Freitag, 23. Mai 2014

Bin dann mal weg bis 01.06.2014

Melde mich für gut 1 Woche hier ab. Die RK's  Ludwigshafen-Süd und Speyer-Schifferstadt verlegen an den Bleilochstausee nach Thüringen zur Pionierausbildung.




Am 2. Juni geht es hier weiter!





TV-Tipp Freitag:

RTL II: 2015 - 2235: Die Bourne Identität (Agententhriller)

             2235 - 0040: Act of Valor (Actionfilm mit echten Navy-Seals)

PRO 7: 2015 - 2315: Last Samurai (Heldenepos)

             2315 - 0115: Centurion - Fight or Die (Sandalenaction)


Samstag: 

SAT 1:  2015 - 2240: Deep Impact (Katastrophendrama)

              2240 - 0110: Mission: Impossible 3 (Actionthriller)

3SAT:    2100 - 2245: Mein Kampf (Drama)


Sonntag:

PRO 7:   2015 - 2300: Mission: Impossible - Phantom Protokoll

               2300 - 0105: Faster (Actionthriller der härteren Art)

Montag:

Kabel 1:  2015 - 2220: 16 Blocks (Copthriller mit Bruce Willis)

               2220 - 0040: Hostage - Entführt (Actionthriller mit Bruce Willis)

ZDF:       2215 - 2330: App (Horrorfilm um eine Killerapplikation)


Donnerstag:

SAT 1:    2015 - 2315: The Da Vinci Code - Sakrileg (Thriller mit Tom Hanks)

RTL:        2235 - 0030: Wanted (Actionfilm)


Freitag: 

PRO 7:    2015 - 2315: Transformers (SciFi-Actionfantasy)

                2315 - 0105: S.W.A.T. - Firefight










Donnerstag, 22. Mai 2014

RSUKp Schleswig: Überraschung für den Spieß




Nette Geschichte um die Beförderung des Kameraden Edgar Drohm, wie "Die Streitkräftebasis im Norden" berichtet.

Herzlichen Glückwunsch Herr Oberstabsfeldwebel, nochmals von hier aus!

Ich hatte persönlich auch schon Kontakt zu dem Kameraden und kann in jedem Fall seine Hilfsbereitschaft bestätigen!



Kompaniefeldwebel OSF d.R. Edgar Drohm (Foto: Hartmann-Moritzen)









TV-Tipp Donnerstag:



VOX:   2015 - 2220: Chaos (Actionfilm)

           2220 - 0010: Drive Angry (Actionfilm)

MDR:  2015 - 2100: Lebensretter





Mittwoch, 21. Mai 2014

Karte + Kompass: 3. Der Kartenkompass

Folge 3 der Reihe "Karte + Kompass" ist online. Sacki stellt einmal grundsätzlich einen guten Kartenkompass mit seinen Ausstattungsmerkmalen und Funktionen vor. Auch im Vergleich zu einem Peilkompass.





TV-Tipp Mittwoch:

Kabel 1: 2015 - 2235: Verlockende Falle (Thriller mit Sean Connery)

              2235 - 0129: Das Kartell (Thriller mit Harrison Ford)

MDR:     2045 - 2115: Sepsis - Der Tod im Blut

Dienstag, 20. Mai 2014

RSU Rheinland-Pfalz: Glückwünsche an Kamerad Elmar Mohrhardt



Der Kamerad Lt d.R. Elmar Mohrhardt hat am 10.05.2014 geheiratet.
Wie es sich für einen RSU-Offizier gehört, natürlich standesgemäß (auch) in Uniform.


So hat der Leutnant nach seiner militärischen Heimat auch den Hafen der Ehe gefunden. Etwas Soldatenglück kann in beiden Fällen nicht schaden ;-)

Dies und von Herzen alles Gute wünscht die gesamte RSU-Kompanie Rheinland-Pfalz den Frischvermählten! 













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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Der VdRBw macht seit gestern unter der Überschrift "Verschwindet das Soldatentum" auf seiner Bundesseite auf das Buch "Der Soldat - Ein Nachruf: Eine Weltgeschichte von Helden, Opfern und Bestien" von Wolf Schneider aufmerksam. Wer plant, sich der Lektüre anzunehmen, sollte zuvor einmal in die letzte Ausgabe von Markus Lanz (so etwa ab 37:50) reinschauen. Auf die "Psychologie des Soldaten" befragt, zieht Schneider doch IMHO äußerst fragwürdige Vergleiche zwischen Soldaten auf der einen sowie "Hooligans, Autonomen und Motorradrockern" auf der anderen Seite. Gemeint sind zweifellos hoch gewaltbereite Kriminelle. Mir kommt dieses "Werk" jedenfalls nicht ins Haus!
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TV-Tipp Dienstag:

Phoenix: 2015 - 2100: Putins Russland - Sehnsucht nach dem Imperium

             2100 - 2145: Zwischen Chaos und Krieg - wer zerstört
                                die Ukraine?

Montag, 19. Mai 2014

RSU Berlin: RSU Kamerad Gennaro Napoletano Napoli zeigt Zivilcourage

Wie der bekannten Facebook-Gruppe Ehre und Anerkennung den deutschen Soldaten (42.500 Likes) am Freitag zu entnehmen war, brauchen wir bei der Suche nach Soldaten mit echter Zivilcourage gar nicht in die Ferne zu schweifen.

Haben wir doch in der RSUKp Berlin den Kameraden OG d.R. Gennaro Napoletano Napoli, der sich bereits wiederholt selbstlos und sehr engagiert für Mitbürger eingesetzt hat:




+++ Soldat zeigt Zivilcourage +++

Zum Wochenende haben wir einen etwas außergewöhnlicheren Beitrag, es sind zwei kurze Geschichten von dem Heeresaufklärer Gennaro N. (Name zum Schutz des Kameraden gekürzt).
"Als Italiener bin ich stolz die deutsche Uniform zu tragen". Der gebürtige Italiener leistete 16 Monate FWD, ist aktiver Reservist und bietet ein Paradebeispiel für Zivilcourage und Mut in der Öffentlichkeit. Wir möchten euch heute Einblicke in zwei Vorfälle ermöglichen, in denen Gennaro unmittelbar beteiligt war:

"Letztes Jahr im November
lief ich im U-Bahnhof Hermannplatz von der U7 kommend die Treppen rauf zur U8. Genau in der Mitte der Treppen hörte ich, wie Leute schrien. Ich blickte mich um und sah, wie rechts von mir Personen die Rolltreppe hinuntergefallen sind, besonders schwer fiel eine sehr alte türkische Frau. Sie landete schwer auf dem Rücken und konnte sich nicht mehr erheben. Ich reagierte sofort, schrie die Leute auf der Rolltreppe an, Platz zu machen und kletterte dann von der Treppe auf die Rolltreppe. Ich sprang dann die letzten 2 - 2,5 Meter die Rolltreppe runter, denn die Leute machten keinen Platz. Ich drängte mich zu der verletzten Person durch und gab einem Mann die Anweisung, die Rolltreppe sofort anzuhalten. Ich erkannte sofort, das die Frau schwer verletzt und bewusstlos war. Ich griff sie und trug sie die Rolltreppen hoch. Oben angekommen legte ich sie auf eine Bank und leistete sofort erste Hilfe. Ich öffnete die Kleidung, da sie sehr dick angezogen war. Ich gab ihr leichte Klapse, damit sie wieder zu sich kommt. Nachdem sie wieder bei Bewusstsein war, sagte ich ihr, sie solle kurz warten, doch sie wollte mich nicht mehr loslassen. Ich bat mehrere Leute, die türkisch sprechen, mir zu helfen. Es fand sich niemand. Eine Person spottete immer über mich, warum ich der alten Hexe helfen würde. Dann fand ich eine Frau, die sich bereiterklärte, mir zu übersetzen. Die ältere Frau, erfuhren wir, hatte niemanden in Deutschland, sie wäre alleine. Nachdem der Krankenwagen kam, wollte sie ohne mich nicht gehen. Sie nannte mich immer Enkel. Der Sanitäter meinte, das ich sehr gut reagiert hätte und bedankte sich bei mir. Als die Frau dann im Krankenwagen war, winkte sie mir und sagte, ich wäre in ihrem Herzen und sie wünschte sich, ich wäre ihr Enkel. Das würde sie sehr glücklich machen. Später wollte ich die Frau besuchen gehen, doch man weigerte sich, mir Auskunft zu geben, wo sie wohne. Ich erfuhr nur, es wäre ein Altersheim in der Nähe vom Halleschen Tor in Berlin Kreuzberg....das war's."

"2009 bin ich an der Osloer Strasse schwer verletzt worden, als ich einen Jungen, der von mehreren Jugendlichen angegriffen wurde, versucht habe zu verteidigen. Dabei wurde ich minutenlang zusammengeschlagen und mir wurde die Schulter so schwer verletzt, das ich 3 Jahre in Therapie war und noch heute an an einer Hill-Sachs-Läsion leide. Ich wurde im Jüdischen Krankenhaus behandelt, wo man mir 3 Stunden lang versucht hatte die Schulter wieder einzurenken. Die Polizei nahm den Fall zwar auf, aber es kam nie wieder etwas."

Wir möchten hiermit unseren Respekt und unsere Anerkennung für das mutige und entschlossene Handeln des Kameraden aussprechen.
Gleichzeitig möchten wir dazu Aufrufen, Taten wie diese als Vorbild zu sehen, denn nur wenn wir alle an einem Strang ziehen können wir Unrecht verhindern und als geschlossene Reihe gegen das Schlechte in dieser Welt stehen!

Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut;
Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann,
befiehlt es!
(Mark Aurel)

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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Der gestrige FAZ-Artikel NATO nur bedingt abwehrbereit

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TV-Tipp Montag:

Kabel 1: 2015 - 2310: Jagd auf Roter Oktober  (Thriller mit Sean Connery)

              2310 - 0122: Tödliche Nähe ( Thriller mit Bruce Willis)

ARD:     2245 - 2330: Zwischen Chaos und Krieg - Wer zerstört die Ukraine
                                  (Reportage)

             2330 -0015:  Stalin in Farbe (Doku)





















Freitag, 16. Mai 2014

Geschichten, die einem die Haare durch den Helm treiben!


Es gibt bei uns einen Kameraden in der Kompanie, dessen Schulterklappen fast vollständig "vergoldet" sind. Ich bin immer versucht, ihn mit 'Herr Oberstabsgeneral' anzureden. Da es Generale in RSU-Kompanien nicht gibt, muss es also einer von der Marine sein. Er will seinen Namen hier nicht lesen, geschweige denn in Verbindung mit einem Foto - nichts zu machen!

Ein zurückhaltender, eher wortkarger Mann, der selten mehr als zwei, drei Sätze am Stück spricht - was aber keinesfalls bedeutet, dass damit -bspw. in einer Ausbildungssituation- nicht alles glasklar gesagt wäre.

Aus jeder seiner soldatisch knappen Aussagen kommt die immense Erfahrung des Kameraden zum Ausdruck. Er war mehrfach im Auslandseinsatz.
So hatte ich mir gewünscht, er möge doch einmal in seinem Erfahrungsschatz kramen und das Eine oder Andere für diesen Blog hier erzählen. Das hatte er versprochen!

Was er jetzt in einer ersten Episode abgeliefert hat, begeistert mich total und hätte ich so nie von ihm erwartet! Der Mann sollte ein Buch schreiben. Ich war morgens -mir die Lektüre genüsslich reinziehend- sicherlich 20 Minuten breitest grinsend im Zug gesessen. Die Leute um mich herum dürften an meinem Verstand gezweifelt haben :-))

Doch lest selbst (die mehr oder weniger passenden Illustrationen sowie die Hervorhebungen stammen von mir):

 
Geschichten die einem die Haare durch den Helm treiben


Heute die Proviantübernahme:



Zu früheren Zeiten, die folgende Geschichte ereignete sich 1973, war es bei der Marine üblich zur Proviantübernahme an Bord von Schiffen die gerade verfügbaren Mitglieder der Besatzung einzuteilen. Im Marinedeutsch- sprach man auch von einem „Allemannsmanöver“ Es gibt mehrere völlig unterschiedliche „Allemannsmanöver“ Die Abgabe der Artilleriemunition vor einem Werftaufenthalt z.B., ist bei der Besatzung als „Allemannsmanöver“ extrem unbeliebt, bedeutet dieses Manöver doch elendes schuften und schleppen bis zur Erschöpfung.
Meldungen von Freiwilligen sind hier eher unbekannt.
 

Allemannsmanöver an der SCHLESWIG-HOLSTEIN
(Quelle: © 2010 Bundeswehr / Yvonne Knoll)

Eine Änderung vollzieht sich jedoch beim Freiwilligenaufkommen bei der Übernahme von Proviant für die Kombüse. Hier ist ein relativ gelassener Dienst zu erwarten und die Aussicht dem öfter unangenehmen Abschnittsdienst (hier sei exemplarisch das allgemein recht verabscheute „Farbe waschen“ genannt) für einige Zeit zu entkommen, sorgt für genügend willige Helfer. Der normale „Lord“ (Seemann) schleppt also den auf der Pier aufgefahrenen Proviant in Form von mächtigen Dosen (20 Kg) gefüllt mit Gurken, Paletten mit Marmelade, größere Kunststoffsäcke mit Nudeln, schenkelstarke Salamiwürste, Zuckersäcke, Gemüsebüchsen, Hunderte von Brotlaiben, Butterklötze, Teewürste, (Tarnname „Feuerlöschschlauch“), Cornedbeef , („Kaputtes Kirchenfenster“) Fleischwurst, („Die schlimme Augenwurst“) Säcke mit Kartoffeln und vieles vieles mehr in die vorgesehenen „Lasten“. (Lagerräume)

Lasten gibt es einige unterschiedliche an Bord eines Zerstörers. Da wäre zum Beispiel die Kühllast, welche die verschiedenen Würste, Schnitzel, Gulasch, Eier, Eiscreme, Gemüse und weitere unverzichtbare Fressalien für des Seemanns Magen für längere Seereisen zur Lagerung aufnimmt. Weiterhin gab es es die sogenannte „Chinalast“ in der alles Trockenfutter, angeliefert in den unterschiedlichsten Formen, eingelagert wird.

