Donnerstag, 18. Mai 2017

RSUKp Rheinland-Pfalz: Führerweiterbildung (weiter ab 30. Mai)


Zu einer Führerweiterbildung sind die Zug- und Gruppenführer der RSU Kompanie Rheinland-Pfalz Ende April zusammengekommen, wie der VdRBw berichtet:

Militärischer Objektschutz ist eine der Kernaufgaben einer Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie (RSUKp). Bei einer zweiteiligen Führerweiterbildung verbesserten die Zug- und Gruppenführer der RSU-Kompanie Rheinland-Pfalz ihre Fähigkeiten für diesen Bereich.

In einem Übungsszenario wurden die Gefährdungsstufen erhöht, was dazu führte, dass eine besonders wichtige militärische Einrichtung geschützt werden musste. Dabei konnten die Teilnehmer Führungsfähigkeiten, Planungsaufgaben und die Befehlsgebung auf der jeweiligen Führungsebene üben. "Der klassische Objektschutz hat sich durch die Auslandseinsätze der Bundeswehr in den letzten Jahren zum Schutzauftrag in den Einsatzgebieten außerhalb Deutschlands gewandelt. Es gilt jetzt, für die Ausbildung der RSU-Kräfte Übungslagen zu schaffen, die wieder auf den Schutz von Räumen und Objekten im Heimatgebiet fokussiert sind", sagt Kompaniechef Oberstleutnant der Reserve Heisam El-Araj.

Auf eine taktische Schulung über die Einsatzgrundsätze folgten praktische Ausbildungsabschnitte, in denen die handwerklichen Fähigkeiten der Führer gefragt waren: Wie erstelle ich eine Raumskizze? Welcher Punkt eignet sich taktisch am besten zur Einrichtung eines Kfz-Kontrollpunktes? Und wo sind Schwachstellen und unübersichtliche Bereiche, die sich ein potenzieller Angreifer zunutze machen könnte? Nicht zu vergessen, die Planung der Einsatzkräfte, um auch durchhaltefähig über mehrere Tage einen Auftrag erfüllen zu können. Mit diesen komplexen Fragestellungen setzten sich die Soldaten auseinander und trugen dem Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz, Oberst Erwin Mattes, die Ergebnisse vor. "Mir ist es wichtig, dass unsere Soldaten in Szenarien üben, die nach den derzeitigen Rahmenbedingungen am wahrscheinlichsten für den Einsatz einer RSU-Kompanie sind", sagt Mattes.

 Oberst Erwin Mattes überzeugt sich vor Ort (Quelle: RSUKp RP/RSUKp RP)



An dieser Stelle melde ich mich für eine gute Woche ab ins alljährliche Biwak unserer Reservistenkameradschaft nach Thüringen (meine 3 Söhne sind zu Hause). Weiter geht es hier ab dem 30. Mai.


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Aufgefallen:

Tichys Einblick: Die Ministerin muss sich bei der Bundeswehr entschuldigen!
(Anm.: Sehr deutliche Worte des VdRBw- Vizepräsidenten. Allerdings ist auch er nicht bereit, zwischen der Wehrmacht als Institution und dem tapfer kämpfenden "Landser" zu unterscheiden, wenn es um die Frage von soldatischer Tradition geht. Hier urteilen Spitzenfunktionäre des VdRBw weiterhin pauschal ab. Schade.)

N-TV: Streit um Wehrmachtsandenken: CSU rügt von der Leyens "Unwerturteil"

ZEIT: Die Ausputz-Aktionen in den Kasernen sind maßlos

FAZ: Die Grenzen der Loyalität  Der 'Loyal'-Chefredakteuer berichtet von der "Chronik einer zerrütteten Beziehung".

FAZ: Bundeswehr Angriff auf eine Armee mit Tradition

Lippische Landeszeitung: Bundeswehr-Soldat aus Augustdorf stirbt bei Schießübung (Anm.: Man beachte den in dieser ersten Meldung -vermutlich alternativlosen- Hinweis des Mediums auf den Namen der Kaserne, in der der tödlich verunglückte Kamerad stationiert war. Ruhe er in Frieden!)

Augsburger Allgemeine: Soldat stirbt bei Schießübung mit Panzerfaust (Anm.: Wir RSUKr RP haben diesbezüglich eine intensive Ausbildung erfahren. Aber tödliche Unfälle sind nie ganz auszuschließen!)

FAZ: Lieder für die Bundeswehr - Ein bisschen Frieden

BILD: Posse um weiteres Wehrmachts-Foto! Witwe von Hassel lässt Bild entfernen. Luftwaffen-Inspekteur hängt es wieder auf

Deutschlandfunk: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen enttäuscht Reservisten (Anm.: Was die in den Medien in diesem Zusammenhang in den letzten Tag immer wieder gelesene Formulierung, "die Truppe ist verunsichert", angeht, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Der aktive Soldat ist natürlich niemals "verunsichert" - Quatsch!. Er ist vielleicht stinksauer und zunehmend demotiviert? Und Gleiches gilt für den engagierten Reservisten. Zumindest nach meiner Wahrnehmungen in den Netzwerken, in denen ich mich regelmäßig bewege.)

