Montag, 31. Dezember 2012

Einen schwungvollen Start ins RSU-Jahr 2013!

Hier noch ein Neujahrsgruß von Roderich Kiesewetter:


Ich möchte mich hier bei allen fleißigen Bloglesern herzlich bedanken und an dieser Stelle einen guten Rutsch und schwungvollen Start ins "RSU-Jahr" 2013 wünschen. Haltet Euch fit, bleibt gesund! Wird für alle RSUler sicherlich ein besonderes Jahr werden.

Michael

Sonntag, 30. Dezember 2012

Sachstand in Hamburg: "Gut vorbereitet und lange erwartet"

Gestern flatterte die neue "loyal" ins Haus. Ich darf mal den Vorsitzenden des VdRdBw Landesgruppe HH, Ramon-Stefan Schmidt, OTL d.R., zitieren:
"In wenigen Wochen stellt das LKdo HH -gut vorbereitet und lange erwartet- die RSUKp der Hansestadt auf. Viele Kameraden, endlich auch wieder Mannschaftsdienstgrade und Unteroffiziere ohne Portopee, werden hier eine neue militärische Heimat finden. Das ist gut so und ein echter Gewinn. Dennoch -es werden wiederum nur wenige sein, die hier eine neue militärische Heimat finden können, wie dies in einem Kompanieäquivalent schon von den Kopfzahl her gar nicht anders möglich sein kann."
Ich würde das mal als "die sind im Moment voll" interpretieren. Da ich aber verschiedentlich schon las, dass RSU Kompanien teilweise komplett gespiegelt werden, lohnt es sich sicherlich, dort einmal anzurufen.

Landeskommando Hamburg
Reichspräsident-Ebert-Kaserne
Osdorfer Landstraße 365
22589 Hamburg
Tel.: 040/86648-4311 / -4312

oder

Landesgeschäftstelle Hamburg
Osdorfer Landstraße 365
22589 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 / 45 29 90
Telefax: +49 (0)40 / 45 03 63 31

Samstag, 29. Dezember 2012

G-Akte verschollen!

Von meiner eigenen truppenärztlichen Tauglichkeitsuntersuchung hatte ich bereits berichtet. Meine "G-Akte", also die Sammlung der medizinischen Befunde und Untersuchungsergebnisse, die einen jeden Gedienten mehr oder weniger lang begleitet, hatte ich schon 30 Jahre nicht mehr gesehen. Aber der freundliche Oberstabsarzt stellte meine Tauglichkeit ausnahmsweise auch ohne diese Basisunterlage fest.

Dies ist allerdings nicht selbstverständlich, wie ich zztl. von Kameraden erfuhr. Doch wo liegt das Teil eigentlich konkret, wenn man es benötigt und wie kommt man daran? In der ganz überwiegenden Zahl der Fälle dürften besagte Dokumente mikroverfilmt beim Institut für Wehrmedizinalstatistik und Berichtswesen der Bundeswehr hinterlegt sein.

Wie im bundeswehrforum.de berichtet wird, bekommt man dort unkompliziert, was man benötigt:
"Kurzer Dreizeiler mit den Sachen die man haben will per Post oder Fax nach Andernach und dann bekommt man alles zugeschickt."

Freitag, 28. Dezember 2012

"Freundlichem Desinteresse" positiv begegnen!

Bin heute über diesen wirklich beachtenswerten Artikel der "Südwest Presse" gestolpert.

Da entspricht leider jedes Wort der Realität! Umso mehr sollten wir Reservisten und RSU-Soldaten uns bemühen, uns bei allen sich ergebenden Gelegenheiten und in angemessener Weise für die Bw, die Reservistenarbeit und die RSUKr einzusetzen, im Sinne einer positiven "Mundpropaganda".


Mittwoch, 26. Dezember 2012

Aktive Truppe benötigt Unterstützung

Der erfahrene RSU-Soldat weiß: Füße hoch beim Überwinden von Geländeunebenheiten und ... Stürze nicht mit dem Gesicht abfangen!!


Dienstag, 25. Dezember 2012

Klares Bekenntnis zu unseren Soldaten - Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten

Ich bin großer Fan unseres Bundespräsidenten! Es freut, aber wundert mich nicht, dass er sich in seiner heutigen Ansprache ganz klar -ohne wenn und aber-  hinter die Aktiven in Afghanistan und damit die Bundeswehr gestellt und daran erinnert hat, wie kostbar der Friede ist. Danke Herr Bundespräsident!

video

Weihnachtsgruß des Vorsitzenden der Landesgruppe Rheinland-Pfalz

Schöne Ansprache heute unseres Landesgruppenchefs Michael Sauer, Oberst d.R. mit den Highlights für das kommende Jahr 2013. Natürlich unter Nennung der baldigen In-Dienst-Stellung unserer RSUKp RP!

Nett auch die Anspielung auf sein eigenes Alter in Verbindung mit der absolut korrekten Feststellung, dass ein aktiver, engagierter Mensch und Reservist damit keineswegs zum alten Eisen gehört!!



Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnacht 2012

Hallo liebe Besucher, Kameraden,

habe gerade mal auf den Zähler geschielt: 5.241 Zugriffe in der doch sehr kurzen Zeit seit Bestehen dieser Seite. Da kann man nicht meckern! Danke für Eure Ausdauer :-)

Wünsche Allen eine besinnliche Weihnacht ... muss jetzt selbst noch letzte Vorbereitungen treffen!

Ciao
Michael

Samstag, 22. Dezember 2012

Sachstand Niedersachsen

Anlässlich einer Nachfrage im bwforum-online.de möchte ich mal eben meinen letzten Infostand hier zusammenfassen, der aus der "loyal" 12/12 stammt.

Demnach sollen letztlich 3 RSUKp mit je 100 Reservisten aufgestellt werden:

  1. Raum "Küste" mit möglichen Standorten Schortens oder Oldenburg
  2. Raum "Nordheide (Lüneburg oder Fallingbostel)
  3. Raum "Solling" (Hannover oder Holzminden)
 Bei zwei Informationsveranstaltungen am 19.10.12 hatten sich in Hannover und Oldenburg je etwa 70 interessierte Reservisten eingefunden.

Vom Gefühl her sollte es da noch Kapazitäten geben. Genaueres kann man vielleicht hier, mit Sicherheit aber beim Landeskommando Niedersachsen erfahren.



                                                              

Freitag, 21. Dezember 2012

Danke - kommt alle heil zurück!

                                                     Danke!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

RSU-Kräfte als Bestandteil der Bundeswehr

Heute erreichte die Mitglieder des VdRdBw eine Mail des -wie ich meine- sehr um unsere Sache bemühten Verbandspräsidenten Roderich Kiesewetter, der jedem Einzelnen für seinen Einsatz dankte.

Dabei stellte er im Rückblick auf das nun fast hinter uns liegende Jahr 2012 einen Sachverhalt besonders heraus:
"Erstmals ist die Reserve wieder Teil der Bundeswehr."
Und so soll es sein! Erstens waren wir auch alle einmal Aktive - manche  ... ähem ... noch zu Zeiten des Kalten Krieges :-)), zweitens wollen wir die Aktiven mit unserem Einsatz unterstützen, mindestens im Sinne einer Entlastung in der Heimat und drittens sind wir sicherlich nicht nur deswegen "schlechter", weil wir neben der Ernährung unserer Familien -habe selbst drei Söhne 15, 18, 23- unsere Reservistenarbeit, respektive künftige RSU-Aktivitäten "nur" in unserer Freizeit leisten - wo sie allerdings wesentliche Teile in Anspruch nehmen.

Ich meine, umgekehrt wird ein Schuh draus!



Wie ist das eigentlich genau mit "dem Teil der Bundeswehr"? Begründet dürfte dies (u.a.) sein in der neuen Konzeption der Reserve vom 1. Februar 2012, die hier als Dokument mit Anlagen downloadbar ist.



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Demnach sind die RSUKr -als neue Elemente- Teil der Streitkräftebasis (SKB) der Bundeswehr unter Führung der jeweiligen Landeskommandos.

So ist das!

                               SKB-Organigramm in der Zielstruktur


Hier habe ich noch eine Übersicht zum Vergleich der Konzeption der Reserve alt zu neu gefunden

Übrigens war eines meiner Highlights dieses Jahr der Reservistentag in Kaiserslautern.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Jahresabschluss-Infoschreiben des LKdo RP

Heute bekamen wir Rheinland-Pfälzer noch ein schönes Jahresabschlussschreiben über das LKdo RP von unserem Projektoffizier, Herrn Heisam El-Araj, Major d.R.

Große Neuigkeiten gibt es keine, die Dinge sind im Fluss. Über den endgültigen Termin der Indienststellung der RSUKp RP werde wohl Anfang 2013 entschieden.

Vielen Dank, Herr Major, für den großen Einsatz in Sachen RSU.

Ich für meinen Teil freue mich auf das neue Jahr, wie schon lange nicht mehr!

Montag, 17. Dezember 2012

Einverständniserklärung für eine Beorderung

Freitag flatterte mir ein Schreiben des LKdo RP ins Haus. Darin wurde mir im Vorgriff auf eine Beorderung in der RSUKp RP der Formvordruck Einverständniserklärung für eine Beorderung zugestellt. Diese Erklärung, die entsprechend ausgefüllt und unterschrieben an den ProjFw RSUKr zurückzugeben ist, begründet zwar noch keinen Anspruch auf eine Beorderung, ist aber Voraussetzung für eine solche.

