Dienstag, 14. November 2017

Einsatzersthelfer A Vollausbildung durch die RAG Sanitätsdienst Rheinland-Pfalz



An zwei Oktoberwochenenden stand unter anderem für eine Reihe Neuzugänge der RSUKp Rheinland-Pfalz die Einsatzersthelfer A Vollausbildung an.

Durchgeführt wurde sie von Mitgliedern der RAG Sanitätsdienst Rheinland-Pfalz um den OFw d.R. Thorsten Magin-Böttche, dem ich selbst bereits zweimal im Rahmen von San-Ausbildungsmaßnahmen begegnet bin.

Den eindrucksvollen Bericht dazu findet man hier auf der Homepage der RAG (Reservistenarbeitsgemeinschaft).

Kamerad Kai Regenauer wird von SU d.R. Stephan Steininger
 (beide RSUKp RP) erstversorgt.

Bei der Ausbildung zum Ersthelfer A im Oktober nahmen insgesamt 19 Teilnehmer aus den Reihen der Bunderwehr, der Reservisten sowie der Polizei teil. Erfreulich ist hierbei die steigende Nachfrage nach solchen Veranstaltung durch die RAG, was deutlich aufzeigt, wie groß das Interesse und der Bedarf sind, auch über die Grenzen der eigenen Truppe hinaus. Ein deutliches Zutun ist hierbei der praktischen Ausbildung zuzuschreiben, was im einhelligen O-Ton von bisher allen Teilnehmern, auch von vergangenen Veranstaltungen, deutlich zu hören ist. Die RAG wird auch im nächsten Jahr wieder eine Vollausbildung durchführen sowie mehrere praktische Simulationstrainings anbieten, um eine kontinuierliche Aus- und Fortbildung für alle Interessierten zu gewährleisten.

Kamerad Klaus Raviol, auch RSUKp RP und Helfer, zusammen mit einem mir nicht bekannten Oberstleutnant.


Von der hochkarätigen Ausbildung und den sehr realitätsnahen Szenarien konnte ich mich wie gesagt bereits selbst überzeugen. Zuletzt im Rahmen einer völlig unvorbereitet eingespielten San-Übung während unserer Objektsicherungsübung im September (RSUKp RP).


Kamerad Wolfgang Mann (vorn) zusammen mit dem Verfasser dieses Blogs
(Foto: LKdo RP / Anton Bolotow)


Die Bundeswehr(Reserve) und darüberhinaus kann sich glücklich schätzen, auf eine derartig kompetente und engagierte RAG Sanitätsdienst zurückgreifen zu können! Danke Kameraden an dieser Stelle!

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Aufgefallen:

Stadtmagazin Neumünster: RSUKp Holstein bei zentraler Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Rheinpfalz: West-/Nordpfalz: Zwei Bundeswehrübungen angekündigt

Augen Geradeaus: Mali: Schüsse im Panzer, zwei Verletzte Deutsche


Süddeutsche: BND-Chef sieht Russland als "potenzielle Gefahr (Zitat: "BND-Chef Kahl äußert sich sehr selten öffentlich - umso drastischer wirken seine Warnungen.")


PEX: Bundeswehrverband stuft Zustand der Armee als „kritisch“ ein


Focus Online: Über die Hälfte der „Leopard 2“-Panzer ist laut Bericht nicht einsatzbereit

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TV Mittwoch 15.11.


Kabel 1: 2015 - 2350: Der Soldat James Ryan


Donnerstag 16.11.

Kabel 1: 2015 - 2250: Duell - Enemy at the Gates (Kriegsdrama)

             2305 - 0215: Der Soldat James Ryan











Donnerstag, 2. November 2017

Ungediente erlangen Reservisten-Status - Es tut sich was!



Ich verfolge das Thema seit Jahren von Anfang an und habe hier auch immer wieder von einzelnen Pilotprojekten berichtet.
Allmählich scheint die Sache ins Laufen zu kommen, wie u.a. auf den Facebook-Seiten der Bundeswehr immer deutlicher wird.


Beispiel Baden-Württemberg:

Facebook-Link: Die Bundeswehr in Baden-Württemberg

Zitat: "Ungediente in die Bundeswehr, was für eingefleischte Soldaten eher ungewohnt klingt, ist offenbar ein Renner. Zumindest in Baden-Württemberg, wo Landeskommando, der Reservistenverband und das Karrierecenter sowie das Bundesamt für Personalmanagement zu einer Informationsveranstaltung in die Theodor-Heuss-Kaserne eingeladen haben.