Stuttgarter Nachrichten: Milliardenschweres Rüstungsprojekt verschoben

Ostholsteiner Anzeiger: Vier Verletzte bei Unfall mit Bundeswehr-Fahrzeug

Augen Geradeaus: Neues Drohnen-Aufklärungssystem: PEGASUS als historisch unbelasteter Name

Bundeswehr.de: Transall auf der Schlachtbank - so verschrottet die Bundeswehr ihr legendäres Flugzeug



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Donnerstag:

Kabel 1: 2015 - 2325: Aliens – Die Rückkehr

             2325 - 0145: Prometheus - Dunkle Zeichen

VOX:     2210 - 0000: Get the Gringo (Thrillergroteske mit Mel Gibson)



Freitag:

PRO 7: 2015 - 2255: X-Men: Erste Entscheidung

           2255 - 0110: Lone Survivor (Kriegsaction)


Samstag:


Phoenix: 2015 - 2100: Die Krone Nordamerikas – Der Waterton-Glacier Friedenspark
                                     (Naturdoku)


               2100 - 2145: Alaskas Majestät – Der Denali National Park


ARD:      2340 - 0125: U-571 (U-Boot-Action)


NDR:      0130 - 0215: Hindenburg - Der Mann, der Hitler an die Macht verhalf




Dienstag, 16. Mai 2017

Sacki Tour: Die Erkundung der vergessenen Stollen (Teil 3)

Endlich ist es soweit. Nach meiner damaligen Erkundung der Eingänge, mache ich mich nun auf die vergessenen Stollen zu erkunden. Ein spannender Trip beginnt

Hier der dritte und letzte Teil:



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Aufgefallen:

Nicht wirklich etwas Neues vom NATO-Partner:
Augen Geradeaus: Podcast: Debatte um Kasernennamen der Bundeswehr: Wie denn nun? (Wird hier schon wieder zurückgerudert ? Hoffentlich!)

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Dienstag:

Tele 5:   2015 - 2323: Die Jury (Justizthriller)


Mittwoch:

Kabel 1: 2015 - 2245: Prometheus - Dunkle Zeichen (SciFi)

             2245 - 0105: Alien

Sonntag, 14. Mai 2017

Ministerium stoppt Bundeswehr-Liederbuch - Anmerkungen

Der politische Rundumschlag, der sich scheinbar auf Bundeswehr und Reserve konzentriert, ist nach meiner Wahrnehmung tatsächlich lediglich ein kleiner Teilaspekt dessen, was die seit vielen Jahren erkennbare grundsätzliche Stoßrichtung deutscher Politik -immer in die gleiche Himmelsrichtung bei ständig zunehmendem Tempo- ausmacht. Insofern würde ich das aktuelle Geschehen nicht unbedingt alleine an unserer Verteidigungsministerin (als einer der nicht unwesentlichen Vertreterinnen der etablierten Politik) festmachen wollen, wenn sie auch zweifellos von der alternativlosen Richtigkeit ihres Handelns überzeugt ist.

Nach Altkanzler Helmut Schmidt (siehe unten) haben die -nach oben offenen?- Entwicklungen jetzt auch das Liederbuch der Bundeswehr erreicht.


Spiegel Online: Ministerium stoppt Bundeswehr-Liederbuch




Ich habe mir mein Exemplar, aus dem wir selbstverständlich oft gesungen haben, jetzt einmal etwas genauer angesehen:

Nicht nur frei-, sondern höchstselbst herausgegeben hat das Buch kein Geringerer, als das Bundesministerium der Verteidigung und zwar im Jahre 1991 - also nach dem Ende des Kalten Krieges und fast 10 Jahre nach Herausgabe des letzten Traditionserlasses!


    
An der folgenden, von mir abgelichteten Passage aus dem Liederbuch wird deutlich, wohin sich die Politik unseres Landes in den vergangenen 25 Jahren entwickelt hat. 1991 war das BMVg noch -zwar mit deutlichem Hinweis, aber immerhin ein Stück weit- bereit, Militärgeschichte und damit einhergehende Militärtradition zu achten und denen kein Unrecht anzutun, die diese Lieder sehr viel früher gesungen und geliebt haben.

  
Heute spuckt das BMVg -und im Gefolge auch der VdRBw, wobei hier gewisse "Sachzwänge" vermutet werden dürfen- Gift und Galle und ist augenscheinlich kein Jota mehr bereit, Gleiches zu tun! 
Alles und ohne Unterschied, was auch nur nach "Wehrmacht" riecht oder mit dieser in irgendeiner Weise in Verbindung gebracht werden könnte, wird getilgt.
Exkurs: "Wie der "Focus" unter Berufung auf Bundeswehrkreise berichtet, gebe es eine Mail, in der Offiziere angewiesen würden, alle "Symbole der NS-Zeit, Wehrmachtsdevotionalien (vom Bajonett bis zum Wehrmachtsstahlhelm), Wehrmachtsbilder, Wehrmachtsattribute, Sinnsprüche mit Vergleichen/Beschreibungen oder Zitaten aus der NS-Zeit, sämtliche Gegenstände (jede Art von Darstellung), welche mit einer Sympathie/Verehrung der Wehrmacht in Verbindung gebracht werden könnten", sofort aus den Diensträumen zu entfernen."
Dabei wird IMHO gezielt die Tatsache ausgeblendet, dass vermutlich in jeder Familie irgendwo auch ein männlicher Vorfahr existiert, der tapfer und in aller Regel auch soldatisch einwandfreier Manier, für sein Land kämpfte oder gar sein Leben ließ. Politisch fehlgeleitet, aber eben seinen Befehlen und Pflichten selbstverständlich folgend. Welche Möglichkeit hätte der einfache Landser und Unteroffizier auch gehabt!





