Freitag, 25. Mai 2018

Kommandowechsel bei der RSUKp Rheinland-Pfalz


Kommandowechsel bei der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Rheinland-Pfalz.

Seit ihrer Indienststellung 2013 war Oberstleutnant der Reserve Heisam El-Araj Kompaniechef der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Rheinland-Pfalz. Die 120 Mann starke Reservisteneinheit führt seit dem 1. April Hauptmann der Reserve Alexander Pfriem, Maschinenbauingenieur und ebenfalls Gründungsmitglied der Kompanie. Oberst Erwin Mattes, Kommandeur des Landeskommandos, übergab bei einem Appell in der Kurmainz-Kaserne am 23. Mai offiziell das Kommando. Für seine herausragende Leistung in der Aufstellungsphase mit der RSU-Kompanie erhielt Oberstleutnant El-Araj das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold.

Text: Günter Bohn, Fotos Landeskommando RP


        Oberstleutnant El-Araj, Oberst Erwin Mattes, Hauptmann d. R. Pfriem (v. li)

 
     Oberstleutnant El-Araj ausgezeichnet mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold


Glückwunsch, Herr Oberstleutnant, nochmals von hier aus!


Donnerstag, 19. April 2018

Zurück im Traumberuf - KpChef der RSUKp RP OTL Heisam El-Araj geht zurück in den aktiven Dienst


Die Trendwende Personal bei der Bundewehr macht es möglich: Aufgrund neuer Verpflichtungsmöglichkeiten bis zur einer Höchstdauer von 25 Jahren für Soldaten auf Zeit, ergeben sich für Reservisten als sogenannte Wiedereinsteller völlig neue Perspektiven.




 Ein besonderer Moment: Die Vereidigung (Foto: LKdo RP/Ihmels)

  
So auch für Oberstleutnant Heisam Alexander El -Araj. Seit April ist der ehemalige Reservist wieder aktiver Soldat. Im Landeskommando Rheinland-Pfalz besetzt er den Dienstposten des Stabsoffiziers für Reservistenangelegenheiten. Seine Leidenschaft für die Bundeswehr begleitet den 44-Jährigen schon lange. Von 1994 – 1998 war er Zeitsoldat beim damaligen Raketenartillerielehrbataillon 52 in Idar-Oberstein und in Hermeskeil. Unmittelbar im Anschluss daran begann er seine Ausbildung als Reserveoffizier. „Ich wollte den Kontakt zur Bundeswehr nicht verlieren und mich aktiv in die Truppe einbringen.“ Knapp 1000 Wehrübungstage hat er seit dieser Zeit geleistet.

Höhepunkt seiner Reservistenkarriere war die Aufstellung der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Rheinland-Pfalz. Als Projektoffizier begleitete er sie von den ersten Plänen bis zu ihrer Indienststellung im Jahr 2013. Ab diesem Zeitpunkt führte er sie als Kompaniechef. „Ich habe viel von meiner Freizeit in diese Aufgabe investiert und es hängt viel Herzblut daran. Damit mischt sich auch ein wenig Wehmut zu meiner Freude über den beruflichen Neuanfang.“




Der Kommandeur des Landeskommandos (li) übergibt den neuen Kompaniewimpel
(Foto: LKdo RP/Gehm)


Ausschlaggebend für die Entscheidung von Oberstleutnant El-Araj war der Wunsch nach einer neuen beruflichen Herausforderung: „Ich wollte mich weiterentwickeln und die Bundeswehr bietet mir die entsprechende Möglichkeit dazu. Die Aufhebung der Altersbegrenzung bei Wiedereinstellungen bietet mir diese hervorragende Chance.“ Mehr als 10 Jahre leitete er als Organisationsleiter Geschäftsstellen des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr in Speyer, Zweibrücken und zuletzt in seiner Heimatstadt Idar-Oberstein. Neben seinem langjährigen Engagement als Reservist eine hervorragende Voraussetzung für seine neue Tätigkeit. Was ihm daran gut gefällt? „Ich kann aktiv an der Neukonzeption der Reserve der Bundeswehr mitwirken und meine langjährigen eigenen Erfahrungen als Reservist und Mitarbeiter des Reservistenverbandes zielführend einbringen“.

Text: Irene Bühler Rech


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Viel Glück, Chef! Waren echt klasse Jahre!

Freitag, 13. April 2018

Abteilung der RSUKp RP beim Handwaffenschießen bei der U.S. Army 2nd Theater Signal Brigade


Einladung auf den Shooting Range

Der Einladung der U.S. Army 2nd Theater Signal Brigade folgend, trafen am 29.3.2018 gegen 7:45 Uhr ca. 25 Kameraden von der RSU RP, vom Landeskommando RP und Kameraden aus Hessen am U.S. shooting range in Wackernheim ein.


Nach einer kurzen Ansprache des Leitenden und dem Verzehr von ein paar amerikanischen Snacks fand eine kurze Demonstration der Waffen statt. M4 und M9 wurden in der Handhabung erklärt, auf alle Fragen wurde eingegangen, besonderes Augenmerk lag auf den " safety instructions".


 
 
 
Danach gab es nochmal ein " safety briefing", dann konnten die ersten Kameraden nach Anlegen der Schutzweste und der pers. Schutzausrüstung mit den amerikanischen Kameraden zum "zeroing" schreiten. Dort wurden die M4 auf den jeweiligen Soldaten individuell nach Probeschüssen eingestellt. Dies, die Trefferaufnahme und das Einstellen von Kimme und Korn nahmen einige Zeit in Anspruch. 





Wenn das Rennen diese " Hürde" genommen hatte, ging es auf die 300m Schießbahn. Dort unter den scharfen Blicken der Aufsichten beim Schützen sowie dem " Tower" (Sergeant mit Megafon), wurde auf Klappfallscheiben geschossen. 300m liegend aufgelegt, 200m und 100m liegend ohne Auflage.


     


Eine Herausforderung, ohne Zieloptik und auf Zeit, zumindest für mich. Danach, nach Ablegen der Waffen folgte das Aufsammeln der Hülsen, das nächste Rennen ging an den Start.

Parallel konnten einige wenige Kameraden die Beretta M9 schießen. Nach kurzer Einweisung am PC in die verschiedenen Szenarien wurden diese dann real durchgeführt: Aus dem Boden eines "Ganges" kamen 3D targets, die es zu bekämpfen galt. Die Szenarien forderten vom Schützen Geschwindigkeit und Genauigkeit auch unter Zeitdruck und Stress, bei Magazinwechsel und gleichzeitig auftauchenden Zielen.




 

Auch hier meine Hochachtung vor den Kameraden, die bei 27 von 30 Treffern " expert" Level erreicht haben.

Nach Abschluss des Schiessens, dem " debriefing" und einer Ansprache des Leitenden gab es für uns Gäste jeweils noch einen AnsteckPin sowie ein T-Shirt der 2nd Theater Signal Brigade.