Dem Versand der Erklärungen ist durch das Kommando Streitkräftebasis die Aktivsetzung der Organisationsmaßnahmen für die Aufstellung der RSUKp RP vorausgegangen.

Muss halt alles seine Ordnung haben! Nicht umsonst leben wir in Deutschland und sind bereit, nicht zuletzt auch diese Ordnung, um die wir in sehr vielen Ländern dieser Erde beneidet werden, zu sichern.

Der nächste Schritte ist dann der namentliche Vorschlag für eine Beorderung durch die Dienststelle (LKdo RP) bei der personalbearbeitenden Stelle. Dieser namentliche Vorschlag werde, wie mir weiter mitgeteilt wurde, allerdings erst gestellt, nachdem das LKdo RP nochmals Einzelheiten der konkreten Beorderung mit mir abgestimmt habe.

Also harren wir der Dinge, die da kommen ....

Sonntag, 16. Dezember 2012

Proper cutting tool

Es wird allmählich Zeit, dass ich mich um einen Weihnachtsbaum kümmere ....


RSU Facebook-Seite ist online

So, auf Facebook kann es jetzt auch losgehen!

Hier mein Eröffnungspost:
Hallo Kameraden!

Vielleicht hat ja der Eine oder Andere ja schon mein Blog gesehen: http://rsu-kraefte.blogspot.de/

Ich hatte mir in dem Zusammenhang auch schon verschiedentlich vorgenommen, eine bundesweite RSU-Facebook-Seite zu gründen, was soeben passiert ist. Marcus hat mich diesbezüglich gerade "angeschoben".

Werde die Tage mal sehen, wie man das hier etwas ansprechend aufbereiten kann. Bin leider überhaupt kein FB-Spezialist. Wichtiger ist allerdings auch, dass sich möglichst viele künftige RSU-Soldaten hier anmelden und die Seite mit Leben erfüllen. Bspw., indem sie sich vorstellen und Neuigkeiten aus ihren RSU-Bereichen hier berichten.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Michael Gehm
Ich hoffe, es melden sich viele RSUler an und machen die Seite unter den ihnen bekannten Kameraden ebenfalls bekannt! Wäre super!


Aufstellung der "Rheinland Kompanie" in vollem Gange

Auf der Landesverbandsseite NRW ist nachlesbar, dass die Aufstellung der RSU "Rheinland Kompanie" in vollem Gange ist. Zwei weitere Kompanien für das Ruhrgebiet und Westfalen werden folgen.

Freitag, 14. Dezember 2012

Heimat, Sicherheit, Zusammenhalt - neues Reservistenvideo ist online



Antwort vom Verteidigungspolitischen Sprecher MdB Ernst-Reinhard Beck

Mit meinem Post vom 11.12. hatte ich eine mir nicht verständliche Passage im Interview der Verbandszeitschrift "loyal" mit Herrn Beck, dem Verteidigungspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, angesprochen. Es ging um eine "funktionsfähige Reservestruktur, die nicht alleine auf der Basis von Freiwilligkeit beruhen kann". Der zunächst diesbezüglich kontaktierte Chefredakteur der "loyal", Herr Marco Seliger, konnte meine Frage, was sich denn hinter der in Frage gestellten Freiwilligkeit verberge, auch keine finale Erklärung liefern.

So verblieb die direkte Nachfrage beim Verteidigungsausschus des Deutschen Bundestages, hier in Person des Sprechers, Herrn Beck. Und der antwortete binnen 24 Std. in Form einer pers. Mail. Zeitgleich ging ein Anruf seines Mitarbeiters Herrn Tolksdorf hier ein, der mir das Missverständnis auch nochmals selbst aufklärte und einen Text für mein Blog avisierte, der jetzt vorliegt (s.u.). Ich habe obiges Zitat also gründlich missverstanden. Es geht nicht darum, künftig Reservisten etwa unfreiwillig zu rekrutieren, sondern vielmehr um die "Freiwilligkeit bei Reserveübungen". Entgegen der früheren Einberufungspraxis ist es wohl -wie man des öfteren liest- heute nicht unüblich, dass Arbeitgeber an Reserveübungen interessierte Reservisten gerne auf deren Urlaub oder die Wochenenden verweisen.

Und dieser "Freiwilligkeit" gehört in der Tat entgegengewirkt, wie ich meine!

Allerdings geht es wohl auch anders. Von einem in der BASF beschäftigten Kameraden (der Stube 209 in Idar-Oberstein :-) höre ich, dass dies Thema in seinem Fall sehr großzügig gehandhabt wird. Das soll an dieser Stelle auch einmal klar herausgestellt werden. Sicherlich gibt es viele andere Arbeitgeber, die sich in gleicher Weise der Gesamtverantwortung für unser Land stellen.

Nochmals herzlichen Dank an die Mitwirkenden, Herrn Beck MdB, Herrn Tolksdorf und Herrn Seliger für die spontanen Rückäußerungen!



Donnerstag, 13. Dezember 2012

Einsatzersthelferausbildung A

Die "Einsatzersthelferausbildung A" ist Bestandteil der Modulausbildung 2013 auch für die RSUKr. Wie auf der Infoveranstaltung in Idar-Oberstein avisiert wurde, wird dies u.a. ein Thema der Wehrübung auf dem Truppenübungsplatz Baumholder im September sein. Allerdings werden dort, wie ich hörte, die Kapazitäten kaum ausreichen, die gesamte Kp entsprechend auszubilden. Von daher sei es sinnvoll, sich die Ausbildung bereits im Rahmen der normalen DVags anzueignen. Die gerade veröffentlichte diesbezügliche Terminplanung des LKdo RP lässt allerdings hierzu noch eine Reihe Fragen offen, die wohl erst im kommenden Jahr geklärt werden können.

Die in der Gesamtplanung RP für die Kreisgruppe Vorderpfalz (SP) genannte Ausbildung in Germersheim ist z.B. noch offen, da hier Umstrukturierungen erfolgen.

In Lahnstein wird in 2013 der A-Lehrgang angeboten, bei dem per heute noch 3 Plätze frei wären. Habe gerade Antwort von der Geschäftsstelle Lahnstein bekommen.

Leider überschneidet sich diese mit unserer nächsten RSU-Veranstaltung am 01./02.03.2013.

Erste Fotos von RSU-spezifischer Ausrüstung aufgetaucht"


Habe gerade meinen FwRes angemailt wegen baldmöglichstem Empfang von LH

Mittwoch, 12. Dezember 2012

"Weitere 29 Einheiten werden deutschlandweit folgen"


12.12.12 12:12, habe gerade ein wenig in der "loyal" weitergeblättert und den Jahresrückblick nebst an uns Reservisten gerichteten Weihnachtsgruß unseres, wie ich meine, sehr engagierten Verbandspräsidenten Roderich Kiesewetter, gelesen.



Er bezieht sich auch auf die RSUKr:

"Nun ist es Zeit durchzuatmen und auf die Errungenschaften des ausklingenden Jahres zurückzublicken, in dem wir wichtige Ziele erreicht haben: Im Juni konnte die erste Einheit der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte in der Bremer Scharnhorst-Kaserne in Dienst gestellt werden. Weitere 29 Einheiten werden deutschlandweit folgen, um die aktive Truppe bei ihren Aufgaben im Rahmen des Heimatschutzes zu unterstützen. Diese aktive Rolle in der Bundeswehr besetzen wir gerne, stärkt sie doch unser partnerschaftliches Verhältnis. Und vor allem zeigt sie uns, wie wichtig unsere intensive Arbeit in den vergangenen Jahren war."
Nichts wirklich Neues also, vielleicht einmal abgesehen davon, dass er nicht von "sollen", sondern vielmehr von "werden" spricht und sich hinsichtlich der Anzahl festlegt. Und er sollte ja den Einblick haben. O.k., hinsichtlich des Zeitrahmens legt er sich nicht fest :-)

Dienstag, 11. Dezember 2012

Offener Leserbrief an den Chefredakteur von "loyal"

Sehr geehrter Herr Seliger,

habe -nach 30 Jahren Inaktivität- im Sommer dieses Jahres die Reservistenarbeit aufgenommen und werde im nächsten Jahr voraussichtlich der RSUKp RP angehören. Da mir das ganze große Freude bereitet, habe ich ein kleines Infoblog angelegt, in dem ich Informationen mit Schwerpunkt RSUKr zusammentrage. Der Blog hat es immerhin als Verlinkung auf die Landesverbandseite Rheinland-Pfalz des VdRdBW sowie zu einer kleinen Vorstellung dieser Tage auf der Hauptseite gebracht.

Vor diesem Hintergrund lese ich natürlich alles, was ich zum Thema Reservisten/RSU in die Hände bekomme, aufmerksam. Sicherlich nicht zuletzt Ihr Magazin "loyal", das mir gut gefällt.

In der Ausgabe 12/2012 ist Ihr Interview mit dem verteidigungspolitischen Sprecher, Herrn Ernst-Reinhard Beck, abgedruckt. Dieser wird dort u.a. wie folgt zitiert:

"Bedauerlich ist, dass bei all den Problemen ein Punkt derzeit hinten anstehen muss: die Reserve. Bei ihrem Umbau sehe ich noch erheblichen Gestaltungsbedarf" - und weiter "Eine Freiwilligenarmee braucht eine funktionsfähige Reservestruktur, die nicht allein auf der Basis von Freiwilligkeit beruhen kann. Die Konzeption der Reserve ist ein guter Anfang, aber nicht das letzte Wort."