So wird aus dem kleinen, unscheinbaren "Bundeswehr-Liederbuch" des Jahres 1991 ein Dokument deutscher Zeit- und Politikgeschichte. Ich werde es -ohne Verherrlichung und mit der gebotenen historischen Einordnung (eine Befähigung, die heute dem mündigen deutschen Soldaten und Reservisten offenkundig vom BMVg pauschal abgesprochen wird)-, ebenso wie die Achtung vor meinen unbescholtenen Vorfahren, in Ehren halten!

Selbst wehren können sich nur noch die Allerwenigsten, über 70 Jahre nach Kriegsende

Ich freue mich, heute am Muttertag, meine Mutter, als Gott sei Dank noch lebende Zeitzeugin der NS-Zeit mit sehr klarem Verstand und allerbestem Erinnerungsvermögen, bewirten und mit ihr die aktuellen Geschehnisse diskutieren zu dürfen!

In diesem Sinne einen schönen Sonntag! 




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Aufgefallen:

Tagesschau,de:  Weltweite Cyberattacke Zehntausende Rechner lahmgelegt
(Anm.: Auch hier bestätigen sich leider schlimmste Befürchtungen, wobei das erst ein bescheidener Anfang gewesen sein dürfte! - Thema Prepping!) 

Tagesschau.de: Skandal bei der Bundeswehr Von der Leyen will Kasernen umbenennen


Augen Geradeaus: Debatte über Tradition, Wehrmacht und Rechtsextreme: Weiteres Material (Zitat: "An der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg wurde im Wohnbereich der Studierenden ein Foto entfernt, dass den Namensgeber, den früheren Verteidigungsminister und Bundeskanzler Helmut Schmidt 1940 in Wehrmachtsuniform zeigt. Der Leiter des Studienfachbereichs (von der Disziplinarstufe her einem Bataillonskommandeur vergleichbar), habe die Entfernung angeordnet." Anm.: Thomas Wiegold berichtete übrigens als erster von der Ungeheuerlichkeit und brachte das Faß ins Rollen, das bemerkenswerte Beachtung in sämtlichen Medien fand.)

Hamburger Abendblatt: Hamburger Bundeswehr-Uni entfernt Helmut Schmidts Foto (Zitat: Wie der "Focus" unter Berufung auf Bundeswehrkreise berichtet, gebe es eine Mail, in der Offiziere angewiesen würden, alle "Symbole der NS-Zeit, Wehrmachtsdevotionalien (vom Bajonett bis zum Wehrmachtsstahlhelm), Wehrmachtsbilder, Wehrmachtsattribute, Sinnsprüche mit Vergleichen/Beschreibungen oder Zitaten aus der NS-Zeit, sämtliche Gegenstände (jede Art von Darstellung), welche mit einer Sympathie/Verehrung der Wehrmacht in Verbindung gebracht werden könnten", sofort aus den Diensträumen zu entfernen" Anm.: Das BMVg hat auf Anfrage die Verantwortug für diese Maßnahme zurückgewiesen, wie an anderer Stelle zu lesen war.)



Bundeswehr Journal: Bundeswehr nach wie vor eine Pendlerarmee

Augen Geradeaus: Eurofighter im Luft-Boden-Einsatz: Zu spät für NATO-Verpflichtungen

Augen Geradeaus: Kosovo soll mit bis zu 800 Soldaten bleiben

Focus.de: Sturmgewehre aus Truppentransporter „Fuchs“ in Niedersachsen gestohlen

FAZ: Vertrauen der Deutschen in Bundeswehr gesunken

T-Online: Schon wieder Probleme mit Rüstungsprojekt Neue deutsche Fregatte liegt schief im Wasser (Anm.: Hierzu ein aus dem Netz aufgeschnappter Kommentar: "Wohl rechts zuviele Liederbücher geladen!" ;-)

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Sonntag:

RTL:    2015 - 2255: The Return of the First Avenger (Actionfantasy)

RTL II: 2300 - 0100: Tango & Cash (Actionthriller mit Stallone)

3SAT:   0055 - 0235: Das Attentat - Sarajevo 1914 (Historiendrama)



Montag:

Phoenix: 2015 - 2100: Geheimnisvolle Orte - Hitlers Reichskanzlei (Doku)

              2100 - 2145: Kummersdorf (Kaisers Waffenschmiede, Hitlers
                                  Kriegslabor - Doku)

ZDF:      2215 - 0000: Devil's Knot - Im Schatten der Wahrheit
                                 (Krimidrama)

Donnerstag, 11. Mai 2017

Weisung des VdRBw-Präsidenten an alle Gliederungen: "Wehrmachtsdevotionalien haben im Verband nichts zu suchen."