Nach abgeschlossener Übernahme bedankte sich der „Provi“ (Proviantmeister, Küchenfeldwebel) regelmäßig mit einigen Blechen voller Kuchen für die geleistete Arbeit und der Seemann hatte einen gelungenen Tag.

Eine schon etwas besondere Art der Übernahme stellte die Anbordnahme von Zollwaren dar. Hierbei wurden nur vertrauenswürdige Mannschaften zitiert. (Freiwillige kamen nicht zum Einsatz, weil grundsätzlich finstere Absichten unterstellt wurden) Die vielen Kisten „Jack Daniels“ „Jim Beam“ und anderen Köstlichkeiten waren eben eine gewaltige Versuchung für die Stautruppe auf dem Weg von der Pier zur „Zolllast“. Trotz aller Vorsicht geschah es jedoch regelmäßig, dass die eine oder andere Flasche zerbrach. Diese Flaschen verscherbelten eigenartigerweise immer in der „Vorpiek“ (Lagerraum für seemännisches Gerät und Spillmotorraum im Vorschiff) Dem Zerbrechen der Flasche(n) gingen stets demokratische Beratungen voraus welcher Inhalt der Stautruppe genehm war. Nicht jeder mochte eben Wodka oder Cream-Sherry. Der deutsche Seemann ist eben grundsätzlich beim „Beutemachen“ sehr wählerisch und geht mit Bedacht und Überlegung vor. Er nimmt nichts was er eventuell ausführen, füttern, gießen oder baden müsste. 

Die höchsten Weihen des „Allemannsmanövers“ erfährt der Seemann jedoch bei der vor längeren Auslandsfahrten notwendigen Übernahme von Getränken für die Bordkantine.

Unter der Bordkantine darf der Leser sich keinen großzügig dimensionierten und begehbaren Verkaufsraum vorstellen, sondern ein enges „Schapp“ (kleiner Betriebsraum, z.B. Lüfterraum, der für andere Zwecke mitverwendet oder zweckentfremdet wurde). Hier wird auf See nach dem „Backen und Banken“ (den Essenszeiten) das verkauft, was der Seemann so braucht oder zu brauchen glaubt. Das Angebot ist eher bescheiden. Man kann es mit dem Grundsortiment in den üblichen Kantinen vergleichen.
Ist das Schiff in See kommen einige Zollwaren hinzu, wie das bekannte „Drachenfutter“ (Die bekannten köstlichen Bonbonmischungen der Fa. Macintosh) und etwas Parfüm. Nach der Öffnung, die stets mittels „SLA“ (Schiffslautsprecheranlage über alle Sprechkreise einschl. Oberdeck) der Besatzung vermittelt wird, bilden sich sofort lange Warteschlangen vor dem schmalen Schott.
Der Grund für das geduldige Anstellen war natürlich nicht die Absicht Schuhcreme oder einen Kamm zu erwerben, sondern, wir erahnen es, hier wurden auch die üblichen 3 Flaschen Bier pro Nase und Tag verkauft. Wir sehen, die Rationierung von alkoholischen Getränken, ist keine Erfindung der Bundeswehr der Neuzeit, sondern wird bereits länger erfolgreich praktiziert. Es besteht natürlich die Möglichkeit des „Bunkerns“ von Bier um mit diesem angesparten Vorrat eine Party zu veranstalten. Jedoch kommt diese Variante eher selten zur Anwendung. Der momentane Durst auf auf das abendliche „Budweiser“ oder „Pilsener Urquell“ war eben sehr groß.

Um den kurz angedeuteten Problemen bei der Getränkebeschaffung aus dem Wege zu gehen dachten sich 2 Obergefreite des Artillerieabschnittes einen besonders schlauen Plan aus. ( Jedenfalls hielten sie ihn für schlau).
Doch werfen wir zunächst einen kurzen Blick auf den Bierbedarf einer Zerstörerbesatzung. Bei einer Besatzung von 200 Mann hat der „Kafü“ (Kantinenfeldwebel/Unteroffizier) pro Tag also 600 Flaschen Bier bereit zu halten. Das ergibt 25 Kartons mit jeweils 24 Flaschen Bier. Bei einer Ausbildungsfahrt von 2 Monaten errechnet sich der Bedarf von 12000 Flaschen Bier, also 500 Kisten plus einer nicht unerheblichen Reservemenge. Gleichzeitig rollt natürlich auch die Lieferung von Cola, Apfelsaft, Limonade usw. in gleichen Mengen auf der Pier an und muss verstaut werden.
Dass die Getränkelast für diese Mengen zu klein ist liegt auf der Hand. Um dieses Problem zu lösen stellt der Artilleriemeister in solchen Fällen eine oder auch zwei Munitionskammern zur Verfügung. Zwischen den sicher aufgestapelten Geschossen, Treibladungen und Patronen ist noch genügend Raum frei um 50, 80 oder auch mehr Bierkisten zu stauen. Hier setzte nun der Plan der o.a. Obergefreiten an. Auf Befehl des Arimeisters öffnete man die Munitionskammer „C/D“. In dieser Kammer sind die Geschosse und Treibladungen der beiden achteren (hinten auf dem Schiff aufgestellten) Geschütztürme gelagert.

Die beiden stiegen hinab und bildeten das Ende der Transportkette für die Bierkisten. Eine Überwachung der durstigen Gesellen durch misstrauische Vorgesetzte ist hier unmöglich, weil der Blick von oben lediglich auf gestapelte Granaten fällt und der Einstieg in die Kammer nur beschwerlich über den schmalen senkrecht angebrachten „Niedergang“ ( Treppe/Leiter) möglich ist. Für einige Dienstgradgruppen war der BMI auch damals bereits ein heftiges Problem. Einer der beiden begann also in gemächlichem Arbeitstempo die von oben herab gereichten Bierkartons zu stapeln. Sein Komplize öffnete sofort die Beladeklappe des Munitionsaufzuges, stellte den Aufzug auf Handbetrieb um und montierte die mächtige Handkurbel auf den vorgesehenen Antriebszapfen.
Aus den angereichten Kisten verschwand nun jeweils eine Flasche Bier in den Munitionsaufzug. War eine Plattform mit 6 Flaschen belegt, wurde mittels der Handkurbel der Fördervorgang durchgeführt und die nächste Förderplattform erschien aufnahmebereit im Aufzugsschacht. Mit tückischem Bedacht hatten die beiden Schlingel den Aufzug zum „Handlingsraum Charlie“ ( Umladeraum) gewählt, weil dieser wesentlich länger ist. Der Aufzug zum Handlingsraum „Delta“ war erheblich kürzer weil der Turm „Delta“ auf dem Oberdeck steht,der Turm „Charlie“ aber ein Deck höher auf dem Aufbaudeck. (Erdgeschoss und 1.Stock) Dieser Aufzug hatte auf der gesamten Förderhöhe 10 Beladeplattformen, was ansehnliche 48 Flaschen Biervorrat bedeutete. Die oberste und unterste Beladeplattform waren nicht beladen worden weil im Falle einer Öffnung zu Prüfzwecken unangenehme Fragen durch den Arimeister zu erwarten wären.
Die Beladeklappe wurde nun geschlossen und der Aufzug wieder auf hydraulischen Antrieb umgestellt. Somit waren alle verräterischen Spuren beseitigt und der „Kafü“ quälte sich den Niedergang herunter um sich von der Vollzähligkeit seiner Bierkisten zu überzeugen.

