", den unser Ausbilder auch kurz ansprach und zeigt, der aber natürlich nicht von einem EEH angewendet wird. 


Infusion direkt ins Knochenmark des Brustbeines.
 Von dort aus kann das Mittel am schnellsten wirken.

Im folgenden "Care-Under-Fire" Einsatzvideo aus 2012 erhält ein US-Marine einen 7,62-Treffer in den Nacken. Der Sani stopft ihm QuikClot Gaze in den Einschusskanal,  verpasst ihm einen Schulter-Hals-Verband und ab geht's mit dem MedEvac ins nächste Feldlazarett.
Glück gehabt, der Junge! Wenn es die Halsschlagader erwischt hätte .... !






War wieder eine interessante Ausbildung und schön, die Kameraden wieder zu treffen. Bis bald jetzt, in Baumholder!


TV-Tipp Dienstag:

ZDF:      2015 - 2100:  Die Suche nach den verlorenen Söhnen
                                    (100 Jahre 1. Weltkrieg)

Phoenix: 2015 - 2100: World Wide War - Der geheime Kampf um die Daten


Montag, 25. August 2014

Wer geht ins Bunte Haus?


Geht jemand aus dem Raum Celle am 3. September um 19 Uhr ins "Bunte Haus" und hört sich den Vortrag "Neue Instrumente für den Inlandseinsatz – die RSU-Kräfte und das Kommando Territoriale Aufgaben" an ?

Die Veranstaltung ist von der "linken zeitung für politik und kultur aus celle - revista" und dauert 2 Stunden.

Anschließender kurzer Bericht für diesen Blog hier wäre genehm :-)



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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Die Poncho-Sauna: Aufwärmen in Notsituationen


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TV-Tipp Montag: 

Kabel 1: 2015 - 2240: Deep Impact (Katastrophendrama)

              2240 - 0035: D-Tox - Im Auge der Angst (Thriller mit Stallone)

              0035 - 0220: Steven Segal - Halb tot

Phoenix:    ab 2015      "Reporter im Krieg": Diverse Dokumentationen

ZDF:      2215 - 0015: Fast & Furious Five (Action Thriller mit Vin Diesel)

ARD:      2330 - 0015: AGFA 1939 - Meine Reise in den Krieg (Doku)







Sonntag, 24. August 2014

Nachtrag Mückenschutz


Das Mittel, das die Bw ausgibt, basiert auf "DEET". Hab' grad mal geschaut:




TV-Tipp Sonntag:

SWR:   2015 - 2100: Wölfe auf dem Vormarsch (Doku)
                                 (Es begann auf einem sächsischen Truppenübungplatz)

RTL II: 2015 - 2210: Keine halben Sachen (Bruce Willis)

PRO 7: 2245 - 0100: Krieg der Götter (Fantasyaction)


Freitag, 22. August 2014

Insektenschutz



Zum Programm unseres total verregneten Urlaubs in Tirol gehörte zwangsläufig auch die eine oder andere Stunde "Extreme Relaxing" = Hotelbett + TV.  Einen Beitrag verfolgte ich mit Interesse. Es ging um den eindrucksvollen Test von Mückenschutzmitteln verschiedenster Art.

Eindrucksvoll deshalb, weil der Test u.a. im Labor eines Stechmückenforschers durchgeführt wurde, in dem die Möglichkeit bestand, die auf die eine oder andere Weise behandelte Hand, in einen Glasbehälter zu stecken, und so die Reaktionen der Blutsauger unmittelbar zu beobachten.


Ergänzend testeten einige Probanden die diversen Mückenhemmer live an einem See.

Mit einem sich hartnäckig haltenden Gerücht wurde dabei aufgeräumt: Stechmücken (und hier nur die Weibchen) reagieren ausschließlich auf Geruch, nicht auf Licht! Es ist also stechmäßig völlig Wurst, ob das Licht im Zimmer/der Dackelgarage an oder aus ist!
Entsprechend haben die für den Mückenschutz angepriesenen Lichtquellen, wie UV-Lampen oder Ähnliches, Null Wirkung - zumindest was Stechmücken angeht. Falter und sonstiges harmloses Flügelgetier lassen sich damit anlocken und verbrennen. Aber das muss ja nicht sein.