Noch vor der Veröffentlichung des Schriftstückes auf der Verbandshauptseite erreichte mich -als Mitverantwortlicher einer VdRBw-Untergliederung- gestern folgender offizieller Aufruf des Präsidenten des Verbandes des Reservisten der Deutschen Bundeswehr, Herr MdB Oswin Veith:

Sehr geehrte Herren Landesvorsitzende,liebe Kameradinnen und Kameraden, 
uns allen ist nicht entgangen, dass in der Bundeswehr aktuell Probleme mit einzelnen Fällen von Rechtsextremismus bestehen. Die Ministerin klärt auf, um Schaden vom Ansehen der Bundeswehr abzuwenden. Gerade heute wurde ein zweiter Soldat verhaftet. 

Wir – der Reservistenverband – stehen zu unserer Bundeswehr und ihrer Tradition, die sich nicht auf Werte und Geschichte der Wehrmacht stützen kann. Wir alle haben uns verpflichtet – die meisten von uns per Eid oder Gelöbnis – für die freiheitliche demokratische Grundordnung einzutreten. Deshalb bin ich sicher, dass Sie mit mir übereinstimmen, dass extremistische Tendenzen – ob von links oder rechts – in unserem Verband nichts zu suchen haben. 

Dies ist bei 115.000 Mitgliedern, organisiert in mehr als 3.000 Untergliederungen, nicht einfach zu überschauen. Ich bitte Sie deshalb, aufmerksam in Ihren Bereichen dafür zu sorgen, dass unser Verband nach Außen als das wahrgenommen wird, was er ist: Ein Verband an der Seite der Bun-deswehr für unsere Demokratie. 

Seit 57 Jahren ist der Reservistenverband ein verlässlicher Partner der Bundeswehr und das wollen wir auch weiterhin bleiben. Sie alle erbringen herausragende Leistungen – jeden Tag, bundesweit. Das sollten wir uns nicht von Einzelnen zerstören lassen. Extremisten und Wehrmachtsdevotionalien haben im Verband nichts zu suchen. Sie schaden unserem Ansehen, unseren Zielen, unseren Werten und gefährden den Bestand des Verbandes.

Bitte leiten Sie meinen Brief an alle Mandatsträger weiter.

Damit ist der Verband voll auf den seitens unserer Verteidigungsministerin, Frau Dr. von der Leyen, ins Rollen gebrachten, zumindest in Teilen und bei weitem nicht nur bei den Betroffenen doch höchst umstrittenen, Zug aufgesprungen.

Nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund der Tatsache, dass gerade aktuelle Zahlen des MAD veröffentlicht wurden, wonach "rechtsradikale" Verdachtsfälle nicht zu-, sondern ganz im Gegengteil ständig abnehmen, bin ich mir höchst unsicher, wie ich den Brandbrief des VdRBw zu verstehen habe? Dass wir Extremismus in der Bw und im VdRBw nicht ansatzweise dulden können, bedurfte und bedarf keiner weiteren Erörterung, aber
  • Warum werden "Extremisten" und die sogenannten "Wehrmachtsdevotionalien" auf einmal in einem Atemzug genannt?
  • Sollen die Wehrmacht und damit unsere Väter und Großväter jetzt endgültig pauschal und ohne Unterschied zu Kriminellen oder doch zumindest Ehrlosen abgestempelt werden?
  • Was konkret ist gegen legal (es geht keinesfalls um verbotene Nazi-Symbole) besessene Wehrmachtsgegenstände / -darstellungen (um diese fürchterliche Wortkreation nicht nochmals zu gebrauchen) zu sagen, die aus historischem Interesse gesammelt und gepflegt werden - zum Beispiel in Gemeinschafts-/Vereinsräumen?
  • Da die Weisung des VdRBw aber nunmal ultimativ und ohne jede Einschränkung ausgesprochen wurde, welche (Rechts)Folgen soll eine etwaige Zuwiderhandlung -aus welchen Gründen auch immer- nach sich ziehen? Ausschluss aus dem Verband? Oder gar Entzug der Uniformtrageerlaubnis nach Meldung an das nächste LKdo? Oder noch mehr?!
  • Welche Frist wird für die von Fall zu Fall vermutlich fällig werdende "Säuberung" -um Frau vdL zu zitieren- gesetzt? Ich fühle bereits, wie sich der eine oder andere "Kamerad" gedanklich warmläuft, die allgegenwärtige "Nazi-Keule" zu ergreifen, um endlich den unliebsamen RK-Vorsitzenden oder sonstigen Mitstreiter durch eine enstprechende Meldung an das nächstgelegene LKdo kaltzustellen: "Herr Kommandeur, ich weiß was! Der im Vorgarten des RK-Heimes XY als Blumentopf dienende Wehrmachtshelm wurde noch immer nicht entfernt. Ich vermute tiefgehende rechtsextremistische Tendenzen im gesamten RK-Vorstand!!" Selbstverständlich will ich hier niemandem etwas unterstellen, aber die von mir erlebte Praxis gerade in der jüngsten Vergangenheit zeigt, dass Ähnliches bereits geschieht!
Fragen über Fragen, die sich -nach Allem, was ich so lese und höre- nicht nur mir als bravem Bürger, engagiertem Reservisten und Verfechter der FDGO, stellen. Vielleicht kann ja einmal ein Offizieller des VdRBw dazu Stellung beziehen. Bitte dann aber ebenfalls veröffentlichbar. Email im Impressum.

Danke!