 „Gut gemacht Männer“ war sein Kommentar als er die sorgfältig und seefest gestauten Kisten nachzählte. „Dann geht jetzt mal zur Kantine und holt euch 2 Flaschen „Staubier“ ab“ (Belohnung für die Schlepparbeit). Mit einem heuchlerischen „Oh ja, fast vergessen Herr Oberbootsmann. Vielen Dank“ verschwand man in Richtung Kantine. Die Munitionskammer wurde nun vom „Arigast vom Dienst“ (Mannschafter des Artillerieabschnittes mit Wachdienst) verschlossen und man geht zum Tagesdienst über. Die beiden Bierliebhaber wollten nun natürlich möglichst schnell an das im Aufzugsschacht gebunkerte Bier gelangen. Die beste Gelegenheit hätte sich am nächsten Tag geboten als einer der beiden den Dienst als „Artilleriegast vom Dienst“ innehatte. Zu diesem Dienst ist der betreffende mit einem Generalschlüssel für alle an Bord befindlichen Munitionskammern ausgerüstet, um in diesen regelmäßig die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit zu prüfen und zu dokumentieren. Bei dieser Gelegenheit wollte man die Bierflaschen vorbei an allen zufälligen Zeugen mit Handbetrieb aus dem Aufzug leiern und dann verschwinden lassen.

Am nächsten Tag befand sich der Zerstörer kurz hinter Kiel-Leuchtturm auf der Anreise zu einem „DESEX“ (Destroyer Exercise) Manöver in den Gewässern vor Norwegen. Sammelpunkt aller beteiligten Einheiten war Aalborg in Dänemark. Das Bier ruhte still im Schachte...!


Der normale Tagesdienst für das Artilleriepersonal begann mit dem Antreten auf der „Schanz“ (Oberdeck, „hinten auf dem Schiff“ für Landratten) Der Artilleriemeister wünscht seiner Truppe ( 6 UO, 8 Mannschaftsdienstgrade) einen guten Morgen und verkündet sein geplantes Tagesprogramm. „So Männer,
heute, im Laufe des Tages werden an den einzelnen Geschützen und Türmen die restlichen „PME-Arbeiten“ (Planmäßige Material Erhaltung) verschärft durchgeführt. („Verschärft“ war eines seiner Lieblingsworte,wenn es darum ging die Dringlichkeit mancher Dienste zu verdeutlichen). Ich selbst werde mit den Unteroffizieren der achteren 5-Inch-Türme die Munitionsaufzüge C/D und danach A/B prüfen. Die Dinger sind ja seit der Währungsreform nicht mehr durchgefahren worden“ Sprach's und verschwand im Handlingsraum „Charlie“ und die eingeteilten Maate begannen den Abstieg in die Munitionskammer.


Im Handlingsraum „Charlie“ unterzog er den schräg aus dem Boden ragenden Aufzugsschacht einer eingehenden Untersuchung. Er nörgelte etwas von „mangelhaften Farbanstrich und schlechtem Messingputz“ herum, fand auf dem Boden hinter dem Aufzug einige Zigarettenstummel was seinen Blutdruck in bereits bedenkliche Höhen trieb. Die Grenze zur Übellaunigkeit überschritt er mit dem Entdecken von mehreren geleerten Bierflaschen in den Geschosshalterungen an den Raumwänden die witzigerweise auch mit dem vorgesehenen Sicherungsring fixiert waren. (Die Mannschaften aus dem „Heizerdeck“ pflegten hier nach der Wache manchmal ein Feierabendbier zu trinken) „Jetzt reicht's mir aber endgültig. Ich geh zum STO, ich geh zum STO (Schiffstechnischer Offizier) und scheiß diese Typen an. Das lasse ich mir nicht bieten, meine Betriebsräume derartig zu versauen“. Wütend griff er in die Jackentasche, zog seine Pfeife hervor und begann heftig zu paffen um sich abzuregen. Dann öffnete er die 4 Knebelschrauben des Aufzugsschachts, hob die Klappe an und sah hinein. Nichts Ungewöhnliches, außer der oberen leeren Beladeplattform und der sauber und ölig glänzenden Transportkette, war zu sehen. Er hatte zweifellos erwartet nun durch den Schacht den Lichtschein aus der Munitionskammer zu sehen, aber offenbar hatten die Maate 2 Etagen tiefer die Beladeklappe noch nicht geöffnet. „Was ist los verdammt. Habt ihr Sand im Getriebe..? brüllte er wütend in den Aufzugsschacht hinein. „Ja, Moment noch Herr Hauptbootsmann, die Knebelschrauben sind so fest angezogen“ kam es dumpf von unten. „Schon wieder so was was mich maßlos auf die Palme bringt. Wie kann man die Schrauben so fest anrammeln, dass man Werkzeug braucht um sie zu öffnen...?“ Endlich begann unten der Antriebsmotor der Hydraulik zu summen und der Aufzug war betriebsbereit.

Anmerkung: Ab hier muss der Leser sich den Arimeister als „verschärfte“ Kombination von „Gunny Hartman“ aus „Full Metal Jacket“ und „Meister Röhrig“ aus dem „Werner“-Comic vorstellen..!

                               
„Was ist denn nun schon wieder, kommt heute noch was..? Seine Laune näherte sich dem Siedepunkt. „Herr Hauptbootsmann, sie müssen auf den Förderknopf drücken“ kam es wieder von unten. „Ach so, kein Wunder dass man mal was vergisst in diesem Laden“. Der Aufzug rasselte und 6 Flaschen „Pilsener Ur-quell“ schepperten aus dem Aufzug und zerschellten auf dem Boden. Der nächste Förderhub folgte und mit Geklirr vergrößerte sich der Scherbenhaufen und die Bierlaache. „Was ist denn das für ein Dreck, seid ihr völlig abgebleiert da unten. Fördern sofort einstellen“ Die nächsten Lokalrunden wurden ausgeworfen. „Fördern sofort einstellen, Fördern sofort einstellen, einstellen..!“

„Herr Hauptbootsmann, sie müssen den Förderknopf loslassen“ erscholl es aus der Munitionskammer. „Ach so,ja natürlich“ Die letzte Runde Freibier verblieb im Aufzugsschacht. Mittlerweile waren sogar neugierige Zuschauer aus dem Heizerdeck eingetroffen und begafften die Ereignisse staunend.