 
Dass der 'letzte Schrei' auf dem Markt der Stechmückenbekämpfung, nämlich auf Ultraschall-Basis agierende "Mücken-Apps" für's Smartphone, völlig wirkungslos sind, galt es stark zu vermuten. In dem Test wurde es eindeutig bewiesen (q.e.d.): Reiner Hokuspokus!


Mücken-Apps: schön anzuschauen, aber völlig wirkungslos!


Im Freien wurden Schutzanwendungen, wie Mückenschutz-Duftkerzen oder Räucherspiralen getestet, die subjektiv durchaus Wirkung zeigten. Allerdings - so der beratende Stechmückenforscher- sollte man sich in diesem Fall (eben im Freien) dann großzügig mit diesen Abgasemittenten umgeben.


(Räucherspirale: Quelle: allgemeinarzt.online.de)


In Extremsituationen hatte ich bisher auf DEET-haltige Mückenschutzmittel geschworen, die, je nach Konzentration, sehr wirksam sind, aber auch Augen und Schleimhäute reizen. Zudem hat DEET die ganz blöde Eigenschaft, Kunststoffe anzugreifen. So staunte ich vor vielen Jahren nicht schlecht, als ich -derartig präpariert- auf meinem GPS-Handempfänger zunehmend weniger erkennen konnte. Die Displayschutzfolie des GPSr war bereits nach kurzer Zeit blind.

Im oben beschriebenen Test zeigte sich, dass "DEET" -richtig angewendet (siehe unten)- unverändert gute Wirkung zeigt.
Diethyltoluamid wurde 1946 von der US-Armee als militärisch genutztes Insektenabwehrmittel entwickelt.

Der chemische Wirkstoff ist z.B. in den Marken "Anti-Brumm" und "Nobite" enthalten.





Um eine vermutlich deutlich jüngere Entwicklung handelt es sich bei dem Wirkstoff Icaridin, wie er beispielsweise in AUTAN Protection Plus enthalten ist. Dieser Mückenschutz zeigte im realen Anwendungstest ebenfalls eine beeindruckende Wirkung - angabegemäß ohne die o.g. unangenehmen Nebenwirkungen von DEET.




Mich hat das Gesehene überzeugt. Ich werde ab sofort von Diethyltoluamid auf Iracidin umsteigen.


Getestet wurden auch diverse, ätherische Öle absondernde natürliche Mittel und ähnliches grünes Zeugs, die allerdings sichtbar nicht wirklich überzeugen konnten. Die Blutsauger hat's -wenn überhaupt- nur bedingt gejuckt - den Anwender anschließend vermutlich umso mehr.

Der Fachmann bestätigte das und wies insbesondere darauf hin, dass die genannten chemischen Wirkstoffe zudem eine erheblich längere Wirkung zeigen.

Wichtig noch zu erwähnen, dass man darauf achten muss, auch alle zugänglichen Stellen beim Einreiben zu erwischen. Das Viehzeugs fand im realen Test zielsicher die wenigen bei der Anwendung bewusst ausgesparten Quadratzentimeter auf der Hand  ... und stach zu!

Soweit meine Wahrnehmungen an einem verregneten Urlaubstag.


Natürlich hat auch Sacki ein Outdoor-Mückenschutz-Konzept, wenn nichts Anderes zur Hand ist:




In diesem Sinne ein schönes Wochenende!