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Aufgefallen:


Huffington Post: Innere Sicherheit: "Ist das Ihr Ernst?" Bei den Worten eines SPD-Politikers verlor Plasberg die Fassung

Wirtschaftswoche: Bundeswehr im Fadenkreuz

Roland Tichy: "Säuberungen" in der Bundeswehr

Der Postillon: Bundeswehr-Skandal: Massenweise Waffen bei Kasernen-Durchsuchung gefunden

RP Online: Von der Leyen bei der Selbstverteidigung „Säuberungen“ in der Bundeswehr (Zitat: "Nummer 25 des Traditionserlasses: "Das Sammeln von Waffen, Modellen, Urkunden, Fahnen, Bildern, Orden und Ausrüstungsgegenständen ist erlaubt. Es dient der Kenntnis und dem Interesse an der Geschichte und belegt, was gewesen ist." Somit wird die Summe der in der Truppe gefundenen Wehrmachtsgegenstände und -darstellungen noch nichts darüber aussagen, ob darin auch ein fragwürdiger Umgang mit der Geschichte, gar eine rechtsextremistische Neigung zum Ausdruck kommen.")

FAZ: Bundeswehr-Kommentar Exorzismus

WELT /N24: Die Casio-Smartwatch hat viele Outdoor-Qualitäten


N-TV: Der A400M ist nicht für den Krieg geeignet

ZDF: Video: Mit „Loyal“-Chefredakteur im Gespräch


Neues vom NATO-Partner:
  1. WELT / N24: Erdogan irritiert Israel mit Kritik an „Besetzung“ Jerusalems (Zitat: "Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Muslime der Welt aufgerufen, für die palästinensische Sache einzutreten. Jeder Tag, den Jerusalem unter israelischer „Besetzung“ sei, sei eine Beleidigung für sie, sagte er am Montag in Istanbul.")
  2. RP Online:  Kampffahrzeuge für Türkei Bundesregierung bestätigt Gespräche über Panzer-Deal
  3. Spiegel.de: Waffen für syrische Kurden
Bundeswehr.de:

 Stärkster Bunkerbrecher der Bundeswehr: Taurus schlägt ein 


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Donnerstag:

VOX: 2015 - 2250: Sherlock Holmes: Spiel im Schatten(Detektivthriller)

        2250 - 0055: Colombiana (Actionthriller)

Freitag:

PRO 7: 2015 - 2225: G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra (Action)

           2225 - 0125: Watchmen - Die Wächter (Superheldenthriller)

RTL II: 2330 - 0125: Sin City 2 (Actionthriller)


Samstag:

VOX: 2015 - 2235: Deep Impact (Katastrophenfilm)

        2145 - 2230: Deutschlands Herrscher - Preußen (Geschichtsdoku)

Montag, 8. Mai 2017

RSUKp "Schleswig" und "Holstein" übten auf dem Truppenübungsplatz Todendorf an der Ostsee die Fliegerabwehr








Folgenden Bericht gab es kürzlich beim VdRBw:





Jüngst haben die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanien (RSUKp) "Schleswig" und "Holstein" auf dem Truppenübungsplatz Todendorf an der Ostsee die Fliegerabwehr geübt.

Die Kompanie "Holstein" übernahm dabei  die Rolle des Leitverbandes und organisierte die Schießen nicht nur für die Schwesterkompanie von der dänischen Grenze, sondern auch für die aktiven Kameraden des Artilleriebataillons 295 aus Stetten am kalten Markt. Gemeinsam mit den RSU-Reservisten nahmen diese an der Schießausbildung "Fliegerabwehr aller Truppen" teil.

"Die Zusammenarbeit mit den aktiven Soldaten lief von der ersten Minute an reibungslos. Ich bin sehr zufrieden. So macht das Spaß", sagte Oberstabsfeldwebel der Reserve Peter Siegfried. Er ist Kompaniefeldwebel der Holsteiner RSU-Kompanie. "Ich war überrascht von der Professionalität", sagte Hauptmann Patrick Cerkes, Kontingentführer der baden-württembergischen Artillerie-Einheit. "Das Bild betrunkener, langhaariger Reservisten, das noch in vielen Köpfen verhaftet ist, ist definitiv falsch – das Gegenteil ist der Fall."


Oberstleutnant der Reserve Fischer/ red

Bild oben: Fliegerabwehr mit dem Maschinengewehr
(Foto: RSUKp Holstein).

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Aufgefallen:

PEX: Generalinspekteur ordnet Durchsuchung aller Kasernen an

WELT / N24: Ex-Generalinspekteur Kujat „Von der Leyen schadet der Bundeswehr“


PEX: BKA-Statistik: Zahl islamistischer Gefährder in Deutschland steigt

FAZ: Krise in der Bundeswehr - Ein Hauch von Rebellion

Ostholsteiner Anzeiger: Großübung der Fallschirmjäger

Hagenauer Kreisblatt: Bundeswehrübung : Der Marsch über den großen Strom

Tagesschau.de:  Somalia Islamisten töten US-Soldaten

WELT / N24: Deutschlands Elitekämpfer fühlen sich im Stich gelassen 

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Montag: 

Phoenix: 2015 - 2100: Die Brücke von Remagen (Doku)

              2100 - 2145: Die Stunde Null (Doku)

ZDF:       2215 - 2350: Non-Stop (Thriller)

MDR:     2305 - 0150: Die Abenteuer des Werner Holt (Kriegsdrama)

3 SAT:    2335 - 0105: Das Meer am Morgen (Kriegsdrama)


Dienstag:

Arte: 2245 - 0010: Das letzte Eldorado - Krieg um die Arktis (Dokufilm)


Mittwoch: 

Kabel 1: 2230 - 0030: Deep Blue Sea (Horrorthriller)

Hessen:  0000 - 0130: 4 Tage im Mai (Kriegsdrama)



Freitag, 5. Mai 2017

Sacki: Die Erkundung der vergessenen Stollen (Teil 2 von 3)


"Endlich ist es soweit. Nach meiner damaligen Erkundung der Eingänge, mache ich mich nun auf die vergessenen Stollen zu erkunden. Ein spannender Trip beginnt."


