Sonntag, 30. Juni 2013

RSU Bayern: Kommentar von Reinhard Mohaupt SFw d.R.



Folgender Kommentar zum Hochwassereinsatz erreichte gestern meinen Blog -vielen Dank dafür- und soll hier an etwas exponierterer Stelle nochmals zu lesen sein:


Reinhard Mohaupt SFw d.R. un d RSU Bewerber als KpFw. 
Es freut mich, dass mein o.g. Bericht (aus erster Hand) sehr guten Anklang gefunden hat. Alle RSU-Bewerber waren voller Motivation und hätten noch länger geholfen als geplant. Aber Befehl ist Befehl. Vom Reg St Ost wurde alles unternommen, damit nach der Einschleusung der sofortige Einsatz statt finden konnte. Mich freut es besonders, dass von der RK-Landshut 4 Mitglieder mit dabei waren und dabei folgende Funktionen hatten: KpEinsOffz, ZgFhr, GrpFhr. Bemerkenswert war, dass Kameraden sofort mit ihren vorhandenen Berechtigungsscheinen (Radlader und Bw-Fahrzeuge) eingesetzt werden konnten. Nicht Kleckern sondern Klotzen, war die Devise der RSU Kameraden. Es hat auch gezeigt, dass auch solche Aufgaben auf die RSUKp zukommen können. Das "Wir" Gefühl war sehr stark ausgeprägt, denn "Wir" waren da und "Wir" konnten helfen und "Wir" haben unseren Beitrag dazu geleistet. Allen Kameraden gebührt Dank, auch in den anderen Bundesländern, denn sie haben dazu beigetragen, dass Schlimmeres verhindert wurde. Mkg.

Samstag, 29. Juni 2013

Fachjournalistin Julia Weigelt beim Deutschlandradio


Fachjournalistin Julia Weigelt (Jahrgang 1983) ist Fachjournalistin mit dem Themengebiet Innere und Äußere Sicherheit. Sie schreibt über Bundeswehr, Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz. Die Autorin bietet Beiträge in Text-, Bild- und Audioform an, erstellt Audio-Slideshows und hält Vorträge. Sie arbeitet für die Deutsche Presseagentur, die Sender NDRinfo und Deutschlandradio Kultur, sicherheitspolitsche Magazine (z.B. "loyal"),
Tageszeitungen und Stiftungen. 

Kürzlich meldete sie sich in unserer Facebook-Gruppe und interessierte sich für die RSUKr. Speziell jedoch für das Thema "wer wurde denn nicht genommen"?

Es gab ein wenig Aufregung ob der Tatsache, dass eine Journalistin ungefragt Zugang zur Gruppe erhält. Allerdings hatte ich die Dame im Vorfeld ein wenig recherchiert und bin dabei auf ihre obige Seite gestoßen. Im übrigen soll "positiv RSU-Interessierten" nicht alleine des Berufsstandes wegen der Zugang verwehrt sein ;-) Gleichwohl behalte ich mir die Einzelentscheidung vor.

Im Falle von Julia Weigelt war ich also für mich zu dem Schluss gekommen, dass sie sich mit dem Thema Sicherheitspolitik im Allgemeinen und der Bundeswehr im Speziellen sachlich auseinandersetzt und um echte Hintergrundinfomationen bemüht ist. Bin ihr daher auch einmal auf Twitter gefolgt und auf folgenden Hörbeitrag beim Deutschlandradio gestoßen. Thema: Warum findet Sicherheitspolitik in den Medien eigentlich so wenig statt?" Hört doch mal ein -> so ab 01:10 - klingt ausgesprochen sympatisch, das Mädel!

Übrigens sprach ich kürzlich mit KpChef RSUKp RP, Major d.R. El-Araj über die Angelegenheit. Er schlug spontan vor, Frau Weigelt doch einmal zu einer der nächsten RSU-Ausbildungsveranstaltungen einzuladen.


 
TV-Tipp Samstag:

SAT.1 2205 - 0015: Der Science Fiction Action-Schocker Predators "schnell, dreckig, brutal" :-)  - nicht zu verwechseln mit "Predator"

Freitag, 28. Juni 2013

Wenn es mal wieder etwas länger dauert ....