Eine Aussage, die einen Reservisten -gleich ob aktiv oder schlafend- aufhorchen lassen muss! Insbesondere vor dem Hintergrund der gerade ins Leben gerufenen Freiwilligenarmee. Sollen die Reservisten jetzt die Lücken der Freiwilligen "zwangsweise" ausfüllen. Oder sollen die gerade im Entstehen befindlichen RSUKr via Verpflichtung von Reservisten nach Ausschöpfen der Freiwilligenkapazitäten dann komplettiert werden? Beide Szenarien sind für mich im Gesamtkontext schwer vorstellbar.

Was meinte der Mann konkret? Haben Sie in etwa eine Vorstellung? Sie hatten leider nicht nachgefasst.

Ich werde diesen Leserbrief in mein Blog einstellen und würde mich sehr freuen, dort auch bald eine Antwort veröffentlichen zu können - Ihr Einverständnis dann unterstellend.

Herzlichen Dank

Viele Grüße
Michael Gehm, Ludwigshafen



Habe soeben schon Antwort von Herrn Seliger bekommen (danke!) Demnach sei Herr Beck auf seine diesbezügliche Nachfrage leider nicht eingegangen.

Werde ich wohl versuchen, Herrn Beck einmal unmittelbar zu kontaktieren.

Michael Gehm




Sonntag, 9. Dezember 2012

DVag AGSHP

Samstag war wieder mal eine schicke DVag. Um 05:30 raus, um pünktlich um 0700 in der Sponeck Kaserne in Germersheim  am Meldekopf bei der Truppenküche zu sein. Und selbige haben wir auch erst einmal inspiziert, zum Zwecke der Einnahme eines kräftigen Frühstückes - so soll es sein!!

Nächster Programmpunkt dann eine wirklich gut gemachte Präsentation des Leitenden Hptm d.R. Harald Zwick zum Falkland Krieg 1982. Ich erinnere mich dunkel daran. 1981/82 war zufällig meine aktive Zeit. Ich hatte das seinerzeit registriert und nicht wirklich darüber nachgedacht: "Wenn die Argentinier da dicke Ärme machen, werden die Briten sie halt mal schnell nach Hause schicken". Ganz so einfach war es dann wohl doch nicht, wie ich jetzt erfuhr. Hatte ja auch nicht wirklich Ahnung, wo genau der Schauplatz der Ereignisse war.
Als Nachschubsoldat sind mir selbstredend die Bedeutung der Versorgung im Allgemeinen und die der Versorgungswege im Besonderen, ein Begriff.

Mit einem Bluff und vor dem Hintergrund einer nicht funktionierenden Kommunikation bei den Argentiniern konnten diese dann letztlich zur Aufgabe bewegt werden. Es hätte aber durchaus auch ganz anders ausgehen können!



Am AGSHP konnten wir dann zunächst einige Schulschießübungen mit G36 und MG 3 durchführen.

Nach einem ordentlichen Mittagessen ging es nochmals an den Simulator, wo wir eine Reihe Abwehrszenarien übten:

                                  Flugabwehrübung mit G36 und MG 3

Geführter Feuerkampf mit G36, MG3, Uzi, MP7 und Grantpistole.

Von der Kopfbedeckung "knitterfrei" waren wir heute ausnahmsweise befreit.

Gut geführte DVag mit einprägsamen Ausbildungsinhalten! Hat Spaß gemacht.




Samstag, 8. Dezember 2012

Heute Veranstaltung der RSU Brandenburg

Laut Meldung der Märkische Allgemeine vom heutigen Tage hatten die RSU-Kameraden in Brandenburg heute eine zentrale Infoveranstaltung.

Die RSUKp soll mit 110 Mann/Frau bis August 2013 aufgestellt werden. Und es gibt offensichtlich noch jede Menge Beorderungspositionen - zumindest im Bereich der Mannschaften. Gemäß Aussage des zuständigen Landeskommandos,
"seien bisher nur die Spitzenposten in der Truppe besetzt, am Fußvolk fehle es weitgehend"
Den Jungs im Osten kann man also nur zurufen, "haut rein"! Anmerkung: Es gibt Vermutungen -keine Belege-, dass aus Gründen der allgegenwärtigen chronischen Mittelknappheit die allgemeine, also beorderungsunabhängige  Reservistenarbeit in den kommenden Jahren zu Gunsten der RSU-Kräfte zurückgefahren wird. Gut, wer dann eine der hochinteressanten Positionen innehat!!

Ein Interview zum Thema "RSU Brandenburg" gab es kürzlich auch in den Potsdamer Neue Nachrichten








Freitag, 7. Dezember 2012

RSU - Verbandsabzeichen ?

Jetzt bin ich gerade seit wenigen Monaten wieder eingekleidet. In Ermangelung einer aktiven Einheit -die seinerzeitige Panzergrenadierbrigade 5 gibt es schon lange nicht mehr- wurde mir das Wappen des Wehrbereichskommandos II auf Jacke und Mantel des Dienstanzuges genäht.


Jetzt gibt es das Kommando nicht mehr - in den Ruhestand geschickt am 05.12.2012.

Was wird jetzt mit meinen Ärmeln ? Ist ab sofort das Wappen des zuständigen Landeskommandos Rheinland-Pfalz zu tragen?


Oder lohnt es sich, auf ein eigenes Verbandsabzeichen der RSU-Kräfte zu warten ? Wird es so etwas geben?

Donnerstag, 6. Dezember 2012

RSU-Schießausbildung im Rahmen normaler DVags

Wie uns (RSUKp RP) mitgegeben wurde, erfolgt die Basis- und Wachschießausbildung der RSU-Kräfte im Rahmen der "normalen" DVags, ganz einfach, um die bekannten RSU Ausbildungsblöcke anderweitig nutzen zu können. Vermutlich ist das in anderen Bundesländern ähnlich ?

Besagte Schießausbildung beinhaltet folgendes, wobei die Basisschießausbildung im Grunde 1x zu absolvieren ist, die Wachschießausbildung dagegen alljährlich. Der AGSHP ist dabei nur z.T. zugelassen:

Basisschießausbildung

Schulschießübung:
·        Pistole P8: P-S-1 und P-S-2
·        Maschinengewehr MG3: MG S-1, MG S-2, MG-S-3
·        Gewehr G36: G36-S-1, G36-S-2*, G36-S-3*, G36-S-5, G36-S-9

*Bedingung kann auch am Simulator AGSHP erfüllt werden

Wachschießausbildung

Wachschießübung:
·        Gewehr G36: G-W-1*
·        Pistole P8: P-W-1*
Wachschießübungen sind nicht am AGSHP durchzuführen:
Wachausbildung im Rahmen von lagebezogenen Wachübungen


Dieser Tage wurde, bzw. wird von den Kreisgeschäftsstellen des VdRdBw die jeweilige neue DVag / VVag-Planung versandt. Idealerweise meldet man sich als Reservist für sämtliche Termine! Künftige RSU-Soldaten, die möglicherweise angesichts zunehmender Terminenge an den Wochenenden (auch aus familiären Gründen) gezwungen sind, etwas zu filtern, sollten rechtzeitig vor Meldeschluss der Schießtermine den Kontakt zur Geschäftsstelle aufnehmen, um in Erfahrung zu bringen, welche Disziplinen konkret geschossen werden, um die benötigten, nicht zu verpassen! 

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Großer Auftritt!

Nachdem gestern mein kleiner, ursprünglich als persönliches Tagebuch gedachter, Blog gestern auf der Seite des Landesverbandes RP des VdRdBw verlinkt wurde, fand er heute gar Erwähnung auf der Hauptseite des Reservistenverbandes. Ein kleines Missverständnis hat es während des Telefonates mit dem verantwortlichen Redakteur zwar gegeben -meine immer noch, zumindest für die RSU-Verwendung, gegebene Tauglichkeit, wurde nicht im Zuge der 1. Ausbildungsveranstaltung, sondern zuvor beim Truppenarzt, festgestellt- aber das tut der Sache keinen Abbruch.

Vielen Dank für die freundliche Erwähnung. Werde mich im Gegenzug gerne bemühen, meinen Weg und den der Kameraden der künftigen RSUKp RP weiter zu beschreiben und dabei möglichst viele Informationen einzusammeln. Da ich dabei auf die Informationen angewiesen bin, die auch aus den anderen Bundesländern kommen, bin ich natürlich für jede diesbezügliche Email dankbar. Selbstverständlich nur Daten, die auch offiziell freigegeben sind. Aber auch sonstige Erfahrungsberichte und Fotos fände ich toll, wenn sie mich hier erreichten!

Danke unserem KreisOrgLeiter und Projektoffizier der RSUKp RP Major d.R. Heisam El-Araj, der nicht nur die Veröffentlichung dieser Seite unterstützte, sondern auch mich immer sehr zeitnah mit Rat und Tat unterstützt!

Grundlage für die Erstellung der RSU-Beorderungen geschaffen!?

Wie gestern aus dem Bundesministerium der Verteidigung zu erfahren war, hat am 3. Dezember das im Rahmen der Neuausrichtung neu geschaffene Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr seine Arbeit aufgenommen.