Der Arimeister stürmte hinab in die Munitionskammer um die beiden ahnungslosen Maate zur Rede zu stellen. Seine Halsschlagadern hatten inzwischen die Form von Frankfurter Würstchen angenommen. „ Die Geschichte werdet ihr büßen, das verspreche ich euch. Wie kann man nur so bekloppt sein, Bierflaschen mit dem Aufzug zu fördern“. Er dampfte wieder nach oben. Die restlichen heilen Bierflaschen hatten sich die Heizer mittlerweile angeeignet, weil an Bord ein eisernes Gesetz gilt. Vergessene Portemonnaies oder Geldbeutel werden aufbewahrt und zurückgegeben, unbeaufsichtigtes Bier darf ausgetrunken werden. In der Cafeteria machten Gerüchte die Runde. „Die Aris müssen einen an der Waffel haben, die haben volle Bierflaschen mit dem Munitionsaufzug gefördert und alles zerscheppert, diese Idioten..!!“

Der Leser fragt sich wie alles endete..? In Aalborg sah man zwei ziemlich zerknirschte Obergefreite am gesamten Wochenende Pierwache schieben.

Und wenn ich mal wieder Zeit habe erzähle ich mal wie wir unseren eigenen Kutter versenkten...!

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Soweit der Kamerad von der RSU/Marine, vielen Dank für diesen Schwank aus Deiner aktiven Dienstzeit.

Wir hoffen, mehr zu lesen! Auch wenn vermutlich nicht Alles zum Lachen war -insbesondere bei den Auslandseinsätzen nicht- würden uns doch weitere Eindrücke oder Begebenheiten aus Deiner Vor-RSU-Zeit sehr interessieren!



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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Eine Reihe Journalisten haben sich aufgemacht, mit "Krautreporter.de" eine unabhängige und damit uneingefärbte, werbefreie, crowdfunded journalistische Plattform für ein tägliches Online-Magazin auf die Beine zu stellen. Mit dabei, der von mir geschätze und vermutlich hier weitgehend bekannte Profi-Blogger Thomas Wiegold von der sicherheitspolitischen Plattfform Augen Geradeaus. Mich hat er überzeugt.


Stand 14.05.2014 - 1 Tag nach dem ersten Aufruf

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Schönes Wochenende!




TV-Tipp Freitag:

PRO 7:  2015 -2205: Darkest Hour (SciFi-Actionfilm)

             2205 - 2345: Chronicle -Wozu bist du fähig? (SciFi)

             
RTL 2: 2015 - 2220: The Scorpian King 3 - Kampf um den Thron (Actionfilm)

            2220 - 0110: Last Boy Scout - Das Ziel ist überleben
                                 (Actionthriller mit Bruce Willis)

            0110 - 0150: Last Man Standing (Bruce Willis)


TV-Tipp Samstag:

RTL II: 2015 - 2200: Stonados - Kein Entkommen (Drama)

SAT 1:  2200 - 0035: Mission Impossibe 2 (Actionfilm)

PRO 7: 2240 - 0025: Resident Evil: Extiction (Horrorfilm)

ARD:    0315 - 0523: Wir waren Helden (Kriegsfilm mit Mel Gibson)  


TV-Tipp Sonntag:

PRO 7: 2015 - 2255: Real Steel - Stahlharte Gegner
                                  (Actionfilm mit 'Wolverine' Hugh Jackman)

            2255 - 0045: Resident Evil - Afterlife (Hororfilm)

Tele 5: 2015 - 2210: Zwei Missionare (Bud Spencer/Terence Hill)

3SAT:  2150 - 2330: Cargo (Science Fiction)

       














Donnerstag, 15. Mai 2014

RSU Rheinland-Pfalz: LKdo bildet Versorgungstrupp aus

 

Wusste gar nicht, dass unser Versorgungstrupp, namentlich die Kameraden SFw Andreas Gerth und HG d.R. Frank Götz, aus erster Hand beim LKdo RP geschult wurden. Aber - so steht's geschrieben :-)



                               HG d.R. Frank Götz und  SFw Hauenstein Bild: Andreas Gerth



Und weil der Kamerad Gerth fotografieren musste .... einen kurzen Griff in den Foto-Fundus der RSUKp RP ... et voilà ... der stets freundliche und gut gelaunte ...



 SFw d.R. Andreas Gerth (Foto: Thomas Brammer-Türck)

 


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Was mir sonst noch aufgefallen ist:


NATO Map Game

Ich hab's zur Erinnerung und Übungszwecken auch an den lupenreinen Demokraten geschickt ;-)

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TV-Tipp Donnerstag:


Kabel 1: 2015 - 2155: Asterix - Sieg über Cäsar

3SAT:     2225 - 0005: White Material - Land in Aufruhr (Drama)






Mittwoch, 14. Mai 2014

RSU Schleswig-Holstein: Steckbrief RSUKp SCHLESWIG und HOLSTEIN



Am Montag meldete sich in unserer Facebook-Gruppe ein hocherfreuter Kamerad, der von seiner gerade für die RSUKp Schleswig erfolgten Beorderung berichtete. Diese sei gar innerhalb nur einiger Wochen durch gewesen. Das geht also auch! Der Kameradfreut sich auf die kommende Ausbildung in Putlos!





Passend dazu die Web-Visitenkarte der beiden RSU-Kompanien SCHLESWIG und HOLSTEIN, die am 24. Mai 2014 bereits seit einem Jahr bestehen.



 (Fotos: LKdo SH)

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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Boardingsoldaten retten Menschenleben! Man kann wirklich stolz sein, auf Deutschlands Soldaten!


Obermaat Jacob S. und Hauptgefreiter Christopher D. leisteten Erste Hilfe
 (Quelle: 2014 Bundeswehr / Thomas Lerdo/Presse- und Informationszentrum Marine)
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TV-Tipp Mittwoch:

Phoenix: 2015 - 2145: Aufmarsch der Populisten (Reportage zur Europawahl)






Dienstag, 13. Mai 2014

Einheitliches Verbandsabzeichen für alle RSU-Kompanien


Immer mal wieder Diskussionsthema, z.B. auch in unserer bundesweiten RSU-Facebook-Gruppe , in der ich am vergangenen Samstag das 1.200 Mitglied begrüßen durfte, war die Frage, welches Verbandsabzeichen denn jeweils (auf dem Dienstanzug /Dienstmantel) zu tragen wäre.

Kamerad OFw d.R. Michael Schulze, RSUKp Berlin, sprach mich kürzlich darauf an und verwies auf die per 01.02.2014 geänderte ZDv 37/10, die klar vorgibt, dass für alle dem KdoTA unterstellten Dienststellen und Einheiten eben das Verbandsabzeichen des Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr (Umrandung silber/schwarz umflochten) gilt und damit anzulegen ist.



So, jetzt wäre das auch geklärt. Danke, Kamerad Schulze. Fragt mich aber bitte nicht, wo man die Abzeichen herbekommt ....

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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

"Selbst Türsteher werden genauer durchleuchtet, als die Leute, die deutsche Kasernen bewachen." Schrieb DIE WELT am Sonntag.

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TV-Tipp Dienstag


ARTE:    2015 - 2255: 14 - Tagebücher des Ersten Weltkrieges
                                 (Folgen 6-8 von 8)

Phoenix: 2015 - 2145: Chinas Grenzen (Doku)

TELE 5: 2205 - 0030: Der Schakal (Thriller mit Gere/Willis/Poitier)


Montag, 12. Mai 2014

RSUKp RP: Führerweiterbildung Taktik


Am vergangenen Wochenende traf sich das Führungspersonal der RSUKp RP zur taktischen Weiterbildung in Idar-Oberstein.
Nachfolgend der Bericht über die Ausbildungsmaßnahme sowie einige Fotos, die -wie ich meine- durchweg gut gelauntes Führungspersonal unserer Kompanie zeigen:

Major d.R. Heisam El-Araj weist Führung ein



Führerweiterbildung Taktik der RSUKp RP

Unterstützt durch den Arbeitskreis Taktiklehrer des Reservistenverbandes führte die RSUKp Rheinland-Pfalz eine zweitägige Taktikweiterbildung für die militärischen Führer an der Artillerieschule in Idar-Oberstein durch.
Die Gruppe Truppenfachlehrer der Artillerieschule hatte im Vorfeld, der RSUKp RP einen Teil ihres Sandkastenunterrichtsraumes zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung gestellt.
Unter diesen guten Voraussetzungen konnte Oberstleutnant a.D. Klaus Kanzek, langjähriger Taktik-und Logistiklehrer in die Ausbildung einsteigen.
Als Ausgangslage dient die streitkräftegemeinsame Rahmenlage "OBSIDA" .
Diese wurde zur speziellen Ausbildung für die RSUKp RP um die Lageentwicklung "OBSIDIA-HOME" erweitert.
Der erste Ausbildungsabschnitt geprägt von der Vermittlung der neuen einheitlichen Taktischen Zeichen auf NATO-Ebene nach APP-6 (Allied Procedural Publication APP-6 -Military Symbols for Land Based Systems), des neuen Führungsprozesses innerhalb der Bundeswehr, sowie der Anwendung verschiedener handwerklicher Verfahren dient dem Ziel die taktischen Fähigkeiten in den einzelnen Führungsebenen der Kompanie zu verbessern.
Schwerpunkt innerhalb der Lehrphase des Führungsprozesses ist hierbei die Einscheidungsfindung als Planungsvoraussetzung für die Befehlsgebung.

Gegliedert in die Phasen:
  • Auswerten des Auftrages
  • Beurteilung der Lage
  • Entschluss

Die Grundlagen der Geländeorientierung wurden praktisch am Übungsobjekt ehemaliges Munitionsdepot FRAUENBERG auf dem angrenzenden Truppeübungsplatz Baumholder trainiert.
Nach einer intensiven Erkundung des Objektes, gegliedert in die Kompanieführungsgruppe und die eingesetzten Sicherungszüge fand die abschließende Geländebeurteilung der einzelnen Abschnitte am Sandkastenmodell statt.

Nach der Zusammenfassung und Auswertung der Ausbildung durch OTL a.D. Klaus Kanzek, bedankte sich der Kompaniechef Major d.R. Heisam El-Araj für das professionell durchgeführte Training:
" Durch die Möglichkeit des praktischen Trainings der aktuellen taktischen Grundlagen, haben sie einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass die Kompanie im Hinblick auf die im September stattfindende Zertifizierung einheitlich ihren Wissensstand aktualisieren konnte."
  
Text: Redaktion (VdRBw)
Bilder : Klaus Kanzek




Taktiklehrer OTL a.D. Klaus Kanzek











Verabschiedung


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Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Bundeswehrsoldat rettet Frau vor Vergewaltiger, wie der Berliner Kurier berichtet. Es handelt sich um den 26 jährigen SG Dustin Werner.



TV-Tipp Montag:

 Kabel 1: 2015 - 2150: Cloverfield (Actionfilm)

               2150 - 0030: Godzilla (Remake von 2007 mit Jean Reno)

SAT 1:    2215 - 2300: Planetopia 

(Bericht über die Kampfmittelbeseitiger der Bw: Die Wissenschaftsredaktion von Planetopia schickte ein Film-Team zu den einzigen Kampfmittelbeseitigern der Bundeswehr, die auch bei chemischen Kampfstoffen zum Einsatz kommen. Diese sind auf dem Truppenübungsplatzes Munster beheimatet und gehören zur Streitkräftebasis)





Freitag, 9. Mai 2014

"Social Media an der Front"


Dass die Bundeswehr die Internetaktivitäten ihrer Angehörigen -zuvorderst die Plattform 'Facebook'- sehr kritisch beobachtet, wurde mir auf verschiedenen Kanälen bereits mehr oder weniger deutlich 'vermittelt'.

Ich betrachte zwar die RSUKr persönlich nicht gerade als außerordentlich sicherheits-/geheimnisrelevant oder als bevorzugtes Ziel von Sabotage- oder ähnlichen Akten, habe aber im Zusammenhang  mit meinen bekannten Internetaktivitäten doch in den letzten Monaten einiges hinzugelernt - unterstützt und geduldig beraten durch unseren KpChef Major d.R. Heisam El-Araj - danke dafür, einmal von hier aus!



Ein gerüttelt Maß an Sensibilität, was das Veröffentlichen von vermeintlich harmlosen dienstlichen Daten angeht ist angesagt. Und weniger ist in diesem Zusammenhang tatsächlich mehr.

Es gibt eine Leitlinie für Soldaten zu Veröffentlichungen in Sozialen Netzwerken, die zweifellos nicht als Verschlusssache zu behandeln ist und insofern hier einmal hinterlegt werden soll.



Bei SWRinfo gab es diese Woche eine Veröffentlichung zum Thema (mit Podcast). Sehr interessant - insbesondere für Leute, die zu einer Zeit aktiv gedient haben, als an Internet, geschweige denn Social Media, noch kein Mensch dachte und GPS allenfalls in geheimer Entwicklung war. Soll es ja immerhin geben, bei den RSUKr, solche Kandidaten ..... ;-)

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Wie gestern bekannt wurde, wurde der Wettkampf Saarschleife vom LKdo Saarland abgesagt, dem Vernehmen nach hatten lediglich 12 Mannschaften gemeldet, davon 7xRSU. Die 3 Mannschaften der RSUKp RP werden kurzerhand in einem am selben Wochenende stattfindenden anderen Wettkampf eingesetzt. Da haben sie wenigstens nicht umsonst trainiert.



TV-Tipp Freitag:

RTL II: 2015 - 2300: Hulk

            2300 - 0050: Max Payne (Actionfilm)

ARD:    0235 - 0435: Dünkirchen, 2. Juni 1940 (Kriegsfilm)


TV-Tipp Samstag:

RTL II: 2015 - 2155: Glimmer Man (Action Film mit Steven Segal)

            2155 - 2350: Red Heat (Actionfilm mit Arnold Schwarzenegger)

            2350 - 0115: Bloodrain 3 - Resistance (Actionfilm)

Pro 7:  2335 - 0125: Daybreakers (Horrorfilm)

            0125 - 0315: Equilibrium (SciFi)


TV-Tipp Sonntag:

RTL:    2015 - 2210: Der Tag an dem die Erde stillstand
                                (SciFi mit Keanu Reeves)

PRO 7: 2015 - 2230: Die drei Musketiere (Actionfilm 2011)

            2230 - 0050: 300 (Actionfilm)

          
 









Donnerstag, 8. Mai 2014

RSU NRW: Gemeinsame Katastrophenschutzübung mit Feuerwehr und Stadtentwässerung ?