Gestern kam folgende -natürlich inoffizielle- Meldung:
Beorderungen sind zurzeit bei der Bundeswehr nicht möglich. Hintergrund ist eine hartnäckige Störung im hauseigenen Personalmanagement-System. Wer also auf seine Beorderung wartet, nicht wundern, dass es etwas länger dauert.
(fotocommunity.de)



Donnerstag, 27. Juni 2013

RSU Rheinland-Pfalz: Ausbildung zum Ersthelfer A



Meinen kleinen Bericht über den kürzlich absolvierten Lehrgang zum Ersthelfer A (Alpha) hatte der Verband der Reservisten bereits veröffentlicht - vielen Dank dafür!

Möchte ihn aber an dieser Stelle, insbesondere mit noch ein paar mehr Bildern, nochmals bringen. Die Ausbildung war wirklich interessant, kurzweilig gemacht und ich habe das Gefühl, wirklich etwas für einen medizinischen Notfall mitgenommen zu haben. Ich hoffe zwar nicht, dass ich in die Situation komme, aber falls doch, werde ich beherzt mein Bestmögliches geben!



Sanitätsausbildung zum Ersthelfer A in Germersheim

Bei strahlendem Wetter versammelten sich am Samstag, den 8. Juni, eine Gruppe Reservisten in Germersheim zur zweitägigen Sanitätsausbildung. Treffpunkt war das Sanitätszentrum Germersheim in der General-Hans-Graf-Sponeck-Kaserne. 

Die Ausbildung zum „Ersthelfer A“ ist obligatorisch für alle für einen Auslandseinsatz vorgesehenen Soldaten, aber auch Pflicht für alle Mitglieder der gerade im März neu aufgestellten RSUKp RP. So wunderte es nicht, dass sich die Mehrheit der Lehrgangsteilnehmer aus letztgenanntem Bereich rekrutierte. Es hatten sich aber auch weitere, beorderte und nicht beorderte Kameraden zu diesem hochinteressanten Lehrgang eingefunden.

Die umfassende Ausbildung, die den Absolventen zum „besonders geschulten und befähigten“ 
Ersthelfer macht, beinhaltete abwechselnd theoretische und praktische Abschnitte. Die Rechtsgrundlagen aus StGB und Soldatengesetz wurden eingangs ebenso behandelt, wie dann die grundlegenden Betrachtungen u.a. zu Anatomie und Funktion der Atemwege und des Herzens.

Breiten Raum nahmen naturgemäß die Bereiche Blutstillung und Herz-Lungen-Wiederbelebung (HWL) ein. Hier musste im praktischen Teil jeder ran! Beeindruckend, gerade für die schon etwas älteren Kursteilnehmer (wie den Verfasser), die Entwicklung zu den heute vom Einsatzsoldaten mitgeführten „Tools“ zur Blutstillung und für den Wundverband. Schlagworte hier: „Emergency Bandage“, „Tourniquet“ und „QuikClot“. Hierdurch wird der Helfer in die Lage versetzt, bei sich selbst oder einem Kameraden in einer Gefechtssituation („care under fire“) auf einfache und zugleich höchst effektive Art und Weise lebensrettende Sofortmaßnahmen durchzuführen!

Eines von vielen weiteren Themen waren der „AED“ (Automatischer Externer Defibrilator), der -einmal angelegt- vollautomatisch die Herzfunktionen eines Verunfallten analysiert und dem Helfer per Sprachausgabe eindeutige Handlungsanweisungen gibt (Reanimation oder eben Elektroschock). 
Nach dem Lehrgang waren alle frischgebackenen Ersthelfer -die entsprechende ATN wurde durchgängig zuerteilt- auch vertraut mit dem Umgang der Autoinjektoren der Bw, einer gleichfalls höchst einfachen Maßnahme der Verabreichung bspw. von Morpin in der Akut-Schmerztherapie oder Atropin zur Bekämpfung von Nervenkampfstoffen.

Besonderer Dank gebührt den Aktiven des Sanitätszentrums Germersheim, Fr. OFW Pfund und H. OFw Schütz, die sich bereit erklärt hatten, diese Ausbildung an einem Wochenende vorzunehmen! Und dies in einer lebhaften und kurzweiligen Art und Weise, angereichert durch die Schilderung zum Teil „sehr plastischer“ eigener Erfahrungen, die die Veranstaltung nicht nur interessant , sondern auch zu einem echten Erlebnis machten. Da standen Kameraden, die wussten, von was sie sprachen!