Knapp 120 Ungediente haben bislang ihr Interesse an dem Projekt bekundet, knapp 80 erschienen zu der ersten von zwei Informationsnachmittagen. Oberstleutnant Günther Geprägs, zuständig im Landeskommando Baden-Württemberg für Reservistenfragen, und Oberstleutnant der Reserve Joachim Fallert, Vorsitzender des Landesverbands Baden-Württemberg im Verband der Reservisten der Bundeswehr, zeigten sich über das große Interesse regelrecht „geflasht“. Damit hatte niemand gerechnet und bei den beiden anderen Pilotversuchen in Berlin und Bayern hatte es ein zusammen nicht annährend vergleichbares Interesse gegeben.

Umfangreich wurden die Interessenten auf die Herausforderungen und die Möglichkeiten informiert. Die vor den angehenden Hürden sind hoch, wenn auch nicht unüberwindbar. Am Ende der dreistündigen Informationsveranstaltung bekundeten über 90 Prozent, dass sie die Herausforderungen annehmen wollen. Allen gemein ist der Wille, nicht nur neben der Bundeswehr zu stehen, sondern aktiv mitzuarbeiten, um so etwas für das Land zu geben, war immer wieder als Begründung für das angestrebte Engagement zu hören.


Die Informationsveranstaltung ist der Auftakt zu dem Pilotprojekt von Reservistenverband und Landeskommando. Nun folgen die gesetzlich vorgegebenen Prüfungen wie die Gesundheits- oder auch die Sicherheitsüberprüfung. Sind diese Hürden überwunden geht es in die Ausbildung. Die ist in vier Module unterteilt und beinhaltet die Basisbefähigungen, die man als Soldat braucht. Am Ende des ersten Moduls steht ein feierliches Gelöbnis, das vierte Modul schließt mit einem Truppenübungsplatzaufenthalt mit Biwak und Gefechtsschießen.

Seitens des Reservistenverbands ist das Interesse groß an einem Erfolg des Pilotversuchs. Zum einen möchte man neue Reservisten gewinnen, die die aktive Reserve verstärken. Zum anderen sind die Interessenten auch potentielle neue Mitglieder im Verband. Für das Landeskommando Baden-Württemberg liegt das Hauptinteresse an der Verstärkung der beorderten Reserve in den drei Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanien sowie den Bezirks- und Kreisverbindungskommandos. „Wir brauchen Sie und bei uns sind Sie richtig!“ verabschiedete Oberst Christian Walkling, Kommandeur des Landeskommandos, die anwesenden Interessenten. / Andreas" 

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Dazu der persönliche Kommentar des Kameraden Jörg Backhaus, der sich bereits auf die Herausforderung freut!: (Hervorhebungen von mir)
"Ich habe heute mit einem Gedanken ernst gemacht, der sich mir mit meiner Mudrun- und Survivalbegeisterung, meiner Militäraffinität, meinem Engagement für Veteranen und meinem Interesse für Sicherheitspolitik immer stärker aufdrängte – aber bisher nicht realisierbar war: Ich will als Reservist in der Uniform der Bundeswehr Deutschland dienen!

Häh , werden jetzt einige sicher fragen, das geht doch gar nicht!!! - Du hast doch Familie, einen Vollzeitjob, warst mal Zivi und nie beim Bund??! Stimmt genau. - Aber: meine Verweigerung hab ich schon letztes Jahr zurückgezogen, bin dann in den Reservistenverband eingetreten und jetzt eines von über hundert „Versuchskaninchen“, die sich heute in der Stuttgarter Theodor-Heuss-Kaserne für das brandneue Projekt „Ungediente in der Reserve“ von Landeskommando und-Reservistenverband Baden-Württemberg offiziell angemeldet haben.
Damit haben sich im Ländle mehr als dreimal soviel Bürgerinnen und Bürger freiwillig gemeldet, wie in Pilotprojekten anderer Bundesländer und sind trotz Job und Familie bereit, auf selbstbestimmte Freizeit zu verzichten, sich militärisch ausbilden zu lassen und in Uniform ihrem Land zu dienen.
Dass fast alle Interessenten dann auch wirklich zur Info-Veranstaltung gekommen sind, hat die Verantwortlichen heute sichtlich begeistert oder wie es Joachim Fallert, der Landesvorsitzende unseres Reservistenverbandes ausdrückte regelrecht „geflashed“ Wenn wir den nun folgenden Gesundheitscheck als verwendungsfähig bestehen, werden wir nächstes Jahr eine spezielle auf mehrere Module aufgesplittete Grundausbildung zum ´“Soldat SK“ durchlaufen, die uns dazu befähigen soll, dann aktiv in der Reserve Dienst zu tun, was bisher nur möglich war, wenn man als Wehrdienstleistender oder Soldat bei der Bundeswehr seine Grundausbildung absolviert hat. Heute war es jedenfalls schon mal eine super organisierte, hoch informative und trotzdem rührige Veranstaltung, die bei allen Beteiligten eine regelrechte Aufbruchsstimmung aufkommen ließ. Ich bin echt gespannt, wie es weitergeht und werde euch natürlich davon berichten."
Ich bitte darum ;-)