 
TV-Tipp Freitag:

PRO 7: 2015 - 2310: Karate Kid (Actionfilm)

RTL II: 2205 - 0025: Training Day (Thriller mit Denzel Washington)


TV-Tipp Samstag:

Vox:     2015 - 2210: 7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug
                                 (Komödie mit Otto und Maddin)

SAT 1: 2315 - 0135: Lethal Weapon 3 (Action Komödie mit Mel Gibson)


TV-Tipp Sonntag:

SWR:   2015 - 2100: Wölfe auf dem Vormarsch (Doku)
                                 (Es begann auf einem sächsischen Truppenübungplatz)

RTL II: 2015 - 2210: Keine halben Sachen (Bruce Willis)

PRO 7: 2245 - 0100: Krieg der Götter (Fantasyaction)



















Mittwoch, 20. August 2014

Prepper Gear: Langzeitnahrung BP5

Hier also die erste Ausgabe von Sackis neuer Serie "Prepper Gear". Beschrieben werden Maßnahmen der allgemeinen Krisenvorsorge - hier die Langzeit-Allein-Notnahrung BP-5.




Ich habe das Zeug (trocken) zufällig vor einiger Zeit probiert. Schmeckt nicht unangenehm, wenn ich mich auch nicht 14 Tage am Stück ausschließlich davon ernähren möchte. Aber wenn nichts Anderes da ist, gerät die Notnahrung sicherlich zum Hochgenuss. Daran sollte auch die Tatsache nichts ändern, dass sich nach dem Verzehr im Mund ein (für mich unangenehmer) Fettfilm bildet, der stundenlang hält.

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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

spiegel.de: Obama: "Kein gerechter Gott würde hinter dem stehen, was sie gestern getan haben und was sie jeden einzelnen Tag tun."
 
FAZ: "Der "Islamische Staat" stellt ... eine langfristige Gefahr für die innere Sicherheit Europas ... dar.

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TV-Tipp Donnerstag:

VOX: 2215 - 0030: Misery (Psychothriller)

N24:   2005 - 2105: Deep Water Horizon -
                                Explosion auf der Ölplattform (Doku)

           2105 - 2205: Die Artillerie der Bundeswehr (Doku)

           2205 - 2305: Operation Desert Storm (Doku)

         




Vernetztes Handeln

Guten Morgen RSU! - Melde mich aus dem Urlaub zurück. Verdammt nass war's!


Über die Facebook-Gruppe der RSUKp Berlin bin ich auf diesen interessanten Videobeitrag mit dem Thema, "Was ist eigentlich vernetztes Handeln", gestoßen.


(Quelle: VdRBw)

Hierzu passt sicherlich auch das in der Heidenheimer Zeitung erschienene, lesenswerte Interview mit unserem Verbandspräsidenten, Oberst a.D. Roderich Kiesewetter, - "Waffen für den Irak: „Liefern und Wegschauen geht nicht“"


Das Video von 'bundeswehr.de' beschreibt den jüngsten Hilfseinsatz der Bundeswehr im Irak:



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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

tagesschau.de: Obama kündigt lange IRAK-Mission an

Focus.de: IS droht USA: "Wir werden euch alle in Blut ertränken".

Focus-online: Von der Leyen kündigt "langfristige Luftbrücke" an

Video: Der Tornado – ein Wirbelsturm wird 40  - RSUKp RP hatte im vergangen Jahr in Büchel die Gelegenheit, das Waffensystem Tornado "live" zu erleben. Natürlich in gebotenem Abstand, aber doch fast 'zum Greifen nahe. War ein beeindruckendes Erlebnis! Jetzt unglücklicherweise zwei weniger. Hoffentlich ist den Kameraden nichts passiert.
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TV-Tipp Mittwoch:

Kabel 1: 2015 - 2250: Auf Messers Schneide
                                   (Abenteuerfilm mit Anthony Hopkins)

              2250 - 0040: The Contract (Thriller mit Morgan Freeman)







Freitag, 8. August 2014

Natur verträgt Militär und ..... Urlaub.