Danken möchten die Lehrgangsteilnehmer aber auch nochmals dem vom LKdo RP abgestellten OStFw d.R. Sax, der die Gruppe eingewiesen und in besonderer Weise über das Wochenende betreut hat!

Die ATN „Ersthelfer A“ ist für 1 Jahr befristet. Für den Kompetenzerhalt ist alljährlich 1 Modul des in ges. 4 Module aufgeteilten Lehrganges zu wiederholen – man sieht sich!


Lehrgangsteilnehmer SU d.R. Neyer mit Ausbilderin OFw Pfund


Beide Ausbilder führen das korrekte Entfernen eines Helmes vor


KpChef RSUKp RP Major d.R. El-Araj beim Anlegen der Abbindemaßnahme "Tourniquet"


dito OG d.R. Förderer


OG d.R. Verlohner checkt Wundschnellverband "Emergency Bandage"



gut gelaunte Lehrgangsteilnehmer / Organisatoren






Mittwoch, 26. Juni 2013

RSUKr: Spaß muss/darf sein!

Hatte ja am Montag von dem Zusammentreffen mit Herrn Oberst Sanden (Kompetenzzentrum für Reservistenangelegenheiten) berichtet. Er formulierte seinen Anspruch auf eine ernsthafte, vollwertige militärische Ausbildung der RSUKr. Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen. Das ist wichtig und nötig!

Eine ernsthafte Ausbildung schließt jedoch eine gute Stimmung und auch mal einen Spaß am Rande mit Sicherheit nicht aus! Wir in RP haben das Glück, sowohl mit unserem KpChef, als auch dem Spieß (und nicht nur die) militärische Führer zu haben, die es verstehen, bei allem gebotenen Ernst in der Sache, doch immer wieder den richtigen Ton im Umgang mit der Kompanie zu treffen und so die Truppe bei Laune zu halten.

Habe gestern die Rückmeldung eines Kameraden aus einem anderen Bereich bekommen, der seine unlängst abgeleistete Ausbildungseinheit wie folgt anmerkte:
"Übung war Scheiße, nur ernste Gesichter, keiner, der mal die Runde auflockerte!" 
Dies klingt nicht sonderlich motiviert und ich hoffe der Kamerad verliert nicht die Lust an der Sache.

Also liebe Chefs, Teileinheitsführer und Ausbilder: Strengt Euch mal ein wenig an, die Jungs und Mädels -die im zivilen Alltag schon genug  mitmachen müssen- wenigstens in ihrer militärisch genutzten Freizeit bei der Fahne zu halten. Das heißt nicht, dass die RSU-Ausbildung der Reservisten-Bespaßung dienen soll oder zwangsläufig jeder Ausbildungstag mit "Station 6" enden muss. Aber ein wenig "erlebnishaft" darf eine Ausbildung durchaus gestaltet sein und mal ein Augenzwinkern oder ein Wort "neben dem Dienstplan" kann da sehr hilfreich sein.

Ich bin allerdings fest überzeugt davon, dass es in der ganzen überwiegenden Zahl der Fälle genau so auch läuft.








Dienstag, 25. Juni 2013

RSU Niedersachsen: Kompanie SOLLING im Hochwassereinsatz







Die Landesgruppe NS des VdRdBw berichtete  vom ersten Einsatz der Einheit im Rahmen der Hochwasserkatastrophe. Dabei mussten sie sich auch mit einem äußerst unangenehmen Gegner auseinandersetzen!


Seit gestern hat übrigens unsere Facebook-Gruppe 4-fache Kompaniestärke erreicht!

TV-Tipp heute: NTV

2015 - 2115: Überleben in der grünen Hölle - Das Dschungelcamp der Fremdenlegion

danach:         Raketenwerfer und Haubitzen - Die Artillerie der Bundeswehr

Montag, 24. Juni 2013

RSU Rheinland-Pfalz: Erster Einsatz der RSUKp RP auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Pirmasens



Ich berichtete am Freitag vom Rheinland-Pfalz-Tag in Pirmasens, der für die RSUKp RP einen Meilenstein darstellte. Hatte sie doch dort ihren ersten offiziellen Einsatz!

                                   Grüße vom RLP-Tag Pirmasens


Der Auftrag lautete zunächst: "Die RSUKp RP stellt sich vor". Dies geschah während der 3-tägigen Veranstaltung im Rahmen eines gut besuchten Informationsstandes gemeinsam mit dem VdRdBw, Landesgruppe RP, deren vor Ort zubereiteter Kaffee uns noch unverhofften hohen Besuch bescheren sollte!


                                   OG d.R. Klaus Waldmann, Mitglied der RSUKp RP


Ferner unterstützte die RSUKp RP bei der Sicherung der in großem Umfang ausgestellten technischen und militärischen Exponate.


 Oberstabsbootsmann Gubernator leitete den Sicherungseinsatz (allerdings echter RSU-Soldaten)


Großes Interesse weckte der ausgestellte Tornado-Jagdbomber- nicht nur bei den Zivilisten!


                                   KpChef RSUKp RP Major d.R. El-Araj

OG d.R. Sandhoff für den VdRdBw

OG d.R. Waldmann, RSUKP RP sowie KreisOrg-Leiter Speyer, HFw d.R. Schütz  mit "Flecki"

 Ein weiteres Mitglied der RSUKp RP


Musikalisch und mit Interviews begleitet wurde die Ausstellung durch den Militärsender "Radio Andernach" und zwar live aus Pirmasens zu den Kameraden nach Afghanistan




Weitere -noch ungleich beeindruckendere- akustische Untermalung boten von Zeit zu Zeit die angelassenen Triebwerke des ganz schweren Geräts:


Panzerhaubitze 2000 (1000 PS) - Hörprobe- von der Artillerieschule Idar-Oberstein, die der RSUKp RP stets freundliche Unterstützung und Quartier im Rahmen der Blockausbildungen gewährt (ein ausdrückliches Dankeschön von hier aus!)


Pionierpanzer Dachs (830 PS) - Hörprobe


Überhaupt nicht beeindrucken konnte dies allerdings einen Hauptfeldwebel vom Führungsunterstützungsbataillon 281 Gerolstein. Der quittierte das Getöse mit einem Augenzwinkern und der Bemerkung: "Die können sich anstrengen, wie sie wollen, den Längsten haben wir!!"

                                                            (noch Fragen?)    


Mit derartigen Attraktionen konnte RSUKp RP naturgemäß nicht aufwarten. Gleichwohl entpuppten sich die vor unserem Zelt platzierten Exponate "Flecki" (vom VdRdBw RP) und Rettungsinsel (der ebenfalls im Zelt ausstellenden Marinekameraden) als echte Anziehungspunkte. 


                                                       "Flecki" (links)


Rettungsinsel mit den RSUKp RP Mitgliedern, OGs d.R. Klaus Waldmann und Christian Förderer

Die Leute blieben erst einmal stehen und fanden dann auch den Weg in unser Zelt! Dabei möchte ich den Gedanken des Kameraden Förderer als überdenkenswert aufgreifen:
  1. RSUKp RP verdient künftig einen eigenen Stand und
  2. es sollten mehr Ausstellungsstücke gebracht werden und seien es nur eher banale Ausrüstungsgegenstände wie ein Gefechtshelm, ein gepackter Kampfrucksack oder eine von den schweren Splitterschutzwesten o.ä. Eben etwas, was neugierig macht und man anfassen kann! 
Und jede Menge hohen Besuch hatte die Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanie Rheinland Pfalz!:

Es hatte sich wohl herumgesprochen, dass es "bei den Reservisten" einen ordentlichen Kaffee gibt. So schneite urplötzlich -lange vor der offiziellen Runde- der Innenminister der Landes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz bei uns herein und ließ sich ausführlich über die RSUKp RP und die dahinter stehenden Reservisten informieren - das war echtes Interesse. Minister Lewentz outete sich übrigens als OG d.R. (Bekanntlich sind die Obergefreiten ja das Rückrat der Armee!!)

Innenminister Roger Lewentz lässt sich von OTL Schmid, stv Kdr LdsKdo RP, über RSUKp RP informieren.



Der Kommandeur LKdo RP, Oberst Stichling inspizierte den Stand.

                            Kommandeur Oberst Stichling mit KpChef Major d.R. El-Araj


Auch Oberst Sanden, Kommandeur des Kompetenzzentrum Reservistenange- legenheiten der Bundeswehr in Bonn, dessen Dienststelle mir schon wiederholt mit kompetenten Auskünften zur Verfügung stand, hielt sich lange am Stand der RSUKp RP auf und ließ sich vom Chef informieren. Oberst Sanden legt großen Wert auf eine vollwertige militärische Ausbildung der RSUKr.

(v.l.n.R. KpChef RSU Kp RP, Major d.R. El-Araj; Kommandeur Kompetenzzentrum Reservisten, Oberst Sanden und ein Mannschafter der RSU Kp RP)

Oberst d.R. Sauer, der unermüdliche Landesverbandschef des VdRdBw ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, bei den Reservisten vorbeizuschauen.


(v.l.n.r.) Oberst d.R. Sauer i, Gespräch mit HFw d.R. Rollinger (RSU RP) und OG d.R. Sandhoff (VdRdBw)


Nachfolgend noch ein paar Impressionen. Die Aktiven hatten wirklich keine Mühe gescheut, ein beachtliches Arsenal an Ausstellungsstücken bereitzustellen. Wie ich hörte, hat die Vorbereitung dafür alleine 4 Tage gedauert!

 Panzerspähwagen Fennek - vollgestopft mit Elektronik


Aufklärungsdrohne KZO


 Transportpanzer Fuchs, hier der ABC-Abwehrtruppe


 Eagle

 
 Der Dingo in der hier wohl neuesten Variante gilt derzeit als das bestgeschützteste Allschutz-Transportfahrzeug weltweit

Der Elefant - wahrhafte Größe!


Spaß muss sein - aber nur kurz für den Schnappschuss


Ja, das war, soweit ich das beurteilen kann, eine klasse Veranstaltung - rundherum gelungen. Ich weiß nicht, wer mehr Spaß dabei gehabt hat, die Besucher des Rheinland-Pfalz-Tages in Pirmasens oder die Aussteller - in unserem Falle die Streitkräfte.

Wir konnten eine Reihe Kontakte für die RSUKp RP knüpfen. Warten wir ab, was daraus wird!

Kurz vor Ende meiner ersten Wehrübung (Reservedienst) am Samstag Nachmittag erreichte mich dann der verschreckte Anruf meiner Frau, die gerade nach Hause gekommen war und sich in unserem Domizil in Ludwigshafen mit einem nur rd. 300 m entfernten Großbrand konfrontiert sah. Glücklicherweise (für uns) stand der Wind günstig - sodass die pechschwarze Rauchfront über den Rhein nach Mannheim abzog. So wurde ich frühzeitig nach Hause entlassen, um meine Familie bei einer im Raume stehenden Evakuierung zu unterstützen.



































Freitag, 21. Juni 2013

RSU Rheinland-Pfalz: .... auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Pirmasens



Wie der VdRdBw Landesgruppe RP auf seiner Seite bekannt machte, wird die RSUKp RP auch auf dem diesjährigen Rheinland-Pfalz-Tag in Pirmasens im Rahmen eines Informationsstandes Flagge zeigen und sich vorstellen.

Überflüssig zu erwähnen, dass auch ich dort dieses Wochenende zugegen sein werde :-) Und eben dorthin melde ich mich hiermit ab.


Rheinland-Pfalz Tag 2013 in Pirmasens:
Vom 21.06 bis 23.06.2013 findet in Pirmasens der diesjährige Rheinland-Pfalz-Tag statt. Auf dem Platz der Streitkräfte (Messeplatz) zeigen sich wieder zahlreiche Truppensteller der Bundeswehr und der Verband der Reservisten. Als Highlights präsentieren sich dieses Jahr die Artillerie-Schule aus Idar-Oberstein mit der Panzerhaubitze 2000 und die Luftwaffe mit einem original Tornado-Jagdbomber. Die Marine sendet eine Abordnung der ehemaligen Mannschaft der außerdienstgestellten Fregatte Rheinland-Pfalz. Auch der Verband der Reservisten bekommt Unterstützung der Marine. So gibt es im Zelt des Verbandes ein Modell einer Fregatte und eine Rettungsinsel der Marine. Kameraden aus verschiedenen Kreisgruppen stellen unter der Leitung von Udo Sandhoff das Standpersonal der Landesgruppe. Auch die RSU-Kompanie präsentiert sich dort mit einem Informationsstand.

Die Landesgruppe freut sich darauf, Sie an diesen 3 Tagen in Pirmasens begrüßen zu können.

Die Interseite des RLP-Tages 2013 u.a. mit der Übersicht über das Festgelände findet man hier
Die RSU-Kompanie wird bei "14" vertreten sein.


Ich werde nächste Woche berichten.

Donnerstag, 20. Juni 2013

RSU Saarland: "Auf dem Weg zur Einsatzfähigkeit"


Die Online-Ausgabe der Saarbrücker Zeitung berichtet von ersten Ausbildungsaktivitäten der kürzlich in Dienst gestellten RSUKp SL. Entsprechend ihrem Hauptauftrag haben dort die Ausbildungsmaßnahmen mit der Wach- und Sicherungsausbildung begonnen.

Weiter wird berichtet, dass auch in Saarlouis die für den Hochwassereinsatz bereitstehenden RSUKr nicht abgerufen wurden.



TV-Tipp - heute Donnerstag:

Kabel 1 2015 - 2235: Star Trek - Der erste Kontakt



Mittwoch, 19. Juni 2013

ZMZ - Abendveranstaltung vergangenen Montag in Saulheim - oder: Wie motiviert man ehrenamtliche Einsatzkräfte am effektivsten?



Gleich vorab: Das Motto in der Überschrift entstammt meiner Feder, da aus aktuellem Anlass für mich die wichtigste Erkenntnis aus der Veranstaltung

Der Reservistenverband, das LKdo RP und die Verbandsgemeinde Wörrstadt hatten, wie angekündigt, zur Abendveranstaltung unter der Überschrift "Zivil - Militärische - Zusammenarbeit" geladen. Und viele waren gekommen - zuvorderst die durchweg mit Hochkarätern besetzte Gruppe der Vortragenden.


Neben (Foto von Elmar Jacques v.l.n.r.) unserem KpChef  RSUKp RP, Major d.R. Heisam El-Araj waren dies der oberste Vertreter des THW für RP/H/SL, OTL d.R. Werner Vogt; der Kommandeur  LKdo RP, Oberst Rolf Stichling; Landesvorsitzender RP des VdRdBw, Oberst d.R. Michael Sauer sowie Feuerwehrinspekteur RP, Hptm. d.R. Hans Peter Plattner.

Nachdem sich auch die Spitzen der vertretenen Blaulichtorganisationen aus Offizieren der Bundeswehr rekrutieren -was sicherlich kein Zufall ist- stellt sich für mich die Frage, wer denn eigentlich in gemeinsamen Hilfseinsätzen die Federführung hat, nicht mehr wirklich ;-)

Die Herren stellten in interessanten Vorträgen jeweils ihre Organisationen vor. Angesichts der im Saal sukzessive auf gefühlte 35°C ansteigenden Temperatur, war es gleichwohl nicht ganz einfach, den Ausführungen konzentriert zu folgen. Der Hochsommer war mit Wucht und ohne Vorankündigung über Rheinhessen (die Republik) hereingebrochen.

Zwei Dinge aus dem Vortrag des THW-Mannes haben mich aufhorchen lassen:
  1. Das grundsätzliche Problem mit dem Arbeitgebereinverständnis scheinen alle Organisationen zu haben, die ehrenamtliches Engagement bündeln. Es wurde zwar ausdrücklich auch die AG-Seite in diesem Zusammenhang gelobt, was aber den Kameraden herzlich wenig hilft, die eben nicht bei einem so einsichtigen Brötchengeber beschäftigt sind. Besonders negative Erwähnung fand hier gerade die Öffentliche Hand! Ein Sachverhalt, den ich so nicht zum ersten Male hörte.
  2. Das THW legt großen Wert darauf, die Manpower seiner Einsätze aus möglichst vielen Teilbereichen zu rekrutieren. Dies diene ausdrücklich der Motivation. Das ist gut nachvollziehbar. Gedanken wie,   "warum dürfen die und wir nicht!", kommen da erst gar nicht auf. Damit zurück zur Überschrift: So sinnvoll der Grundgedanke des Regionalprinzips bei der RSU auch erscheint, er sollte dem Aspekt der Motivation untergeordnet werden. Die Kameraden sind engagiert und hochmotiviert, wollen dies aber auch in der Praxis im Einsatz leben und dadurch honoriert bekommen. Und zwar im Verband und in Uniform (auf die wir stolz sind) und nicht als Einzelperson in Zivil. Warum nicht (bei Großlagen) Teile aus verschiedenen RSU-Einheiten zusammenfassen, diese einer aktiven Einheit unterstellen und in den Einsatz bringen?  Ganz nebenbei sind wir eine Bundes- und keine Landeswehr! Vielleicht setzt da ja bei den Verantwortlichen noch ein Umdenken ein? Oberst Stichling stellte allerdings auch klar, dass ein RSU-Einsatz "Katastrophenhilfe" eben "nur" subsidiärer und nicht originärer Natur sei und damit keine zusätzlichen Resourcen ausgelöst würden. Hier stehen also möglicherweise -wie so oft- schlicht monetäre Überlegungen im Vordergrund?
Meinen Unkenrufen zum Trotz konnte sich Speis und Trank übrigens durchaus sehen lassen. Danke für den interessanten Abend!


















Dienstag, 18. Juni 2013

RSU NRW: Drei RSU-Kompanien aufgestellt



         

Es ist vollbracht! Die viel diskutierte und lange erwartete Indienststellung der 3 NRW-Kompanien der RSUKr ist erfolgt.

Hier der große Bericht vom Reservistenverband und nachfolgend einige Impressionen, Videos und Medienberichte über das Großereignis auf Zollverein:


Video Einmarsch Musikzug und Ehrenformation


Kamerad Michael Devigne hat 12 kleine Handy-Videos gemacht und diese in folgender Videoplaylist zusammengestellt - danke dafür!

Diese Fotosammlung wurde in Facebook veröffentlicht.

bild.de und WAZ berichten

Weitere Fotos und Berichte gibt es natürlich in der RSU-Facebook-Gruppe

Und der Vollständigkeit halber, hier noch ein gerade von meinem Suchroboter zu Tage geführtes Statement der VVN-BdA. einer wohl eindeutig dem linken Spektrum zuzuordnenden Gruppierung. "Fortschreitende Militarisierung unserer Geschellschaft": Ist mir ehrlich gesagt bisher komplett verborgen geblieben!


  (Die Rechte der hier abgebildeten Fotos dürften bei der Bw und/oder dem VdRdBw liegen)

Montag, 17. Juni 2013

RSU Rheinland-Pfalz: 3. Blockausbildung durchgeführt

Freitag Abend, 14. Juni, 1800: Beginn der 3. Blockausbildung der RSUKp RP und der 2. in diesem Jahr.

Da mich die Bahn, wie eigentlich immer, wenn wichtige Termine anstehen, im Stich ließ (Oberleitungsstörung bei DA), konnte ich die pünktliche Teilnahme an der Veranstaltung nur unter Zuhilfenahme eines Taxis von DA nach LU sicherstellen. So war ich fertig gerichtet um 1600 zu Hause, als mich Kamerad "maddes" abholte.

Der Abend diente der Information und Organsation, gefolgt von einer kleinen Einheit "Team Building".


Nach einer mehr oder weniger geruhsamen Nacht ging's dann pünktlich um 0715 in die Vollen, respektive ins Grüne. Auf dem Dienstplan stand ein Mehrstationen-Ausbildungsprogramm, der Auffrischung infanteristischer Grundfertigkeiten dienend.

Tarnung




Alarmposten





Geleiteter Feuerkampf







Streife mit Personenkontrolle









Ich selbst (fußkrank) konnte leider nicht wirklich teilnehmen und wurde als "role player" der Station Streife zugeteilt und diente in der Folge und verschiedenen Szenarien als Objekt der Personenkontrolle. So wurde ich unzählige Male durchsucht und abgeführt ;-)

                                                     KpChef

                                   Spieß, RSUFw und Kameraden


                KpTrpFhr bei der Vorstellung der Grobplanung Baumholder


                   StOffzResAngel informiert RSUKp RP über die zurückliegende
                   Hochwasserlage


Trotz meines Handcaps hat auch diese Veranstaltung wieder großen Spaß gemacht. Gedankt sei der Kompanieführung und den Ausbildern, die mit Sicherheit eine Heidenarbeit damit hatten, dies zu ermöglichen!!
                                                 (Alle Fotos Thomas Brammer-Türck)


Thomas Brammer-Türck Fw d.R., Kandesmedienreferent des VdRdBw hat auch den Bericht für den Verband verfasst.