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Beispiel Bayern:

Video: Truppenübungsplatzaufenthalt

"Feuerkampf, Biwak, Panzerfaust, Handgranate: Im vierten und letzten Teil der Allgemeinen Grundausbildung für Ungediente ging es richtig zu Sache. Acht Tage verbrachten die Rekruten auf dem Übungsplatz, und alle haben ihre Prüfung bestanden. Im Film seht ihr, welche Teile der Ausbildung den Rekruten besonders gefallen hat. /Maria (Film: Bundeswehr/Scheller)


Facebook-Link: Infoveranstaltung AGA Ungediente 2018 am 11. November
"Wollt Ihr Euch wie Kathi und ihre Kameraden als Reservist bei der Bundeswehr engagieren, obwohl ihr keinen Wehrdienst geleistet habt? Dann ist die AGA Ungediente das Richtige für euch. Auch 2018 gibt es wieder die Möglichkeit, an der in Module gegliederten AGA teilzunehmen. Die Informationsveranstaltung des Regionalstabes Süd gibt euch einen Überblick darüber, was euch erwartet und wie ihr euch als Ungediente bei uns engagieren könnt.
Kommt am Samstag, den 11.11.2017, von 10:00 – ca. 15:00 Uhr zur Informationsveranstaltung in die Ulrichskaserne nach Kleinaitingen.
Bitte meldet euch dazu bis zum 27.10.2017 unter Tel: 08232-907-7636 oder per Mail unter rsu-schwaben@bundeswehr.org an."

Bericht LKdo Bayern mit Fotos


Volle Konzentration beim Gefechtsschießen
 (Quelle: LKdo BY/Scheller)


Das ist übrigens auch Thomas Wiegold vom Blog AUGEN GERADEAUS aufgefallen, für den das Thema aber offensichtlich gänzlich neu war:

Pilotprojekt „Soldat in 20 Tagen“ – In Bayern schon Realität


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Aufgefallen:

Pfalz-Express: Bundeswehrverband und Wehrbeauftragter fürchten „Jamaika“-Sparmaßnahmen

Augen Geradeaus: Wieder da: Mörser und Minenleger

Augen Geradeaus: Stichwort Attraktivität: Klappt nicht immer (Anm.: Ein echter Schenkelklopfer - zumindest für Nichtbetroffene.)


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TV Freitag:

RTL II: 2235 - 0055: Road House (Action)

           0055 - 0245. The Art of War (Actionthriller)


TV Samstag:

SAT 1: 2345 0205: Lone Survivor (Kriegsdrama)


Montag, 30. Oktober 2017

Sacki: Schachthöhlen-Abenteuer


"Ich fahre auf die Schwäbische Alb, um meine ersten Erfahrungen mit Schachthöhlen zu machen. Dafür treffe ich mich mit Toasti, der mir „seine unterirdische Welt“ zeigt!"




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Aufgefallen:

Spartanat: Survival 2018 - Überleben in der Wildnis (Tageskalender) (Anm.: Finde ich nett. Hab' ich mir bestellt. Hat man das ganze Jahr was von. Auch schön als Geschenk.)

Augen Geradeaus: Gendern bis die Feindin kommt

Augen Geradeaus: Neue leere Stadt: Schnöggersburg zum Teil übergeben
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Mittwoch 1. Nov.:


3 SAT: 2300 - 0030: U-Boat (U-Boot Krieg 1943)


 

Donnerstag, 26. Oktober 2017

RSUKp Rheinland-Pfalz - Ausbildungshöhepunkt 2017 - Truppenübungsplatz Baumholder


Dieser Tage wurde der Bericht des LKdo RP über unsere 2-tägige Objektsicherungsübung veröffentlicht, die im Rahmen unseres diesjährigen Truppenübungsplatzaufenthalts in Baumholder stattfand.

 (Foto: LKdo RP, Anton Bolotow)

RSU- Kompanie Rheinland-Pfalz - Intensives Ausbilden bringt Handlungssicherheit

Es ist der Höhepunkt des Ausbildungsjahrs 2017. Bei einer Übung auf dem Truppenübungsplatz Baumholder hat die Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanie Rheinland-Pfalz ihre Einsatzbereitschaft bei der Sicherung einer militärischen Anlage im Fall einer erhöhten Gefährdungsstufe unter Beweis gestellt. ...