Am 20. August geht es hier weiter:


(Achensee - Quelle Wikipedia - Autor: Waerfelu)


Zwischen unserem einwöchigen Einsatz in Neuwied im Juli und dem Truppenübungsplatzaufenthalt der RSUKp RP in Baumholder im September hat mich meine Frau davon überzeugt, auch mal ein paar Tage 'zivil freizunehmen' ;-)


Melde mich insofern ein paar Tage ab!

Apropos 'Baumholder" - Kamerad OTL d.R. Meiszies vom PIZ LKdo RP hat den Truppenübungsplatz einmal unter einem etwas anderen Blickwinkel vorgestellt: Natur verträgt Militär - Artenerhalt auf dem Truppenübungsplatz

Ich würde sogar ein Stück weitergehen und sagen: Natur harmoniert ausgezeichnet mit Militär. Dafür gibt es vermutlich so viele Beispiele, wie militärische Übungsplätze in D.

Spontan fällt mir dabei auch der Standortübungsplatz in Speyer ein, der eine einzigartige Binnendünenlandschaft beinhaltet.


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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Sicherheit.net: Julia Weigelts sipol. Seite mit neuem Relaunch (gefällt mir)

spiegel-online.de: 
Deutscher Islamist ruft zu Anschlaegen auf Atomwaffenlager auf  (gefällt mir nicht)

außerdem (von soviel [gebotenem!) Respekt und Ansehen können wir in D nur träumen):

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TV-Tipp Freitag:

PRO 7: 2015 - 2230: Ghost Rider (Actionfilm mit Nicolas Cage)

            0245 - 0405: The Tripe - Die vergessene Brut (Horror)

ARD:    0115 - 0253: Der letzte Scharfschütze (Western mit John Wayne)


Samstag:

WDR:   2015 - 2310: Die Männer der Emden

RTL II: 2350 - 0130: Darkman (Actionfilm)

SAT 1: 2215 - 0010: Next (Action mit Nicolas Cage)


Sonntag: 

ARTE:  2015 - 2150: Und ewig grüßt das Murmeltier (Komödie)

MDR:   2015 - 2100: Wernher von Braun

RTL:    2015 - 2225: Green Lantern (Sci-Fi)

RTL II: 2205 - 0055: Black Hawk Down (Kriegsfilm)


Montag:

Kabel 1: 2015 - 2310: True Lies (Action mit Arnold Schwarzenegger)

              2310 - 0054: Phantom-Kommando (dito)

ZDF:      2215 - 0015: Inside Man (Thriller mit Denzel Washington
                                   und Jodie Foster)

Bayern: 2205 - 0000: Frantic (Thriller mit Harrison Ford)


Dienstag:

ARTE:   2015 - 2200: Gasland  (Dokumentarfilm)

Bayern: 2200 - 2325: The Beatles - A Hard Day's Night (Musikfilm)


Mittwoch:

Phoenix: 2015 - 2315: Amerika im Treibsand - Der Irakkrieg (1-4/4)

Kabel 1: 2015 - 2250: Philadelphia  (Drama mit Tom Hanks)

ARD:      2245 - 0030: 3096 Tage (Drama)


Donnerstag:

N24:       2005 - 2205: Der Leopard

               2205 - 2305: Krieg im Frieden


Freitag 15.08.:

RTL:      2015 - 2225: Ironclad (Hau-drauf-Historie)

              2225 - 0025: Black Death (Abenteuerfilm)

Pro 7:    2305 - 0145: 12 Monkeys (SciFi mit Bruce Willis)











  












Donnerstag, 7. August 2014

Steckbrief: Die RSU-Kompanien Nord- und Südhessen



Hatten wir den Steckbrief der beiden hessischen Kompanien schon ? Ich denke nicht.

Auch dort wurden -Stand Ende Q1/2014- noch Reservisten aller Dienstgradgruppen gesucht.


(Quelle: Bundeswehr/Höchner)

Einen aussagekräftigen Flyer zu Standort, Tätigkeiten und Struktur der Kompanien gibt es hier.