Die Bundesseite des VdRBw machte gestern auf einen Artikel in 'Die Welt' aufmerksam, wonach noch bis heute die Bundeswehr gemeinsam mit Feuerwehr und der Kölner Stadtentwässerung eine Katastrophenschutzübung durchführt.
"Noch bis Donnerstag wird in Wahn der Ernstfall geprobt. An der Katastrophenschutzübung beteiligt sind Kräfte der Feuerwehr, Stadtentwässerungsbetriebe (Steb) und der Bundeswehr. Letztere hat insgesamt 100 Soldaten abgestellt, die an den Sandsackmaschinen zu Einheitsführern für den Ernstfall ausgebildet werden. "Sie sollen nach dem Training fähig sein, bei Bedarf eine durch die Bundeswehr aufgestellte Unterstützungseinheit zu führen", sagt Wenzel."

Augenscheinlich bekommen die Unterstützungskräfte (wir) künftig Unterstützung durch von der Bw aufgestellte Unterstützungseinheiten - oder wie jetzt ?! ;-) Oder handelt es sich um Kameraden der RSUKr NRW? Der VdRBw spricht zumindest von Reservisten.


Bilder von der "Titan 2400" gibt es bei der Feuerwehr Koblenz


(Quelle: Feuerwehr Koblenz)



Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Zu den aktuellen Vorgängen in Nigeria -die Entführung von mehreren hundert Schülerinnen und die Vorstellung, was mit den Mädchen (jetzt schon seit Wochen) geschieht, sprengt bei mir ehrlich gesagt die Vorstellungskraft- schreibt meine Tageszeitung heute, dass gemäß Ankündigung des frz. Außenministers Fabius "Frankreich eine mit allen Mitteln ausgerüstete Spezialeinheit zur Verfügung stelle". Bleibt zu hoffen, dass die "von Präsident Obama geforderte 'internationale Mobilisierung gegen diese Terrororganisation' jetzt schnellstmöglich anläuft. 


TV-Tipp Donnerstag:

Kabel 1: 2015 - 2240: Air Force One (Actionfilm mit Harrison Ford)

              2240 - 0334: Plane Crash 
                                   (Dokumentation über kontrollierten Absturz)

Vox:       2015 - 2310: Superman Returns



Mittwoch, 7. Mai 2014

RSU Berlin: Visitenkarte in Schrift, Bild, Ton und via Social Network

Von der 'Deutschen Welle' gab es dieser Tage unter der Überschrift, "Reservisten, Lückenbüßer für die Bundeswehr?" einen Videobeitrag über den Kameraden Hptm d.R. André Roosen, beordert bei der RSUKp Berlin.

Schöner Beitrag! Ich wäre allerdings froh, ich bekäme mein Gerödel auch in solch eine Kiste ;-)


Zu hören und sehen ist auch Generalleutnant Peter Schelzig, Starfighter- und Tornadopilot und Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr.


Die Web-Visitenkarte der Berliner RSU-Einheit ist ebenfalls online. 
Gesucht werden noch Reservisteninnen und Reservisten aller Dienstgradgruppen, insbesondere Feldwebel, mit regionaler Bindung zum Bundesland Berlin, die sich für dieses engagieren möchten und bereit sind herausfordernde Aufgaben wahrzunehmen.



Die RSU-Kompanie Berlin beim Aufstellungsappell. (Quelle: KdoTerrAufgBw/Balaban)


Last not least existiert eine offene Facebook-Gruppe der RSUKp Berlin



TV-Tipp Mittwoch:


ARD: 2015 - 2155: Die Spiegel-Affäre  (Politthriller)

          2155 - 2240: Bedingt abwehrbereit
                               (Die Geschichte hinter der Spiegel-Affäre)
                                   

Dienstag, 6. Mai 2014

NDR Podcast

Der NDR hat seine Sendung vom 03.05.2014 "Streitkräfte und Strategien" als Podcast veröffentlicht.

Mal reinhören - Themen:

  1. Senkt BMVg die Fitnessanforderungen für Soldaten?
  2. 20 Jahre nach Ruanda - das Prinzip der Schutzverantwortung
  3. Bedrohung durch Chinas Hyperschallwaffen?
  4.  




TV-Tipp Dienstag:


ARTE:    2015 - 2255: 14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs
                                    (Folgen 3 - 5 von 8)

Bayern: 2245 - 0015: Flucht aus dem Todeslager
                                   (Camp 14 - Nordkorea)
 

Montag, 5. Mai 2014

Karte + Kompass: Folge 2 - Kartenarbeit


Heute gibt es Folge 2 "Kartenarbeit" von Sacki - und zwar in praktischer Anwendung im Freien. Sehr schön gemacht!

Es geht um die Grundlagen der Orientierung mit der Karte:

  • Standortbestimmung
  • Kreuzpeilung (ohne Kompass)
  • Leitlinien
  • Auffanglinien





TV-Tipp Montag:

ARTE:     2015 - 2155: Die Brücke (Antikriegsfilm)

               2155 - 2325: 4 Tage im Mai  (Kriegsdrama)

Kabel 1:  2015 - 2240: Paycheck - Die Abrechnung  (Thriller)

               2240 - 0030: Arena (Actionfilm)

NTV:       2005 - 0005: Unternehmen Barbarossa
                                   (4 Teile - dazwischen 7 Min. Telebörse)

NDR:      2315 - 0105: Im Tal von Elah
                                    (Drama um Irak-Veteran mit Tommy Lee Jones)



        


Freitag, 2. Mai 2014

RSU Rheinland-Pfalz: Vorbereitungen zur Taktikausbildung der RSU-Kp RP

 

ZgFhr 3. Zug, OSB d.R. Bernd Gubernator hatte den Auftrag, mit einigen Kameraden die kommende Taktikausbildung vorzubereiten - hier sein Bericht:

Im Rahmen der Maßnahme erfolgte die Beförderung des G d.R. Michael Neu zum SG d.R. - dies vorab - Herzlichen Glückwunsch!!





Frisch beförderter SG d.R. Michael Neu. Zur Linken KpChef Major d.R. Heisam El-Araj, rechts KpTrpFhr SF a.D. Jost Ehringhaus




Hier also der Bericht:

Am 22.04. 2014 begannen an der Artillerieschule in Idar-Oberstein die Vorbereitungen zur Taktikausbildung unserer RSU-Kp. Diese Ausbildung ist eine weitere wichtige Voraussetzung, um während unseres Aufenthalts im September auf dem Truppenübungsplatz Baumholder erfolgreich die verlangten Aufgaben zu leisten. Die lange Vorbereitungszeit und die vielen geleisteten Arbeiten und Dienste im Hintergrund zeigen auch jedem Kameraden der RSU welchen Stellenwert unsere Kp mittlerweile hat.