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Eine kleine Auswahl der von mir gemachten Fotos kann ich hier im Anschluss noch beisteuern:


          Gefechtsschießen vom TPz Fuchs


                  Die drei Damen vom Grill



Gruppengefechtsschießen









Dienstaufsicht vom Kommando Streitkräftebasis durch den Inspizienten für Reservistenangelegenheiten, Oberst Hans-Günther Lehmanski sowie den künftigen Inhaber dessen Spiegel-Dienstpostens, OTL d.R. Werner Thumann

(v.l.n.r.: Oberst Lehmanski, KpChef OTL d.R. Heisam El-Araj, Leitender des Gefechtsschießens und Kompanieeinsatzoffozier H d.R. Dr. Alexander Pfriem, Kommandeur LKdo RP Oberst Erwin Mattes




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Aufgefallen:

FAZ: Geheimer Nato-Bericht : Allianz nicht verteidigungsfähig?

Augen Geradeaus: Bundeswehr nimmt Ausbildung von Kurden im Nordirak wieder auf

Bundeswehr Journal: Planen IS-Anhänger Terroranschläge mit Giftgas-Bomben?

Augen Geradeaus: Kein einziges deutsches U-Boot fährt mehr


Dienstag, 26. September 2017

Patrouillenausbildung der RSUKp Schwäbische Alb


Mit freundlicher Genehmigung darf ich die Fotos von der Ausbildung RSUKp Schwäbische Alb hier bringen. Folgende Hintergrundinfos wurden für diesen Beitrag zusätzlich zur Verfügung gestellt - vielen Dank!
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Das Ausbildungswochenende Freitag - Sonntag auf dem TrÜbPl HEUBERG war als erlebnisorientiertes Ausbildungswochenende konzipiert und hatte als Ausbildungsschwerpunkt die Durchführung einer Patrouille.

Am Freitagvormittag absolvierten die beiden Ausbildungszüge eine Sandkastenausbildung sowie im Trupprahmen ein Schießen auf der Waldkampfbahn. Am Freitagnachmittag wurden ausgewählte Hindernisse zur Vorbereitung auf die Patrouille am Samstag absolviert.

Nach der Befehlsausgabe am Samstag wurden zwei Patrouillen in Marsch gesetzt, die auf dem Patrouillenweg neben Einlagen auch Module der Kämpferbahn absolvieren mußten.

Ein Teil der Patrouille wurde auf dem Donauradwanderweg absolviert und dem schönen Herbstwetter geschuldet haben wir - völlig ungeplant - auch noch ein gehöriges Quäntchen Öffentlichkeitsarbeit betrieben, da die Module der Kämpferbahn für Radfahrer und Fußgänger einsehbar waren.


 Vorausbildung auf der Bahn der Selbstüberwindung


 Eine der Patrouillen überwindet die Donau.


Abseilen hinab in das Donautal.


 Schießen auf der Waldkampfbahn.



 Bahn der Selbstüberwindung.



 Patrouille ins Donautal.



 Unterricht Patrouille am Sandkasten.



Nach der Rückkehr ins Gruppenbiwak.


Wie es sich für STETTEN AM KALTEN MARKT gehört, waren die beiden Nächte bereits frostig kalt.


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Aufgefallen:

Neue Westfälische: Flugblätter gegen die Reservisten bei den Baskets

Neue Osnabrücker Zeitung: Bundeswehr übt mit 2000 Soldaten in der Lüneburger Heide 

Augen Geradeaus: Deutschland bestellt neue (NATO-)Tank- und Transportflugzeuge

Arbeitskreis Sanitätsdienst: Facebook: Arbeitskreis Sanitätsdienst
Reservistenarbeitsgemeinschaften Sanitätsdienst (RAGen) San) sollen wachsen
Im Rahmen der Jahretagung der Reserve des Zentralen Sanitätsdienstes wurde über die Entwicklung und die Arbeit der RAGen Sanitätsdienst informiert. Die Teilnehmer stimmten darin überein, dass für sanitätsdienstlich engagierte Reservisten und Interessierte weitere RAGen und Reservistenkameradschaften (RKen) Sanitätsdienst netzartig gegründet werden sollen. Die bestehenden Strukturen müssen in ihrer Arbeit unbedingt personell und materiell unterstützt werden.
Der AKSan wird sich hierzu engagieren und ruft alle Mitglieder zur aktiven Unterstützung der RAGen und RKen Sanitätsdienst auf.