(Teil 2/3)


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Aufgefallen:



Ein Kommentar zu diesen beiden letzten Meldungen erübrigt sich. Die Stellung Saudi Arabiens in der islamischen Welt ist inzwischen auch einer breiteren Öffentlichkeit hinlänglich bekannt.







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Freitag:

RTL II: 2015 - 2300: Godzilla (Monsteraction)

            2300 - 0125: Sin City (Action mit Bruce Willis)

Samstag:

VOX:    2015 - 0000: Hindenburg (Thrillerdrama)

ARTE: 2015 - 2135:  Waterloo. Das Ende (Dokumentarfilm)

PRO 7: 2225 - 0010: Blitz (Actionthriller mit Jason Statham)

ARD:    2340 - 0105: The Salvation - Spur der Vergeltung (Western)



Sonntag:

PRO 7: 2015 - 2250: Pacific Rim (SciFi-Monsteraction)

            2250 - 0110: Snowpiercer (SciFi-Actionthriller)


Montag, 1. Mai 2017

RSUKp Unterfranken: Tagebuch einer RSU-Grundausbildung mit ungedienten Freiwilligen ("AGAnauten")



Vielen Dank an den Verfasser (oder die Verfasserin?) dieses sehr gelungenen Berichtes, der gleichzeitig einer der ersten seiner Art, heißt aus dem Blickwinkel eines "AGAnauten", sein dürfte - klasse! Danke auch an die Kompanieführung für die Freigabe und den Überbringer dieses Beitrages, Kamerad HFw d.R. Robert Geitz!
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RSU Soldat in Wolferstetten/Külsheim

Tagebuch einer RSU Grundausbildung mit ungedienten Freiwilligen

24. März bis 26. März, drei Tage Übungsdorf Wolferstetten/Külsheim…..

... drei Tage voll mit Ausbildungsinhalten und wenig Schlaf, Hetze und ständiger Anspannung. Naja, wenigstens passt das Wetter: Drei Tage Sonnenschein bei annehmbaren Temperaturen, aber ein kalter Ostwind ist angesagt, also: warm anziehen! Hat der Zugführer auch schon mitgeteilt, in seinem Verpackungsplan, den er jedes Mal per eMail vorher schickt.

Zum Übungsplatz Külsheim kam die Kompanie – wie man mir erzählt hat - wie die Jungfrau zum Kind: In Hammelburg und Wildflecken ist die Kompanie in der Vergangenheit wegen Bedarfs durch die aktive Truppe zu oft kurzfristig rausgeflogen. Das hieß, geplante und vorbereitete Übungsvorhaben verschieben oder gar absagen. Da hatte unser RSU-Feldwebel eine Idee: „Bei Wertheim, da liegt ein Übungsplatz, den kenne ich aus meiner Zeit in Hardheim bei den Sicherern, der hat alles was wir brauchen: ein Übungsdorf, Biwakräume, eine Standortschießanlage aber auch Gefechtsschießbahnen, eine Hindernisbahn, eben wirklich alles, was wir brauchen.“ Also ist die Kompanie seit dem Jahr 2016 fast immer zu Übungsvorhaben dort.

Ich bin ein fiktiver Jäger, der seine Grundausbildung als ungedient und freiwillig Reservedienstleistender – der Zugführer nennt uns AGAnauten – bei der RSU-Kompanie Unterfranken angetreten hat. Zwischenzeitlich sind wir mehr als ein Dutzend, Männer und Frauen. Ich habe mir gedacht, dass ich einmal aus meiner Sicht über die letzte Übung berichte, damit andere Interessierte sehen, was so auf einen zukommen kann. Grundlegende Informationen kann ein Interessierter auch unserer Homepage/Infoseite entnehmen. Wir „Üben“ ca. 4 x im Jahr an den Wochenenden. Hier ein Einblick auf die erste Übung 2017 im März. Die Teilnahme sollte schon Regelmäßig/Zuverlässig sein, um am Ende das Ziel, Abschluss der AGA, zu gewährleisten.
 


 
Also los geht’s :
Anreise mit Privat-Kfz direkt auf den Übungsplatz, danach Einschleusen und Beziehen der Unterkünfte. Diese sind in Wolferstetten/Külsheim eher spartanisch: 6-Mann-Stuben, wenn man Glück hat, eher mehr Menschen in einem Raum, der kaum größer ist als ein durchschnittliches Jugendzimmer. Dahinein muss aber auch all unser Gerödel (Ausrüstung) und man braucht auch noch Platz zum Durchlaufen, Umziehen, Nachbereiten usw. Luft zum Atmen bleibt da manchmal kaum ... Dafür ist es einigermaßen warm. Die Toiletten sind über dem Hof, unser Zug muss sogar zu den Duschen in das Nachbargebäude. Diese sind aber sauber und warm. Echtes Feldlagerleben halt, wie man es sich vorstellt.

Kaum ist alles verstaut, geht es schon los mit Fertigmachen, Antreten und Befehlsausgabe. Der Kompaniechef gibt wie immer – nach einer kurzen Begrüßung – den Tagesbefehl aus. Heute: ABC- und Fernmeldeausbildung. Die guten Geister der Kompanieführung haben wie immer alles perfekt vorbereitet. Die rödeln (arbeiten) schon seit zwei Tagen: Übernahme und Transport des Materials, Übernahme des Übungsraumes und der Unterkünfte. Während der Übung sorgen sie für Verpflegung und Marketenderwaren: Mamis Beste, halt! Und nach der Übung haben die auch noch zu tun. Man unterschätzt oft den Anteil der Versorgungs- und Führungsdienste an einer gelungenen Übung.

Auf der Ausbildungswiese geht es dann sofort los: ABC : BAS-Stufen, Aufziehen der Schutzmaske, An- und Ablegen des Overgarment, alles zunächst in Einzelschritten, danach im Zusammenhang und dann auf Zeit! Da kommt man schnell ins Schwitzen. Ist auch gut so, denn der Ostwind ist – trotz Sonnenscheins – verdammt kühl! Nach Stationswechsel: Fernmeldeausbildung. Wie vorher auch: Vormachen – Erklären – Nachmachen – Üben. Das klassische Ausbildungsprinzip der Bundeswehr. Natürlich immer von leicht nach schwer, von speziell nach allgemein; hier: Inbetriebnahme SEM 52S und SEM 70, Funkbetriebssprache, Authentifizierung. Das alles geht nach insgesamt 6-stündiger Intensivausbildung schon ganz gut. Ich hoffe ich kann alles bis zur nächsten Übung im Kopf behalten. Aber der Zugführer hat ja eine Lernmappe erstellt, in der das meiste steht. Ansonsten gilt: Übung macht den Meister! und: Eine Übung ist keine „Könnung“, sonst würden wir ja nicht üben! Das sagen die so, aber ich glaube die erwarten schon, dass ich jedes Mal ein bisschen besser werde.


 

Damit ist der Freitag soweit geschafft. Mit Einbruch der Nacht noch ein wenig Vorbereitung der Ausrüstung für morgen und noch einen „Gute-Nacht-Tee“ am Lagerfeuer.
Apropos Lagerfeuer: In unserer Kompanie ist, wenn es der Ausbildungsplan zulässt, abends immer wieder die Gelegenheit sich zusammenzusetzen und auszutauschen. Meistens brennt dann auch ein Feuer. So haben alle Kompanieangehörigen die Gelegenheit, sich kennenzulernen und auszutauschen. Für uns Frischlinge (Ungediente) ist dies der perfekte Rahmen, von den „alten Hasen“ den ein oder anderen Tipp zu bekommen, aber auch unseren Vorgesetzen im lockeren Rahmen Fragen zur Ausbildung zu stellen: Kameradschaft ist was wert, wenn sie gelebt wird.



Am nächsten Morgen wecken, natürlich viel zu früh: Hektisches Waschen und Anlegen der Ausrüstung, danach in der Morgendämmerung Marsch zur Standortschießanlage. Die ist eigentlich nur 500 m Luftlinie entfernt. Unser Zugführer lebt aber nach dem Motto von Emil Zatopek: „Vogel fliegt – Fisch schwimmt – Mensch läuft.“ Also verlegt der erste Zug mit 8-Sitzern zur Schießanlage um aufzubauen, wir, der zwote Zug, marschieren über raubereifte Wiesen und durch lichte Waldstücke in Schützenreihe und –rudel auf Umwegen dorthin. Dazwischen immer wieder „Stellung!“ und Rundumsicherung, so lernen wir das Gelände für uns zu nutzen und möglichst ungesehen von A nach B zu gelangen. Ist wichtig, wird uns gesagt. 




Auf der Schießbahn dann Frühstück: Heißer Kaffee und Brötchen, das tut gut, denn wir sind schon wieder etwas ausgekühlt und natürlich hungrig. Bei der Bundeswehr isst man nicht, wenn man Hunger hat, sondern dann wenn es eine Gelegenheit dazu gibt.

Danach Einweisung in die Schulschießübungen. Heute Pistole. Gewehr und MG hatten wir schon, hiermit ist der Reigen der Handwaffen der RSU-Kompanien für uns abgeschlossen. Bin mal gespannt.

Das Schießen verläuft eigentlich wie immer: Wenn man nicht im wartenden „Rennen“ steht, Parallelausbildung. Heute: Formalausbildung, d.h. wie verhalte ich mich bei Meldung an einen Vorgesetzten, wie grüße ich richtig, was bedeutet „Stillgestanden!“, „Rechts um!“ usw. gepaart mit einem zweiten Teil, in dem wir beigebracht bekommen, wie man Entfernungen mit und ohne Hilfsmitteln abschätzt. Das Schießen selbst ist anfangs aufregend, mit zunehmender Dauer gewinnt man aber an Sicherheit. Am Ende des Vormittags haben alle Soldaten des Zuges ihre Grundübungen erfüllt, das Ausbildungsziel ist also erreicht. 