V.l.n.r.: Überflieger (s.u.) Fw d.R. Erik Fürnkranz, HG d.R. Alexander Amann
  und OSB Bernd Gubernator in einem noch frühen Stadium der Arbeiten


Das Arbeitsteam bestand aus den Kameraden HG Amann, HG Mann, HG Schmuck, SG Neu, Fw Fürnkranz ( Frisch dekoriert mit zahlreichen Verwundungen eines Radausfluges zu Ostern). Somit ist bewiesen, dass die Luftwaffe tatsächlich fliegen kann, auch wenn es nur über die Lenkstange eines Fahrrades ging, und OSB Gubernator. Betreut und unterstützt wurde das Bauteam vom KpTrp-Führer SF Ehringhaus und dem Spieß OSF Steimer, der
stolz mit bestandenem Spießlehrgang glänzen konnte. Dazu unser gemeinsamer Glückwunsch.


                       3D-Bild- sowie topografische Vorlage des umzusetzenden Geländes

Die Aufgabe bestand darin unser Übungsobjekt, das Munitionslager Frauenberg auf dem TrÜpl Baumholder, möglichst detailgetreu im Übungssandkasten darzustellen. Den 3m x 2m großen Kasten hat die Kp ja aus der Konkursmasse der 10 Pz Div übernommen.


     3 x 2 m von der 10. Pz Div


Am Dienstag erschien ein 5-Tonner vor dem Gefechtsstand und 2 Soldaten d. LKDO Mainz lieferte 112 (einhundertzwölf..!?!?) 25-Kg-Säcke Sand an. Der Rest des Tages bestand darin Sandsäcke zum Sandkasten zu schleppen. 

Entfernung etwa 120 m plus 6 Treppen in den 3.Stock..! Während der Schlepperei stellte man fest, dass der angelieferte Sand der falsche war (Quarzsand), Nach einiger Beratung entschied sich das Team aber doch zumindest einen Versuch zu wagen um nicht in Zeitverzug zu geraten. Der Entschluss ein Risiko zu gehen um den Auftrag zu erfüllen erwies sich als richtig wie man auf den beigestellten Bildern sehen kann.



Aufteilung 2:1

Zunächst wurde der Kasten mittels einer Planke im Verhältnis 2:1 aufgeteilt um 2 Lagen in unterschiedlichem Maßstab darzustellen. Die Kästen wurden nun mit Sand befüllt und mittels Schnüren das UTM-Gitter auf den Kasten aufgebracht.
Dieses Aufteilen der Fläche in viele Quadrate ermöglichte es, Höhen, markante Punkte, Straßen, Gebäude, Bewuchs usw. genau zu gestalten.
Mehr Mühe machte es mit dem ständig nachrieselndem Quarzsand Täler oder Hügel zu gestalten. Dabei wurde geschippt, gebaggert und gewühlt, dass jede
Kindergartenbesatzung ihre Freude gehabt hätte.

Aufbringen des UTM-Gitters. Mit welcher Geschwindigkeit
 dabei gearbeitet wurde,  wird auf diesem Bild deutlich


Nachdem die Geländeform gestaltet war begann man mit der Glättung der Oberfläche mittels weichem Pinsel. Dabei wurden die Geländeformen angepasst und kleine Fehler in der Gestaltung beseitigt.

Bereits jetzt hörte man Äußerungen wie „He, das wird ja richtig gut“ und der Stolz über das Geleistete war zu spüren.
 

 Pinsel militärisch!

 


Der nächste Arbeitsschritt bedeutete nun die einzelnen Geländeabschnitte mit einer passenden Grundfärbung zu überziehen. Hier leisteten diverse Gegenstände aus der Küche von OSB Gubernator gute Dienste.

Mit einer Muskatreibe werden etliche Kreidestäbe der Farben braun, grün, blau usw. zerrieben und mittels eines feinmaschigen Nudelsiebes auf die Geländeformen aufgesiebt.

Die in unregelmäßigen Abständen dazukommenden Truppenfachlehrer der Artillerieschule gaben uns weitere gute Tipps. Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns herzlich für die Unterstützung für Rat, Tat und Material bedanken. Natürlich auch für einen besonders gelungenen Witz von OTL Kerl.
„Ich bohre heute Nacht von unten ein 8mm-Loch durch den Sandkasten, der Sand rieselt heraus, hinterlässt einen wunderbar runden und gleichmäßigen Krater einer kräftigen Waffe. Dann müsst Ihr nur noch die Lage ändern und könnt den Kasten mit Landschaft weiterverwenden“





Nach der Einfärbung konnte mit Geduld, feinen Fingern, Pinzette, Brille (in meinem Fall) die Geländebedeckung aufgebracht werden. Büsche, Bäume, Stromleitungen, Fahrzeuge, Gebäude und Figuren.




Basteln bis der Sani kommt: Die HG d.R. Schmuck und Amann



HG Mann, bereits bei Detailarbeiten



















Nach Abschluss der Arbeiten sind alle Teilnehmer zufrieden und überzeugt eine gute Arbeit abgeliefert zu haben die der Ausbildung der Kompanie nützt und auch noch schön anzusehen ist.






Beim abendlichen Sozialprogramm in der Kantine ergaben sich Kontakte zur II. Inspektion der Artillerieschule. Ein tolles Angebot war, die Panzerhaubitze 2000 einmal außerhalb der üblichen Einweisungen gründlich in Form eines Kurzlehrgangs kennenzulernen. Dieser Kurzlehrgang war ein besonderes Erlebnis in diesen Tagen. Haubitze beladen, exerzieren mit Ex-Mun, Geschosse in den Kampfraum einladen, ein simuliertes Gefecht mit Ladetätigkeit und viele Informationen über die moderne Mumition. Ein herzliches Dankeschön an Hfw Lühke. 













Soweit der Bericht von OSB Gubernator.

Nach Durchsicht der Fotos muss ich persönlich sagen: Große Klasse!

Und auch der Chef hat sich mir gegenüber ähnlich geäußert. "Er finde es hervorragend, für Alles in der Kompanie seine Spezialisten zu haben!"

Wohlverdient also, dass es sich die Kameraden nach Dienstschluss haben gut gehen lassen!




In diesem Sinne allseits ein schönes Wochenende - hoffentlich mal mit etwas genehmeren Wetter!




TV-Tipp Freitag:

RTL II: 2015 - 2230: Riddick - Chroniken eines Kriegers
                                 (Actionfilm mit Vin Diesel)

            2230 - 0040: Blade 2 (Horrorfilm mit Wesley Snipes)

ARTE:  2015 - 2155: Die Spiegel-Affäre (Politfilm)

NDR:    2015 - 2145: Achtung Radarfalle
                                  (Das Millionengeschäft mit der Tempokontrolle)

3SAT:   2235 - 0010: The Escapist - Raus aus der Hölle (Thriller)


TV-Tipp Samstag:

RTL II: 2015 - 2200: Independence Daysaster (Actionfilm)

            2200 - 2350: Vulkanausbruch in New York  (Actionfilm)

ARD:    0135 - 0308: Unthinkable - Der Preis der Wahrheit  (Thriller)


TV-Tipp Sonntag:

RTL II: 2015 - 2230: Kopfgeld (Thriller mit Mel Gibson)

            2230 - 0020: Unstoppable  (Actionfilm mit Wesley Snipes)