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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Wiener Zeitung: Der Genozid hat begonnen

finanznachrichten.de: Bundeswehr überprüft "Tattoo-Erlass"
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TV-Tipp Donnerstag:

Vox: 2310 - 0115: Pitch Black - Planet der Finsternis (SciFi-Thriller)




Mittwoch, 6. August 2014

Truppenausweis



Hatte das Thema Truppen-/Reservistenausweis verschiedentlich schon angesprochen. Dieser Tage wurde es auch in unserer bundesweiten Facebook-Gruppe diskutiert:
Frage in die Gruppe. Welcher Truppenausweis ist Standard für RSU & KVK. ResAusweis, Truppenausweis alt (Papier) oder Truppenausweis neu (digital)?
Dabei wird klar, dass das Thema -wie so manches andere auch- bundesweit nicht einheitlich behandelt wird.

Für die RSUKp Rheinland werden beispielweise gar keine Truppenausweise beantragt. Begründung: ISSO !! ;-)

Eine weitere Aussage deckt sich mit dem, was ich auch schon aus der einschlägigen Vorschriftenlage meinte, eindeutig herausgelesen zu haben:
Der digitale Truppenausweis beinhaltet den Chip der PKIBW-Karte. Dieser wird nur ab Unteroffizier aufwärts ausgegeben, wenn die PKIBW-Karte abgelaufen ist oder neu beantragt wird. Daraus schlussfolgere ich, dass die Mannschaftsdienstgrade den Truppenausweis aus Papier behalten.


Dem entgegen steht allerdings folgende Aussage, wobei ich bei der Formulierung davon ausgehe, dass der gesamte Haufen und nicht nur die Mannschaften gemeint sind:

RSU Oberfranken hat den Truppenausweis in Papierform bekommen 
- komplette Mannschaft.

Die RSUKp Solling hat wohl durchgängig nur Reservistenausweise.



Für die Kameraden der RSUKp RP sind nach meinem Informationsstand die Truppenausweise in Arbeit. Fotos -und zwar "biometrische"- wurden angefertigt. Chef geht im Moment allerdings auch davon aus, dass erst einmal "Papier" kommt. - was mir persönlich ohnehin viel besser gefällt, als das ewige Plastik!




IMHO sollten Alle einen ordentlichen Truppenausweis bekommen, auch wenn es die Vorschriftenlage nicht zwingend vorsieht. Das macht nicht nur deutlich mehr her, als so ein schnöder Reservistenausweis ;-), sondern fördert nochmals die Identifikation mit der jeweiligen Einheit und damit den Zusammenhalt!

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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

tagesschau.de: Interview: "Der Westen muss militärisch eingreifen"
"Ich sage das besonders als Geschäftsführer einer humanitären Organisation nur ungern. Aber zunächst hilft in dieser Situation nur militärisches Eingreifen."
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TV-Tipp Mittwoch:

Kabel 1: 2015 - 0000: Postman (Endzeitepos mit Kevin Costner)

              0000 - 0151: Sweetwater - Rache ist süß (Western 2013)

ARD:     2245 - 0125: Cloud Atlas - Der Wolkenatlas
                                   (Episches Drama mit Tom Hanks)











Dienstag, 5. August 2014

Karte + Kompass: 6. 'Seitwärts einschneiden'

Es gibt eine neue Folge von Sackis Reihe: "Karte + Kompass". Guckst Du: 





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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

bundeswehr.de:  Video A400M - Ein Riese im Anflug

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TV-Tipp Dienstag: 

ARD: 2245 - 0020: Die Wohnung (Dokumentation über eine deutsch-jüdische Geschichte)

Montag, 4. August 2014

RSUKr - SKB: "Zahl der Bewerber ausreichend hoch" ?

Ich sehe gerade, der übergeordnete "RSU-Abholer" auf der Seite der Streitkräftebasis hat unter dem 12.06.2014 eine Aktualisierung erfahren.