Nicht, dass mich das grundsätzlich übermäßig bewegen würde. Aber zu unserem Thema wurde uns (Veranstaltung in Idar-Oberstein) dies als Grundvoraussetzung für den (hoffentlich) baldigen Versand der Beorderungsschreiben genannt. Hoffen wir also, dass die Personalmanager die Prioritäten richtig erkennen und sich zuallererst der Beorderung der RSU-Soldaten annehmen! :-)

Dienstag, 4. Dezember 2012

Mittwoch 05.12. Afghanistan-Doku auf Arte

Am Mittwoch, 5.12.12 läuft von 20.15 Uhr bis 21.55 der Film "Armadillo" bei arte. - Hier der Text dazu von der arte-Homepage: " 2001 marschierten westliche Soldaten in Afghanistan ein. 2009 begleitete der dänische Dokumentarfilmer Janus Metz eine kleine Truppe junger Soldaten auf ihrem sechsmonatigen Ersteinsatz dorthin. Was wir zu sehen und zu hören kriegen, scheint ein ungeschminktes Abbild des Alltags zu vermitteln, der abrupt von Langeweile in akute Todesgefahr umschlagen kann. Janus Metz errang mit seinem sehenswerten Langfilm in Cannes den Preis der «Semaine de la critique». "

Vielen Dank an "Bregenz12" vom Forum "bundeswehr.de".

"Sicherung" bei RSU Kompanie Rheinland-Pfalz ganz groß geschrieben

Konnte unserem Projektoffizier heute folgende Aussage abringen ;-) Demnach liegt in RP der Schwerpunkt eindeutig beim Wach- und Sicherungsdienst.

Die RSUKp RP soll -nach derzeitigem Planungsstand- wie folgt aufgstellt werden:

1 Kompanieführungsgruppe + 3 Sicherungszüge ( a 3 Gruppen)

Vielen Dank, Herr Major!

Montag, 3. Dezember 2012

"Kein bewaffnetes THW" - Neues aus Südbayern

Im Forum waffen-welt.de berichtete heute ein Kamerad aus Südbayern, was ich hier auszugsweise wiedergeben möchte:

"Ich war am 24.11. bei der Info-Veranstaltung für dir Südbayerischen RSUKr.
Ganz einfach zusammen gefasst sieht das Lko BY es so:
1. Jeder Reg-Bezirk in By bekommt eine Komp.
2. Die RSUKr sind der Streitkräftebasis unterstellt.
3. Bis zum 24.11. haben sich 520 Mann gemeldet.
4. Das Lko ist mit einer Auslastung von 75-80% mehr als zufrieden.
5. Die RSUKr werden hauptsächlich im Objektschutz der BW-Einrichtungen und der Einrichtungen der Verbündeten eingesetzt. Es wird kein bewaffnetes THW!!
6. Die "BW-Großkopfaten" rechnen damit daß nach Abschluß der BW-Reform die aktiven Einheiten zu 100% ausgelastet sind, bzw. sämtliches Personal aufwenden müssen, um die laufenden Einsätze durchführen zu können (Bis jetzt ist es so, daß ein Batallion nur zu 45-55% auf Einsatz geht). Wer soll dann noch die Kasernen bewachen, wenn ein ganzes Bataillon auf Auslandseinsatz ist? Die RSU!!!

... wird fast das ganze Budget der RSUKr verschlungen. Für die freiwillige Reservistenarbeit wird kein oder nur noch ganz wenig Geld überbleiben.
Bei den Wehrübungstagen ist es das gleiche. Das LKO hat ein Kontingent von 9000 Tagen für Wehrübungen, wenn die RSUKr ihre Solltage alle machen sind 7000 Tage schon mal weg. Für Lko, Rko und DVAG bleiben dann nur noch 2000 Tage übrig!!!"

Ein Grund mehr, sich zügig um einen Beorderungsposten zu kümmern - wie ich meine!

Folgendes reichte der Kamerad  eben noch nach:

Es wird in Bayern 7 Kompanien geben, in jedem Regierungsbezirk eine á 100 Mann. Es wir 3 Regionalstäbe mit je einem Otl als Chef geben.
Kp-Cef wird, in Obb Otl Drechsler sein, stellv. Hptm ??

Die Kp wird sich in 3 Züge mit je 3 Gruppen gliedern. Es wird 2 Sicherungszüge und 1 Unterstüzungszug geben. Dazu wird es noch ein KpTrp (5Mann), einen KpFwTrp (4Mann) und einen VersTrp (7 Mann) geben.
Jede Kompanie hat ein Partnerverband bei der aktiven Truppe, in Obb ist es das FüUstgBtl 293 in Murnau. Indienststellung ist für Ende März/13 geplant.

Die RSUKr werden Virtuelle Kompanien, d.h. es wird kein eigenes Kp-Gebäude und kein eigenes Material vorgehalten (und damit kommen ein paar alt Gediente nicht klar! siehe Forum). Alle Führungsdienstgrade werden gespiegelt, damit immer 2 auf einem Posten sitzen.
Die Mat übergabe wird in den Partnerverbänden stattfinden, die das Mat vorhalten oder als Umlauf-Material bekommen.

Aufgaben der RSUKr wird sein
1. Wach-und Sicherungsaufgaben von Bw-Einrichtungen und Einrichtung von verbündeten Nationen.
2. Katastrophenschutz nach §35 GG. (Der Ustg-Zug wird aus Spezialisten bestehen Ärzte, Sanis, Köche etc.)
Aufstellungsappell / Indienststellung 27.03.2013
Weiterbildung/DP-Vergabe 20.04.2013
erste Wehrübung Juli/13
erste Ausbildung Oktober/13
Einsatzbereitschaft Ende 2013

In Bayern haben sich, mit Stichtag 24.11.2012, 517 Mann zu den RSUKr gemeldet:
Oberfranken: 75
Unterfranken: 75
Mittelfranken: 75
Oberpfalz: 70
Schwaben: 62
Oberbayern: 121
Niederbayern: 39
Das LKdo ist froh wenn jede Kompanie mit 75-85 Mann gemeldet werden. Ein paar grenznahe Oberbayern haben sich am 24. gleich noch zu den Niederbayern gemeldet.

3. Ausgabe "RESERVE aktuell" ist online

Ab sofort steht die dritte Ausgabe "RESERVE aktuell" zum Download unter www.reservisten.bundeswehr.de zur Verfügung.

Mit folgenden Themen:

  • Neuausrichtung der Bundeswehr
  • Neuer Inspizient für Reservistenangelegenheiten im Heer
  • Tagung Reservistenarbeit in Halle
  • Organisationsgrundlagen zur Aufstellung RSU-Kräfte
  • Auflösung WBK II
  • Die Reserve der Marine
  • Tagung Kloster Banz
  • International Junior Officer Leadership (IJOLD)
  • Seminar „Kommunikation von Reservisten in der Öffentlichkeit“
  • Die Feldpostversorgung
  • Militärpatrouille „MilPat 2012“
  • Das Reservistenporträt
  • Kurzmitteilungen
  • Termine 2013
Die nächste Ausgabe "RESERVE aktuell" soll im Februar 2013 veröffentlicht werden.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Kommentare zum Planungsstand in Bayern und NRW

Folgende Kommentare waren heute in bwforum-online.de zu lesen:

RSU Bayern: "Zumindestens in Bayern scheint man ja den Fokus ziemlich auf Wach- und Sicherungsaufgaben zu legen. Zumindest werden es pro Kompanie 2 Sicherungszüge sowie ein Unterstützungszug ( je nach Regierungsbezirk entweder ABC, Pi oder San)"

RSU NRW: "So sollen die 3 Kp in NRW auch aufgestellt werden. 2 x SichZg sowie ein SpezZg in dem sich eine SanGrp, ABCGrp sowie ein PiGrp befinden soll"

2. Dezember, RTL2, 18:00 - Ausbildung zum Elitesoldaten

Auf RTL 2 kommt heute am 1. Advent um 18:00 ein Filmbeitrag von "Welt der Wunder" über die Ausbildung zum Elitesoldaten, unzerstörbare Beschichtungen sowie die Geschichte der Handfeuerwaffen.

Welt der Wunder

Vielleicht liest dies ja noch jemand rechtzeitig.

Gruß

Camouflage

Montag, 26. November 2012

VdRdBW Landesverband RP berichtet von der 1. Ausbildung RSUKp RP

HIer wird noch der Bericht von meinem lieben Schützenkameraden Thomas Brammer-Türck, seines Zeichens Medienreferent des VdRdBW, nachgeliefert. Wie immer hat sich Thomas persönlich vor Ort einen umfassenden Einblick verschafft und einen schönen Bericht mit ebensolchen Fotos verfasst.

Ich hatte ihm gestern von meiner Begeisterung berichtet und wurde mit einem Zitat auf der Seite belohnt :-)




Sonntag, 25. November 2012

1. Ausbildungseinheit der RSUKp RP

Gestern und vorgestern war es also soweit. Die 1. Ausbildungseinheit der RSUKp RP stand auf dem Programm. Im großen Barbarasaal der Artillerieschule in Idar-Oberstein wurden am 23.11.12 um 18:00 etwa 85 von bisher 114 gemeldeten Anwärtern von Major d.R.  El-Araj (ProjOffz LKdoRP), OTL Meunier (StOffzResAgel) und OTL Schmid (StvKdr) begrüßt.

Die bisherigen Anmeldungen reichen noch nicht für die Sollstärke, jedoch für die Indienststellung der RSUKp RP aus, die für Mitte März/April 2013 ins Auge gefasst ist.

Zumindest eine weitere RSUKp könnte lt. Ausplanung in RP noch aufgestellt werden. In NRW, BW und NS soll es je 3 Kompanien geben, in Bayern 7 und den verbleibenden Bundesländern je 1.

Pateneinheit wird zunächst das Landeskommando RP werden. Es hätten zwar Angebote sowohl seitens Heer, als auch der Luftwaffe vorgelegen, die allerdings bisher nicht realisiert werden konnten. Wohl Kompetenzgerangel - also ganz normal, wie im zivilen Business!