 

Nach Schießende Heimmarsch des zwoten Zuges (siehe oben), der erste Zug bereitet nach und verlegt dann mit Kfz zurück nach Wolferstetten. Kaum sind wir endlich nach 3 Stunden in der Unterkunft, kommt der Befehl: „Umziehen zur Sportausbildung!“ Hier ist er wieder, der Herr Zatopek! Vor dem Abendessen erkunden wir so unter Führung des Zugführers den Übungsplatz in Sportanzug und Laufschritt. Immer getreu dem Motto: „Wir gehen gemeinsam raus und wir kommen gemeinsam rein!“, macht die Kompanie ein sogenanntes GAT. Gemeinsames Ausdauertraining, auch bekannt als Gewalt-Angst-Terror, nein war nur Spass. Ist aber gar nicht so schlimm: Die Kompanie joggt in einem Block, wobei darauf geachtet wird, dass keiner überfordert wird. Im Endeffekt ein schönes Gemeinschaftserlebnis.

Nach der Körperpflege Abendessen und Tagesabschlussbesprechung am Lagerfeuer. Hat aber auch gelangt heute.




Sonntag ist dann gechillt: Nach einem späteren Frühstück, da die Truppenküche in Walldürn auch Sonntag hat, Unterricht: Karte und Kompass sowie Zeichnen von Skizzen. Zunächst ein bisschen Theorie, dann Praxis: Ablesen von Koordinaten aus der Karte, Bezugspunktverfahren, Ermitteln und Übertragen von Marsch-Kompass-Zahlen, Ansichts- und Wegeskizze, Entfernungsspinne und das Unvermeidliche Ermitteln von Entfernungen und Zielbreiten nach der sogenannten MKS-Formel. Ist eigentlich alles nicht so schwer, wenn man es sich nur merken könnte. Aber da ist ja noch die Lernmappe.

Fazit: Wie immer haben uns die Ausbilder rangenommen, körperlich wie auch geistig. Ich hätte nie gedacht, was ein kleiner Soldat, so wie ich, alles wissen muss. Aber ich packe das und es macht Spaß! In einem Jahr ist die Abschlussübung, da soll ich unter Beweis stellen, was ich alles gelernt habe in den bis dahin vergangenen zwei Jahren. Das wird schon werden, denn ich bekomme alles in kleinen Happen von den Ausbildern ordentlich vorbereitet serviert.

Alles in Allem, nichts für Weicheier, aber für jeden der eine normale Grundfitness, Disziplin, Zuverlässigkeit und Willensstärke hat, sehr gut machbar.

Bis zum nächsten Mal, dann im Biwak! Schlachtruf : Basst scho !




Wir RSUKr hoffen, dass wir auch über den Fortgang der Grundausbildung auf diese unterhaltsame Art und Weise weiter informiert werden!

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Aufgefallen:

Roderich Kiesewetter via Twitter: Türkei: "Säuberungen nach "Ermächtigung #1933" (Anm.: Wahre Worte des CDU-MdB und ehemaligen VdRBw-Vorsitzenden! Aber warum kommt diese Erkenntnis der regierenden Politik derart spät? Ich sehe das seit mindestens 2 Jahren so voraus! Und wann werden endlich Konsequenzen daraus gezogen und diese unsägliche Appeasement-Politik gegenüber der Türkei beendet!?)

... aber auch an seine Reservisten denkt der Oberst a.D. noch:

Roderich Kiesewetter via Twitter:  Dunkelfeld Bw? Dann aber auch Reserve ausleuchten! https://t.co/DFbuwTU1ML


Augen Geradeaus: Bundestags-Haushaltsausschuss billigt zusätzliche Kampfpanzer für die Truppe

Augen Geradeaus: U.S. Army plant weitere Kampfbrigade für Europa

MilitaryTimes: Pentagon: Turkish airstrikes put US forces at risk

WELT / N24: Russisches Kriegsschiff sinkt vor türkischer Küste

Bundeswehr.de: Reservisten und Unterhalt: Das ist neu, das ist wichtig

Augen Geradeaus: Lesestoff fürs lange Wochenende: Bei der Bundeswehr in Afghanistan

RAG Sanitätsdienst RLP: Simulationstraining in der Südpfalz Kaserne in Germersheim

Spiegel.de:  Nordkoreas Streitkräfte Riesenarmee, Riesenprobleme

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Montag:

Tele 5:   2015 - 2256: Rurouni Kenshin  (Samurai Action)

PRO 7:  2255 - 0205: Interstellar (SciFi)

ZDF:      2200 - 2345: Monuments Men – Ungewöhnliche Helden
                                   (Kriegsdrama)
  
Dienstag:

Arte: 2015 - 2145: Eine Blutspur durch Frankreich - Die SS-Panzerdivision "Das Reich"  (Doku)


Mittwoch: 

Tele 5: 2015 - 2205: Population 436 (Mysteriethriller)

            2205 - 0000: Cabin Fever (Horrorgroteske)


Donnerstag:

Kabel 1: 2015 - 2250: Batman

3 SAT:    2225 - 0040: Der Schakal (Thriller)