Gut, wenn derartige Anlaufstellen regelmäßig überprüft und auf den aktuellen Stand gebracht werden. Ein wenig gewundert hat mich allerdings die Aussage:
"Momentan ist die Zahl der Bewerber für die verfügbaren Stellen ausreichend hoch."
Wenn ich hier als Beorderungswilliger vorbeikäme, würde ich für mich mitnehmen: "Schade, da wird wohl -zumindest zur Zeit- eine Bewerbung wenig Sinn machen!"

Ist das beabsichtigt?

(Quelle: Bundeswehr/Jung)

Zumindest für unsere RSUKp RP kann ich mit Sicherheit sagen, dass wir zwar durchaus nicht schlecht aufgestellt sind, es aber gerade im Bereich der Mannschaften noch durchaus Aufnahmepotential gibt. Von der grundsätzlichen Option einer zweiten RSU-Kompanie in RP ganz zu schweigen!

Ich vermute stark, dass es sich in anderen Bundesländern ähnlich verhält.

Optimal wäre natürlich an dieser Stelle eine monatlich oder quartalsweise zu aktualisierende Aufstellung sämtlicher Kompanien bundesweit mit ihren jeweils noch offenen Dienstposten.


TV-Tipp Montag:

Kabel 1: 2015 - 2250: Mission: Impossible 3

              2250 - 0117: Die Stunde der Patrioten (Politthriller mit Harrison Ford)


Freitag, 1. August 2014

NATO-Rolle selbst gebastelt!



Kamerad Michael Devigne von der RSUKp Rheinland hatte vor einiger Zeit in Facebook den Schritt-für-Schritt Arbeitsgang zur Schaffung einer sogenannten NATO-Rolle hinterlegt.
Das kannte ich nicht und es hat mich doch stark beeindruckt und gereizt, es nachzubauen. Ist halt hochgradig praktisch. Mit einem Griff hat man auf engstem Raum einen kompletten Uniform-Bekleidungssatz inkl. Feldparka!

Ich habe es ausprobiert und auf Anhieb hingekriegt. Das Päcken wiegt 3 kg, ist sehr handlich und mal eben schnell als Reserve in den Rucksack oder das Auto geworfen. Ich habe das Bündel bei Einsätzen immer dabei, so auch jetzt am kommendenWochenende.

Während ich mich heute Abend mit Kameraden zur Ausbildung "Boot fahren auf der Tauber" aufmache, könnt Ihr ja übers Wochenende schon mal die Rolle (vorwärts und rückwärts) üben :-)
Man nennt das Wunderwerk deutscher Militärkunst auch "NATO-Kissen". Dafür ist es mir allerdings definitiv zu hart!! :-)

Da immer noch nicht jeder RSUler einen Facebook-Account hat (es entgeht Euch einiges) kopiere ich die Anleitung nachfolgend mal hier rein. Sie kann aber auch zum besseren Nachvollziehen hier als pdf heruntergeladen werden.


Wünsche ein schönes Wochenende und gutes Gelingen!!























TV-Tipp Freitag:

RTL II: 2015 - 2225: Zwölf Runden (Action Thriller)

            2225 - 0005: Crank (Actionfilm)


TV-Tipp Samstag:

VOX:   2015 - 2200: Kühles Grab (Thriller)

SAT 1: 2225 - 0050: Projekt Peacemaker (Actionthriller mit George Clooney)

RTL:    2205 - 2345: Shark Night (Horrorthriller)


TV-Tipp Sonntag:

RTL II:  2015 - 2250: Assassins - Die Killer (Actionthriller mit Stallone)

             2250 - 0105: Gefährliche Brandung (Actionkrimi mit Keanu Reeves)

Bayern: 2200 - 2335: Der brave Soldat Schwejk (Heinz Rühmann)

RTL:     2015 - 2210: The Lucky One (Romantisches Drama)

PRO 7: 2305 - 0105: Blitz (Thriller)