Tagesordnungspunkt war auch die Jahresplanung 2013, die voraussichtlich wie folgt aussieht:

Im I., II, und IV. Quartal je eine Ausbildungseinheit, wie gerade gehabt - also von Freitag Abend bis Samstag Abend sowie im III. Quartal eine Woche Aufenthalt auf dem Truppenübungsplatz Baumholder. Das sollte ein Zeitaufwand sein, den jeder verkraften kann. Zumal die Termine jetzt lange genug vorab bekannt sind, diese einzuplanen.

Und ein "Bonbon" wurde für ein jedes Jahr auch noch in Aussicht gestellt. Etwa in Form einer gemeinsamen Ausfahrt oder eines Truppenbesuches o.ä.

Nachdem der Sach- und weitere Planungsstand vermittelt worden war, zogen wir uns -ausgestattet mit einem Lunchpaket- in die benachbarte Klotzbergkaserne und die dort vorbereiteten Stuben zurück. Ein wenig aufregend war das schon, nach Jahrzehnten mal wieder auf einer BW-Stube zu übernachten. Geändert hat sich in den 30 Jahren nichts. Die Betten und Spinde etwas moderner, aber ansonsten unverändert!

Endlose Flure


Stube 209 mit 4 RSU-Soldaten besetzt - weder gereinigt, noch gelüftet :-D
(links: meine Wenigkeit)

Bettenbau ;-)

Verzehr des Lunchpakets

Auch nach 30 Jahren unverändert - als wenn ich mein Gerödel erst gestern ausgeräumt hätte :-)

Samstag Morgen nach einem kräftigen Frühstück ging es dann in die Stationsausbildung:
  1. Eingeführt wurden wir von Hptm d.R. Gimmler in die für uns geltenden Rechtsgrundlagen (Einsatz der Bw im Innern) - sehr interessant und mit viel Humor rübergebracht ("don't make the case kaputt" oder "Kameraden, wer kennt die Abkürzung QmS ? Falsch: Quatsch mit Soße!")
  2. Eine weitere Schulung des Hptm d.R. von Schweppenburg führte in die ersten Grundlagen der Wachausbildung ein - eine nicht unwesentliche Voraussetzung für eine (u.a) Sicherungseinheit.
  3. Nächste Station war die Wiederholungsausbildung an der Pistole P8. Funktion, Sicherheit im Umgang sowie das zügige Zerlegen und Wiederzusammensetzen der Waffe waren gefragt. Für mich, der ich seinerzeit an der Walther P1 ausgebildet worden war, zwar keine Wiederholung, aber auch keine wirkliche Herausforderung. Ähneln sich diese Kurzwaffen doch technisch alle sehr.
  4. Nächster Punkt, die Wiederholungsausbildung am G36 wie vor. Hier war ich schon mehr gefordert. Dieser Nachfolger des G3, das wir seinerzeit lernten "im Schlaf", heißt mit Schuhbeutel über dem Kopf mit Zeitvorgabe zu zerlegen und wieder zusammenzusetzen, ist doch deutlich anders aufgebaut. Interessant die heutzutage durch den speziellen Gewehrriemen möglichen Trageweisen des G36 "lang am Bein" und "als Rucksack". Beim Ladebefehl dann einen "Minuspunkt" für mich! Verwechselte ich doch in der Eile den Befehl "gefechtsbereit machen" = teilladen mit "fertig zum Gefecht" = fertig laden. Vor 30 Jahren hätte es dafür ein "das üben wir am Wochenende!!" gegeben (natürlich wurde das nie wahrgemacht ;-))
  5. Danach der Einsatz am AGSHP, also dem Schießsimulator der Bw. Auf dem Programm standen die Übungen G36-S-2 und G36-S-3. Ich will mich nicht loben, aber das lief für mich sehr gut - zwei weitere Einträge im neuen Schießbuch.
  6. Zuletzt noch eine Runde Sanitätsausblidung. Vorgestellt wurden uns die aktuellen Maßnahmen für den Wundverband (Israel Bandage), das Abbinden von Gliedmaßen (Tourniquet) sowie das Blutstillen (Quick Clot).
Wundverband "Israel Bandage"


Abbindemaßnahme "Tourniquet". Erschreckt hat mich die für mich neue Erkenntnis, dass nach dem vollständigen Abstellen des Blutflusses bereits nach 5 Minuten der Gewebetod beginnt. Bis 5 Minuten kommt ein Lösen des Knebels in Frage, danach eher nicht mehr. Nach 15 Minuten sei eine Amputation der betroffenen Gliedmaße unumgänglich. Und, so der dozierende Sanitäter, sofern bei der Nachversorgung nicht ganz klar ist, wie lange der Knebel bereits dran ist, bleibt er dran!




"Quick Clot" Blutgerinnungsgranulat und -Gaze (nicht für schwache Nerven!)

Die 1. RSU-Ausbildung war gut organisiert und von den durchweg ehrenamtlich tätigen Kameraden interessant und kompetent dargebracht. Unterkunft war "gewohnt gut" ;-) und die Verpflegung absolut einwandfrei.

Alles in allem ein Top-Einstieg in die künftige RSUKp RP. Freue mich schon auf den nächsten Befehl Anfang März 2013.

Ach ja, wir wurden ausdrücklich gebeten, für die Sache zu werben und weitere Interessierte zu gewinnen - was ich auch hiermit tue!

Konkretisierung zur weiteren Planung der RSUKp in BayernNRW

"bayern bazi" vom bundeswehrforum.de/ hat heute folgendes veröffentlicht:


wir hatten jetzt mal die 1. Zuziehung für den Bez Obb, und da wurde uns vom Kdr LKdo BY das vorhaben  - aufstellung von RSUKr erklärt.

es ist geplant in BY 7 einheiten aufzustellen
- in jedem RegBezirk eine einheit
- je einheit 100 beorderungsstellen + spiegeldienstposten
- je einheit 2 sicherungszüge
- je einheit 1 unterstützungszug
- je einheit 1 führungsgruppe  (mit chef/spieß/kptrpfhr/versorger +personal) 

in den unterstützungseinheiten soll fachwissen/speziallisten gebündelt werden

die RSUKr sollen im "ernstfall" nicht alls erstes an der "vorderen" linie sein, sondern die aktive truppe im grundbetrieb ersetzen bzw die durchhaltefähigkeit unterstützen

es ist akso weniger das "bewaffnete - THW " wie viele hier immer sagen  - sondern eher der "objektschützer" der dann die kasernen beschützt um die aktiven mit diesen aufgaben zu entlasten

die speziallisten der Unterstützungseinheiten -sollen sowohl die dienstposten in den Kasernen besetzen, wenn die aktiven verlegen - als auch die aktiven draussen mit ihrem fachwissen unterstützen können


die feinausplanung - (auch der  dienstposten) wird es erst mit der Zeit geben

Samstag, 24. November 2012

Konkretisierung zur weiteren Planung der RSUKp in NRW

Cherusker vom Forum Bundeswehr-community.info hat heute folgendes veröffentlicht:

Aktueller Stand:
Es wird zunächst 3 RSU-Kompanien in NRW geben ("Rheinland" in Düsseldorf, "Ruhrgebiet" in Unna und "Westfalen" in Ahlen), zwei weitere könnten noch folgen (z.B. in Augustdorf). Noch vor Weihnachten werden alle Reservisten, die ihr Interesse schriftlich bekundet haben, ein Einweisung in die weitere Planung und ein Infoschreiben erhalten. Bis zur 10. KW 2013 werden die jeweiligen Kompanie erstmals in Düsseldorf zusammengezogen, in der 13. KW ist der Aufstellungsappell terminiert. Ab der 14. KW beginnt die Ausbildung zentral in Düsseldorf.

Antwort des Lantdtages des Saarlandes auf die Anfrage der Piratenpartei zu den RSUKr

Ich war gestern gerade auf dem Sprung zur 1. Ausbildung der RSU Kompanie Rheinland-Pfalz, als ich folgende Meldung hereinbekam. Es handelt sich um die Antwort des Landtages des Saarlands vom 21.11.2012 auf die Anfrage der Piratenpartei vom 23.08.2012.

Selbstverständlich sind die unterschwelligen Befürchtungen der PP völlig unbegründet. Der Einsatz der Streitkräfte -hier RSUKr- im Innern, ist durch unser Grundgesetz maximal eingeschränkt.

Dies war auch Gegenstand unserer heutigen Rechtsgrundlagen-Ausbildung.

Mittwoch, 21. November 2012

Aktueller Stand in Bayern

Bin gerade beim Googeln auf dieses Posting in einem Forum vom 07.11.2012, eines Bewerbers für die Bayerischen RSUKr gestoßen:

Vor zwei Wochen fanden die ersten Infoveranstaltungen in Bayern statt, faktisch hat man aktuell ein riesiges Personalproblem.

Von 7 aufzustellenden Kompanien ( mit jew. 100 Mann ), also 700 Mann ( x2 weil jede Stelle noch einmal gespiegelt werden soll ) haben sich von insgesamt ca. 120.000 wehrfähigen Bayern bisher nur 458 gemeldet, davon der Großteil aus Niederbayern und der Oberpfalz.

Rangaufstiege kann und wird es nicht geben, ist aber denke ich auch abhängig von der Personalsituation.

Ausrüstung wird, soweit vorhanden, vom zugewiesenen Partnertruppenteil gestellt.

Dieser -natürlich nicht offizieller- Status Quo zeigt, dass die Vorstellung, in Bayern gleich in jedem Regierungsbezirk eine RSUKp aufstellen zu wollen, vielleicht im Moment doch etwas zu euphorisch war.

Zuziehung zur 1. Ausbildung RSUKp RP am 23.11./24.11.2012

So, gestern kam die offizielle "Zuziehung" nach § 81 Soldatengesetz für die DVag am Wochenende. Spät kam das Briefchen und dass nicht nur ich allmählich "nervös" wurde, zeigte die gestrige Email des verantwortlichen Reserve- und Projektfeldwebels, wonach es nicht nachvollziehbar sei, warum die Briefe nicht schon längst angekommen seien. Notfalls hätte man sich mit dem Ausdruck der Email als DVag-Teilnehmer legitimieren sollen (Anmerkung: auch etwa wegen des Tragens der Uniform während der Anreise).

Aber wie auch immer, die Briefe liegen -sicherlich nicht nur bei mir- jetzt vor, womit das Amtliche erst einmal geregelt ist. Freuen tue ich mich jetzt auf das Militärische und darauf, zu erfahren, wie denn die weitere Zeit- und sonstige Planung aussieht.


Nachdem das Projekt (RSUKp RP) organisatorisch in Idar-Oberstein angesiedelt ist -die 1. Ausbildung findet in der dortigen Artillerieschule statt, liegt die Vermutung sicherlich nicht allzu fern, dass dies auch die sogenannte "Pateneinheit" werden wird. Das ist aber reine Spekulation meinerseits und steht wohl noch nicht fest. Die aktive Pateneinheit soll der jeweils angegliederten RSUKp grundsätzlich mit Material und Ausrüstung zur Verfügung stehen.

Angeordnete Uniform ist der FA (Feldanzug), mitzuführen sind: Gefechtshelm, Kälte-/Nässeschutz, Fingerhandschuhe, Schießbuch, Gehörschutz, Spindschloss, Handtücher, pers. Körperpflege(artikel). Ich freue mich auch auf die Übernachtung in der dortigen Kaserne!

Ausbildungsinhalte am Samstag werden sein:

  1. Wachdienst in der Bundeswehr
  2. Schießausbildung im AGSHP (G36-S-2, G36-S-3, P-S-1)
  3. Wiederholungsausbildung am Gewehr G36
  4. dito Pistole P8
  5. Sanitätsausbildung aller Truppen
  6. Rechtsgrundlagen "Einsatz der Bw im Innern"

Montag, 19. November 2012

Volkstrauertag

Unsere RK besucht am Volkstrauertag seit vielen Jahren die Gemeinde Dirmstein. So auch gestern - mit meiner erstmaligen Beteiligung.. Nach dem gemeinsamen Kirchgang, wo wir sowohl vom Bürgermeister, als auch dem Pfarrer freundlich begrüßt wurden, erfolgte die feierliche Kranzniederlegung durch die angetretene RK. Unser Major d.R. Dietrich Leh richtete einige eindrucksvolle Worte an uns und die versammelte Trauergemeinde. Er gedachte der Gefallenen der Kriege, ging aber auch auf die aktuellen Ereignisse mit Bw-Beteiligung ein. So hinterfragte er das Erfordernis einer Verteidgung Deutschlands am Hindukusch und mahnte die Verantwortlichen zu einem sorgsamen Umgang mit den Soldaten der Bw!

Alles in allem eine beeindruckende und bewegende Erfahrung für mich. Werde sicherlich nächstes Jahr wieder mit dabei sein!

Freitag, 16. November 2012

"Reservisten verstärkt auch für den Katastrophenschutz" - 15.11.2012

Wie das Innenministerium Schleswig-Holstein heute verlautbarte
"sollten  Reservisten der Bundeswehr im Rahmen von Wehrübungen verstärkt für den Einsatz im Katastrophenschutz ausgebildet werden."
Wie dann im Verlauf der Pressemeldung deutlich wird, sind wohl die künftigen RSUKr gemeint.

"Diese Auffassung vertrat Innenminister Andreas Breitner in seiner Grußbotschaft während des Parlamentarischen Abends des Reservistenverbandes am Donnerstag (15. November) in Kiel.Die Bundeswehr ist mit Unterstützung der Reservisten so aufgestellt, dass wir wissen: Dort sind kompetente Kräfte, die im Ernstfall helfen können, sagte Breitner. Der Anlass für die Überlegung des Ministers ist die Verkleinerung der Bundeswehr auf 185.000 Soldaten und die Auswirkungen auf die zivil-militärische Zusammenarbeit. Um im Katastrophenfall künftig auf eine ausreichend große Zahl von Kräften der Bundeswehr zurückgreifen zu können, bleibe künftig daher auch der Weg über die Reservisten.
Die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr), die in jedem Bundesland mit mindestens einer Einheit in der Stärke von 100 Kräften eingerichtet werden, haben den originären Auftrag, im Rahmen des Heimatschutzes vor allem Wach- und Sicherungsaufgaben innerhalb der Bundeswehr. Die Einheiten   bestehen aus Reservisten, die nach Ansicht des Ministers auch im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit eingesetzt werden könnten. Das Zusammenspiel von Landeskommando, Bundeswehr und Katastrophenschutz habe sich bewährt. Die Sicherheit in Schleswig-Holstein steht auf starken und tragfähigen Säulen, sagte Breitner." 






3 RSU Kompanien in NRW - 11.11.2012

In einem Bw-Forum wurde verlautbart, dass in NRW aktuell 3 RSU-Kompanien in Ahlen, Düsseldorf und Unna geplant seien. Inwieweit diese Information belastbar ist, kann ich natürlich nicht abschätzen. Es las sich jedoch, als käme es aus "gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen" ;-) Dass sich in NRW rd. 300 Reservisten für eine RSU-Beorderung finden lassen sollten, erscheint mir nachvollziehbar. An anderer Stelle las ich dieser Tage, dass in Bayern für jeden Regierungsbezirk eine RSU-Kompanie vorgesehen sei. Das wären 7, was mir doch etwas hochgegriffen erscheint. Allerdings gehen in Bayern die Uhren bekanntlich oft anders ....

Steuerfreiheit - 05.11.2012

Jetzt ist es amtlich und nachlesbar. Über den Verband wurde heute das Schreiben unseres MdB, Dr. Gebhardt, verschickt, der darüber informierte, dass Reservistenbezüge auch weiterhin steuerfrei sind!

Leistungsmarsch - 28.10.2012

Musste es jetzt einmal wissen. Wandern gehe ich ja oft und durchaus auch größere Strecken. Aber bekomme ich bspw. die 12 km mit 15 kg Gepäck in 2 Stunden hin? Es handelt sich dabei um eine der Disziplinen, die für das Reservistenleistungsabzeichen in Gold zu absolvieren wäre.

Also die Bw-Kampfstiefel um- und den ebensolchen Rucksack mit 15 kg aufgeschnallt und los ging es, auf eine 12 km-Strecke im Pfälzerwald. Um zu Fuß eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 6 km/h hinzubringen, muss man es wackeln lassen. In meinem Fall waren sogar noch 330 zu bewältigende Höhenmeter mit dabei (nur hoch). Da geht die Geschwindigkeit auf 4 - 5 km/h zurück. Entsprechend muss auf ebenen Strecken Strecken mit 7 -8 km/h ausgeglichen werden. Auf den Gefällstrecken war das nicht möglich, ohne sich die Haxen zu vertreten.

Apropos Haxen, wie befürchtet begann der linke Fuß bereits nach rd, 5 km schon wieder zu schmerzen. Bei km 11 war die Ferse großflächig offen. Das war kein Spaß. Trotz allem rettete ich mich mit 121 Minuten über die Ziellinie - passt!!

Werde mich nach anderen Stiefeln umsehen müssen. In der engeren Auswahl sind der "HAIX Tibet" sowie der "Lowa Combat GTX" - beide mit rd. 200,-- sündhaft teuer, allerdings auch mit Goretex-Membran ausgestattet.


Donnerstag, 15. November 2012

Befehl für die 1. Ausbildung RSUKp RP - 23.10.2012

Heute hat der Stabsoffizier für Reservistenangelegenheiten des Landeskommandos RP den Befehl für die 1. Ausbildung RSUKp RP vom 23.11. bis 24.11.2012 ausgegeben. Bald geht's los ...

DVag FMF Ausbildung - 19.10.2012

Dank der Bereitschaft dreier aktiver Kameraden, ihren Dienst bis in die späten Abendstunden hinein zu verlängern, hatten wir heute die Gelegenheit an einer hochinteressanten Ausbidungseinheit an gleich 3 Nachtsichtgeräten der Bw teilzunehmen. An drei Stationen wurden folgende Bildverstärker BiV vorgestellt:
  1. NSA 80 als Nachtsichtaufsatz für das G36, den wir gleich live auf dem Simulator AGSHP ausprobieren durften,
  2. Das deutlich größere Handnachtsichtgerät "BIG" und
  3. LUCIE der am Kopf, bzw. Helm befestigbare brillenartige Restlichtverstärker
(Foto: atlasaerospace.at)

Insbesondere die Erprobung des Letzteren war eindrucksvoll. Hatten doch die Ausbilder von der Luftwaffe einen speziellen Dunkelgang errichtet, durch den man mit Hilfe des Restlichtverstärkers seinen Weg finde musste. Dies stellt natürlich nicht wirklich ein Problem dar, ausgenommen der Tatsache, dass einem das etwa 4.500,-- Euro teure Gerät lediglich ein zweidimensionales Bild liefert und man so ständig droht, irgendwo anzuecken. Bereits verfügbare dreidimensionale Verstärker kosten ein Vielfaches!

LUCIE verfügt zusätzlich über einen Infrarotstrahler für den Nahbereich. Dieser liefert eine für dritte Personen nicht sichtbare Lichtquelle. Zumindest solange diese dritte Person nicht selbst über einen Restlichtverstärker verfügt. Für diese wird der Soldat nämlich angezeigt, wie ein Leuchtfeuer, das heißt, er ist mit seinem Infrarotstrahler "aktiv". Man sollte es sich im Zweifel also sehr gut überlegen, wann man die zusätzliche Lichtquelle einsetzt, bzw. nicht vergessen, diese rechtzeitig wieder abzuschalten. Die Aktivität des IR-Lichts wird einem ins Gesichtsfeld eingeblendet.

Tauglichkeitsuntersuchung 90/5 - 18.10.2012

Der große Tag! Für heute hatte ich einen Termin im SanBereich der Sponeck Kaserne für meine Tauglichkeitsuntersuchung vereinbart. Ein klein wenig unwohl war mir natürlich mit meinen zztl. 51 Jahren schon. Galt es doch diese Hürde zu bestehen, da es ansonsten nichts werden würde mit einer Beorderung zu den RSU-Kräften. Auch eine künftige Teilnahme an den DVags stand auf dem Spiel. Bisher war meine vor über 30 Jahren im Rahmen der Musterung festgestellte Tauglichkeit unverändert gültig. Würde ich jetzt bei  der Untersuchung für untauglich befunden werden, wäre es auch vorbei mit den DVags.

No risk no fun ! Natürlich wusste ich, dass ich gesund bin (Blutdruck etc.). Nur mein Gehör hat erkennbar nachgelassen über die Jahrzehnte. Untersucht wurde ich nach Vordruck 90/5 auf die Tauglichkeit für eine Verwendung als RSU-Soldat, heißt, als Wach- und Sicherungssoldat.

Nachdem im Rahmen eines Formblattes zuächst seitenweise nach Vorerkrankungen und Operationen etc. gefragt wurde (Frage: wieviel Alkohol trinken Sie? - Antwort: Nicht mehr als reingeht ;-) ging es zum Sehtest inkl. farbliches und räumliches Sehen. Danach Hörtest (naja ...), Urinprobe, Blutdruck im Ruhezustand sowie nach Belastung, danach zum Zahnarzt. Abschließend noch eine kurze Untersuchung durch den Truppenarzt  (Skelett, Plattfüße, abhören, etc.) und das abschließende Gespräch nach Sichtung aller Teilergebnisse. Ok, auf meinem linken Ohr gibt es wohl deutliche Defizite, aber kurz darauf hielt ich die ersehnte Tauglichkeitsbescheinigung (T2) in Händen!!

Im Einzelnen ist das auch nochmals hier nachlesbar

RK Orientierungsmarsch - 13.10.2012

Immer wieder ein Higlight, der Orientierungsmarsch mit den Kameraden durch den Pfälzerwald.


DVag Nachtschießen - 12.10.2012

Heute haben die Verantwortlichen ein Nachtschießen auf der Standortschießanlage Germersheim für die Reservisten organisiert. Mangels Grundübung mit dem G36 konnte ich zwar leider immer noch nicht mitschießen, habe aber als Voraussetzung für ein weiteres, im nächsten Jahr geplantes Nachtschießen, die Parallelausbildung am Nachtsichtaufsatz NSA 80 für das G36 (Restlichtverstärker) mit Interesse verfolgt:

Wikipedia schreibt hierzu:
Für das G36 ist der Nachtsichtaufsatz NSA 80 der Firma Carl Zeiss erhältlich, der ohne zusätzliches Werkzeug mit einer Hand auf dem Haltebügel montiert werden kann. Dadurch wird das G36 auf Entfernungen ab 20 Metern nachtkampffähig, ohne dass Einstellungen an der Zieloptik notwendig werden. Dies geschieht jedoch unter Verzicht auf das Reflexvisier, das vom NSA 80 abgedeckt wird. Der NSA 80 misst 19 × 10 × 15 cm und wiegt 1,2 kg mit Batterien. Der Schwerpunkt des G36 verschiebt sich durch das NSA 80 nach vorne und nach oben, so dass eine ruhige Schussabgabe erschwert wird, was sich jedoch durch das Gegengewicht von drei aneinandergesteckten Magazinen teilweise ausgleichen lässt. Das G36 wiegt in dieser Konfiguration etwa 6 Kilogramm.


Mittwoch, 14. November 2012

Tag der Reservisten in Kaiserslautern - 29.09.2012

Ich hatte mich bei unserem Kreisorganisationsleiter (VdRdBw), Herrn Major d.R. El-Araj, der gleichzeitig auch Projektoffizier für die im nächsten Jahr aufzustellende RSU-Kompanie RLP ist und vermutlich mein künftiger Kompaniechef sein wird, als Funktioner für die heutige Präsentation der Reservisten in KL gemeldet.

Gleich um 08:00 ging es los mit der Innenausstattung unseres Zeltes. Thema: Die RSUKr. Kaum vor Ort, wurde ich von einer jungen Frau mit großen Augen befragt, "was denn die Panzer in der Stadt machten"! Hatten doch die aktiven Kameraden von der Artillerie Einheit in Idar-Oberstein zu Anschauungszwecken eine gewaltige Panzerhaubitze 2000 aufgefahren.


Nachfolgend der Blick von innen durch das Geschützrohr. Die 15,5 cm Granaten gehen, je nach Treibladung, 30 km weit und sollen sogar treffen.


Und hier noch der "Elefant" - der Sattelschlepper, der das 49 Tonnen Monster gebracht hat:







(Bilder: Michael Gehm)

Hier noch eine Diashow von dem interessanten, gut besuchten Tag der Reservisten. Wir hatten allerdings auch traumhaftes Wetter!

Hier der Link zum Tag der Reservisten in KL von meinem guten Schützenkameraden Thomas Brammer-Türck



Meine erste DVag: "Schießen mit Handwaffen" - 22.09.2012

Heute meine erste DVag. Samstag früh um 07:15 Meldung am Meldekopf in der Sponeck Kaserne in Germersheim. Danach ging es zügig auf die benachbarte Standortschießanlage - lang ist's her! Gleich als erstes überreichte mir unser wirklich immer sehr bemühte FwRes meinen neuen Reservistenausweis, der mich berechtigt, Anlagen und Einrichtungen der Bundeswehr zu betreten, soweit nicht besondere Anordnungen dagegen stehen (Sperrzonen).

Auch ein neues Schießbuch wurde mir ausgehändigt, nachdem mein altes beim Kreiswehrersatzamt (erwartungsgemäß) nicht mehr auffindbar war.

Geschossen wurde heute mit dem G36, woran ich allerdings nicht teilhaben dürfte, da mir die Einweisungund Grundübungen mit dieser Waffe fehlten. Zu meiner Zeit gab es diesen Waffentyp noch nicht. Vielmehr war seinerzeit das G3 das Standardsturmgewehr der Bw.


                                                                     G36

                                                                     G3

Beide Waffen sind vollautomatische Waffen (Dauerfeuer tauglich), womit sie nicht dem Waffengesetz, sondern dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen und damit das Schießen in Deutschland für Zivilpersonen (Sportschützen) absolut verboten ist,

Allerdings wurden auch die beiden Grunddisziplinen P8-S1 und S2 geschossen, woran ich teilnehmen durfte.
Mein erster Versuch mit der derzeitigen Standardpistole Heckler & Koch P8 ging daneben. Nachdem ich aber dann den Haltepunkt kannte, reichte es beim 2 Versuch für die erforderliche Ringzahl, die Übung S1 zu bestehen. Die Wertungsprüfung S2 (Mannscheiben - auch die sind für den zivilen Schießbetrieb verboten) konnte ich dann auf Anhieb mit voller Punktzahl absolvieren (gold!).

                                                                  Heute: Heckler & Koch P8


                                                                  Damals: Walther P1

(Links und Fotos: Wikipedia)

Hat Spaß gemacht, der Tag. Ordentlich verpflegt wurden wir auch .- da kann man nicht meckern!!

RK-Abend in Uniform - 14.09.2012

Heute also der erste Reservistenkameradschaftsabend in Uniform. Total komisches Gefühl, erstmals wieder nach 30 Jahren die Klamotten anzuziehen! Der Abend hat Spaß gemacht. Alles nette und ganz normale Leute. Wir haben einen rührigen, sehr engagierten Major d.R., der sich viel Mühe macht, uns einen wirklich interessanten taktischen, aber auch sicherheitspolitischen Unterricht angedeihen zu lassen.

Morgen geht's zum Orientierungsmarsch in den Pfälzerwald!

Ankündigung weiterer Schritte durch das LKdo RLP - 30.08.2012

Heute traf ein allgemeines Informationsschreiben des Landeskommandos in Sachen RSUKr mit der Ankündigung weiterer Schritte ein:
  1. Information bezgl. der am 25.08. stattgefundenen Planuntersuchung
  2. Thematisierung der RSUKr durch Anwärter der künftigen RSUKp im Rahmen des "Tages der Reservisten" am 29.09. in Kaiserslautern mit eigenem Stand
  3. Soviel steht bereits fest: "Jedem geeigneten Bewerber wird auch ein Beorderungsdienstposten angeboten werden können
  4. Ankündigung der truppenärztlichen Untersuchung als Eignungsvoraussetzung
  5. Ankündigung einer ersten RSUKr DVag für alle Bewerber am 23.11. und 24.11.2012 in Idar-Oberstein
Das hört sich ja gut an! Ein klein wenig Sorge bereitet natürlich noch die Tauglichkeitsuntersuchung beim Truppenarzt. An meinem Übergwicht arbeitete ich bereits intensiv. Jetzt hatte ich endlich für mich einen wirklich triftigen Grund, das leidige Thema konsequent anzugehen. Anfang des Jahres 2012 zeigte die Waage 99 kg!! Mit dem daraus resultierenden Body Mass Index von 28,3 wäre ich zwar noch im Rahmen des Mindest-BMI von 30, aber mit dem gegebenen Ranzen in die Uniform - nein, so ein Bild wollte ich nicht abgeben.
Zu Zeitpunkt dieser Niederschrift bin ich runter auf 89,5 kg und fühle mich erheblich wohler. Und die restlichen Pfunde bis zu den anvisierten 85 kg krieg ich auch noch runter! Und so deutlich erleichtert, geht es spätestens dann ans Konditionstraining.  

Dienstag, 13. November 2012

DVag und VVag - 27.08.2012

Heute kam die schriftliche Bestätigung über meine Aufnahme in den Reservistenverband. Dabei die halbjährlich erscheinende Informationsschrift, aus der die lokalen Veranstaltungen hervorgehen, als da wären:

  1. die Programme der verschiedenen Reservistenkameradschaften in der Region
  2. Landes- und Kreisveranstaltungen des VdRdBw (DVag/VVag).
Die DVags sind dienstliche Veranstaltungen des jeweiligen Landeskommandos, für die es (nach vorheriger Anmeldung bei der Kreisgeschäftsstelle) einer amtlichen (Einzel)Zuziehung bedarf. Diese DVags finden in aller Regel in Uniform statt. Für die Dauer der Veranstaltung ist der hinzugezogene Reservist Soldat gemäß § 81 Soldatengesetz. Fahrtkosten können in der Regel pauschal abgerechnet werden (zahlt die Bw).
Als DVags wären u.a. zu nennen, die Schießausbildung auf der nächsten Bw-Standortschießanlage oder auch dem AGSHP (Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen). Ferner FMF Ausbildung (Förderung militärischer Fähigkeiten) oder auch sicherheitspolitische Seminare.

Bei den VVags handelt es sich um Verbandsveranstaltungen.

Des weiteren gibt es noch RAGs, also Reservistenarbeitsgemeinschaften, wie z.B. die verschiedenen regionalen RAGs Schießsport, als Zusammenschluss schießsportlich interessierter Reservisten.

Montag, 12. November 2012

Planuntersuchung RSUKr RLP - 25.08.2012

Am 25.08.2012 führte das Landeskommando Rheinland-Pfalz in der Artillerieschule Idar-Oberstein mit 16 ausgewählten Reservisten aller Dienstgradgruppen eine Planuntersuchung zum Aufbau der RSUKr durch.

Einkleidung - 22.08.2012

Und schon geht's nach Germersheim in die General Hans Graf Sponeck Kaserne zum Einkleiden. Für den Reservisten zwar zunächst nur die "kleine Garnitur", aber im Falle einer Beorderung zu den RSUKr gibt es da sicherlich noch mehr.

Ungewohnt, der Flecktarn-Look. Trugen wir doch während des Kalten Krieges noch einheitlich NATO-oliv. Auch der Stahlhelm ist keiner mehr - jetzt aus Kunststoff. Die Kampfstiefel machen einen sehr viel komfortableren Eindruck, als das Juchtenleder, das uns seinerzeit ausgegeben wurde. Tatsächlich stellte sich aber bald heraus, dass ich mir auch darin (linksseitig) wiederholt üble Blasen laufen sollte. Werde mich wohl nach Alternativen für den militärischen Bereich auf dem zivilen Markt umsehen.

Uniformtrageerlaubnis - 16.08.2012

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Heute wurde mir die offizielle Uniformtrageerlaubnis vom Landeskommando RLP ausgestellt - mit Dienstsiegel und allem, was dazu gehört!

Bewerbung bestätigt - 15.08.2012

Heute bekam ich Post von Otl. Meunier, seines Zeichens Stabsoffizier für Reservistenangelegenheiten beim Landeskommando Rheinland-Pfalz. Meine Bewerbung sei aufgenommen worden und es hätten bereits viele ihre verbindliche Teilnahme bei den RSUKr erklärt.

Folgendes Infoblatt zur Aufstellung der RSUKr in RP lag bei.

1. Reaktion vom FwRes - 13.08.2012

Per Email meldet sich der lokale Feldwebel für Reservistenangelegenheiten (FwRes) bei mir und avisiert mir in Kürze eine schriftliche Reaktion auf meine Bewerbung für die RSUKr.

Gleichzeitig erhielt ich (für meine allgemeine Reservistentätigkeit) die Formblätter,
  1. EAVRes für die Datenefassung
  2. Antrag auf Neuausstattung (Einkleidung)
  3. Antrag auf Uniformtrageerlaubnis.
Damit kam die Sache jetzt doch wirklich schnell ins Rollen.



Beitritt zum Reservistenverband - 25.07.2012

Am 25.07. bin ich dann auch dem Reservistenverband beigetreten. Das ist zwar keine Voraussetzung für eine "Beorderung", also die Heranziehung eines Reservisten zu einer aktiven Verwendung bei der Bw, aber ich wollte ja auch der in meinem Schützenverein domizilierenden Reservistenkameradschaft (RK) beitreten.

Der VdRdBw vertritt derzeit die Interessen von ca. 118.000 Mitgliedern. Der Jahresbeitrag von € 30,-- fließt zum Teil an die RK zurück, der man beitritt und beinhaltet den Bezug des mtl. erscheinenden, sehr gut und interessant gemachten Magazins für Sicherheitspolitik "loyal"

Beim Ausfüllen des Beitrittsformulars wurde u.a. auch die Personenkennziffer (PK) abgefragt, die jeder aktive Soldat bekommt und sich aus dem Geburtsdatum, dem Anfangsbuchstaben des Nachnamens und einer weiteren Ziffernfolge zusammensetzt. Diese PK hatte ich auch nach 30 Jahren sofort noch parat. Zumindest das Langzeitgedächtnis funktioniert also noch :-)

Bewerbung für die RSUKr - 19.07.2012

Ich dachte 24 Stunden über die Idee nach, die mir immer besser gefiel. "Ach, was soll's", dachte ich, "kostet ja nichts", also schrieb ich gleich am Folgetag per Email an das für mich zuständige Landeskommando Rheinland Pfalz eine Email und bekundete mein grundsätzliches Interesse. Und da in den nächsten Tagen nichts passierte (Urlaubszeit), schickte ich am 24.07.2012 noch ein gleichlautendes Briefchen hinterher.

Die anderen Landeskommandos findet man übrigens hier.

Freitag, 9. November 2012

Der erste Kontakt - 18.07.2012

Am 18.07.2012 bin ich beim üblichen Studium in einem Waffen-Online Forum über diesen Link gestolpert und damit über die "Handreichung Nr. 13" des Reservistenverbandes.

Dies ging mir bis zum nächsten Tag nicht mehr aus dem Kopf. Sollte ich wirklich nochmals "Reservist" werden - mich gar für die RSU-Kräfte melden ?!


Donnerstag, 8. November 2012

Besuch der Ostpreußenkaserne - 04.07.2012

Auf dem Rückweg von meinem Kurzurlaub im nördlichen Deutschland habe ich es dann wahr gemacht und endlich mal den Schlenker an der Autobahnabfahrt Homberg/Efze geschafft. Es dämmerte bereits stark, als ich nach so langer Zeit erstmals wieder auf Homberg zufuhr.


Anfahrt auf Homberg/Efze. In der Bildmitte im Hintergrund die Burg, als Wahrzeichen des Städtchen und auch der ehemaligen "NschKp 50"



Kompaniewappen der "Nachschubkompanie 50"

Die Kaserne ist ein gutes Stück außerhalb der Ortes gelegen und ich fand den Weg erst auf Nachfrage. Mit erstauntem Blick -"die Kaserne ist doch schon lange nicht mehr bewohnt"- wurde mir der Weg gewiesen.

Da stand ich dann also nach fast genau 30 Jahren vor dem Tor, das ich im Dezember 1982 zum letzten Male durchschritt. Erinnerungen wurden wach und zwar durchaus Positive. Natürlich wusste ich, dass die Kaserne schon seit vielen Jahren nicht mehr aktiv ist. Aber sie lag noch so da im Halbdunklen mit brennenden Laternen, wie ich sie in Erinnerung hatte. Ein Betreten war allerdings nicht möglich - alles gut verschlossen, wenn auch nicht mehr bewacht.








Das Wachhäuschen für den Torposten existiert nicht mehr. Aber oft habe ich in den 12 Monaten meiner Zugehörigkeit zu dieser Kaseren hier gestanden und unzählige Male die Schranken bewegt. Und verdammt kalt war der Winter 81/82 - streckenweise mit bis zu -18° C. Da kommt Freude auf, beim Wachauftrag!

Wie ich nachträglich von einem Kameraden erfuhr, der 10 Jahre später dort stationiert war, wurde die NschKp 50 Mitte 1993 aufgelöst und zu 9./NschBtl 51, aus der wiederum im Jahre 1996 die 2./NschBtl 52 wurde. Im Jahre 2003 wurde die Ostpreußen- sowie die benachbarte Dörnbergkaserne geschlossen.


Hier habe ich noch ein Exposé gefunden, wie es von der Stadt Homberg wohl für die weitere Nutzung/Vermarktung des Areals erstellt wurde. Konversion nennt man das.

Nachstehendes Transparent begegnete mir zum Zeitpunkt meines Besuches im Ort: